EUR 1000

Analyse und Vorhersage von Struktur und Faltungsweg (Folding@home, GPUGRID, Rosetta@home, ...)
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frerich

EUR 1000

#1 Ungelesener Beitrag von frerich » 27.11.2004 23:12

Moin,

angenommen man hätte 1000EUR geschenkt bekommen, müsste sie gezwungenermaßen für Hardware ausgeben, und möchte irgendwie einem Grid Computing Projekt was gutes tun (lies, die Hardware nur kaufen um dann für ein Projekt zu rechnen):

Wie kann man aus den 1000EUR möglichst viel Rechenpower für CPU-intensive Anwendungen holen, z.B. Folding at Home? Monitor und der ganze Schnickschnack braucht ja nicht, kann mal alles über's Netz administrieren (und z.B. über irgendein Unix laufen lassen) - aber wie bekommt man möglichst billig möglichst viel CPU Power?

Wäre mal interessant was ihr hier so an Ideen zu dem Thema habt. :-)

- Frerich

P.S.: 1000EUR ist das Limit!

Jürgen
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#2 Ungelesener Beitrag von Jürgen » 27.11.2004 23:45

Als erstes würde ich mich über das/die Projekt(e) informieren, die unsterstützt werden sollen. Wenn es einen Client mit SSE2-Unsterstützung gibt, ist ein P4 klar vorne, sonst meistens der Athlon.
Evtl. wäre auch zu Überlegen, ob man eine kleinen Cluster baut, wobei nur ein Rechner Festplatte, Grafikkarte .... enthält und der andere Rechner über das Netzwerk bootet (dann ist aber Linux als OS Vorraussetzung, Windoof kann das meines Wissens nicht).
Jürgen
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Der Computer ist ein Hilfsmittel zum Lösen von Problemen, die man ohne ihn gar nicht erst hat!
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Sascha_Luehrs

Re: EUR 1000

#3 Ungelesener Beitrag von Sascha_Luehrs » 27.11.2004 23:48

frerich hat geschrieben:Moin,

angenommen man hätte 1000EUR geschenkt bekommen, müsste sie gezwungenermaßen für Hardware ausgeben, und möchte irgendwie einem Grid Computing Projekt was gutes tun (lies, die Hardware nur kaufen um dann für ein Projekt zu rechnen):

Wie kann man aus den 1000EUR möglichst viel Rechenpower für CPU-intensive Anwendungen holen, z.B. Folding at Home? Monitor und der ganze Schnickschnack braucht ja nicht, kann mal alles über's Netz administrieren (und z.B. über irgendein Unix laufen lassen) - aber wie bekommt man möglichst billig möglichst viel CPU Power?

Wäre mal interessant was ihr hier so an Ideen zu dem Thema habt. :-)
Am meisten Rechenleistung könnte man wahrscheinlich rausholen, wenn man Leute kennt, die Computer mit Internetanschluss besitzen, aber nicht an Distributed-Projekten teilnehmen und auch nicht teilnehmen wollen, und diesen Geld dafür bietet, dass sie für einen rechnen. Wenn man ihnen 1 cent pro Punkt zahlen würde, was ja eigentlich schon ziemlich viel ist (dafür ist der Strom da aber ja auch drin), könnte man damit schon 100.000 Punkte kaufen. Wennde auf 3 Punkte einen cent zahlst, kriegste dafür schon 300.000.

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M. Franckenstein
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#4 Ungelesener Beitrag von M. Franckenstein » 28.11.2004 00:09

Jürgen hat geschrieben:Evtl. wäre auch zu Überlegen, ob man eine kleinen Cluster baut, wobei nur ein Rechner Festplatte, Grafikkarte .... enthält und der andere Rechner über das Netzwerk bootet (dann ist aber Linux als OS Vorraussetzung, Windoof kann das meines Wissens nicht).
mein Vorschlag ist... man schließt sich einer kleinen feinen Gruppe an, die schon einen Cluster hat bzw. die auch einen Cluster bauen möchte und investiert mit dem Geld die Erweiterungen oder erste Finanzierung für den Cluster

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nico
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#5 Ungelesener Beitrag von nico » 28.11.2004 00:18

Jürgen hat geschrieben:Als erstes würde ich mich über das/die Projekt(e) informieren, die unsterstützt werden sollen. Wenn es einen Client mit SSE2-Unsterstützung gibt, ist ein P4 klar vorne, sonst meistens der Athlon.
Emm <klugscheiss> der Athlon 64 hat auch SSE2 </klugscheiss> und bei 1000¤ denke ich braucht man keinen normalen Athlon mehr ;)
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stoffi

#6 Ungelesener Beitrag von stoffi » 28.11.2004 14:23

Wenn man sich um die Stromkosten keine Sorgen machen muß ist auf Jedenfall der A64 meines Erachtens die beste Wahl, da bestes Preis/Leistungsverhältnis.

