Medikament gegen AIDS gefunden?
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frank
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Weltraumteleskop findet Asteroidengürtel bei sonnenähnlichem Stern
Washington (dpa) - Das Spitzer-Weltraumteleskop der NASA ist in den Tiefen des Alls auf einen Gürtel von Asteroiden gestoßen, der dem in unserem Sonnensystem bislang am ähnlichsten sein soll. Dabei handle es sich vermutlich um den ersten bekannten Ring von Kleinplaneten, der sich um einen ähnlich großen und alten Stern wie unsere Sonne bewege. Das teilten US-Wissenschaftler am Mittwoch (Ortszeit) im California Institute of Technology in Pasadena mit. Der sonnenähnliche Stern heißt HD69830 und ist 41 Lichtjahre von der Erde entfernt. Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, und entspricht knapp zehn Billionen Kilometern.
Die Entdeckung gestattet nach Angaben der Astronomen einen seltenen Blick auf ein weit entferntes Sternsystem. Sie könnte auch Hinweise darauf geben, ob und wo sich andere Erden herausgebildet haben. Asteroiden sind übrig gebliebene Grundbausteine von Planeten wie der Erde, wie Charles Beichman vom Califonia Institute of Technology in Pasadena erläuterte. Asteroidengürtel seien eine Art Schrottplatz von Planetensystemen. Sie bestünden aus dem felsigem Abfall «gescheiterter Planeten».
Zwar sind nach Angaben der NASA zwei andere weit entfernte Asteroidengürtel bekannt, aber deren Sterne seien weitaus jünger. In unserem Sonnensystem bewegen sich die Asteroiden in einem Gürtel zwischen der Umlaufbahn unseres äußeren Nachbarplaneten Mars und der des Jupiter. Der ferne Asteroidengürtel liegt wesentlich näher an seinem Stern und besitzt auch deutlich mehr Material. Ein derart dicht gepackter Asteroidengürtel würde unseren Nachthimmel als strahlendes Band erleuchten, beschrieb die NASA.
Weitere Beobachtungen sollen nun die - unwahrscheinliche - Möglichkeit ausräumen, dass es sich bei dem entdeckten Gürtel um die Staubreste eines gigantischen Kometen handelt. Die Astronomen können dies nicht ausschließen, weil sie in dem fernen Gürtel Silikatkristalle aufgespürt haben, wie sie etwa auch beim Kometen Hale-Bopp in unserem Sonnensystem gefunden wurden. Die Originalstudie soll im Fachblatt «Astrophysical Journal» erscheinen.
Das Spitzer-Weltraumteleskop geht seit August 2003 im Weltall auf Patrouille und soll vor allem die Vorgänge bei der Entstehung von Planetensystemen erforschen. Das Infrarot-Teleskop fängt elektromagnetische Strahlung auf, die die Erdatmosphäre größtenteils nicht durchdringen könnte.
(Internet: Spitzer-Homepage: www.spitzer.caltech.edu/spitzer)
Washington (dpa) - Das Spitzer-Weltraumteleskop der NASA ist in den Tiefen des Alls auf einen Gürtel von Asteroiden gestoßen, der dem in unserem Sonnensystem bislang am ähnlichsten sein soll. Dabei handle es sich vermutlich um den ersten bekannten Ring von Kleinplaneten, der sich um einen ähnlich großen und alten Stern wie unsere Sonne bewege. Das teilten US-Wissenschaftler am Mittwoch (Ortszeit) im California Institute of Technology in Pasadena mit. Der sonnenähnliche Stern heißt HD69830 und ist 41 Lichtjahre von der Erde entfernt. Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, und entspricht knapp zehn Billionen Kilometern.
Die Entdeckung gestattet nach Angaben der Astronomen einen seltenen Blick auf ein weit entferntes Sternsystem. Sie könnte auch Hinweise darauf geben, ob und wo sich andere Erden herausgebildet haben. Asteroiden sind übrig gebliebene Grundbausteine von Planeten wie der Erde, wie Charles Beichman vom Califonia Institute of Technology in Pasadena erläuterte. Asteroidengürtel seien eine Art Schrottplatz von Planetensystemen. Sie bestünden aus dem felsigem Abfall «gescheiterter Planeten».
