Medikament gegen AIDS gefunden?

Projektunabhängige Entdeckungen, Forschungen und Spekulationen
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frank
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#133 Ungelesener Beitrag von frank » 03.02.2005 23:59

Wimmelndes Leben in 11.000m Tiefe
Washington (dpa) - In den tiefsten Tiefen des Ozeans, rund 11 000 Meter unter dem Meeresspiegel, haben japanische Forscher eine überraschende Fülle bislang unbekannter Lebewesen entdeckt. Die im Marianengraben im Pazifik gefundenen Tiere zählen zu den winzigen einzelligen Kammerlingen (Foraminifera). Fast alle der 432 untersuchten Exemplare sind besonders zierlich und haben im Gegensatz zu ihren Verwandten in weniger tiefen Gebieten eine weiche Außenwand. Die Forscher um Yuko Todo von der Universität Shizuoka stellen die Einzeller im US-Fachjournal «Science» (Bd. 307, S. 689) vom Freitag vor.
Die Mehrzahl der Tiere sei braun und röhrenförmig, einige hätten zwei oder mehrere Kammern. Diese Einzeller scheinen das charakteristische Ökosystem in diesen Tiefen zu bilden, schreiben die Forscher. Das Team hatte in 10 896 Metern Tiefe Proben im oberen Zentimeter des Sediments entnommen und 432 Kammerlinge entdeckt. Die Dichte von 449 Tieren pro zehn Quadratzentimetern sei höher als in vielen anderen Tiefseegebieten.
Bislang waren rund 4000 Arten der zu den Wurzelfüßern gehörenden Kammerlinge bekannt. Im Gegensatz zu ihren Verwandten in seichteren Gewässern haben die Tiere im tiefen Pazifik jedoch keine harten Schalen. Kammerlinge mit Kalk haltigen Schalen können in den Tiefen nicht existieren, weil das Wasser dort zu wenig Kalziumkarbonat hat.
Der Marianengraben sei erst in den vergangenen sechs bis neun Millionen Jahren derart in die Tiefe gewachsen, so dass sich die Arten wahrscheinlich auch erst in dieser Zeit allmählich an die zunehmenden Tiefen angepasst hätten, schreiben die Forscher.

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#134 Ungelesener Beitrag von frank » 07.02.2005 11:11

