ThePegasus1979 hat geschrieben:Nur mal am Rande: Im UNO Klimaschutzbericht steht tatsächlich nichts zum Thema CO²=Schuld an den steigenden Temperaturen. Da steht klar drin, dass sich die 5000 Wissenschaftler auf keinerlei Aussage einigen konnten, da die vorhandenen Daten absolut jedwede Auslegung (CO2=Ursache oder CO2=Folge oder CO2=egal) rechtfertigen würden und die Festlegung auf eine Aussage auf keinerlei klare wissenschaftlicher Basis beruhen würde.....alles nur Politik.
Nur aus Neugier: würdest du den sog. "Treibhauseffekt" auch dahingehend beurteilen, daß er auf keiner wissenschaftlichen Basis beruht ? Co2 ist ja nur eines dieser Stoffe,
eine der diskutierten Ursachen, es eignet sich aus verschiedenen Gründen eben prima für seine derzeitige Vorzeigerolle in der Diskussion, in den Medien und in der politischen Handhabung. Als einen "Umrechnungsfaktor" für die Klimabeeinflussung empfinde ich die Konzentration auf Co2 zwar einseitig, aber für die massenmediale Verbreitung der Problematik hervorragend geeignet. Bei einem Schulprojekt hatten wir zwölf Klimakiller ausgesucht, um die Vielfalt des Zusammenhangs nahezubringen, ob das nun vor der Mehrheit der Bevölkerung argumentativ leichter fällt, bezweifle ich.
Verstehe ich deine Aussage richtig, daß du keinen Anlaß siehst, eine Klimaveränderung - wodurch auch immer - anzuerkennen ? Mich persönlich interessieren die nächsten 50-100 Jahre sehr wohl, selbst ohne eigene Nachkommen, falls ich
a) selbst Verhaltens-/Konsum-Ursache für eine Klimaveränderung bin,
b) zumindest durch DC-Projekte mich an einer Lösungsfndung beteiligen kann.
Motiv nenne ich meine gefühlte Verantwortung für nachkommende Generationen, heute Dinge in die Wege zu leiten, die später Wirkung zeigen. Eine natürliche Zeitversetzung, die in der Ökologie doch unwiderlegt sein dürfte. Da warte ich nicht auf wissenschaftlichen Konsens (einer UN-Organisation oder von wem sonst), sondern entscheide nach Gutdünken, sprich persönlicher Urteilsfindung, so naiv und unreflektiert sie erscheinen mag.
Mit der Erwartung, jegliche Entscheidung auf gesichterte wissenschaftliche Basis stellen zu wollen, wäre so manche Erfindung/Entwicklung nicht passiert und wir würden heute noch die Felder mit Mist düngen statt unsere Rechner mit Daten füttern.
ThePegasus1979 hat geschrieben:Schlimmer noch, dass diese es bei Rechenkraft.net e.V. zu Projekten des Monats geschafft haben. Da sollte man sich mit der Materie nochmal befassen

Die Wahl zum PdM fußt nicht auf wissenschaftlicher Erörterung, mit Heranziehung von Expertenmeinungen, die in jahrelangen Untersuchungen festgestellt haben, daß im Monat Januar 2009 am besten folgendes Projekt gewählt werden solle ...

Das hast du wohl was missverstanden. Mit meinem Einwand, daß TCEP aktuell PdM ist wollte ich keineswegs den
wissenschaftlichen Wert dieses Projekt hervorheben, eher noch auf den Team-/Wiki-Aspekt hervorheben. Was daran "schlimm" ist, den Ansatz zur Wahl eines PdM zu verfolgen, kannst du mir bitte erklären. Zwingt dich ja keiner an der Wahl teilzunehmen oder du wählst eben ein Projekt, daß deinen Ansprüchen genügt.
Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.
Henry Ford