Ihr erinnert euch ja sicher noch an das Zweitprojekt der Folding@home Forschungsgruppe, nämlich Genome@home. Dort hat man versucht, für bekannte Proteinstrukturen neue Aminosäuresequenzen zu generieren, um auf diese Weise z.B. deren Eigenschaften zu optimieren. Gestern stieß ich nun während meiner eigenen LAborforschungen auf Rosetta Design:
http://rosettadesign.med.unc.edu/index.html
Hmmm, das macht nichts anderes als Genome@home. Man wirft eine Sequenz hinein und bekommt eine PDB-Datei - also ein Struktukoordinaten-File - einer oder mehrere Alternativsequenzen zugesandt.

Ich habe mir an zwei Beispielen das Ganze mal etwas näher angesehen und die Raumstruktur der Designerproteine haben zwar teilweise einige Fehler, sehen aber unterm Strich recht vielversprechend aus.

Ich habe jetzt noch nicht herausfinden können, wo die Unterschiede der beiden Projekte liegen - also hinsichtlich des Denkansatzes / Algorithmus.
Michael.