Wenn man allerdings noch für den Strom bezahlen muß wäre, denke ich, ein Pentium M besser, da er viel effiziententer arbeitet.
Jedoch ist dieser als fast so teuer wie im Notebook.

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#7 Ungelesener Beitrag von Mantao » 29.11.2004 11:04

Moin,

der Frage versuche ich hier auch auf den Grund zu gehen.

Grüsse
Mantao
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Pentium Dual 920 2.8@3740Mhz -+- Celeron 1200@1320Mhz -+- Duron 1800@1950Mhz

Pascal

#8 Ungelesener Beitrag von Pascal » 29.11.2004 21:27

stoffi hat geschrieben:Wenn man allerdings noch für den Strom bezahlen muß wäre, denke ich, ein Pentium M besser, da er viel effiziententer arbeitet. Jedoch ist dieser als fast so teuer wie im Notebook.
Gilt das auch, wenn ich die erbrachte Leistung pro kWh betrachte?

Es gibt hierzu bereits einige Threads im Forum. wurmi hat sich einen Dual-Opteron angeschafft. Für die Kalkulation galten die gleichen Kriterien.
Natürlich müsste man da schon etwas tiefer in die Tasche greifen, aber über die Dauer bekommt man dann schon etwas geboten :roll2:

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#9 Ungelesener Beitrag von Mystwalker » 29.11.2004 22:13

Was den Stromverbrauch angeht, könnten die neuen Athlon64 mit Winchester-Kern interessant sein:
http://www.tomshardware.com/cpu/2004111 ... 70-20.html

Kann diese Info eigentlich auch von anderer Seite bestätigt werden?

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CPUs & Energie Verbrauch

#10 Ungelesener Beitrag von dhh » 30.11.2004 08:36

Nur mal so als Einwurf:
Wenn der Stromverbrauch wirklich ein wichtiger Faktor ist dann, verläßt man eventuell besser das Intel/AMD Lager und benutzt z.B. einen IBM PowerPC 970 Prozessor (alias G5). Soweit ich dies mitverfolgt habe, verbraucht der G5 bei zum P4 vergleichbarer Rechenleistung nur 75% der Energie die der P4 schluckt.
Dies natürlich nur, sofern dies das Projekt zuläßt (d.h. die Simulation, etc. auch für diesen Prozessortyp verfügbar ist) - bei F@H z.B. hätte man die Option.
Im Zusammenhang mit der ¤1000.- Frage ist dies aber etwas akademisch da Apple-G5 Rechner für diesen Preis wenn überhaupt dann nur gebraucht zu bekommen sind.

stofffi

#11 Ungelesener Beitrag von stofffi » 30.11.2004 09:41

Bin jetzt nicht eingeloggt...

Es hat bei Computerbase einen Artikel gegeben mit dem Pentium M als Desktopprozessor in einem ATX AOpen board.

Dabei braucht Intels P4 (3,6 und 3.8 GHz) bei voller Auslastung 115W
AMDs Athlon64 4000+ 89W und FX-55 104W
AMDs Barton 3200+ 77W
Intels Pentium M (2GHz) 21W

Diese Werte gelten wie gesagt bei voller Prozessorauslastung und nicht im Idle-Modus.

Der schnellste Pentium M ist also, bei voller Auslastung, 4-5 mal sparsamer als der Athlon64.

Es muß gesagt werden, daß der Pentium M kein SSE2 beherrscht und eine relativ langsame Speicheranbindung hat FSB400 DDR333.
Was sich aber in den meisten DC Anwendungen nicht sonderlich bemerkbar machen dürfte.

Ich habe eben die Benchmarks überflogen, bei keinem ist er 4 mal langsamer als die Topmodelle von P4 und A64, in manchen ist er sogar am schnellsten.

Meiner Ansicht nach würde ein System, welches nur aus Pentium M besteht, also ohne GraKa Festplatten... bestehen würde das Optimum aus dem reingesteckten Strom für DC herausholen. Mit Peripherie relativieren sich sie Werte wieder

so ist meine Sicht der Dinge

Artikel auf Computerbase http://www.computerbase.de/artikel/hard ... esktop-pc/

Sascha_Luehrs

#12 Ungelesener Beitrag von Sascha_Luehrs » 30.11.2004 09:48

Was Stromkosten anbelangt ist mein Vorschlag immer noch der beste Bild

Für das, was der an F@h-Punkten bringen würde, müsste man einen einzelnen Rechner mindestens 3 Jahre permanent laufen lassen.
Dazu kommt noch, dass der Unterschied zwischen idle und load glaube ich nur ein Drittel oder noch weniger dessen ausmacht, was ein Rechner im idle-Zustand ohnehin schon verbraucht.

Ist auch im Hinblick hierauf besser, wirtschaftlicher und umweltverträglicher*: :P
Bild


Aber ich weiss.. er gefällt Euch nicht :cry2:

* Zumal einen Rechner herzustellen selbst ja auch einiges an Energie erfordert.

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