Also dass es nun am RAM liegen sollte, würde mich überraschen, auch wenn mir diese Erklärung momentan tatsächlich als die plausibelste erscheint. Sollte das richtig sein, dann würde das bedeuten, dass der RAM-Bedarf nicht etwa nur durch die Komplexität der zu suchenden RNA zustande kommt, wie ich bislang felsenfest annahm. Stattdessen, deuten mir diese WUs dann eher an, dass das Vorkommen von sehr vielen, sehr ähnlichen Bereichen auf einem großen Genom zu exorbitantem RAM-Bedarf führen müßte. Wenn das richtig wäre, dann würde ich aber eigentlich erwarten, dass bei Genomen der Größe 30-50 MB im Prinzip alle RNAs vom Typ mir-xyz ein ähnliches Problem liefern sollten. Das aber ist wohl eher nicht der Fall. Ergo bin ich etwas ratlos und muss wohl noch ein wenig darüber nachdenken. Auf jeden Fall super, dass das Problem hier gemeldet wurde und Yoyo die Detektivarbeit mit dem RAM-Mangel geleistet hat!

Wir arbeiten ja seit einiger Zeit an umfassenderen Benchmarks, um eben genau solche Grenzfälle aufzuspüren. Das hilft uns dabei, das System so anzupassen, dass es für alle möglichst verträglich läuft. Und darüber hinaus ermöglicht es auch ganz klar die Grenzen auszuloten, was mit DC in diesem Bereich machbar ist und was eben nicht.
Michael.