Erster Erfolg bei der Untersuchung des Bienensterbens

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Dennis Kautz
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Erster Erfolg bei der Untersuchung des Bienensterbens

#1 Ungelesener Beitrag von Dennis Kautz » 27.04.2007 09:07

Im letzten Jahr sind in Europa und Amerika bis zu 50% aller Bienenkolonien auf mysteriöse Weise kollabiert, weswegen Wissenschaftler erhebliche Auswirkungen auf unsere Landwirtschaft befürchten. Nun scheint ein parasitär übertragener Virus als Verursacher identifiziert zu sein.
http://www.sciencedaily.com/releases/20 ... 100117.htm

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Rincewind
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#2 Ungelesener Beitrag von Rincewind » 27.04.2007 11:43

Hm, waren das vor 1-2 Jahren nicht mal so was wie Milben die unsere Bienen getötet haben und Schlagartig von der (Medien-)Bühne verschwunden sind?
Ihr sagt DC ist schlecht für die Umwelt? Ich hab Öko-Strom!

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groundhog
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#3 Ungelesener Beitrag von groundhog » 27.04.2007 13:32

Rincewind hat geschrieben:Hm, waren das vor 1-2 Jahren nicht mal so was wie Milben die unsere Bienen getötet haben und Schlagartig von der (Medien-)Bühne verschwunden sind?
Du meinst die Varroa-Milbe, aber die gibts länger als 1-2 Jahre. Varroabefall ist meldepflichtig (bei der örtlich zuständigen Veterinärbehörde), also durchaus sehr ernstzunehmen. Dennoch, so bedrohlicheAuswirkungen hatte die Varroamilbe allein bisher nicht.
Der heutigen Tages-Onlinepresse war eine Vermutung amerikanischer Wissenschaftler zu entnhemen, wonach das Bienensterben möglicherweise durch Varroamilben in Kombination mit einem noch unbekannten Faktor hervorgerufen wird, in der Gesamtheit wird das Langzeitgedächtnis der Bienen angegriffen und si efinden den Stock nicht mehr.
Eine andere Meinung besagte, dass möglicherweise durch Vermischung mit südamerikanischen Bienen eine Verhaltensänderung der Spezies das Problem sein könnte.

www.welt.de www.telepolis.de oder www.spiegel.de irgendwo da habe ich das vorhin gelesen.

Grüße Groundhog
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frank
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#4 Ungelesener Beitrag von frank » 27.04.2007 16:06

Im Spiegel (Print) las ich vor zwei Wochen, dass Wissenschaftler vermuten, das sterben geht auf gentechnisch veränderten Mais zurück. Dieser sorgt für Veränderungen im Darm, die sich erst auswirken, wenn Bakterien oder Viren die Bienen befallen. Dann bricht angeblich das Imunsystem sofort zusammen.

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Michael H.W. Weber
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#5 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 27.04.2007 17:32

Da scheinen ja mal wieder die wildesten Spekulationen im Gange zu sein. Wissen hingegen brutzelt eher auf Sparflamme... :funny:

Michael.
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groundhog
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#6 Ungelesener Beitrag von groundhog » 27.04.2007 17:47

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Da scheinen ja mal wieder die wildesten Spekulationen im Gange zu sein. Wissen hingegen brutzelt eher auf Sparflamme... :funny:

Michael.
Es sind halt bisher nur Vermutungen und Theorien.

Des es derzeit gesicherte Erkenntnisse nicht gibt, finde ich nicht zum lachen. Ohne Bienen keine so wichtigen Erneteerzeugnisse wie Kartoffeln, Tabak und Cola. ;-)

Grüße Groundhog.
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frank
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#7 Ungelesener Beitrag von frank » 27.04.2007 18:05

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Da scheinen ja mal wieder die wildesten Spekulationen im Gange zu sein. Wissen hingegen brutzelt eher auf Sparflamme... :funny:

Michael.
Das war eine Untersuchung einer deutschen Hochschule. Warum du das aus dem Handgelenk als wilde Spekulation abqualifizierst ist mir durchaus schleierhaft.

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Michael H.W. Weber
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#8 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 27.04.2007 18:40

frank hat geschrieben:Das war eine Untersuchung einer deutschen Hochschule. Warum du das aus dem Handgelenk als wilde Spekulation abqualifizierst ist mir durchaus schleierhaft.
Ich bezog mich auf die Infos, die zur (wie übrigens finde äußerst ernstzunehmenden) Bienenproblematik in diesem "thread" zu lesen sind: Gleich drei Ursachen für das Bienensterben. Hätte mich wohl klarer ausdrücken müssen. :wink:

Michael.

P.S.: Albert Einstein hat angeblich sogar sinngemäß mal gesagt, er gäbe der Menschheit noch 3 Jahre, sollten die Bienen komplett absterben... :worry:
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Thommy3
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#9 Ungelesener Beitrag von Thommy3 » 27.04.2007 20:08

Michael H.W. Weber hat geschrieben: P.S.: Albert Einstein hat angeblich sogar sinngemäß mal gesagt, er gäbe der Menschheit noch 3 Jahre, sollten die Bienen komplett absterben... :worry:
Die Wette würde ich sofort annehmen...

Die boxen sich schon irgendwie durch... nur die Starken überleben.

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#10 Ungelesener Beitrag von oe-floppy » 27.04.2007 23:16

Aber zu Denken gibt mir das schon, denn die hiesigen Bauern erwarten eine Preissteigerung um bis zu 30% bei Obst, weil nicht genug Bienen zum Bestäuben der Blüten da sind. Naja, in 5 Monaten werde ich es wohl wissen.
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Rincewind
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#11 Ungelesener Beitrag von Rincewind » 28.04.2007 00:47

Dann müssen wir uns wohl Wespen oder Hummeln domestizieren und zum bestäuben bringen. *g*
Ne mal im Ernst, das ist echt ne üble Sache, ohne Bestäubung wird es wohl sehr wenig an Nahrungsmitteln geben.
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#12 Ungelesener Beitrag von frank » 28.04.2007 06:07

Ich habe zufällig vor 2 Wochen einen Film mit und über einen Imker gemacht. Da kamen wir auch auf das Thema zu sprechen. Der Imker meinte, dass das unerklärliche Bienensterben in Deutschland schon vor 2 Jahren geschehen sei und dass dies nun bei den Amerikanern der Fall sei.
Für das Bienensterben in Deutschland habe bisher niemand eine Erklärung gefunden. Genmanipulierten Mais gibt es auf deutschen Feldern ja bisher nur auf Versuchsfeldern, soweit ich weiß.
Die Varroa Milbe war übrigens nicht die Ursache, die kann zwar einzelne Völker so weit schwächen, dass sie eingehen, ist aber eigentlich gut zu bekämpfen (u.a. mit Ameisensäure).
Der Imker sagte dann noch, dass er sich freuen würde, wenn die Genmanipulation Ursache wäre, denn "dann würde man mit diesem Schwachsinn endlich aufhören". Außerdem gab er der Menschheit 4 Jahre bis zum Aussterben, sobald die Bienen verschwunden sind. Die eigentliche Wirtschaftsleistung der Bienen, volkswirtschaftlich betrachtet, liegt demzufolge nicht in der Produktion von Honig sondern in der Bestäubung.

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