Medikament gegen AIDS gefunden?

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Michael H.W. Weber
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#241 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 20.01.2006 10:44

Ich rieche Privatsphärenverlust... Wenn ich RFID höre, sehe ich vor meinem geistigen Auge einen krakehlenden Schäuble, das abgeschaffte Grundgesetz und wild vor sich hinfiepende Reisepässe, wegen denen sich Bushibaby feist grinsend die Hände reibt. :evil2:

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#242 Ungelesener Beitrag von SpeedKing » 20.01.2006 10:47

Rauchst du das gleiche Zeugs wie ich? ;)

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Michael H.W. Weber
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#243 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 20.01.2006 10:52

Offensichtlich. :lol:

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#244 Ungelesener Beitrag von frank » 28.01.2006 04:43

Zwei weitere Seen unter antarktischem Eispanzer entdeckt
New York (dpa) - US-Forscher haben unter dem kilometerdicken Eispanzer der Antarktis zwei zuvor unbekannte Seen entdeckt. Die verborgenen Gewässer liegen in der Nachbarschaft des Wostok-Sees, dem letzten großen vom Menschen unberührten Gewässer der Erde. Die Entdecker Robin Bell und Michael Studinger von der Columbia-Universität in New York glauben, dass die eisigen Fluten aller drei Seen seit 35 Millionen Jahren unter dem heute mehr als drei Kilometer dicken Eis versiegelt sind: Kein Tropfen schmutzigen Wassers und keine verschmutzte Luft sind seitdem zu ihnen durchgedrungen.

Die Geophysiker vom Earth Institute der Columbia-Universität nennen die beiden Nachbarn des Wostok-Sees «90 Grad Ost» - nach dem Längengrad des etwa 2 000 Quadratkilometer großen Sees ? und «Sowetskaja». Letztere Bezeichnung nimmt Bezug auf die russische Forschungsstation, die zufällig auf das Eis über dem See gebaut ist. Der Sowetskaja-See hat nach Angaben der beiden Forscher eine unterirdische Wasseroberfläche von 1 600 Quadratkilometern. Der Wostok-See ist sogar 14 000 Quadratkilometer groß. Die Forscher stellen die beiden neu entdeckten Seen in der Februar-Ausgabe des Fachjournals «Geophysical Research Letters» (DOI:10.1029/2005GL025207) vor.

Bell und Studinger glauben, dass das Ökosystem von 90 Grad Ost und Sowetskaja genauso exotisch sein dürfte wie das des Wostok-Sees. Vom Sonnenlicht abgeschnitten verhungerten einer weit verbreiteten Theorie zufolge einst die meisten Mikroorganismen und mit ihnen die Rädertierchen, Fadenwürmer und Kleinkrebse in der Tiefe. Einige Mikrobenarten könnten aber überlebt haben. Sie könnten Forschern einmal Einblick in vergangene, Millionen Jahre alte Bakterienstämme geben.

[edit]Und dann noch zwei Meldungen zur Vogelgrippe (habe den anderen Thread gerade erst entdeckt)[/edit]

Fülle neuer Daten zur Vogelgrippe - Waffe von H5N1-Viren entdeckt?
Washington/New York (dpa) - US-Forscher haben ein Eiweiß im Erbgut von Vogelgrippeviren entdeckt, dass die Erreger so gefährlich machen könnte. Es hat eine Reihe von Aminosäuren an einem Ende, die sich in der infizierten Zelle an Rezeptoren binden und dadurch etliche Schlüsselfunktionen lahm legen. In der Online-Ausgabe des Fachjournals «Science» (10.1126/science.1121586) vom Freitag stellen sie das NS1-Protein vor.

Menschliche Grippeerreger haben NS1 zwar auch. Doch der Version beim Menschen fehlt die Kette von Aminosäuren, die Vogelgrippeviren ganz offensichtlich als Waffe nutzen, schreiben John Obenauer und Kollegen vom St. Jude Kinderkrankenhaus in Memphis in dem Journal. Das Team sequenzierte das komplette Erbgut von 169 verschiedenen Vogelgrippeerregern und Teile von weiteren knapp 160 Stämmen und verglich ihre genetischen Eigenschaften mit den menschlicher Grippeviren.

