DC-Geocache
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Dunuin
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DC-Geocache
Um nochmal meine alte Idee vom DC-Geocache aufzufassen, damit DC etwas bekannter wird...
Was ist ein Geocache?
Ein Geocache ist ein Behälter mit Logbuch, der irgendwo versteckt wird, wo die GPS-Koorditanten vom Versteck auf einer Webseite veröffentlicht werden. Leute gehen dann mit ihrem Smartphone/Navi auf die Suche nach diesem Behälter und tragen sich beim Fund ins Logbuch ein. Näheres im Wiki.
Was ist ein Mystery-Geocache?
Ein Mystery-Geocache ist eine besondere Art von Geocache, wo die GPS-Koordinaten vom Versteck nicht direkt ersichtlich sind. Um an diese zu gelangen muss man erst etwas tun. Also eine Aufgabe/Rätsel lösen, was dann als Belohnung die Koordinaten zur Folge hat.
Terretorialverhalten eines Geocachers
Um es mal in den Worten eines Geocachers auszudrücken:
"Ein Geocacher versucht seine Homezone zu säubern"
Jeder Geocacher hat eine Karte mit allen Geocaches in seiner näheren Umgebung vor Augen, wenn er zum Geocaching losziehen will. Da man jeden Geocache nur einmal finden will, blendet man alle schon gefundenen Geocaches aus. Wenn man alles um sich herum schon leergesucht hat, da aber noch ein aufwändiger Geocache über ist, dann ist der Geocache so lange ein Dorn im Auge, bis man den endlich gelöst hat. Meistens handelt es sich dabei um einen Mystery-Geocache, wo einfach ein extrem hartes Rätsel einem vom Fund fernhält. Da investiert man dann auch dutzende Stunden von Arbeit mit Recherchen in Wikipedia, Google etc, damit man den endlich mal findet. Ein Geocacher beschäftigt sich also intensiv mit einem Thema wenn es nötig ist.
Ein Geocacher ist kein Einzelgänger. Er ist gut in Sozialen Netzwerken und Foren vernetzt, zieht oft mit vielen anderen Geocachern los und es extistieren auch überall große Geocachergemeinschaften, welche sich z.B. monatlich treffen und wo man dann seine Erfahrungen und Tipps austauscht.
Wie verbreitet ist Geocaching?
Weltweit gibt es über 2 Millionen aktive Geocaches. Davon alleine 280.000 in Deutschland. 2009 gingen schätzungsweise 25.000 Geocacher in Deutschland auf "Schatzsuche" (was nun deutlich mehr sein sollten). Alleine bei mir im Radius von 20km liegen gute 4000 aktive Geocaches (und es würden deutlich mehr sein, nur kann man einfach kaum noch neue auslegen, da 2 Geocaches immer einen Mindestabstand von 163 Metern haben müssen).
Fazit
Wenn wir einen Geocache auslegen und man sich mit DC beschäftigen muss, damit man an die Koordinaten zum Suchen kommt, dann werden die auch definitiv gesucht und es wird sich intensiv mit dem Thema DC beschäftigt. Je mehr Geocaches man weit verstreut versteckt, desto mehr Geocacher erreicht man. Wenn wir 10 Geocaches auslegen, dann würden sich schon so 1000 Geocacher damit beschäftigen müssen.
So ein Geocache ist nicht teuer. Man schnappt sich eine brauchbare Dose für 2?, legt ein Notizbuch für 50 Cent rein, vielleicht noch einen alten Bleistift und das war es dann auch schon. Man muss nur ein bischen Zeit investieren. Je interessanter ein Geocache ist (netter Ort, gutes Versteck, tolle Idee oder Bastelarbeit) desto beliebter und besser besucht ist dieser, da sich Geocacher ja gut absprechen. Hier bei mir sind Geocaches, da kommen die Geocacher ganz aus den umliegenden Bundesländern angefahren, nur um die paar speziellen Geocaches zu suchen.