Hunde erschnüffeln Krebstumore
Johannesburg (dpa) - Shing Ling war der Beste. Er erschnüffelte bei Atemproben von Krebspatienten in 90 Prozent der Fälle das richtige Ergebnis. Das zumindest behauptet sein Trainer Kirk Turner, der die Schnüffelnase für richtungweisend bei der Krebs-Früherkennung hält. «Ich glaube fest daran, dass Hunde bei Menschen mit einer Erfolgsquote von über 90 Prozent Krebserkrankungen erkennen können», sagt der in Südafrika lebende Amerikaner. Er stützt seinen Optimismus auf eine noch unveröffentlichte dreimonatige Testreihe, die er vergangenen Sommer im Auftrag der kalifornischen Pine Street-Klinik durchgeführt hat.
Anders als britische Wissenschaftler, die mit Urinproben auf eine immerhin gute Erfolgsquote von 41 Prozent kamen, hatte der Trainer seine Schützlinge zweieinhalb Wochen mit Atemproben trainiert. Bei den Tieren handelte es sich um Pudel, Labradors und so genannte portugiesische Wasserhunde. Aus einer Gruppe von fünf Proben musste jeder Hund in wechselnder Versuchsanordnung Atemproben eines Patienten mit Brust- oder Darmkrebs erkennen.
Die von einem polnischen Genforscher überwachte und gefilmte Testreihe steht nach Turners Angaben kurz vor der Veröffentlichung im Fachblatt «Cancer». Die britische Ärztin Carolyn Willis vom Londoner Amersham Hospital, die mehrere Hunde Urinproben von Blasenkrebspatienten identifizieren ließ, sei beauftragt worden, die Veröffentlichung mit kritischen Augen gegenlesen.
Turner experimentiert mit seinen vierbeinigen Krebsschnüfflern seit 1999. Damals kontaktiert ihn der von der chinesischen Medizin faszinierte US-Krebsforscher Michael Broffman. Den Chinesen war schon vor 3000 Jahren bekannt, dass Hunde mit ihren extrem empfindlichen Nasen Krankheiten beim Menschen erriechen können. Wie dies genau geschieht, gilt aber noch immer weitgehend als unklar.
Dennoch ist Turner überzeugt: «Es funktioniert offensichtlich auch bei anderen Krebsarten sowie anderen Krankheiten.» Als Beleg führt er zwei Anekdoten an. Als ein japanisches TV-Team seine Arbeit filmte, legte sich Shing Ling auf die Füße des Kameramanns. «Später stellte sich heraus, dass der Mann Lungenkrebs hatte», sagt Turner. Ein anderes Mal legte sich Shing Lings Gefährtin, das Labrador-Weibchen Isabelle, bei einem Hunde-Wettbewerb auf die Füße einer Jurorin. Als man die Frau deswegen zu einer Krebs-Untersuchung drängte, wurde bei ihr ein Melanom im Frühstadium diagnostiziert. Turner: «Isabelle wurde dafür später als, "Americas top dog" ausgezeichnet».
In den vergangenen Jahren hatten Ärzte bereits mehrmals von Hunden berichtet, die diverse Krebserkrankungen erschnüffelten. Erstmalig hatte das Medizinjournal «The Lancet» 1989 von einem Hund geschrieben, der ständig intensiv am Hautkrebs seiner Besitzerin schnupperte. Die Vierbeiner werden bisher aber auf Grund ihres hoch entwickelten Geruchssinns vor allem in der Drogenfahndung oder beim Aufspüren von Bomben, verschütteten Menschen oder Leichen eingesetzt. Auch Turner, der in seiner bisherigen Karriere nach eigenen Angaben rund 4000 Hunde dressierte, hatte Hunde für entsprechende Zwecke ausgebildet.
Er bemüht sich zurzeit um die Finanzierung eines dreijährigen Großversuchs, um in Südafrika die Erkenntnisse weiter zu erhärten. Und träumt bereits davon, seine Vierbeiner auch auf das Erkennen von Aids oder Tuberkulose abzurichten und somit den Gesundheitssystemen weltweit möglicherweise Milliardenbeträge sparen zu helfen.

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#135 Ungelesener Beitrag von frank » 09.02.2005 16:13

Schöpfer von Dolly darf menschliche Embyonen klonen
London, 8. Februar (AFP) - Der Schöpfer des Klonschafes Dolly, Ian Wilmut vom Roslin-Institut im schottischen Edinburg, hat von den britischen Behörden am Dienstag die Erlaubnis zum Klonen menschlicher Embryos zu Forschungszwecken erhalten. Wilmut könne so zu Entstehung und Entwicklung neurologischer Krankheiten wie der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) forschen, erklärte die zuständige Behörde für Embryologie in London. Es ist die zweite Erlaubnis für das so genannte therapeutische Klonen in Großbritannien. Im Sommer 2004 hatte der Forscher Miodrag Stojkovic an der Universität Newcastle die erste Erlaubnis überhaupt erhalten. Dies hatte unter anderem in Deutschland zu einer heftigen Debatte um eine Lockerung des Klonverbotes geführt.
Wilmut versicherte am Dienstag in Edinburgh, er wolle Stammzellen rein zu Forschungszwecken gewinnen. Sein Forscherteam an der Universität King's College in London wolle ALS-Patienten Stammzellen entnehmen und diese in unbefruchtete Eizellen einpflanzen, aus denen sie dann Embryonen klonen wollen. Den geklonten Embryonen sollen dann in einem frühen Entwicklungsstadium Stammzellen entnommen werden, aus denen dann Zellen für die Medizinforschung gezüchtet werden können; der Embryo wird dabei zerstört. Wilmut will Nervenzellen züchten, welche die Signale vom Gehirn und Rückenmark an die Muskeln senden.
Es gehe nicht darum, die Krankheit zu behandeln, sondern sie zu erforschen, um vielleicht Behandlungsmethoden zu finden, erklärte die Londoner Behörde. ALS ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems. Betroffen ist derjenige Teil des Nervensystems, der für die willentliche Steuerung der Skelettmuskulatur verantwortlich ist. Die Krankheit ist unheilbar; die meisten Patienten sterben binnen fünf Jahren. Der bekannte Physiker Steven Hawking leidet an ALS.
Wilmut wurde im Juli 1996 weltbekannt, als er mit dem Klonschaf Dolly erstmals ein hoch entwickeltes Lebewesen klonte. Dolly musste vor zwei Jahren wegen einer unheilbaren Lungenkrankheit eingeschläfert werden, wie sie in der Regel erst bei älteren Tiere auftritt.