Die Forscher aus Memphis untersuchten Vogelgrippeviren, die von 1976 bis 2004 bei zahlreichen Arten freier Vögel sowie Haushühnern und anderem Zuchtgeflügel isoliert wurden. Ihr Ergebnis, das sie in der GenBank öffentlich zugänglich machen, verdoppelt die Anzahl der bisher verfügbaren genetischen Daten von H5N1-Erregern auf einen Schlag, heißt es in «Science». Die US-Forscher setzten zusätzlich ein von ihnen entwickeltes Verfahren ein, «Proteotyping» genannt. Dieses konzentriert sich auf Unterschiede in den Aminosäuren der viralen Proteine und spürt winzigste Veränderungen im Erbgut der Erreger auf, die bei den bisher üblichen Verfahren laut Obenauer und Kollegen leichter übersehen werden.

Mögliche Ursache für Gefährlichkeit von Vogelgrippe-Viren entdeckt - Genetische Besonderheit schädigt menschliche Proteine

Washington, 27. Januar (AFP) - Eine Besonderheit in der genetischen Struktur der Vogelgrippe-Viren könnte nach Ansicht von US-Forschern dafür verantwortlich sein, dass die Krankheit für den Menschen so gefährlich ist. Wissenschaftler um den Epidemiologen John Obenauer entdeckten in allen analysierten Vogelgrippe-Virenstämmen eine molekulare Besonderheit, die in menschlichen Grippeviren fehlt. Diese ermöglicht es dem Virus, die Funktion bestimmter Proteine im menschlichen Körper zu beeinflussen. Die Forscher fanden die genetische Besonderheit sowohl in der seit 2003 kursierenden Virusvariante, die in Asien und der Türkei bereits mehr als 80 Menschen den Tod brachte, als auch in dem Stamm, der im Jahr 1918 die tödliche Grippe-Pandemie auslöste.

In den Viren aus den Grippe-Epidemien der Jahre 1957 und 1968 wurde das Charakteristikum nicht gefunden. Während dieser Epidemien starben weniger Menschen. Die Forscher untersuchten an der Universität des US-Bundesstaates Tennessee mehr als 2000 Gene von Vogelgrippe-Viren und 169 Genome von Virenstämmen, die vor drei Jahrzehnten Wildvögeln entnommen wurden. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten sie in der am Freitag erscheinenden Ausgabe des Wissenschaftsmagazins «Science».

Angesichts der wachsenden Zahl von Vogelgrippe-Erkrankungen versuchen derzeit Experten in aller Welt, die Evolution des Virus' zu verstehen. Epidemiologen befürchten, dass das besonders agressive H5N1-Virus mutieren und dann auch von Mensch zu Mensch übertragbar werden könnte.

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#245 Ungelesener Beitrag von frank » 28.02.2006 15:06

Polyphenole - Die Vitamine des 21. Jahrhunderts / ENA veranstaltet internationale Expertentagung in Berlin
Berlin (ots) - Polyphenole sind Mikronährstoffe, die zurzeit im Mittelpunkt der medizinischen Forschung stehen. Sie sind in Obst und Gemüse enthalten und haben ebenso wie die Vitamine eine zentrale Bedeutung für unsere Gesundheit. Darum werden sie auch als "Vitamine des 21. Jahrhunderts" bezeichnet.
"Resveratrol fördert den DNA-Repair", sagt Professor Johannes Huber von der Medizinischen Universität Wien. Er informiert neben seinen Kollegen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und den USA auf der heutigen Fachtagung über Polyphenole und Gesundheit in Berlin, die von der European Nutraceutical Association (ENA) durchgeführt wird. Der Mikronährstoff Resveratrol, der zur Gruppe der Polyphenole gehört, schütze somit den Organismus vor schädlichen Umwelteinflüssen, die das Erbgut der Zellen verändern und zu Krankheiten wie Krebs oder Atherosklerose führen können.
Forscher kamen dem Resveratrol Anfang der 1990er Jahre durch das "French Paradoxon" auf die Spur: Im Südfrankreich sind relativ wenige Herzinfarkte und Krebserkrankungen zu beklagen, obwohl Rauchen und fettes Essen weit verbreitet sind. Dass der landesübliche Rotweingenuss gesund ist, war bald klar. Biochemische Analysen und klinische Studien führten schließlich zur Identifizierung der Substanz, die dafür verantwortlich ist: das Resveratrol. Es ist in hoher Konzentration in roten Weintrauben enthalten, kommt aber auch in anderen Beeren vor.