Zwar sind nach Angaben der NASA zwei andere weit entfernte Asteroidengürtel bekannt, aber deren Sterne seien weitaus jünger. In unserem Sonnensystem bewegen sich die Asteroiden in einem Gürtel zwischen der Umlaufbahn unseres äußeren Nachbarplaneten Mars und der des Jupiter. Der ferne Asteroidengürtel liegt wesentlich näher an seinem Stern und besitzt auch deutlich mehr Material. Ein derart dicht gepackter Asteroidengürtel würde unseren Nachthimmel als strahlendes Band erleuchten, beschrieb die NASA.
Weitere Beobachtungen sollen nun die - unwahrscheinliche - Möglichkeit ausräumen, dass es sich bei dem entdeckten Gürtel um die Staubreste eines gigantischen Kometen handelt. Die Astronomen können dies nicht ausschließen, weil sie in dem fernen Gürtel Silikatkristalle aufgespürt haben, wie sie etwa auch beim Kometen Hale-Bopp in unserem Sonnensystem gefunden wurden. Die Originalstudie soll im Fachblatt «Astrophysical Journal» erscheinen.
Das Spitzer-Weltraumteleskop geht seit August 2003 im Weltall auf Patrouille und soll vor allem die Vorgänge bei der Entstehung von Planetensystemen erforschen. Das Infrarot-Teleskop fängt elektromagnetische Strahlung auf, die die Erdatmosphäre größtenteils nicht durchdringen könnte.
(Internet: Spitzer-Homepage: www.spitzer.caltech.edu/spitzer)
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frank
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Biotech Branche warnt vor "Transrapid"-Effekt bei neuen Produkten
Stuttgart (dpa) - Die Biotechnologiebranche warnt vor einem «Transrapid-Effekt» bei neuartigen Medizinprodukten. Es dürfe keinesfalls passieren, dass Forscher in Deutschland Techniken entwickelten, diese dann aber nur im Ausland zum Einsatz kämen, warnten Experten am Montag in Stuttgart. Auf den vom Bundesforschungsministerium organisierten Biotechnologietagen rief Staatssekretär Wolf-Michael Catenhusen dazu auf, frühzeitig notwendige Rahmenbedingungen wie Qualitätsstandards zu schaffen.
Die regenerative Medizin, zu der unter anderem die Züchtung von Organen im Labor gehört, habe ein Marktpotenzial von bis zu 100 Milliarden Euro in zehn Jahren, sagte der Geschäftsführer der baden-württembergischen «Bioregio Stern», Klaus Eichenberg. Deutschland rangiere in der Forschung auf Platz zwei hinter den USA. Catenhusen sagte, die Möglichkeiten des Marktzugangs seien aber hier zu Lande im Vergleich zu Amerika noch stark eingeschränkt. Die deutschen Krankenkassen lehnten den Einsatz der so genannten «Tissue Engineering»-Produkte bisher rundweg ab.
Bei der Technik werden einem Patienten Zellen entnommen und in einer Nährlösung zu neuem Gewebe gezüchtet. Ein Vorteil ist, dass die Immunabwehr die körpereigenen Zellen erkennt und nicht bekämpft. Derzeit haben deutsche Firmen nach Eichenbergs Beobachtung rund 15 marktfähige Produkte entwickelt, etwa zum Ersatz von Haut, Knorpel- und
Knochengewebe.Nach einer vierjährigen Konsolidierungsphase befindet sich die Biotechnologiebranche den Angaben zufolge wieder im Aufwind. Die Zahl der Insolvenzen sei rückläufig, es gebe wieder Neugründungen und Börsengänge.
Im Jahr 2003 beschäftigten die 350 Unternehmen des gesamten Biotechnik-Sektors in Deutschland rund 12 000 Mitarbeiter und setzten knapp eine Milliarde Euro um. Für Herbst kündigte Catenhusen eine Neuauflage des Förderprogramms «BioChancePLUS» an, das vor allem kleine und mittelständische Unternehmen in den kommenden fünf Jahren mit 100 Millionen Euro unterstützen soll.