Auch muss man als Owner (der Typ der den Geocache versteckt) dafür sorgen, dass da mit dem Geocache alles in Ordnung ist. Also im Internet die Logs verfolgen und wenn mit dem Geocache etwas nicht stimmt, mal nach dem Rechten sehen.
In die Geocaches kann man dann auch gleich noch RKN-Flyer reinlegen.
Die Verteiltes-Rechnen-Cacheserie
Ziel ist es möglichst viele Geocaches weit verteilt auszulegen. Die sind dann durchnummeriert und heißen "Verteiltes-Rechnen-Cache Nr. 1", "Verteiltes-Rechnen-Cache Nr. 2" usw. und haben alle die gleiche Geocachebeschreibung im Listing (der Text den man auf der Geocache-Datenbankseite zum Geocache angezeigt bekommt). Die Cachebeschreibung enthält eine Erklärung über die Grundsätze des DC, eine Liste mit allen Geocaches die zu der Cachereihe gehören und einen Link zu einer Seite mit einem rudimentären DC-Clienten.
Um an die Koordinaten eines Geocaches zu kommen muss sehr viel Rechenarbeit verrichtet werden, da man diese erst bekommt, wenn man die Rechenarbeit komplett gelöst hat.
Der DC-Client sieht dann so aus...
Ich programmiere da einen kleinen Client auf Basis von Flash. Sobald man also dem Link in der Geocachebeschreibung folgt kommt man zum Flash-Client und der fängt dann mit dem Crunchen an und der Browser macht dann also für den Geocacher die Arbeit. Bei jedem Aufruf des Clients wird man nach seiner eMail-Adresse gefragt, welche als Identifikator dient. Neben den Berechnungen zeigt der Client auch noch ein paar Infos an. Z.B. wieviel Prozent der geschätzen Arbeit schon alle Geocacher zusammen bewältigt haben, wieviele Geocacher insgesamt mitgerechnet haben, wieviele Geocacher gerade aktiv am Crunchen sind und an was man gerade selbst rechnet.
Da die Koordinaten zu allen Geocaches der Reihe gleichzeitig gelöst werden, muss man sich also mit den anderen Geocachern zusammen tun, damit man schneller an die Koordinaten kommt. Man rechnet also mit Geocacher aus München, aus Hamburg, aus Dresden etc am gleichen Ziel. Natürlich ruft man dann noch seine bekannten Geocacher an, denen auch noch der Geocache gefehlt, damit die mithelfen.
Ist alles fertig berechnet, so bekommen alle Geocacher mit mehr Einsatz wie 3 Rechenstunden die Koordinaten zu allen Geocaches der Reihe per Mail zugesendet. Daraufhin resettet sich das Ganze, es wird eine neue Aufgabe erzeugt und der nächste Schwung von Geocachern kann sich mit dem ercrunchen der Koordinaten versuchen.
Unter dem Client gibt es dann auch noch eine Shoutbox, damit man sich unterhalten und absprechen kann.
An was da jetzt gecruncht wird ist dann noch die Frage.
Hat da jemand eine Idee wie man da an was sinnvollem Crunchen kann?
Ansonsten würde der Server wohl einfach ein 4, 5 oder 6-stelligen alphanumerischen String per Zufallsgenerator generieren und davon den MD5-Hash bilden. Der Server erstellt dann WUs die sagen "AAAA bis AAAZ checken" und sendet die zusammen mit dem Hashwert an die Clients, welche dann halt AAAA, AAAB, AAAC...bis AAAZ durchgehen und von jedem den Hash bilden und gucken, ob dieser mit dem mitgeschickten Hash übereinstimmt. Stimmt der Hash bei jemandem überein, so gilt die Aufgabe als gelöst und es werden die Koordinaten verteilt und der Spaß geht für die nächsten Geocacher von Neuem los.