Schokolade ist gut für's Herz

Doch nicht nur Obst und Gemüse sind wichtige Quellen für sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole. Auch in grünem Tee oder Kakao sind sie enthalten. Professor Helmut Sies von der Universität Düsseldorf berichtet, dass durch Flavonoide, eine Untergruppe der Polyphenole, des Kakaos eine Erweiterung von Blutgefässen messbar war. Das könne zu einer Durchblutungssteigerung und Blutdrucksenkung beitragen. Sicher eine gute Nachricht für Schokoladenliebhaber, vor allem wenn sie Zartbittersorten mit hohem Kakaoanteil bevorzugen. Allerdings sind die neuen Studienergebnisse kein Freibrief für maßlosen Schokoladenkonsum. Schließlich gehört Übergewicht zu den größten Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

"Man darf nicht glauben, dass mit einer einzelnen Substanz das gesamte Herz-Kreislauf-System ins richtige Lot zu bringen ist", erläutert Sies. Ähnlich wie bei den Vitaminen bringen isolierte, einzelne Substanzen nicht so viel für die Gesundheit wie eine möglichst natürliche Mischung. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist darum empfehlenswert. Dr. Mark C. Houston von der Vanderbilt University School of Medicine in den USA zitiert in diesem Zusammenhang zwei Studien, die mit einem speziellen Pflanzenkonzentrat aus Obst-, Gemüse- und Beerensäften durchgeführt wurden: "Die arterielle Compliance, das heißt die Dehnbarkeit der großen Gefäße, verbesserte sich und der diastolische Blutdruck wurde gesenkt." Die Elastizität der Arterien ist wichtig für die Regulation des Blutdrucks. Sie nimmt im Laufe des Lebens ab und gilt als Risikofaktor für Herzkrankheiten. Eine verminderte arterielle Elastizität kann ein Faktor für die Entstehung von Bluthochdruck sein.

Polyphenole: Schutzschirm für die Zelle

Polyphenole können noch mehr: "Aufgrund ihrer Reaktionsfähigkeit wirken sie ausgesprochen antioxidativ, ergänzt Professor Roland Bitsch von der Universität Jena. Sie fangen hoch-reaktive Moleküle ab, die in unserem Organismus auch bei ganz normalen Stoffwechselvorgängen laufend entstehen. Diese freien Radikale sind potenziell schädlich für die Erbsubstanz und beschleunigen das Altern der Zellen. "Man kann davon ausgehen, dass diese antioxidative Wirkung wesentlich dazu beiträgt, den Menschen vor Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs zu schützen", so Bitsch.
Über 400 Teilnehmer - Ärzte, Ernährungswissenschaftler, Diätassistenten, Pharmazeuten, Naturwissenschaftler, Sportwissenschaftler - aus zehn europäischen Ländern nehmen an der Fortbildungsveranstaltung teil, die ENA zum zweiten Mal durchführt. Die Fachgesellschaft setzt sich wissenschaftlich mit Nahrungsergänzungsmittel auseinander. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Nutrazeutika. Das Wort setzt sich aus den englischen Begriffen Nutrition und Pharmaceutical zusammen und berücksichtigt damit die gesundheitsfördernde Wirkung von Lebensmitteln.

www.enaonline.org

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#246 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 28.02.2006 19:23

frank hat geschrieben:Schokolade ist gut für's Herz
Na, dann will ich mir mal noch 'ne Tafel reindrücken. Is ja erst die dritte heute. :lol:

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#247 Ungelesener Beitrag von frank » 01.03.2006 03:08

Michael H.W. Weber hat geschrieben:
frank hat geschrieben:Schokolade ist gut für's Herz
Na, dann will ich mir mal noch 'ne Tafel reindrücken. Is ja erst die dritte heute. :lol:

Michael.
Schön, wenn man nur das lesen kann, was man auch lesen will.... :P

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#248 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 01.03.2006 16:26

Manchmal muß man auch mal was ausblenden, damit die persönliche kleine Welt in Ordnung bleibt. :lol:

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#249 Ungelesener Beitrag von frank » 11.03.2006 13:56

