Cache-Tool

Analyse und Vorhersage von Struktur und Faltungsweg (Folding@home, GPUGRID, Rosetta@home, ...)
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Cache-Tool

#1 Ungelesener Beitrag von Gast » 28.04.2002 16:45

Hi allerseits,
gibt es unter den zahlreichen Tools für F@H auch eines mit dem man die Workunits "einlagern" kann?
Ich bin noch nicht fündig geworden.

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Michael H.W. Weber
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#2 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 29.04.2002 09:03

Was meinst Du denn mit "WUs einlagern"?

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Gast

#3 Ungelesener Beitrag von Gast » 29.04.2002 20:23

So etwas wie das Tool von Seti (Seti-Queue) oder so ähnlich suche ich. Das meine ich mit "einlagern". Mir fällt kein gescheites Wort dafür ein, queuen klingt bescheuert.

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vfrey
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#4 Ungelesener Beitrag von vfrey » 29.04.2002 20:46

Ich nehme mal an, Du möchtest mehrere WUs cachen...leider geht das bei FoldingAtHome nicht...die Gründe hierfür liegen in der Dynamik des Projekts, d.h. jede neu ausgegebene WU basiert auf den bereits zurückgemeldeten Ergebnissen (Michael Weber kann das besser als ich erklären... :( ). Hierzu gab's schon äonenlange Diskussionen im FAH-Forum, aber die Projektverantwortlichen lassen sich einfach nicht breitschlagen... :worry:

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Michael H.W. Weber
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#5 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 30.04.2002 08:34

Wenn Du "cachen" benötigst - z.B. weil Du eher selten "online" bist - kann ich Dir nur Genome@Home empfehlen. Mit FAH geht es, wie vfrey schon sagte, leider nicht, da die Abliefergeschwindigkeit einer einzelnen WU u.U. die Geschwindigkeit des gesamten Projekts beeinträchtigt. Es besteht daher die dringende Notwendigkeit, daß eine WU so schnell wie möglich ausgerechnet und zurückgeschickt wird. Dies ist bei GAH nicht der Fall.

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skytotal

#6 Ungelesener Beitrag von skytotal » 07.05.2002 21:20

Hi,

ich würde ein solches Tool begrüßen. Es ermöglicht auf jeden Fall den reibungslosen "Dauerlauf" schneller Prozessoren über mehrere Tage. Mein Athlon 1400 C braucht nur einige Stunden (ca. 9-12) für eine große WU (Deadline 9 Tage), bleibt bei 2 Tagen Abwesenheit aber völlig gelangweilt stehen wenn die liebe Telekom mal wieder keinen Bock auf DSL (oder deren Kunden) hat. So einen Stillstand muß ich nicht unbedingt akzeptieren - also Rechner aus.

Vielleicht könnte man so auch den Rechner in der Firma zu Hilfe ziehen (ich schreibe jetzt mal nicht, wo ich arbeite 8) ).

Selbstverständlich würde ich dieses Tool nicht meinem 500er Celeron zumuten, da kommt die Deadline doch bedrohlich nahe.

Gruß Heiko

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#7 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 08.05.2002 10:58

Da, wie gesagt, neue WUs auf den alten aufbauen, ist es für das Projekt von Nachteil, wenn "caching" erlaubt würde. Was sich aber sehr gut macht, ist z.B. eine Kombination aus FAH & GAH. Bei GAH kannst Du unendlich auf einem Protein herumrechnen und immer wieder neue Sequenzen dafür "designen". Das Gute ist: Da beide Projekte aus der selben Arbeitsgruppe in Stanford stammen, wird demnächst FAH mit GAH in einem einzigen Client vereint. Da kann man dann sehr bequem vom einen auf das andere Projekt umschalten, wenn - wie Du ja beschreibst - z.B. Netzwerkunterbrechungen stattfinden. Ich nutze das heute schon und starte die Biester einfach manuell.

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Arnim Weber

#8 Ungelesener Beitrag von Arnim Weber » 08.05.2002 14:25

Das einfachste ist, wenn man mehrere client-Verzeichnise anlegt und fah mit -local startet. Dann laufen z.B. vie clients parallel !!! :evil2:

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Michael H.W. Weber
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#9 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 08.05.2002 15:47

Ja, aber das verlangsamt das Projekt. :cry:

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