Was meint ihr dazu?
Würde da jemand so einen Geocache bei sich in der Umgebung verstecken?
Man könnte auch mal Seti.Germany, AF, Seti.USA usw fragen, ob die nicht auch einen Geocache auslegen wollen. Geocaching gibt es ja weltweit.
Würde ich jedenfalls effizienter finden, als wie das verteilen von Flyern etc, wo eh kaum jemand reinguckt.
So muss man sich mit der Theorie des DC befassen, man muss auch wirklich aktiv Crunchen um auf den Geschmack zu kommen und die Leute verbreiten den DC-Gedanken auch von sich aus, da sie ja schnell an die Koordinaten wollen und das in der Gemeinschaft halt schneller geht.
Was ist ein Geocache?
Ein Geocache ist ein Behälter mit Logbuch, der irgendwo versteckt wird, wo die GPS-Koorditanten vom Versteck auf einer Webseite veröffentlicht werden. Leute gehen dann mit ihrem Smartphone/Navi auf die Suche nach diesem Behälter und tragen sich beim Fund ins Logbuch ein. Näheres im Wiki.
Was ist ein Mystery-Geocache?
Ein Mystery-Geocache ist eine besondere Art von Geocache, wo die GPS-Koordinaten vom Versteck nicht direkt ersichtlich sind. Um an diese zu gelangen muss man erst etwas tun. Also eine Aufgabe/Rätsel lösen, was dann als Belohnung die Koordinaten zur Folge hat.
Terretorialverhalten eines Geocachers
Um es mal in den Worten eines Geocachers auszudrücken:
"Ein Geocacher versucht seine Homezone zu säubern"
Jeder Geocacher hat eine Karte mit allen Geocaches in seiner näheren Umgebung vor Augen, wenn er zum Geocaching losziehen will. Da man jeden Geocache nur einmal finden will, blendet man alle schon gefundenen Geocaches aus. Wenn man alles um sich herum schon leergesucht hat, da aber noch ein aufwändiger Geocache über ist, dann ist der Geocache so lange ein Dorn im Auge, bis man den endlich gelöst hat. Meistens handelt es sich dabei um einen Mystery-Geocache, wo einfach ein extrem hartes Rätsel einem vom Fund fernhält. Da investiert man dann auch dutzende Stunden von Arbeit mit Recherchen in Wikipedia, Google etc, damit man den endlich mal findet. Ein Geocacher beschäftigt sich also intensiv mit einem Thema wenn es nötig ist.
Ein Geocacher ist kein Einzelgänger. Er ist gut in Sozialen Netzwerken und Foren vernetzt, zieht oft mit vielen anderen Geocachern los und es extistieren auch überall große Geocachergemeinschaften, welche sich z.B. monatlich treffen und wo man dann seine Erfahrungen und Tipps austauscht.
Wie verbreitet ist Geocaching?
Weltweit gibt es über 2 Millionen aktive Geocaches. Davon alleine 280.000 in Deutschland. 2009 gingen schätzungsweise 25.000 Geocacher in Deutschland auf "Schatzsuche" (was nun deutlich mehr sein sollten). Alleine bei mir im Radius von 20km liegen gute 4000 aktive Geocaches (und es würden deutlich mehr sein, nur kann man einfach kaum noch neue auslegen, da 2 Geocaches immer einen Mindestabstand von 163 Metern haben müssen).
Fazit
Wenn wir einen Geocache auslegen und man sich mit DC beschäftigen muss, damit man an die Koordinaten zum Suchen kommt, dann werden die auch definitiv gesucht und es wird sich intensiv mit dem Thema DC beschäftigt. Je mehr Geocaches man weit verstreut versteckt, desto mehr Geocacher erreicht man. Wenn wir 10 Geocaches auslegen, dann würden sich schon so 1000 Geocacher damit beschäftigen müssen.