Zum Thema habe ich unter http://217.160.138.71/phpBB/viewtopic.php?p=50392#50392 einen Diskussionsthread eröffnet ;)

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#136 Ungelesener Beitrag von frank » 13.02.2005 17:30

Ariane ist erfolgreich gestartet, zum Thema gibts auch ein Weblog

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#137 Ungelesener Beitrag von frank » 15.02.2005 14:25

Impfstoff in der Kartoffel schützt vor Hepatitis B
Washington (dpa) - Eine Gen-Kartoffel kann Menschen vor der Leberentzündung Hepatitis schützen. Die gentechnisch veränderte Knolle enthält einen Impfstoff gegen das Hepatitis-B-Virus und hat in einem ersten klinischen Versuch rund 60 Prozent der Teilnehmer einen Schutz vor dem Erreger verliehen. Mit der Impf-Kartoffel ließe sich möglicherweise die Vorsorge gegen das weit verbreitete Virus verbessern, schreiben Yasmin Thanavala und Kollegen von der Staatlichen Universität von Arizona in den «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften («PNAS», DOI: 10.1073/pnas0.409899102) vom Dienstag.
Weltweit sind etwa 350 Millionen Menschen mit dem Leber-Virus infiziert. Damit bleibe Hepatitis B trotz mehrerer verfügbarer Impfstoffe eine globale Gesundheitsgefahr, schreiben die Autoren. Grund dafür sei, dass sich vor allem ärmere Länder die Impfungen oft nicht leisten könnten. Der Impfstoff müsse ständig gekühlt und von Fachkräften gespritzt werden.
Dagegen reichte der Konsum von einigen Stückchen der rohen Gen- Kartoffel, um zwei von drei Teilnehmer der Versuchsgruppe gegen Hepatitis B zu impfen. An der US-Studie nahmen 42 Probanden teil. Den Forschern zufolge enthält das neue Vakzin nur ein Gen des Erregers und nicht eine abgeschwächte, aber immer noch lebende Form des Virus, wie andere orale Impfstoffe. Das zusätzliche Gen in der Kartoffel stammt von der Oberfläche des Hepatitis-B-Virus. Das von ihm produzierte Viren-Eiweiß regt das menschliche Immunsystem zur Herstellung von Antikörpern an.
Das Team glaubt, mit seiner Kartoffel einmal eine preiswertere, unkomplizierte und schmerzlose Alternative zur Vorbeugung der Leberkrankheit anbieten zu können. An einer anderen US-Universität war kürzlich eine Gen-Kartoffel gegen Erreger schweren Durchfalls entwickelt worden. Gearbeitet wird außerdem an Impfstoffen in Gemüse- oder Obstform gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten.