NASA-Sonde «Cassini» findet Wasser auf mysteriösem Saturn-Mond
Washington/Köln (dpa/lnw) - Die NASA-Sonde «Cassini» hat überraschend Wasservorräte auf dem kleinen und mysteriösen Mond des Planeten Saturn, Enceladus, entdeckt. Diese kalten Wasserbecken lagerten nur wenige Meter unter der Oberfläche und explodierten wie Geysire, teilten Wissenschaftler der Universität Köln am Freitag und die US-Raumfahrtbehörde NASA in Washington mit. Das Wasser aus den Geysiren bilde wahrscheinlich eine Atmosphäre. Die Geophysiker Prof. Joachim Saur und Prof. Fritz Neubauer von der Kölner Universität sind Mitentdecker der Atmosphäre am Südpol des Saturnmondes.
«Man hat schon lange spekuliert, dass Enceladus noch ein ungelüftetes Geheimnis verbirgt», sagte Saur. Denn die Oberfläche des Mondes bestehe aus gefrorenem, spiegelglattem Wassereis. Die nun entdeckte Atmosphäre entspringe den so genannten Tigerstreifen (tiger stripes). Sie seien eine Art von Gletscherspalten in der Eisoberfläche von Enceladus. Im Inneren der Spalten sei die Eistemperatur um einiges wärmer als an der Oberfläche.
Das Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg schreibt von Eisvulkanismus. «Die Position der Eisvulkane stimmt mit geologisch jungen, wärmeren Strukturen in der Südpolregion des Eismondes überein», teilte das Institut mit, das ebenfalls an der Entdeckung beteiligt war.
Bisher ist man laut NASA davon ausgegangen, dass aktiver Vulkanismus nur auf der Erde, dem Jupiter-Mond Io und wahrscheinlich auf dem Neptun-Mond Triton existiert. «Cassini» habe den Mond Enceladus nun zu einem der aufregendsten Plätze in unserem Sonnensystem gemacht.
Die NASA-Wissenschaftler rätseln jetzt, warum der kleine Mond mit einem Durchmesser von nur 500 Kilometern so aktiv ist. Möglicherweise gebe es auf Enceladus sogar lebende Organismen.
Nachdem die Saturn-Sonde «Cassini» zuletzt im Juli 2005 in nur 175 Kilometern Entfernung an Enceladus vorbeigeflogen war, hat die NASA jetzt das nächste kosmische Rendezvous für das Frühjahr 2008 geplant.
Enceladus wurde 1789 von dem Deutschen Wilhelm Herschel entdeckt. Der ungleichförmig geformte Mond umkreist den Saturn in einem durchschnittlichen Abstand von 238 000 Kilometern. Über die Entdeckung berichten die Forscher im US-Fachjournal «Science» vom Freitag in mehreren Artikeln.
China will deutlich mehr für Wissenschaft und Forschung ausgeben - Peking sucht Ausgleich für steigende Arbeitskosten
Brüssel, 10. März (AFP) - China will künftig deutlich mehr Geld für die Entwicklung neuer Technologien ausgeben. In diesem Jahr sollen die Ausgaben für Wissenschaft und Forschung um fast 20 Prozent auf umgerechnet 7,3 Milliarden Euro steigen, teilte das Finanzministerium am Freitag in Peking mit. In den kommenden Jahren sollen unter anderem 16 Schlüsselprojekte unterstützt werden. Dazu zählen der Bau von Atomkraftwerken und Hochgeschwindigkeits-Zügen. Auch in den Branchen Biomedizin und Bergbau soll verstärkt Geld für Forschung fließen. Daneben wolle China etwa durch Steuererleichterungen den Unternehmen Anreize bieten, selbst mehr in Forschung und Entwicklung zu investieren.
Forschungsminster Xu Guanhua sagte, Chinas derzeitiger Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Ländern schwinde mit dem Anstieg der Arbeitskosten. «Wir haben keine Wahl, der einzige Weg ist es, ein innovatives Land aufzubauen.» Schon im vergangenen Monat hatte die Regierung angekündigt, bis 2020 sollten jährlich 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Forschung ausgegeben werden. Im Jahr 2002 gab China lediglich etwa 1,2 Prozent des BIP für diesen Posten aus.