So ein Geocache ist nicht teuer. Man schnappt sich eine brauchbare Dose für 2?, legt ein Notizbuch für 50 Cent rein, vielleicht noch einen alten Bleistift und das war es dann auch schon. Man muss nur ein bischen Zeit investieren. Je interessanter ein Geocache ist (netter Ort, gutes Versteck, tolle Idee oder Bastelarbeit) desto beliebter und besser besucht ist dieser, da sich Geocacher ja gut absprechen. Hier bei mir sind Geocaches, da kommen die Geocacher ganz aus den umliegenden Bundesländern angefahren, nur um die paar speziellen Geocaches zu suchen.
Auch muss man als Owner (der Typ der den Geocache versteckt) dafür sorgen, dass da mit dem Geocache alles in Ordnung ist. Also im Internet die Logs verfolgen und wenn mit dem Geocache etwas nicht stimmt, mal nach dem Rechten sehen.
In die Geocaches kann man dann auch gleich noch RKN-Flyer reinlegen.
Die Verteiltes-Rechnen-Cacheserie
Ziel ist es möglichst viele Geocaches weit verteilt auszulegen. Die sind dann durchnummeriert und heißen "Verteiltes-Rechnen-Cache Nr. 1", "Verteiltes-Rechnen-Cache Nr. 2" usw. und haben alle die gleiche Geocachebeschreibung im Listing (der Text den man auf der Geocache-Datenbankseite zum Geocache angezeigt bekommt). Die Cachebeschreibung enthält eine Erklärung über die Grundsätze des DC, eine Liste mit allen Geocaches die zu der Cachereihe gehören und einen Link zu einer Seite mit einem rudimentären DC-Clienten.
Um an die Koordinaten eines Geocaches zu kommen muss sehr viel Rechenarbeit verrichtet werden, da man diese erst bekommt, wenn man die Rechenarbeit komplett gelöst hat.
Der DC-Client sieht dann so aus...
Ich programmiere da einen kleinen Client auf Basis von Flash. Sobald man also dem Link in der Geocachebeschreibung folgt kommt man zum Flash-Client und der fängt dann mit dem Crunchen an und der Browser macht dann also für den Geocacher die Arbeit. Bei jedem Aufruf des Clients wird man nach seiner eMail-Adresse gefragt, welche als Identifikator dient. Neben den Berechnungen zeigt der Client auch noch ein paar Infos an. Z.B. wieviel Prozent der geschätzen Arbeit schon alle Geocacher zusammen bewältigt haben, wieviele Geocacher insgesamt mitgerechnet haben, wieviele Geocacher gerade aktiv am Crunchen sind und an was man gerade selbst rechnet.
Da die Koordinaten zu allen Geocaches der Reihe gleichzeitig gelöst werden, muss man sich also mit den anderen Geocachern zusammen tun, damit man schneller an die Koordinaten kommt. Man rechnet also mit Geocacher aus München, aus Hamburg, aus Dresden etc am gleichen Ziel. Natürlich ruft man dann noch seine bekannten Geocacher an, denen auch noch der Geocache gefehlt, damit die mithelfen.
Ist alles fertig berechnet, so bekommen alle Geocacher mit mehr Einsatz wie 3 Rechenstunden die Koordinaten zu allen Geocaches der Reihe per Mail zugesendet. Daraufhin resettet sich das Ganze, es wird eine neue Aufgabe erzeugt und der nächste Schwung von Geocachern kann sich mit dem ercrunchen der Koordinaten versuchen.
Unter dem Client gibt es dann auch noch eine Shoutbox, damit man sich unterhalten und absprechen kann.
An was da jetzt gecruncht wird ist dann noch die Frage.
Hat da jemand eine Idee wie man da an was sinnvollem Crunchen kann?
