So wie ich das verstehe, beabsichtigt man, in Kürze den DC-Teil des Projekts abzuschalten und die Rechenarbeit über einen Cluster an der University of Kansas durchzuführen...Dec 15 2004 5:05PM
Dear Lifemapper Community and Collaborators:
The Lifemapper Project Team has decided to make several significant changes to the Project as part of a new two-year design and re-implementation effort.
Probably the most significant change for most of you is that we are going to eliminate the distributed computation component and disable communications with the Lifemapper clients within a few weeks time--around the first of the new year.
The DC architecture has been very productive and until now critical for computing LM's GARP prediction models. We gratefully thank each and everyone of you for your enthusiasm as collaborators operating LM's distributed computing clients. We know how much your processing has contributed; the environmental biology community is in your debt for the cycles you volunteered and the models you computed.
At the moment the number of jobs being executed is outpacing the availability of new museum data. Unlike SETI, with an unlimited supply of radio astronomy signals, LM is dependent on source data from museum computerization projects. Currently that is our primary constraint for generating models for additional species. Not enough museums are coming online fast enough for us to take advantage of all of the power you and your collaborators are providing.
We intend to re-architect the LM species data archive, but we'll keep the models you computed online until we restart the computation engines and gradually update the current models with those derived from museum data coming out next year and beyond. In the future, LM will use computational resources of a cluster we operate for modeling at the University of Kansas.
We plan to evolve LM into more research-oriented uses, migrating from a passive public archive model to a set of pluggable web services for environmental research applications, e.g. for cleaning and verifying spatial attributes of museum specimen locality information.
On behalf of the scientific, educational, and public users of the LM geospatial species data archive, thank you again for your dedication, perseverance, commitment and accomplishment. Because of you, LM is still the best and only general archive of species distribution niche models. We plan to build upon that success and experience.
Sincerely,
Jim Beach
Lifemapper, Project Director
Das Ende von Lifemapper
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vfrey
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Das Ende von Lifemapper
zumindest würde ich es so interpretieren...

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vollpreller
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Gast
Re: Das Ende von Lifemapper
vfrey hat geschrieben:So wie ich das verstehe, beabsichtigt man, in Kürze den DC-Teil des Projekts abzuschalten und die Rechenarbeit über einen Cluster an der University of Kansas durchzuführen...
Aus welchen Zeilen liest du das heraus?
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SpeedKing
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vfrey
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ich lese das heraus aus
und auswe are going to eliminate the distributed computation component and disable communications with the Lifemapper clients within a few weeks time
Da besteht doch kein Zweifel, oder ?In the future, LM will use computational resources of a cluster we operate for modeling at the University of Kansas.
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SpeedKing
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Den Satz habe ich irgendwie übersehen.we are going to eliminate the distributed computation component and disable communications with the Lifemapper clients within a few weeks time
Das würde ein DC-Projekt ja nicht ausschließen, sondern wäre nur eine Ergänzung dazu. Deswegen mein Zweifel.In the future, LM will use computational resources of a cluster we operate for modeling at the University of Kansas.
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M. Franckenstein
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Tja, es sieht klar so aus, als würde LM Anfang des neuen Jahres abgeschaltet. Grund: Die weltweiten Museen gehen nicht schnell genug ans Netz, als daß noch ausreichend neue Infos von uns zu verarbeiten wären. Oder anders gesagt: Unsere aktuell bereitgestellte dc Rechenkraft übersteigt bei weitem das noch zu berechnende Material.
Ich bin etwas traurig, aber so ist es eben, wenn Regierungen lieber in Rüstung Geld investieren, um industrielle Großmagnaten zu unterstützen (vgl. neuen EU-Verfassungsentwurf, wo ein Aufrüsten jedes Mitgliedstaates ZWINGEND auferlegt wird - frage ich mich, wo diese Spinner eigentlich hinwollen!), als daß UNSER Geld (sind nämlich Steuergelder, die für solchen Humbug verblasen werden) in sinnvolle Projekte investiert wird - wie z.B. Wissenschaft & Forschung. Aber da sehe ich eben auch die Aufgabe von Rechenkraft.net, dort in Zukunft zu probieren, etwas Geld umzuleiten.
Lifemapper an sich hätte eine große Zukunft haben können. Wir haben genügend konkrete Fälle, in denen Spezies, die sonst ganz woanders zu Hause sind, plötzlich in neuen Regionen auftauchen (vielleicht erinnern sich noch einige von euch an unsere Diskussion im vergangen Sommer zur "Rüsselmotte"). Wir hätten LM nutzen können, um z.B. die Frage zu beantworten, ob gewisse als ausgestorben angesehene Lebewesen nicht doch irgendwo noch überlebt haben könnten (Moa, Tasmanischer Beuteltiger, uvm.). Und schließlich - wenn ich z.B. an das kurz bevorstehende Aussterben der Orang-Utans denke - wäre LM in der Lage gewesen, Orte ausfindig zu machen, wo man diese Tiere hätte umsiedeln können. Schade, kann ich da nur sagen..
Michael.
Ich bin etwas traurig, aber so ist es eben, wenn Regierungen lieber in Rüstung Geld investieren, um industrielle Großmagnaten zu unterstützen (vgl. neuen EU-Verfassungsentwurf, wo ein Aufrüsten jedes Mitgliedstaates ZWINGEND auferlegt wird - frage ich mich, wo diese Spinner eigentlich hinwollen!), als daß UNSER Geld (sind nämlich Steuergelder, die für solchen Humbug verblasen werden) in sinnvolle Projekte investiert wird - wie z.B. Wissenschaft & Forschung. Aber da sehe ich eben auch die Aufgabe von Rechenkraft.net, dort in Zukunft zu probieren, etwas Geld umzuleiten.
Lifemapper an sich hätte eine große Zukunft haben können. Wir haben genügend konkrete Fälle, in denen Spezies, die sonst ganz woanders zu Hause sind, plötzlich in neuen Regionen auftauchen (vielleicht erinnern sich noch einige von euch an unsere Diskussion im vergangen Sommer zur "Rüsselmotte"). Wir hätten LM nutzen können, um z.B. die Frage zu beantworten, ob gewisse als ausgestorben angesehene Lebewesen nicht doch irgendwo noch überlebt haben könnten (Moa, Tasmanischer Beuteltiger, uvm.). Und schließlich - wenn ich z.B. an das kurz bevorstehende Aussterben der Orang-Utans denke - wäre LM in der Lage gewesen, Orte ausfindig zu machen, wo man diese Tiere hätte umsiedeln können. Schade, kann ich da nur sagen..
Michael.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.



