Leicht "unterschiedliche" Ergebnisse können schon aufgrund der Verwendung von unterschiedlichen Prozessoren (AMD contra Intel) oder Aufgrund von unterschiedlichen Maskenversionen des selben Prozessors auftreten. ( siehe dazu zum Beispiel den berühmten Pentium FPU Bug). Ob eine solche Abweichung zu einer relevanten Änderung des Ergebnisses führt hängt zum einen von der gewählten Fehlerschranke ab und zum anderen davon wie häufig mit den abweichenden Werten weitergerechnet werden muss. ( Nach genügend vielen Iterationen kommt man bei jedem noch so kleinen Fehler in den Bereich in dem die Abweichung sichtbar wird).Ist das wirklich so? Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß in diesen Rechnungen auf Basis derselben Startbedingungen auf zwei verschiedenen Computern unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. Das würde mein Vertrauen in Computer doch arg schmälern. Da wäre ich mal für ein wenig Aufklärung dankbar.
Michael schrieb:
Muß ich Dir recht geben, dies wäre keine!! Redundanz. Allerdings finde ich leider die Stelle nicht wieder, an der ich das mit den Zufallswerten gelesen habe(oder meinte es gelesen zu haben). Also sollten wir meine Behauptung das es eine zufällige Anpassung der Startwerte gibt, als Gerücht ignorieren.Das wirkt sich aber so aus, daß eine andere Gruppe von Konformationen der potentiellen "Medikamente" durchgetestet wird. Das kann man in keinem Fall als redundant bezeichnen. Im Gegenteil. Bloß weil ich dasselbe Molekül zweimal teste, mache ich nicht dasselbe, wenn ich dabei jeweils einen anderen Kornformatinsraum absuche. Ich glaube das muß man ganz scharf unterscheiden!
Weitere Hinweise zum Thema Redundanz konnte ich auf der Webseite leider momentan nicht finden, allerdings finde ich es ist zumindest ein Indiz für meine Behauptung, das Ken bei allen Anfragen zum Thema erneute Rechnung von gleichen Molekülen, keine andere Begründung abgegeben hat.
Lars

