Meditierenden Mönchen ins Hirn schauen...

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Michael H.W. Weber
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Meditierenden Mönchen ins Hirn schauen...

#1 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 18.05.2008 10:21

...http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27939/1.html

Wenn ich das richtig verstehe, scheint sich das Gehirn nicht etwa "nur" in seinem Aktivitätsmuster sondern auch in seiner physikalischen Struktur durch Meditation zu verändern. Das wäre interessant...
Ich dachte auch immer, Nervenzellen seien ab einem gewissen Alter nicht mehr teilungsfähig. Das scheint sich aber mittlerweile auch als Ammenmärchen zu entpuppen, was wichtige Implikationen für die Heilung gewisser Krankheiten hätte. :wink:
Wenn man mal die verlinkten Artikel oben durchklickt, trifft man auch wieder einmal auf das typische Gebaren genau derjenigen "Wissenschaftler", die - meiner bescheidenen Ansicht nach - zu denen gehören, die nie in ihrem Leben etwas bahnbrechendes leisten werden: Kategorisch niedermachen, was nicht in ihr (offenbar bescheiden ausgestaltetes) Weltbild paßt, statt - wie es sich für einen Wissenschaftler gehören würde - sich neuen Idee erst einmal unvoreingenommen zu nähern. Aber das ist ja nichts wirklich Neues... :puppydogeyes:

Michael.
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M. Franckenstein
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Re: Meditierenden Mönchen ins Hirn schauen...

#2 Ungelesener Beitrag von M. Franckenstein » 18.05.2008 10:49

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Ich dachte auch immer, Nervenzellen seien ab einem gewissen Alter nicht mehr teilungsfähig. Das scheint sich aber mittlerweile auch als Ammenmärchen zu entpuppen, was wichtige Implikationen für die Heilung gewisser Krankheiten hätte.
Michael.
Die meisten der Nervenzellen sind auch später nicht mehr teilungsfähig ... sofern ich weiß sind nur eine kleine Auswahl an Nervenzellen teilungsfähig ... u.a. in der Riechschleimhaut (Nase) und ich glaube in der Augenlinse (bin mir aber nicht sicher) .... RM hingegen sieht wohl schlecht aus, obwohl die Forschung (nicht zuletzt durch den "Superman-Unfall) stark gefördert wurde ... weitere Teilungsfähige NZellen fallen mir gerade net' ein ...

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Michael H.W. Weber
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#3 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 18.05.2008 11:23

Ich hatte neulich erst gehört, daß durch Alkohol abgestorbene Hirnzellen sich zu einem gewissen Prozentsatz (ca. 30%) wieder regenerieren. Wie ist das dann möglich?

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M. Franckenstein
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#4 Ungelesener Beitrag von M. Franckenstein » 18.05.2008 11:59

das ist mir neu ... ich würde mal vermuten das die aussage eher anders zu verstehen war, nämlich das alkoholkonsum den geist enthemmt und dadurch einige zeitgenossen ihrer kreativität mehr ausdruck bringen/verleihen können (dichter und denker...) aber da ist der Grat zwischen konsum zur förderung der poetischen leistung auf der einen seite und der suff zum verlust einiger hirnzellen auf der anderen seite sehr schmal ...

anders ausgedrückt ...

alk wirkt in geringen mengen aktivierend auf das NSystem.... erweitert die gefäße und regt damit die durchblutung an, was wiederum die O2versorgung der hirnzellen verbessert....


selbst schnelles googeln hat mir keine anderen ergebnisse geliefert ...

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laguna
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#5 Ungelesener Beitrag von laguna » 18.05.2008 12:17

Tot ist tot...
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Sven
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#6 Ungelesener Beitrag von Sven » 18.05.2008 12:19

JE1SUS hat geschrieben:...
alk wirkt in geringen mengen aktivierend auf das NSystem.... erweitert die gefäße und regt damit die durchblutung an, was wiederum die O2versorgung der hirnzellen verbessert....
...
Na das gilt ja auch im Ergebnis für die ersten zwei, drei Fluppen am Morgen, von anderen Substanzen ganz zu schweigen, kann also nicht der Maßstab sein.