(Internet: Biotechnologietage 2005: www.bmbf.de/biotechnologietage)
Und jetzt noch was für alle Kommunikationsjunkies
:
SMS und e-mail können IQ stärker senken als Haschisch
London (dpa) - Intensives E-Mail- und SMS-Versenden kann den Intelligenzquotienten einer britischen Studie zufolge vorübergehend stärker senken als das Rauchen eines Joints. Das berichtete die Londoner Zeitung «The Times» am Freitag über eine Untersuchung an der University of London. Dabei wurde der IQ von 80 Probanden getestet. Dem Bericht zufolge sank deren Intelligenzquotient nach intensivem SMS- und E-Mail-Versand vorübergehend um bis zu zehn Punkte. Der Konsum von Haschisch hingegen senke den IQ anderen Studien zufolge nur um vier Punkte.
Die Wissenschaftler erklären dies damit, dass es für das Gehirn schwierig sei, mehrere Aufgaben zur selben Zeit zu meistern. Wer seine Arbeit immer wieder unterbreche, um elektronische Botschaften zu checken und zu beantworten, versetze sein Gehirn in ständige Alarmbereitschaft. Dadurch leide die Konzentrationsfähigkeit. Weltweit werden der «Times» zufolge täglich mehr als 50 Milliarden E-Mails verschickt.
Stuttgart (dpa) - Die Biotechnologiebranche warnt vor einem «Transrapid-Effekt» bei neuartigen Medizinprodukten. Es dürfe keinesfalls passieren, dass Forscher in Deutschland Techniken entwickelten, diese dann aber nur im Ausland zum Einsatz kämen, warnten Experten am Montag in Stuttgart. Auf den vom Bundesforschungsministerium organisierten Biotechnologietagen rief Staatssekretär Wolf-Michael Catenhusen dazu auf, frühzeitig notwendige Rahmenbedingungen wie Qualitätsstandards zu schaffen.
Die regenerative Medizin, zu der unter anderem die Züchtung von Organen im Labor gehört, habe ein Marktpotenzial von bis zu 100 Milliarden Euro in zehn Jahren, sagte der Geschäftsführer der baden-württembergischen «Bioregio Stern», Klaus Eichenberg. Deutschland rangiere in der Forschung auf Platz zwei hinter den USA. Catenhusen sagte, die Möglichkeiten des Marktzugangs seien aber hier zu Lande im Vergleich zu Amerika noch stark eingeschränkt. Die deutschen Krankenkassen lehnten den Einsatz der so genannten «Tissue Engineering»-Produkte bisher rundweg ab.
Bei der Technik werden einem Patienten Zellen entnommen und in einer Nährlösung zu neuem Gewebe gezüchtet. Ein Vorteil ist, dass die Immunabwehr die körpereigenen Zellen erkennt und nicht bekämpft. Derzeit haben deutsche Firmen nach Eichenbergs Beobachtung rund 15 marktfähige Produkte entwickelt, etwa zum Ersatz von Haut, Knorpel- und
Knochengewebe.Nach einer vierjährigen Konsolidierungsphase befindet sich die Biotechnologiebranche den Angaben zufolge wieder im Aufwind. Die Zahl der Insolvenzen sei rückläufig, es gebe wieder Neugründungen und Börsengänge.
Im Jahr 2003 beschäftigten die 350 Unternehmen des gesamten Biotechnik-Sektors in Deutschland rund 12 000 Mitarbeiter und setzten knapp eine Milliarde Euro um. Für Herbst kündigte Catenhusen eine Neuauflage des Förderprogramms «BioChancePLUS» an, das vor allem kleine und mittelständische Unternehmen in den kommenden fünf Jahren mit 100 Millionen Euro unterstützen soll.
(Internet: Biotechnologietage 2005: www.bmbf.de/biotechnologietage)
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SMS und e-mail können IQ stärker senken als Haschisch
London (dpa) - Intensives E-Mail- und SMS-Versenden kann den Intelligenzquotienten einer britischen Studie zufolge vorübergehend stärker senken als das Rauchen eines Joints. Das berichtete die Londoner Zeitung «The Times» am Freitag über eine Untersuchung an der University of London. Dabei wurde der IQ von 80 Probanden getestet. Dem Bericht zufolge sank deren Intelligenzquotient nach intensivem SMS- und E-Mail-Versand vorübergehend um bis zu zehn Punkte. Der Konsum von Haschisch hingegen senke den IQ anderen Studien zufolge nur um vier Punkte.
