Medikament gegen AIDS gefunden?

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Hans

Re: Doch ein paar Wermutstropfen.

#97 Ungelesener Beitrag von Hans » 15.01.2005 13:27

Hmm.... diesen "Smiley" finde ich eigentlich nicht angebracht, denn die Mission war doch insgesamt ein großer Erfolg. Also ein :)

Hallo SpeedKing, bin einverstanden. War nicht bez gemeint.

spunti

#98 Ungelesener Beitrag von spunti » 15.01.2005 20:35

Bei Heise steht, es wurden nur 11 MB wissenschaftliche Daten gesammelt. Sollten die restlichen MB nur Bilder und Testdaten gewesen sein? Kann ich mir kaum vorstellen.

Dann wurde doch nur auf einem Kanal gesendet bzw. empfangen. Komischerweise waren alle Experimente auf beide Kanäle gelegt nur das deutsche nicht. Warum?

Habt ihr auch Frau Bulmahn gehört? Labert irgendwelchen Mist von Planeten und daß wir massig neue Infos über die Entstehung des Universums haben, sobald das Ding nur in die Atmosphäre eingetauch ist. Da war noch überhaupt nicht klar, ob das Ding überhaupt sendet.
Und englisch spricht sie anscheinend auch nicht, ganz schön peinlich für eine Bildungsministerin. Daß die dem Esa-Rat vorsitzt wundert mich um so mehr, anscheinend stellen die da jeden mal hin.

grüße
spunti

Gastfrosch

#99 Ungelesener Beitrag von Gastfrosch » 15.01.2005 22:04

bestimmte Leute dürfen halt massig scheisse labern, ohne sich auszukennen und trotzdem aufgrund Ihres Amtes das damit legitimieren.

Ob 11 mb wenig sind oder viel, das kann man in dem Fall sicher nicht sagen, dazu fehlt das Wissen.
Letzendlich soll man da keiner grossen Institution glauben schenken, denke ich. Denn wer will den einen Misserfolg einfach so preisgeben,
da geht es schlieslich um Zillionen Euros ....

Was zählt ist die Erkenntnis aus den gewonnenen Daten, die geliefert worden sind und das daraus neu gewonnene Wissen.

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#100 Ungelesener Beitrag von Mystwalker » 15.01.2005 22:27

spunti hat geschrieben:Dann wurde doch nur auf einem Kanal gesendet bzw. empfangen. Komischerweise waren alle Experimente auf beide Kanäle gelegt nur das deutsche nicht. Warum?
Ich vermute mal, dass dieses Projekt die meiste Bandbreite benötigte (neben den Bildern), so dass eine Replikation auf beiden Kanäle den anderen Projekten zu sehr geschadet hätten.
Die Bilder sind ja auch über beide Kanäle verteilt worden, so dass nun nur die Hälfte ankam...

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#101 Ungelesener Beitrag von Dennis Kautz » 15.01.2005 23:06

spunti hat geschrieben:Bei Heise steht, es wurden nur 11 MB wissenschaftliche Daten gesammelt. Sollten die restlichen MB nur Bilder und Testdaten gewesen sein? Kann ich mir kaum vorstellen.
AFAIK wurde die Mission 1993 gestartet... da war das noch ne ganze Menge. Der Prozzi hat übrigens ganze 40 MHz :D

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#102 Ungelesener Beitrag von SpeedKing » 16.01.2005 16:45

11 MByte Meßdaten, ohne Bilder. Das ist auch heute noch eine ganze Menge. Für einen kompletten Temperaturgradienten von den obersten Atmosphärenschichten bis zum Boden braucht man z.B. nur 2-3 kByte. Das gleiche für den Atmosphärendruck. Für die Atmosphärenzusammensetzung vielleicht das dreifache. Man hat also die wichtigsten Meßdaten in nur 20 kByte.
spunti hat geschrieben:Habt ihr auch Frau Bulmahn gehört? Labert irgendwelchen Mist von Planeten und daß wir massig neue Infos über die Entstehung des Universums haben, sobald das Ding nur in die Atmosphäre eingetauch ist. Da war noch überhaupt nicht klar, ob das Ding überhaupt sendet.
Ich hab von Frau Buhlmann nichts gehört, vielleicht hat sie sich ja falsch ausgedrückt, aber sie hat auf jeden Fall Recht. Angeblich wäre die Mission zu 80% ein Erfolg gewesen, wenn die Sonde nur in die Atmosphäre eingetaucht und danach am Boden zerschellt bzw. untergegangen wäre.

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#103 Ungelesener Beitrag von Mystwalker » 16.01.2005 22:36

Seltsamerweise ist bei SpiegelOnline von 500 MB die Rede:
Nach den ersten Erkenntnissen hat die Sonde mehr als drei Stunden überlebt. Neben Fotos lieferte sie auch Geräusche vom Titan sowie Analyse-Ergebnisse von der Zusammensetzung seiner Atmosphäre und Klimadaten. Rund 500 Megabyte an Informationen sendete sie zur amerikanischen Raumsonde "Cassini", mit der sie ins All geflogen war.

