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Pascal
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Michael H.W. Weber
- Vereinsvorstand

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Das funktioniert wie folgt: Jeder bekannte Organismus hat ein (oder mehrere) Erbinformationsmolekül(e), genannt DNA (je nach Komplexität der Organismus). Diese kodieren die Proteine, die ein Organismus herstellen kann. Zwischen der DNA und den Proteinen, die die eigentlichen zellulären Funktionen übernehmen (z.B. Kohlenhydrate als Nährstoffe in die Zelle pumpen), existiert eine Übersetzungemechanismus - die RNA. Von Organismen, deren Erbinformation komplett bekannt ist (DNA/Genom ist sequenziert, wie man sagt), gibt es käuflich zu erwerbende DNA-Arraychips. Und darauf spielt der oben zitierte Artikel an. DNA-Arrays sind eine Membran (oder ein Chip) auf deren Oberfläche für jedes RNA-Transkript (das also ein Protein kodiert) ein spezifisches DNA-Molekül fixiert ist. Man kann nun die Synthese aller RNAs eines Organismus mit einem Schlag ermitteln, indem man diesen Organismus wachsen läßt, aus seinen Zellen komplette RNA extrahiert, und diese mit dem Chip in einer bestimmten Weise vergleicht. Man sieht dann - z.B. wenn man Zellen plötzlicher Kälte aussetzt - das diese Zellen andere RNAs machen als normal wachsende. Bei ca. 4200 Genen pro Bakterienzelle, kann es nun recht mühsam sein, aus den gesammelten Daten Rückschlüsse/Interpretationen zu ziehen. Dabei hilft Software, die die Daten analysiert.
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Michael.
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