Gigantisches Ausgrabungsprojekt in Köln
Köln (dpa) - Eines der größten Projekte in der Geschichte der Archäologie Europas hat am Dienstag in Köln mit dem symbolischen ersten Spatenstich begonnen. Über 100 Ausgräber aus mehreren Ländern werden in den kommenden vier Jahren zur Vorbereitung einer neuen U-Bahntrasse rund 100 000 Kubikmeter Erdreich durchforschen. Bis zu 13 Meter mächtige Fundschichten aus sieben Jahrtausenden zwischen Jungsteinzeit und Preußen-Ära werden dazu mit Pinsel und Spachtel abgetragen, sagte der Leiter der Kölner Bodendenkmalpflege, Prof. Hansgerd Hellenkemper, der dpa.
Die etwa ein Jahrzehnt lang wissenschaftlich vorbereitete Ausgrabung auf einer Gesamtfläche von nahezu drei Fußballfeldern sei «das größte derartige Forschungsprojekt zwischen Neapel und Thessaloniki», betonte der Direktor des Römisch-Germanischen Museums. Für die erwarteten «gigantischen Fundmengen» aus der Unterwelt der seit zwei Jahrtausenden besiedelten Rhein-Metropole sei eine ganze Etage des Museums-Depots frei geräumt.
Schon jetzt blicke die internationale Fachwelt gespannt auf die Kölner Mega-Grabung, die zu den umfangreichsten innerstädtischen Archäologie-Kampagnen des Kontinentes gehören wird. Die Ausgrabung sei etwa zwanzig Mal so umfangreich wie Innenstadt-Grabungen in Deutschland üblicherweise.
Kölns Verkehrsbetriebe planen bis 2010 die neue U-Bahntrasse, die auf vier Kilometern vom Hauptbahnhof nach Süden die City durchschneidet. Generell bohren sich die U-Bahn-Bauer wie Maulwürfe horizontal unter den geschichtsträchtigen Erdschichten durch, doch an elf künftigen Haltestellen durchstoßen die Bauarbeiten logischerweise «das Bodendenkmal Köln».
Die Wissenschaftler legen wert auf die Verknüpfung möglichst vieler Fachdisziplinen bis hin zur Klimatologie: So sei man auf der Spur einer schon im Grönlandeis nachgewiesenen kontinentalen Klimakatastrophe vor 1800 Jahren. Die Ablagerungen im Römerhafen Kölns, der in der Antike ganz plötzlich verlandet ist, können möglicherweise weitere Auskunft über den Hergang geben. Das Gesamtprojekt sei schon jetzt absehbar «ein Paradebeispiel zur Erforschung der Siedlungsgeschichte einer europäischen Metropole», die in Spätantike wie Hochmittelalter zu den größten Städten der damals bekannten Welt gehört hat.
Dank genauer Kenntnisse der römischen Colonia, mittelalterlicher Stadtansichten und preußischer Kataster starten die Wissenschaftler ihre «U-Bahnfahrt» durch die Vergangenheit keineswegs ahnungslos: Das antike Hafentor wird von der Trasse ebenso berührt wie der Römerhafen, riesige römische Tempel-Unterbauten ebenso wie der frühmittelalterliche Marktplatz. Reste eines Klosters liegen am Weg. Dann folgt wenige U-Bahnstationen weiter die massive Stadt-Mauer von 1180, einst gewaltiger Schutz der mittelalterlichen «Boom-Town» am Rhein.

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#138 Ungelesener Beitrag von frank » 18.02.2005 17:40

