f@h hier nicht mehr gefragt?

Analyse und Vorhersage von Struktur und Faltungsweg (Folding@home, GPUGRID, Rosetta@home, ...)
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ThePegasus1979
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Re: f@h hier nicht mehr gefragt?

#49 Ungelesener Beitrag von ThePegasus1979 » 07.01.2009 17:27

Leider nur...haben hunderte Bohrungen ergeben, dass sich in der Weltgeschichte schon lange bevor es den Menschen gab periodisch das CO² in der Atmospähre erhöht hat...NACHDEM die Temperatur durch die Sonnenaktivitäten gestiegen ist. Dies führt zu einer Erwärmung der Meere, die mehrere Billiarden Gigatonnen CO² gespeichert haben, und bei Erwärmung dies entsprechend freigeben.

Doch, natürlich gibts eine Klimaveränderung....aber das gibts seit ein paar Millarden Jahren regelmäßig, weils einfach zum Lebenszyklus eines Planeten gehört. Genauso wie deine Körpertemperatur auch steigt und fällt (im engen Rahmen). Ich streube mich nur gegen die alleinige Verteufelung des CO², denn damit werden die Leute doch einfach für dumm verkauft...jetzt sind alle auf dem CO² Trip, aber dass die jährlich steigende Anbaufläche von Reis weit mehr "Klimaenergie" in Form von Methan erzeugt, als jährlich durch CO² in Summe erzeugt wird (NUR die zusätzliche Reisfläche) wird selten erwähnt...ist ja politisch inkorrekt. Klimatisch ist aber der alleinige Ansatz "CO² Reduktion" genauso als würde du mit einem Tropfen Wasser versuchen die Temperatur eines Vulkans zu kühlen.......

Und nochmal: Der Begriff "Klima" in der Meteorologie bezieht sich immer nur auf einen Zeitraum von 30 Jahren....

Klima kann man auch nicht schützen, da es keinen bestimmten schützenswerten Zustand X gibt....unser Planet schützt sich selbst. Die Erde kann auch mit 100°C Tagestemperatur umgehen, der Mensch nicht ;). Es ist einfach MENSCHHEITSSCHUTZ was versucht wird. Absolut wichtig und richtig, aber dann soll man doch bitte das auch richtig angehen statt rumzupfuschen und der Bevölkerung einreden zu wollen: Dat hilft! Und das ist nunmal nicht die Wahrheit. Mich interessiert genau wie dich was in 50-100-200 Jahren ist, und GERADE deshalb reg ich mich bei dem Thema so auf ;) Denn hier wird klare Placebotaktik verwendet...mag bei ner Grippe helfen, aber nicht bei diesem Thema hier. Wenns mir egal wäre würde ich einfach sagen: Unsere Sonne wird, egal was wir hier auf der Erde machen, in 450 Mio Jahren anfangen zu einem Roten Riesen zu werden...die Temperatur auf der Erde wird dann 500°C betragen....weitere 500 Mio Jahre später wird sie erstmal zum Weißen Zwerg, dann sinds gute 1500°C hier und zum großen Finale wird die Erde von einem Schwarzen Loch verschlungen, dass vormals unsere Sonne war....also was solls?! ;) (Ironie..)

Ressourcen schonen machte ich schon lange bevor es die aktuelle CO² Diskussion gibt, da ich schon seit 12 Jahren ausschließlich Energiesparlampen einsetze, nie Standby verwende, wenn ich den Raum verlasse das Licht ausmache etc ;) Und genau deshalb möchte ich die elektrisch Energie für etwas einsetzen, dass kein Massenhype sondern Hand-und-Fuss hat.

@Sänger: Nope, die Daten stammen aus Oktober 08 von Q-Cells anlässlich der Inbetriebnahme der "Zellenschichtziehtechnologie".
X1900AIW hat geschrieben:
ThePegasus1979 hat geschrieben:Nur mal am Rande: Im UNO Klimaschutzbericht steht tatsächlich nichts zum Thema CO²=Schuld an den steigenden Temperaturen. Da steht klar drin, dass sich die 5000 Wissenschaftler auf keinerlei Aussage einigen konnten, da die vorhandenen Daten absolut jedwede Auslegung (CO2=Ursache oder CO2=Folge oder CO2=egal) rechtfertigen würden und die Festlegung auf eine Aussage auf keinerlei klare wissenschaftlicher Basis beruhen würde.....alles nur Politik.
Nur aus Neugier: würdest du den sog. "Treibhauseffekt" auch dahingehend beurteilen, daß er auf keiner wissenschaftlichen Basis beruht ? Co2 ist ja nur eines dieser Stoffe, eine der diskutierten Ursachen, es eignet sich aus verschiedenen Gründen eben prima für seine derzeitige Vorzeigerolle in der Diskussion, in den Medien und in der politischen Handhabung. Als einen "Umrechnungsfaktor" für die Klimabeeinflussung empfinde ich die Konzentration auf Co2 zwar einseitig, aber für die massenmediale Verbreitung der Problematik hervorragend geeignet. Bei einem Schulprojekt hatten wir zwölf Klimakiller ausgesucht, um die Vielfalt des Zusammenhangs nahezubringen, ob das nun vor der Mehrheit der Bevölkerung argumentativ leichter fällt, bezweifle ich.

