Erster Erfolg bei der Untersuchung des Bienensterbens
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Dennis Kautz
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Erster Erfolg bei der Untersuchung des Bienensterbens
Im letzten Jahr sind in Europa und Amerika bis zu 50% aller Bienenkolonien auf mysteriöse Weise kollabiert, weswegen Wissenschaftler erhebliche Auswirkungen auf unsere Landwirtschaft befürchten. Nun scheint ein parasitär übertragener Virus als Verursacher identifiziert zu sein.
http://www.sciencedaily.com/releases/20 ... 100117.htm
http://www.sciencedaily.com/releases/20 ... 100117.htm
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Rincewind
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groundhog
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Du meinst die Varroa-Milbe, aber die gibts länger als 1-2 Jahre. Varroabefall ist meldepflichtig (bei der örtlich zuständigen Veterinärbehörde), also durchaus sehr ernstzunehmen. Dennoch, so bedrohlicheAuswirkungen hatte die Varroamilbe allein bisher nicht.Rincewind hat geschrieben:Hm, waren das vor 1-2 Jahren nicht mal so was wie Milben die unsere Bienen getötet haben und Schlagartig von der (Medien-)Bühne verschwunden sind?
Der heutigen Tages-Onlinepresse war eine Vermutung amerikanischer Wissenschaftler zu entnhemen, wonach das Bienensterben möglicherweise durch Varroamilben in Kombination mit einem noch unbekannten Faktor hervorgerufen wird, in der Gesamtheit wird das Langzeitgedächtnis der Bienen angegriffen und si efinden den Stock nicht mehr.
Eine andere Meinung besagte, dass möglicherweise durch Vermischung mit südamerikanischen Bienen eine Verhaltensänderung der Spezies das Problem sein könnte.
www.welt.de www.telepolis.de oder www.spiegel.de irgendwo da habe ich das vorhin gelesen.
Grüße Groundhog


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frank
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Michael H.W. Weber
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groundhog
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Es sind halt bisher nur Vermutungen und Theorien.Michael H.W. Weber hat geschrieben:Da scheinen ja mal wieder die wildesten Spekulationen im Gange zu sein. Wissen hingegen brutzelt eher auf Sparflamme...
Michael.
Des es derzeit gesicherte Erkenntnisse nicht gibt, finde ich nicht zum lachen. Ohne Bienen keine so wichtigen Erneteerzeugnisse wie Kartoffeln, Tabak und Cola.
Grüße Groundhog.


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frank
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Das war eine Untersuchung einer deutschen Hochschule. Warum du das aus dem Handgelenk als wilde Spekulation abqualifizierst ist mir durchaus schleierhaft.Michael H.W. Weber hat geschrieben:Da scheinen ja mal wieder die wildesten Spekulationen im Gange zu sein. Wissen hingegen brutzelt eher auf Sparflamme...
Michael.
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Michael H.W. Weber
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Ich bezog mich auf die Infos, die zur (wie übrigens finde äußerst ernstzunehmenden) Bienenproblematik in diesem "thread" zu lesen sind: Gleich drei Ursachen für das Bienensterben. Hätte mich wohl klarer ausdrücken müssen.frank hat geschrieben:Das war eine Untersuchung einer deutschen Hochschule. Warum du das aus dem Handgelenk als wilde Spekulation abqualifizierst ist mir durchaus schleierhaft.
Michael.
P.S.: Albert Einstein hat angeblich sogar sinngemäß mal gesagt, er gäbe der Menschheit noch 3 Jahre, sollten die Bienen komplett absterben...
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.


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Thommy3
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frank
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Ich habe zufällig vor 2 Wochen einen Film mit und über einen Imker gemacht. Da kamen wir auch auf das Thema zu sprechen. Der Imker meinte, dass das unerklärliche Bienensterben in Deutschland schon vor 2 Jahren geschehen sei und dass dies nun bei den Amerikanern der Fall sei.
Für das Bienensterben in Deutschland habe bisher niemand eine Erklärung gefunden. Genmanipulierten Mais gibt es auf deutschen Feldern ja bisher nur auf Versuchsfeldern, soweit ich weiß.
Die Varroa Milbe war übrigens nicht die Ursache, die kann zwar einzelne Völker so weit schwächen, dass sie eingehen, ist aber eigentlich gut zu bekämpfen (u.a. mit Ameisensäure).
Der Imker sagte dann noch, dass er sich freuen würde, wenn die Genmanipulation Ursache wäre, denn "dann würde man mit diesem Schwachsinn endlich aufhören". Außerdem gab er der Menschheit 4 Jahre bis zum Aussterben, sobald die Bienen verschwunden sind. Die eigentliche Wirtschaftsleistung der Bienen, volkswirtschaftlich betrachtet, liegt demzufolge nicht in der Produktion von Honig sondern in der Bestäubung.
Für das Bienensterben in Deutschland habe bisher niemand eine Erklärung gefunden. Genmanipulierten Mais gibt es auf deutschen Feldern ja bisher nur auf Versuchsfeldern, soweit ich weiß.
Die Varroa Milbe war übrigens nicht die Ursache, die kann zwar einzelne Völker so weit schwächen, dass sie eingehen, ist aber eigentlich gut zu bekämpfen (u.a. mit Ameisensäure).
Der Imker sagte dann noch, dass er sich freuen würde, wenn die Genmanipulation Ursache wäre, denn "dann würde man mit diesem Schwachsinn endlich aufhören". Außerdem gab er der Menschheit 4 Jahre bis zum Aussterben, sobald die Bienen verschwunden sind. Die eigentliche Wirtschaftsleistung der Bienen, volkswirtschaftlich betrachtet, liegt demzufolge nicht in der Produktion von Honig sondern in der Bestäubung.