Ansonsten scheint mir das ein alter Hut. Im Zusammenhang mit der Erforschung von Religiösität/Neurologie wurde ja festgestellt, das die Aktivitäten in einem bestimmten Gehirnbereich um so stärker sind, je religiöser ein Mensch ist. Kurzfristig nehmen diese Aktivitäten während eines Gebets zu (habe ich wohl in den vergangenen zwei, drei Jahren mal bei SpOn gelesen).
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#7 Ungelesener Beitrag von Sven » 18.05.2008 12:23

laguna2 hat geschrieben:Tot ist tot...
Klar, die Zellleichen werden bestimmt abgebaut und ausgeschieden. Aber können sich dann an deren Stelle völlig neue bilden? Schließlich ist man je nach Organ maximal sechs Jahre alt, wird ja alles laufend Stück für Stück abgebaut und ersetzt. Alle sechs Jahre sind Knochen quasi erneuert.
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#8 Ungelesener Beitrag von M. Franckenstein » 18.05.2008 12:39

Sven hat geschrieben:
JE1SUS hat geschrieben:...
alk wirkt in geringen mengen aktivierend auf das NSystem.... erweitert die gefäße und regt damit die durchblutung an, was wiederum die O2versorgung der hirnzellen verbessert....
...
Na das gilt ja auch im Ergebnis für die ersten zwei, drei Fluppen am Morgen, von anderen Substanzen ganz zu schweigen, kann also nicht der Maßstab sein.



Ansonsten scheint mir das ein alter Hut. Im Zusammenhang mit der Erforschung von Religiösität/Neurologie wurde ja festgestellt, das die Aktivitäten in einem bestimmten Gehirnbereich um so stärker sind, je religiöser ein Mensch ist. Kurzfristig nehmen diese Aktivitäten während eines Gebets zu (habe ich wohl in den vergangenen zwei, drei Jahren mal bei SpOn gelesen).
ich habe ja auch nicht geschrieben das es sich um den "Maßstab" handelt, sondern das meiner meinung nach die Aussage anders zu verstehen sei ... und der von dir zitierte satz war ein weg die ersten textzeilen von mir anders auszudrücken ... bitte nicht aus dem kontext herausreißen .... und ich behaupte mal, dass eine morgentliche fluppe NICHT dem Kreislauf bzw. der durchblutung förderlich ist ... (oder verstehe ich dich evtl. falsch?)

(ab 9 Uhr aber schon .... aber nur mit einem kaffee in verbindung *lol*)

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#9 Ungelesener Beitrag von Sven » 18.05.2008 12:58

Das von Dir angeführte Ergebnis auf das ich mich bezog: Förderung von Kreativität durch Alkohol/die verschiedensten Rauschmittel.

Nikotin steigert in kleinsten Dosen, also die erwähnten maximal ersten drei Fluppen, das Denk-/Konzentrationsvermögen. Danach ist damit aber Schluß.
Bei anderen Rauschmitteln sind größere Dosen der "Schlüssel zum Erfolg". Maßstab bezog sich in dem Sinne auf die Menge.
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#10 Ungelesener Beitrag von M. Franckenstein » 18.05.2008 13:25

axo ... na denn ... ich geh' mal eine rauchen ... *g* ...

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Re: Meditierenden Mönchen ins Hirn schauen...

#11 Ungelesener Beitrag von SpeedKing » 18.05.2008 15:43

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Wenn man mal die verlinkten Artikel oben durchklickt, trifft man auch wieder einmal auf das typische Gebaren genau derjenigen "Wissenschaftler", die - meiner bescheidenen Ansicht nach - zu denen gehören, die nie in ihrem Leben etwas bahnbrechendes leisten werden: Kategorisch niedermachen, was nicht in ihr (offenbar bescheiden ausgestaltetes) Weltbild paßt, statt - wie es sich für einen Wissenschaftler gehören würde - sich neuen Idee erst einmal unvoreingenommen zu nähern. Aber das ist ja nichts wirklich Neues... :puppydogeyes:
Vielleicht solltest du auch erstmal lesen lernen und dir zumindest die Grundlagen der Funktionsweise eines Gehirns aneignen, bevor du über andere Wissenschaftler schimpfst.
Ist ja wirklich nicht zum ersten mal, daß du hier sowas peinliches abläßt. Du solltest nicht ständig deine Unwissenheit zum Maßstab machen.

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Michael H.W. Weber
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#12 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 18.05.2008 17:03

Ich denke, ich kann lesen und sehe in meiner Ansicht zu ignoranten Wissenschaftlern auch nichts weiter Peinliches - dazu muß ich jedenfalls sicherlich nicht erst Neurowissenschaften studieren. :wink:

Michael.
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