The_Freedom

#250 Ungelesener Beitrag von The_Freedom » 11.03.2006 14:16

Ein Kommentar zu mir von China:

Die Sache mit den Hochgeschwindigkeitszügen gründet auf eine Art Diebstahl europäischer Technik. Erst bei uns einkaufen gehen und dann was besseres entwickeln.

Im Übrigen wird China im nächsten Jahr seinen Militäretat um 15 % erhöhen - und zu hoffentlich guter Letzt auch mal die 900 Millionen schuftenden Bauern ein wenig unterstützen.

Die USA hat jedenfalls schon mal ein Auge auf einen vielleicht gleichrangigen Gegner geworfen.

Also ich für meinen Teil würde mir scharf überlegen, irgendwelche Klamotten oder ähnliches aus chinesischer Fertigung zu kaufen...

So far,

the Freedom

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#251 Ungelesener Beitrag von VadderSchlumpf » 11.03.2006 19:12

The_Freedom hat geschrieben:Ein Kommentar zu mir von China:
(Sorry for off-topic):
LOL ;)

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#252 Ungelesener Beitrag von frank » 12.04.2006 08:19

NASA will Südpol des Mondes beschießen - Suche nach Wasser
Washington (dpa) - Die US-Raumfahrtbehörde NASA will auf der Suche nach Wassereis einen dunklen Krater am Südpol des Mondes beschießen. Das teilte die NASA am Montag (Ortszeit) in Washington mit. Das für Januar 2009 geplante Experiment soll Aufschluss darüber geben, ob es in den vom Sonnenlicht unberührten und ewig dunklen Kratern am Südpol des Mondes eine Eisschicht wie bei irdischen Gletschern gibt.
«Sollten wir substanzielle Mengen an Wassereis dort finden, könnte dies später von Astronauten für die Herstellung von Raketentreibstoff genutzt werden», sagte NASA-Manager Marvin Christensen. Die NASA will zwischen 2015 und 2020 wieder Menschen auf den Mond schicken. Die Astronauten könnten dann aus dem Wassereis Wasserstoff für die Herstellung von Raketentreibstoff und Sauerstoff unter anderem zum Atmen gewinnen.
Das Einschlagprojektil und eine Beobachtungssonde sollen nach Angaben der NASA gemeinsam mit der neuen Mond-Erkundungssonde «Lunar Reconnaissance Orbiter» im Oktober 2008 starten. Nach den Worten von Projektmanager Daniel Andrews wird zuerst das rund 2000 Kilogramm schweres Projektil mit einer Geschwindigkeit von etwa 9000 Kilometern pro Stunde aus dem All auf den Shackleton-Krater abgefeuert, der einen Durchmesser von rund 19 Kilometern hat.
Anschließend soll eine Beobachtungssonde durch die aufgewirbelte Staub- und Gesteinswolke fliegen, die sich weiter als 60 Kilometer über die Mondoberfläche ausstrecken kann. Mit Hilfe einer Infrarot-Kamera und eines Spektrometers soll die Sonde die chemische Zusammensetzung der Wolke analysieren und die Einschlagstelle fotografieren. Die NASA-Wissenschaftler hoffen, dass damit Wassereis-Vorkommen nachgewiesen werden können.
15 Minuten nach dem ersten Einschlag soll dann auch die 880 Kilogramm schwere Beobachtungssonde gezielt abstürzen. Die NASA-Wissenschaftler rechnen damit, dass das Einschlagsduo ein 30 Meter weites und bis zu 5 Meter tiefes Loch in die Mondoberfläche reißt. Beide Flugkörper kosten zusammen rund 73 Millionen Dollar (60 Millionen Euro).
Die NASA hatte bereits 1999 die Sonde «Lunar Prospector» auf den Mond stürzen lassen. Die Wissenschaftler waren aber enttäuscht, weil durch den geringen Aufschlagwinkel die Oberfläche nur wenig angekratzt wurde. Am 4. August 2005 beschoss die NASA den Kometen Tempel 1 mit einem etwa Kühlschrank großen Projektil.
Die US-Raumfahrtbehörde will in der Zeit zwischen 2015 und 2020 wieder Menschen auf den Mond schicken und dort ein Basislager für Flüge zum Mars errichten lassen. Die neue unbemannte Mondsonde soll deshalb den Erdtrabanten ein Jahr lang in einer Höhe von nur 50 Kilometern umkreisen und nach geeigneten Landeplätzen suchen.
Bislang haben zwölf US-Astronauten die Mondoberfläche betreten. Der Astronaut Eugene Cernan verließ am 14. Dezember 1972 als bislang letzter Mensch den Mond.

