F@H auf übertakteten Prozessoren?

Analyse und Vorhersage von Struktur und Faltungsweg (Folding@home, GPUGRID, Rosetta@home, ...)
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Peter Fanghänel
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F@H auf übertakteten Prozessoren?

#1 Ungelesener Beitrag von Peter Fanghänel » 20.04.2007 10:43

Hallo liebe Falter,

ganz kurze Frage:

Kann F@H unter bestimmten Umständen Probleme auf übertakteten Prozessoren verursachen? Gemeint sind hier eure Erfahrungen und was zu beachten ist um diese Stolperfallen zu umgehen.

Ich frage, da ich vor habe meine CPU etwas hochzuziehen und gerne im Voraus wüsste, ob sich der Aufwand lohnt.

Danke :)
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spamer84

#2 Ungelesener Beitrag von spamer84 » 20.04.2007 11:31

Kannst du machen aber für DC muss dein System absolut stabil arbeiten! Also Google mal nach "Prime stabilitätstest" oder so da findest du genug. Wenn das Programm sauber paar stündchen durchläuft, dann kannst du auch DC betreiben.

Ich hab auch meinen Opteron von 1,8 Ghz auf 2,8 gebracht. :evil:

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Peter Fanghänel
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#3 Ungelesener Beitrag von Peter Fanghänel » 20.04.2007 11:44

Das ganze theoretische Gedöns habe ich mir schon anderweitig angeeignet. Trotzdem danke für die Infos. :)

Mir ging es wirklich nur um F@H...
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Patrick Keller
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#4 Ungelesener Beitrag von Patrick Keller » 20.04.2007 12:44

Das hat nichts mit "theoretischem" Gedöns zu tun.
Übertakten bedeutet nunmal den Prozessor oberhalb der Spezifikationen zu betreiben. Im normalen Alltagsgebrauch mag das nciht so schlimm sein, aber wenn die CPU stark belastet wird kommt es vermehrt zu Abstürzen oder gar "Abfackelungen" deiner Recheneinheit :)
Dazu kommt noch das Problem von falschen Rechenergebnissen. Gerade bei FAH - ein Projekt das keinerlei Redundanz besitzt - kann EIN falsches Ergebnis in gewissem Maße das Experiment verfälschen. Mit einer übertakteten CPU werden dir, sollte sie nicht fehlerfrei rechnen, eine WUs abschmieren.

Überleg dir gut ob du übertakten willst, ich bin der Meinung, dass es sich nicht wirklich lohnt, will man die CPU lange behalten.


Gruß,
Keller

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nico
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#5 Ungelesener Beitrag von nico » 20.04.2007 13:11

Was für eine CPU hast du? Wenn prime95 (http://www.mersenne.org/freesoft.htm) ohne Probleme ~24h durchläuft, sollte die CPU keine Fehler produzieren. Haltbarkeit: Solange der Kühler richtig sitzt seh ich da keine Probleme.
F@H benutzt u.a. Gromacs, was den CPUs ordentlich einheizt - sollte allerdings mit prime95 vergleichbar sein. Schau halt, dass die Temperatur passt.
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Peter Fanghänel
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#6 Ungelesener Beitrag von Peter Fanghänel » 22.04.2007 13:30

CPU ist eine C2D E6400.

Momentan läuft sie auf 3 GHz (normal 2,13) bei 375 MHz FSB (266). Prime habe ich gerade angeworfen. Dieses werde ich nun bis heute abend durchlaufen lassen, also mindestens acht Stunden. Erst dann werd ich mit F@H weitermachen.

Danke für die Warnungen bezüglich fehlerhafter Rechenergebnisse. Allerdings habe ich mit Tools wie Prime und TAT immer höhere Temperaturen erreicht als F@H jemals verursacht hat.
Jedoch bin ich recht zuversichtlich, was die Stabilität angeht, da diese CPUs allgemein als sehr gutmütig gelten.

Allerdings werde ich nicht sehr viel mehr Feuer geben, da sie bereits 50 °C erreicht. Ohne neues Gehäuse werde ich da nix mehr dran drehen. Insbesondere, da die nun erreichte Taktfrequenz mein Wunschergebnis war. Mehr wäre nur "nice-to-have"...


Danke für eure Antworten.


Edit: "Theoretisches Gedöns" sollte nicht ignorant klingen. Genau das, was du angesprochen hast meinte ich mit meiner ursprünglichen Frage wie F@H reagiert. Ob es besonderlich empfindlich sei, Tests mir den gängigen Tools ausreichen um falsche Ergebnisse auszuschließen usw...
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Michael H.W. Weber
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#7 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 23.04.2007 19:03

Meiner Erfahrung nach ist FAH anspruchsvoller als der PrimeStressTest. Ich würde an Deiner Stelle die Kiste übertakten, bis der Balken kracht, dann FAH laufen lassen und wenn das Ding nach 24 Std. noch läuft, den Tee einschenken...
Was die von Keller angesprochene, angeblich fehlende Redundanz betrifft, so kann ich Dich beruhigen: Die WU-Ergebnisse, die sozusagen einen neuen Ausgangspunkt für neue WUs bilden, werden überprüft.

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#8 Ungelesener Beitrag von Peter Fanghänel » 23.04.2007 19:15

Wunderbar, das beruhigt mich doch sehr. Mache ich wenigstens nichts kaputt.

Woran machst du fest, dass F@H anspruchsvoller sei? Komplexere Berechnungen?

Benutzt man die Temperaturen als Beweis ist Prime anspruchsvoller:
Orthos (Dual-Prime) hatte meine CPU gestern nach 8 Stunden auf 50 °C gebracht (gemessen mit TAT und CoreTemp). F@H läuft nun seit 12h und die CPU-Temp pendelt zwischen 46 und 47 °C. Zusätzlich belastet Orthos auch noch den RAM. Jedenfalls laut Beschreibung...

Wüsste das nun schon gerne genauer...

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Meiner Erfahrung nach ist FAH anspruchsvoller als der PrimeStressTest. Ich würde an Deiner Stelle die Kiste übertakten, bis der Balken kracht, dann FAH laufen lassen und wenn das Ding nach 24 Std. noch läuft, den Tee einschenken...
Was die von Keller angesprochene, angeblich fehlende Redundanz betrifft, so kann ich Dich beruhigen: Die WU-Ergebnisse, die sozusagen einen neuen Ausgangspunkt für neue WUs bilden, werden überprüft.

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#9 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 23.04.2007 19:40

nibbs hat geschrieben:Woran machst du fest, dass F@H anspruchsvoller sei? Komplexere Berechnungen?
Wo Prime95 gerade noch lief, kackte meine Kiste unter FAH ab. :funny: FAH nutzt im Gegensatz zu anderen Programmen unter GROMACS bestimmte Bereiche der CPU wohl ziemlich heftig.

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#10 Ungelesener Beitrag von Peter Fanghänel » 23.04.2007 19:55

Gut, bis jetzt läuft die Kiste stabil. Und ich habe bei 3 GHz Schluss gemacht, einfach weil mir das reicht. :blush:
Michael H.W. Weber hat geschrieben:Wo Prime95 gerade noch lief, kackte meine Kiste unter FAH ab. :funny: FAH nutzt im Gegensatz zu anderen Programmen unter GROMACS bestimmte Bereiche der CPU wohl ziemlich heftig.

Michael.
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