Weltraum kann die Menschheit nur gemeinsam erobern-US Bestimmungen oft hinderlich
Brüssel, 18. Februar (AFP) - Wenn die Menschheit den Weltraum dauerhaft erobern und nutzen will, geht dies nur mit mehr Zusammenarbeit rund um den Globus. Dies ist eines der Ergebnisse einer hochkarätigen Konferenz in Brüssel, an der am Donnerstag und Freitag Experten aus mehr als 40 Ländern teilnahmen. «Jede Weltraumpolitik muss eine weltweite Politik sein», forderte der Vizechef der EU-Kommission, Günter Verheugen, der die Konferenz organisierte. Zwar gibt es schon erfolgreiche Beispiele internationaler Kooperation wie die europäische Rakete Ariane oder die auf Titan aktive Sonde Huygens, doch verhindert die zögerliche Haltung einiger Staaten oft schnellere Fortschritte.
"Wir können es allein nicht schaffen», sagte Verheugen mit Blick auf die Eroberung des Weltraums. Sowohl innerhalb Europas als auch weltweit müsse die Zusammenarbeit intensiviert werden. Denn dabei hapert es oft, gab der Chef der Europäischen Raumagentur ESA, Jean-Jacques Dordain, zu bedenken: «Es ist nicht immer leicht, einen Kompromiss zu finden.» Das funktioniere nur bei «gemeinsamen Interessen, gemeinsamen Zielen und gemeinsamen Kulturen». Auch wenn der amerikanisch-sowjetische Wettlauf ins All Geschichte ist, versuchen immer noch viele Beteiligte, ihre Ideen auf eigene Faust auszubeuten, statt sie zu vernetzen.
Besonders die USA zeigen sich in der Kooperation oft widerspenstig, wie selbst der Personalchef der US-Raumfahrtbehörde NASA, John Schumacher, in Brüssel einräumte. Die Amerikaner hätten strenge Gesetze zum Technologietransfer und scharfe Exportkontrollen, die die wissenschaftliche Zusammenarbeit erschwerten. Dennoch wollten die USA sich weiter engagieren, und so solle auch die Arbeit an der Internationalen Raumstation (ISS) bald fortgesetzt werden. Dafür müssen zunächst die US-Raumfähren wieder in Betrieb genommmen werden, die seit dem Columbia-Unglück im Februar 2003 nicht mehr fliegen. Zur Zeit kann die ISS nur mit russischen Raumschiffen erreicht werden.
Um die Bedeutung der ISS zu unterstreichen, führten die Konferenzteilnehmer ein direktes Gespräch mit der derzeitigen Besatzung der Station, dem Amerikaner Leroy Chiao und dem Russen Salischan Scharipow. Die ISS sei doch «ein Symbol der internationalen Zussamenarbeit», sagte Chiao. Scharipow versicherte, die Astronauten liebäugelten schon mit künftigen Projekten. Dabei bleiben aber Fragezeichen: Die Space Shuttles der NASA sollen zwar ab dem Mai wieder zur ISS fliegen, aber ihr Einsatz ist nur bis 2010 vorgesehen und ein Nachfolgeprojekt bislang nicht in Sicht.
Nur ein Erfolg der ISS werde technisch und politisch den Weg für weitere überzeugende Programme ebnen, sagte Dietrich Vennemann, der bei der ESA für das ehrgeizige Erkundungsprogramm Aurora zuständig ist. Im Rahmen von Aurora will Europa zusammen mit anderen Weltraummächten bis 2036 Menschen zum Mars fliegen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der ISS, zum Beispiel die Reaktion des menschlichen Organismus auf Langzeitaufenthalte im All, seien dafür unabdingbar, betonte Vennemann. Eine bemannte Mars-Mission wird voraussichtlich zwei Jahre dauern, ein Jahr werden allein Hin- und Rückflug von und zum Roten Planeten in Anspruch nehmen.
Diese Projekte müssen keine Träume bleiben, glaubt der US-Wissenschaftler John Logdsdon von der George-Washington-Universität in der US-Hauptstadt. Noch in diesem Jahrhundert könne die Menschheit «alle Verheißungen der Weltraumforschung wahr werden lassen» - aber nur, wenn alle Staaten zusammenarbeiten.

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#139 Ungelesener Beitrag von SpeedKing » 19.02.2005 11:21

Das sind zwei vollkommon richtige Erkenntnisse - sowohl das mit der Zusammenarbeit als auch mit den hinderlichen Bestimmungen.

Allerdings sehe ich nach wie vor keinen Sinn darin, Menschen zum Mars zu bringen - außer zu Propagandazwecken.
Wieviel werden Forschungsroboter wohl im Jahre 2036 leisten können, wenn sie jetzt schon so erfolgreich sind? Und das für einen Bruchteil der Kosten einer bemannten Mission.

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#140 Ungelesener Beitrag von www.rekorn.de » 19.02.2005 13:22

find ich dumm das geld so zu "verbrennen" ich wäre eher für den ausbau der rohstoffe in den weltmeeren. da ist viel mehr zu holen und zu entdecken. außerdem is dann mehr platz für den menschen. was hat der mensch davon, wenn er in den weltraum fliegt? wozu sind wir auf dem mond gelandet? hat es wirklich was gebracht? ich find, der mensch sollte erst mal hier unten auf der erde mit seinen problemen klarkommen und dann erst ins weltall reisen...
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#141 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 19.02.2005 14:34

Das die immer alles erobern müssen...

Brim.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.

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#142 Ungelesener Beitrag von www.rekorn.de » 19.02.2005 17:35

ich mag die serie "seaquest"... ist einfach naheliegender als irgendwann mit außerirdischen kommunizieren zu können.
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#143 Ungelesener Beitrag von SpeedKing » 19.02.2005 17:46

Und hab immer ganz gerne "Flipper" geschaut.

(Hab ich mich jetzt als Dinosaurier geoutet? ;) )

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#144 Ungelesener Beitrag von www.rekorn.de » 19.02.2005 18:08

is ja wohl eindeutig... ;)
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