Europa erforscht den «Morgenstern» - «Venus-Express» am Ziel
Darmstadt (dpa) - Fünf Monate nach dem Start hat Europas erste Raumsonde zur Venus ihr Ziel erreicht. Die Sonde «Venus Express» schwenkte am Dienstag pünktlich um 10.07 Uhr in eine Umlaufbahn um den lebensfeindlichen Nachbarplaneten der Erde ein. Eine Stunde später kam die endgültige Erleichterung: Der Satellit hat nicht nur die Reise von 400 Millionen Flugkilometern, sondern auch das heikle Bremsmanöver problemlos überstanden. «Bislang hatten wir eine Raumsonde. Jetzt haben wir eine wissenschaftliche Mission», sagte ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt.
Die Erleichterung im Kontrollraum war greifbar, jubelnd lagen sich Ingenieure und Wissenschaftler in den Armen. «Es ist ein fantastischer Moment für uns, wir sind endlich bei der Venus angekommen», freute sich «Venus-Express»-Projektleiter Don McCoy über den Erfolg der 220 Millionen Euro teuren Prestigemission. Dordain sagte stolz: «Das ist ein weiterer Beweis, dass die europäische Raumfahrt riskante Manöver erfolgreich bewältigen kann.»
Zuvor hatten die Ingenieure im Kontrollzentrum die 29 000 Kilometer pro Stunde schnelle Sonde abgebremst, damit sie von der Schwerkraft der wolkenverhangenen Venus erfasst werden konnte. Bei dem mit Spannung verfolgten, rund 50 Minuten langen Manöver verbrannte das Haupttriebwerk etwa 90 Prozent des Treibstoffs des Satelliten.
«Dies ist ein ganz besonderer Moment, weil die Venus für uns etwas ganz Besonderes ist», jubelte Dordain. Projekt-Wissenschaftler Hakan Svedham erklärte: «Die grundlegende Frage dieser Expedition ist, warum sich die Venus heute so sehr von der Erde unterscheidet, obwohl sie ihr einst sehr ähnlich war.» Und ESA-Wissenschaftsdirektor David Southwood dachte im Augenblick des Erfolgs schon einen Schritt weiter: «Es ist extrem wichtig für uns alle, die Venus zu verstehen. Aber wir müssen über diesen Planeten und unser Sonnensystem hinausschauen, um wirklich verstehen zu können, warum wir in diesem riesigen Universum ausgerechnet auf der Erde leben.»
In den kommenden Tagen soll der Satellit auf seine Einsatz-Flugbahn in einer Höhe von mindestens 250 und maximal 66 000 Kilometern über den Polen gebracht werden. Eine Landung auf dem rund 470 Grad Celsius heißen Planeten ist nicht geplant. Die Venus zeichnet sich durch hohe Temperaturen, einen hohen Atmosphärendruck, einen erstickenden Treibhauseffekt und orkanartige Stürme aus.
Ziel der auf zwei Venustage beziehungsweise 486 Erdentage angelegten Mission ist die Erforschung der Atmosphäre auf dem zweiten Planeten im Sonnensystem. Erste wissenschaftliche Daten sollen bereits in den nächsten Tagen zur Erde gesendet werden, erste Bilder werden an diesem Donnerstag im Internet veröffentlicht.
Die Expedition soll unter anderem aufdecken, warum die Venusoberfläche hauptsächlich aus Kohlendioxid und Wolken aus Schwefelsäuretropfen besteht. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sucht gleichzeitig nach aktiven Vulkanen. Das sei möglicherweise ein Schlüssel für die «höllischen» Zustände auf dem Nachbarplaneten. Obwohl die Venus, die am irdischen Himmel abwechselnd als heller «Morgen-» oder «Abdenstern» leuchtet, nach dem Mond und dem Mars der am dritthäufigsten besuchte Himmelskörper ist, gilt sie noch immer als äußerst geheimnisvoll.
(Internet: www.esa.int/venusexpress)

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