Verstehe ich deine Aussage richtig, daß du keinen Anlaß siehst, eine Klimaveränderung - wodurch auch immer - anzuerkennen ? Mich persönlich interessieren die nächsten 50-100 Jahre sehr wohl, selbst ohne eigene Nachkommen, falls ich
a) selbst Verhaltens-/Konsum-Ursache für eine Klimaveränderung bin,
b) zumindest durch DC-Projekte mich an einer Lösungsfndung beteiligen kann.

Motiv nenne ich meine gefühlte Verantwortung für nachkommende Generationen, heute Dinge in die Wege zu leiten, die später Wirkung zeigen. Eine natürliche Zeitversetzung, die in der Ökologie doch unwiderlegt sein dürfte. Da warte ich nicht auf wissenschaftlichen Konsens (einer UN-Organisation oder von wem sonst), sondern entscheide nach Gutdünken, sprich persönlicher Urteilsfindung, so naiv und unreflektiert sie erscheinen mag.

Mit der Erwartung, jegliche Entscheidung auf gesichterte wissenschaftliche Basis stellen zu wollen, wäre so manche Erfindung/Entwicklung nicht passiert und wir würden heute noch die Felder mit Mist düngen statt unsere Rechner mit Daten füttern.
ThePegasus1979 hat geschrieben:Schlimmer noch, dass diese es bei Rechenkraft.net e.V. zu Projekten des Monats geschafft haben. Da sollte man sich mit der Materie nochmal befassen ;)
Die Wahl zum PdM fußt nicht auf wissenschaftlicher Erörterung, mit Heranziehung von Expertenmeinungen, die in jahrelangen Untersuchungen festgestellt haben, daß im Monat Januar 2009 am besten folgendes Projekt gewählt werden solle ... :funny: Das hast du wohl was missverstanden. Mit meinem Einwand, daß TCEP aktuell PdM ist wollte ich keineswegs den wissenschaftlichen Wert dieses Projekt hervorheben, eher noch auf den Team-/Wiki-Aspekt hervorheben. Was daran "schlimm" ist, den Ansatz zur Wahl eines PdM zu verfolgen, kannst du mir bitte erklären. Zwingt dich ja keiner an der Wahl teilzunehmen oder du wählst eben ein Projekt, daß deinen Ansprüchen genügt.
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Re: f@h hier nicht mehr gefragt?

#50 Ungelesener Beitrag von SpeedKing » 07.01.2009 18:16

ThePegasus1979 hat geschrieben:TCEP ist für die Füße....emissionsfreie Energiegewinnung ist schon in sich ein seit Jahrhunderten nachgewiesener physikalischer Widerspruch. Energiegewinnung wird niemals emissionsfrei sein, da Energie nicht gewonnen wird, nur umgewandelt (z.B. Lichtenergie/Photonen in elektrische Energie/Elektronen (Photovoltaik)). Bei jeder Umwandlung geht per se, selbst bei optimaler theoretischer Technik, etwas verloren.
Du vergißt, daß die Erde _kein_ abgeschlossenes System ist. Aber gut, dazu schrieb Sänger ja schon was.
ThePegasus1979 hat geschrieben:Wenn ichs richtig in Erinnerung habe, sind die ganz aktuellen Solarzellen, die "gezogen" werden, die ersten, die tatsächlich mehr "verwertbare" Energie liefern als im gesamten Produktions+Liefer+Installationsprozess verbraucht wurde.
Deine Erinnerung trügt - nur die allerersten Solarzellen, die für die ersten Satelliten gebaut wurden, lieferten weniger Energie, als Produktion, Lieferung und Installation (ohne Raumflug) verschlungen haben. Seit Anfang der 80er liefert Photovoltaik mehr, als Produktion, Installation, Lieferung und Wartung verschlingt (solange das Ding auf der Erde bleibt).
ThePegasus1979 hat geschrieben:Doch, natürlich gibts eine Klimaveränderung....aber das gibts seit ein paar Millarden Jahren regelmäßig, weils einfach zum Lebenszyklus eines Planeten gehört.
Nur daß diese Klimaveränderungen Jahrmillionen brauchen. Nur durch Naturkatastrophen wie gewaltige Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge oder den Menschen geht es in wenigen Jahrhunderten.
ThePegasus1979 hat geschrieben:Ich streube mich nur gegen die alleinige Verteufelung des CO², denn damit werden die Leute doch einfach für dumm verkauft...
Da gebe ich dir hunderprozentig recht - Methan interessiert praktisch gar nicht, und auf ganz andere Art wirkende Schadstoffe kommen in den Medien fast gar nicht mehr vor - FCKW & Co. (Ozonloch), Schwefel (sauerer Regen), Kohlenmonoxid, Dioxine - wer hat von denen in den letzten fünf Jahren was gehört?

