Mit Proteinen auf der Suche nach Krebszellen

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Sven
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Mit Proteinen auf der Suche nach Krebszellen

#1 Ungelesener Beitrag von Sven » 19.08.2007 06:02

... Sowohl ein kommerzielles US-Unternehmen als auch ein amerikanisches Krebsforschungszentrum arbeiten an Technologien, die spezielle fluoreszierende Proteine als Markierungsstoffe für Krebszellen und deren Enzyme und Proteine verwenden. Auslesen lassen sich deren molekulare Aktivitäten dann mit Kameras, die auf den Nahinfrarot-Bereich abgestimmt sind. ...
http://www.heise.de/tr/artikel/93487

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Michael H.W. Weber
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#2 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 19.08.2007 15:58

Interessante Technologie, die jedoch einige Fragen aufwirft, wie z.B. ob das Immunsystem des Patienten nicht gegen die injizierten Stoffe vorgeht und ob die Markerproteine wirklich absolut spezifisch für Krebszellen sind.
Ich selbst arbeite ja auch mit fluoreszierenden Proteinen, die ich mit denen verknüpfe, die ich eigentlich in den Zellen beobachten will. :wink:

Michael.
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#3 Ungelesener Beitrag von www.rekorn.de » 20.08.2007 19:56

die idee an sich ist alt und ja das problem ist die spezifität und ob das wie lange das immunsystem braucht die körperfremden stoffe abzubauen oder ob sogar toxisch ist... vor allem wieso diese proteine nur an krebszellen ran gehen sollen und nicht andere...
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Sven
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#4 Ungelesener Beitrag von Sven » 10.09.2007 11:20

Katherine Bourzac hat geschrieben:... Fluoreszierende Proteine gehören zu den grundlegenden Werkzeugen der Biologie seit Anfang der Neunzigerjahre ? sie helfen dabei, Vorgänge auf molekularer Ebene im Reagenzglas zu beobachten, werden inzwischen aber auch bei lebenden Versuchstieren wie Mäusen eingesetzt, um Gewebe direkt unter der Haut zu untersuchen. Doch selbst mit den stärksten dieser leuchtenden Proteine, die rotes, grünes und gelbes Licht abgegeben, war es bislang nicht möglich, wirklich tief in den Körper zu schauen.

Dmitriy Chudakov vom Shemiakin-Ovchinnikov Institute of Bioorganic Chemistry in Moskau, das Teil der Akademie der Wissenschaften ist, entwickelte deshalb eine stärkere Variante, die hellrot leuchten kann. Seine Arbeit erschien jetzt in "Nature Methods". ...
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