Ansonsten würde der Server wohl einfach ein 4, 5 oder 6-stelligen alphanumerischen String per Zufallsgenerator generieren und davon den MD5-Hash bilden. Der Server erstellt dann WUs die sagen "AAAA bis AAAZ checken" und sendet die zusammen mit dem Hashwert an die Clients, welche dann halt AAAA, AAAB, AAAC...bis AAAZ durchgehen und von jedem den Hash bilden und gucken, ob dieser mit dem mitgeschickten Hash übereinstimmt. Stimmt der Hash bei jemandem überein, so gilt die Aufgabe als gelöst und es werden die Koordinaten verteilt und der Spaß geht für die nächsten Geocacher von Neuem los.
Was meint ihr dazu?
Würde da jemand so einen Geocache bei sich in der Umgebung verstecken?
Man könnte auch mal Seti.Germany, AF, Seti.USA usw fragen, ob die nicht auch einen Geocache auslegen wollen. Geocaching gibt es ja weltweit.
Würde ich jedenfalls effizienter finden, als wie das verteilen von Flyern etc, wo eh kaum jemand reinguckt.
So muss man sich mit der Theorie des DC befassen, man muss auch wirklich aktiv Crunchen um auf den Geschmack zu kommen und die Leute verbreiten den DC-Gedanken auch von sich aus, da sie ja schnell an die Koordinaten wollen und das in der Gemeinschaft halt schneller geht.

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Dunuin
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Re: DC-Geocache
So, ich hab mal angefangen. Also Generierung, Validierung und Löschung von WUs ist so weit fertig. Jetzt fehlt nur noch der Client und die Schnittstelle zum Client.

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Dj Ninja
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Re: DC-Geocache
Grundfrage: WAS willst Du denn berechnen?
Ich habe vor 2-3 Jahren angefangen einen eigenen Boinc-Server zu programmieren, das Projekt aber mangels einigermaßen sinnvoller Rechenaufgabe auf Eis gelegt...
Ich habe vor 2-3 Jahren angefangen einen eigenen Boinc-Server zu programmieren, das Projekt aber mangels einigermaßen sinnvoller Rechenaufgabe auf Eis gelegt...
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nico
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Re: DC-Geocache
Oh Gott bitte nicht! Das ist doch nur Energieverschwendung - zumal mit Flash!?! Kann man das nicht irgendwie in BOINC einbinden? Sprich, wer den Cache finden will, muss X Punkte bei Projekt Y errechnet haben.Dunuin hat geschrieben: Ansonsten würde der Server wohl einfach ein 4, 5 oder 6-stelligen alphanumerischen String per Zufallsgenerator generieren und davon den MD5-Hash bilden. Der Server erstellt dann WUs die sagen "AAAA bis AAAZ checken" und sendet die zusammen mit dem Hashwert an die Clients, welche dann halt AAAA, AAAB, AAAC...bis AAAZ durchgehen und von jedem den Hash bilden und gucken, ob dieser mit dem mitgeschickten Hash übereinstimmt. Stimmt der Hash bei jemandem überein, so gilt die Aufgabe als gelöst und es werden die Koordinaten verteilt und der Spaß geht für die nächsten Geocacher von Neuem los.
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Dunuin
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Re: DC-Geocache
Da gibt es verschiedene Dinge die beachtet werden müssen...
Zum einen verbieten es die Geocaching-Regeln einen Geocache auszulegen, welchen man nur lösen kann, wenn man sich dafür eine Software runterladen und installieren muss. So fallen schon einmal alle mir bekannten Clients weg, da die nicht im Browser laufen. Flash ist nämlich erlaubt, da Flash als "Standardsoftware" angesehen wird die eh jeder auf dem PC hat (und die können ja schlecht alle Flashvideos verbieten
).