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#104 Ungelesener Beitrag von Dennis Kautz » 16.01.2005 22:42

Die 11 MB waren doch AFAIK ohne die Bilder und Töne... dann schließe ich messerscharf, dass diese zusammen 489 MB groß waren :wink:

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#105 Ungelesener Beitrag von laguna » 17.01.2005 10:11

Wenn ihr Euch für die Ergebnisse der Huygens Mission interessiert, dann schaut mal dort rein. In diesem Thread von Bad Astronomy findet ihr alles, was ihr braucht. Ist halt englisch, aber sollte wohl kein Problem darstellen.
Bad Astronomy
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#106 Ungelesener Beitrag von oe-floppy » 17.01.2005 11:00

Bilder der Titan-Mission als Screensaver gibt es hier:

http://www.esa.int/SPECIALS/Cassini-Huy ... D1E_0.html

Grüße, oe-floppy
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#107 Ungelesener Beitrag von frank » 18.01.2005 15:48

Vor 100 Jahren begründete Einstein ein neues Physik Zeitalter
Berlin, 18. Januar (AFP) - Dass ausgerechnet in diesem Jahr das Einsteinjahr begangen wird, hat doppelten Grund: Vor 50 Jahren starb Albert Einstein und vor allem: Vor hundert Jahren veröffentlichte der damals gerade einmal 26-jährige Wissenschaftler gleich fünf Aufsätze, die die klassische Vorstellung von Raum, Zeit, Materie und Energie grundlegend veränderten. So erhielt der in Ulm geborene Wissenschaftler für eine Arbeit zum Photoelektrischen Effekt 1921 den Nobelpreis. Weltberühmt wurde Einstein aber mit einer unscheinbaren Formel, die er ebenfalls in seinem Wunderjahr niederschrieb und die als eine der größten Denkleistungen des 20. Jahrhunderts gilt: E=mc2.
Die Gleichung, die fast jeder kennt und die doch keiner so recht zu erklären vermag, war Teil von Einsteins Spezieller Relativitätstheorie, die er später zur Allgemeinen Relativitätstheorie erweiterte. Seit Isaac Newton galten Raum und Zeit als feste Größen. Dies änderte sich mit dem 1905 veröffentlichten ersten Teil der Einsteinschen Theorie: Raum und Zeit müssen seither als «relativ» betrachtet werden - und zwar in Bezug auf die Position des Betrachters.
Einstein erkannte, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant 300.000 Kilometer pro Sekunde beträgt, unabhängig davon, wie schell sich die Lichtquelle bewegt. Wie der große Denker weiter theoretisierte, vergeht für eine nahe der Lichtgeschwindigkeit rasende Rakete oder deren Besatzung die Zeit langsamer als für einen ruhenden Betrachter. Zudem hat die Rakete aus Sicht des Betrachters am Boden eine kürzere Strecke zurückgelegt und an Masse gewonnen. Neben Raum und Zeit ist nämlich laut Einsteins Spezieller Relativitätstheorie auch die Masse eines Körpers eine relative Größe; sie nimmt mit der Geschwindigkeit zu. Seine Erkenntnis, dass Energie und Masse eines Körpers äquivalent sind, hielt das Genie dann in der berühmten Formel E=mc2 fest.
Laut der zehn Jahre später veröffentlichten Allgemeinen Relativitätstheorie werden Raum und Zeit sogar von der Materie beeinflusst. So können schwere Körper, etwa die Sonne, durch ihre natürliche Anziehungskraft eine Krümmung des Raumes verursachen. Die Position weit entfernter Planeten etwa erscheint verschoben, weil das Licht, das zu uns auf die Erde gelangt, am Schwerfeld der Sonne abgelenkt wird.
Einsteins Erkenntnisse über die vierdimensionalen Raumzeit sind allerdings nur in den Grenzbereichen der Physik relevant, etwa am Ende des Weltalls oder bei Lichtgeschwindigkeiten. Zwar könnte auch die Flugbahn eines Fußballs mit Einsteins Theorie berechnet werden, in diesen alltäglichen Dimensionen aber reichen auch Newtons klassische Formeln.

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#108 Ungelesener Beitrag von SpeedKing » 18.01.2005 16:39

AFP hat geschrieben:Die Position weit entfernter Planeten etwa erscheint verschoben, weil das Licht, das zu uns auf die Erde gelangt, am Schwerfeld der Sonne abgelenkt wird.
Das Licht von Merkur und Venus wird also nicht abgelenkt?
Und das von Sternen auch nicht? :roll:
AFP hat geschrieben:Einsteins Erkenntnisse über die vierdimensionalen Raumzeit sind allerdings nur in den Grenzbereichen der Physik relevant, etwa am Ende des Weltalls oder bei Lichtgeschwindigkeiten.
Am 'Ende' des Weltalls sind die physikalischen Gesetze also anders? Da wirken sich die relativistischen Effekte schon bei geringen Geschwindigkeitsunterschieden nennenswert aus?
Und Satelliten im Erdorbit haben keine Relevanz?

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