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Re: f@h hier nicht mehr gefragt?

#51 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 07.01.2009 19:44

SpeedKing hat geschrieben:
ThePegasus1979 hat geschrieben:Doch, natürlich gibts eine Klimaveränderung....aber das gibts seit ein paar Millarden Jahren regelmäßig, weils einfach zum Lebenszyklus eines Planeten gehört.
Nur daß diese Klimaveränderungen Jahrmillionen brauchen. Nur durch Naturkatastrophen wie gewaltige Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge oder den Menschen geht es in wenigen Jahrhunderten.
Und genau das ist der Punkt!
SpeedKing hat geschrieben:
ThePegasus1979 hat geschrieben:Ich streube mich nur gegen die alleinige Verteufelung des CO², denn damit werden die Leute doch einfach für dumm verkauft...
Da gebe ich dir hunderprozentig recht - Methan interessiert praktisch gar nicht, und auf ganz andere Art wirkende Schadstoffe kommen in den Medien fast gar nicht mehr vor - FCKW & Co. (Ozonloch), Schwefel (sauerer Regen), Kohlenmonoxid, Dioxine - wer hat von denen in den letzten fünf Jahren was gehört?
Naja - es zwar richtig, daß in erster Linie die Kohlendioxidproblematik besprochen wird, aber das Methanproblem ist durchaus auch schon mehrfach durch die Medien gegangen. Ich kann da nur anraten, u.a. die furzenden Rinderherden zu reduzieren. Will heißen, Fleischkonsum etwas runterfahren. Soll ohnehin nicht sonderlich gesundheitsfördernd sein. Und die Reisfelder produzieren wohl auch ganz ordentlich Methan, fixieren dafür aber wieder Kohlendioxid. Aber: Ihr könnt ja mal probieren Methan in Wasser zu lösen. Im Gegensatz dazu löst sich Kohlendioxid hervorragend und verändert dann den pH-Wert. Die Folge ist, daß vielerlei Meeresorganismen - die übrigens weit mehr Kohlendioxid fixieren als die Regenwälder - den Löffel abgeben. Das passiert übrigens auch dann, wenn die Temperatur der Meere nur wenige Grad ansteigt. Insofern sehe ich das Ganze eher so, daß es an irgendeinem Punkt eine Schwellsituation gibt, die das ganze System sozusagen ins Chaos stürzt. Den Schwellwert sollte man tunlichst nicht erreichen und im Ergebnis heißt das: Runter vom Kohlendioxid- und Methanpedal und her mit alternativen Energiequellen. :D

Michael.
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Re: f@h hier nicht mehr gefragt?

#52 Ungelesener Beitrag von Martok » 12.01.2009 01:53

Zu dem eignentlichen Thema.

Hab jetzt meine PS3 und GPU Client auf Laptop mit Nvidia 8400M laufen. Leider zieht der GPU Client den Laptop so runter das man ihn eigentlich nur nachts laufen lassen kann und es dann mit der Deadline meistens bei mir nicht mehr ganz reicht. Mal gucken ob ich dich (Michael) einholen kann. Auf geht's zum Rennen :cool2:
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Re: f@h hier nicht mehr gefragt?

#53 Ungelesener Beitrag von Vincent_Hannah » 15.01.2009 13:23

ich habe mir auch mal den GPU client heruntergeladen und rechne eine weile mit...
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Re: f@h hier nicht mehr gefragt?

#54 Ungelesener Beitrag von zerocewl » 16.01.2009 22:09

joa ich lass meine graka auch nen bisschen rechnen. aber da ati leider nicht so unterstützt wird, gibts nicht so viel mit ner 4850er...

ich sollte mir doch 2x8800gt anschaffen :roll2:
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Re: f@h hier nicht mehr gefragt?

#55 Ungelesener Beitrag von X1900AIW » 16.01.2009 22:15

ATI-Grafikkarten werden doch sehr "unterstützt", oder spielst du auf die vergleichsweise niedrigere Performance an ? Der wissenschaftliche Wert zählt doch. :roll:
Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.
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Re: f@h hier nicht mehr gefragt?

#56 Ungelesener Beitrag von zerocewl » 16.01.2009 22:44

naja weniger ppds halt^^
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