Die Wissenschaftler erklären dies damit, dass es für das Gehirn schwierig sei, mehrere Aufgaben zur selben Zeit zu meistern. Wer seine Arbeit immer wieder unterbreche, um elektronische Botschaften zu checken und zu beantworten, versetze sein Gehirn in ständige Alarmbereitschaft. Dadurch leide die Konzentrationsfähigkeit. Weltweit werden der «Times» zufolge täglich mehr als 50 Milliarden E-Mails verschickt.
Zuletzt geändert von frank am 25.04.2005 22:43, insgesamt 1-mal geändert.
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nico
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frank
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Deswegen habe ich ja auch die Meldung mit einer gewissen Ironie angekündigt, die hoffentlich deutlich machte, was ich generell von derartigen Tests halte.www.rekorn.de hat geschrieben:halt ich für blödsinn, da sich der iq in verschiedene ebenen messen läßt.
"Klassische Intelligenztests messen im Wesentlichen logisch-analytische Fähigkeiten und erlauben damit beispielsweise kein Urteil über den nicht-rationalen Umgang mit den Mitmenschen (EQ)." - wikipedia
Außerdem wurde natürlich nur das logisch-analytische Verhalten gemessen, denn das wurde bei diesem Test offensichtlich als Maß für "Produktivität" angesetzt.
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Michael H.W. Weber
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Dennis Kautz
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SpeedKing
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Vielleicht weil sich nur aufstrebende, junge Wirtschaftsmächte, in denen Diktatoren herrschen, dieses ineffiziente, energieverschwenderische, teuere Fahrzeug als vermeintliches Vorzeigeobjekt leisten wollen und den Bürgern einfach vor die Nase bauen können.Michael H.W. Weber hat geschrieben:Mal 'ne dumme Frage: Warum fährt der Transrapid eigentlich nicht endlich? Das Ding ist doch prima. Gibt ja sogar eine Teststrecke, die ich jedem nur empfehlen kann...
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Michael H.W. Weber
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Gibt es dazu auch mal ein paar Fakten? Ich sehe nur, daß das Ding ziemlich schnell ist und als Hochbau kaum zu Unfällen mit z.B. Wild führen kann.SpeedKing hat geschrieben:...dieses ineffiziente, energieverschwenderische, teuere Fahrzeug...
Michael.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.


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HappyL
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Also der Energieverbrauch ist mal garantiert niedriger als bei einem ICE-zumindest auf längeren Strecken- schon alleine, da die Rollreibung wegfällt. Allerdings sind die Trassen kaum bezahlbar und bei uns gibt es eben schon ein ganz gutes Schienensystem-im Vergleich zum chinesischenMichael H.W. Weber hat geschrieben:Gibt es dazu auch mal ein paar Fakten? Ich sehe nur, daß das Ding ziemlich schnell ist und als Hochbau kaum zu Unfällen mit z.B. Wild führen kann.SpeedKing hat geschrieben:...dieses ineffiziente, energieverschwenderische, teuere Fahrzeug...
Michael.

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SpeedKing
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Liefer du doch Fakten, daß das Ding "prima" ist...Michael H.W. Weber hat geschrieben:Gibt es dazu auch mal ein paar Fakten?
Genau, Hochbau ist ja viel billiger als ein Zaun...Michael H.W. Weber hat geschrieben:Ich sehe nur, daß das Ding ziemlich schnell ist und als Hochbau kaum zu Unfällen mit z.B. Wild führen kann.
Die Rollreibung interessiert bei diesen Geschwindigkeiten nicht mehr. Nur noch der Luftwiderstand ist interessant, und da der Transrapid prinzipiell deutlich schneller fahren will als der ICE, braucht er auch deutlich mehr Energie.HappyL hat geschrieben:Also der Energieverbrauch ist mal garantiert niedriger als bei einem ICE-zumindest auf längeren Strecken- schon alleine, da die Rollreibung wegfällt.
Nur: Auf Kurzstrecken ist die Höchstgeschwindigkeit vollkommen irrelevant, weil der Fixzeitanteil, den man am Bahnhof etc. verbraucht, viel zu groß ist. Und auf Mittel- und Langstrecken hat kein Landfahrzeug eine Chance gegenüber dem Flugzeug.
Genau, auch ein sehr guter Grund.HappyL hat geschrieben:Allerdings sind die Trassen kaum bezahlbar und bei uns gibt es eben schon ein ganz gutes Schienensystem-im Vergleich zum chinesischen.