Zweitens muss das ja keinen wissenschaftlichen Nutzen haben. Es geht mehr darum die Leute, die noch nie etwas von DC gehört haben, Schritt für Schritt ans DC heranzuführen. Da ist die praktische Nutzung mit Erfolgserlebnis am Ende wichtig und es darf nicht zu kompliziert sein. Man braucht halt eine Aufgabe die für eine Person viel zu viel Arbeit ist, damit man sich mit etlichen Geocachern zusammentun muss, um die dann gemeinsam zu lösen.
Wenn die Aufgaben neben dem Lehreffekt auch noch einen anderen praktischen Nutzen haben, wäre das natürlich auch gut. Ist dann nur die Frage was.
Zum einen verbieten es die Geocaching-Regeln einen Geocache auszulegen, welchen man nur lösen kann, wenn man sich dafür eine Software runterladen und installieren muss. So fallen schon einmal alle mir bekannten Clients weg, da die nicht im Browser laufen. Flash ist nämlich erlaubt, da Flash als "Standardsoftware" angesehen wird die eh jeder auf dem PC hat (und die können ja schlecht alle Flashvideos verbieten
Zweitens muss das ja keinen wissenschaftlichen Nutzen haben. Es geht mehr darum die Leute, die noch nie etwas von DC gehört haben, Schritt für Schritt ans DC heranzuführen. Da ist die praktische Nutzung mit Erfolgserlebnis am Ende wichtig und es darf nicht zu kompliziert sein. Man braucht halt eine Aufgabe die für eine Person viel zu viel Arbeit ist, damit man sich mit etlichen Geocachern zusammentun muss, um die dann gemeinsam zu lösen.
Wenn die Aufgaben neben dem Lehreffekt auch noch einen anderen praktischen Nutzen haben, wäre das natürlich auch gut. Ist dann nur die Frage was.

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nico
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Re: DC-Geocache
Hmm das einzige, was mir dazu einfällt wäre ein BitCoin JavaScript-Client... der existiert und läuft direkt im Browser. Aber auch BitCoins sind Stromverschwendung. Es muss halt was einfaches sein, was sich leicht nach JavaScript / Flash portieren lässt vielleicht Primzahlenberechnung? Wäre nur gut, dafür SSE zu nutzen sonst sind wir wieder bei der Stromverschwendung 
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Dj Ninja
- Task-Killer

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Re: DC-Geocache
Also wenn ihr euch über die Stromverschwendung muckiert, fällt Primzahlberechnung oder sowas wie 3x+1 sowieso raus, weil es aus wissenschaftlicher Sicht nur einen sehr geringen Wert hat. Beide Projekte haben ein Problem: Es gibt immer eine noch größere (Prim)zahl, man kann die Aufgabe nicht endgültig abschließend lösen.
Was ich vorschlagen würde wäre die Simulation eines DC-Projekts. Das kannst Du wenn es sein muß mit JavaScript programmieren und es braucht außer für eventuelle längere Laufzeit des Computers keinen zusätzlichen Strom. Irgendein ernstzunehmendes wissenschaftliches Projekt auf Java oder Flash zu portieren wird wohl schwierig und nicht besonders performant.
Was ich vorschlagen würde wäre die Simulation eines DC-Projekts. Das kannst Du wenn es sein muß mit JavaScript programmieren und es braucht außer für eventuelle längere Laufzeit des Computers keinen zusätzlichen Strom. Irgendein ernstzunehmendes wissenschaftliches Projekt auf Java oder Flash zu portieren wird wohl schwierig und nicht besonders performant.
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Dunuin
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Re: DC-Geocache
Das hatte ich auch schon überlegt, wobei man dann aber das Problem mit dem validieren hat, damit nicht geschummelt wird.Was ich vorschlagen würde wäre die Simulation eines DC-Projekts.
Also was richtiges rechnen würde ich da schon gerne, schon alleine damit man die Ergebnisse vergleichen kann. Hatte aber überlegt die Berechnungen künstich zu verlangsamen, indem man z.B. regelmäßig winzige pausen einbaut, damit die CPU nicht ganz so viel machen muss.

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ClaudiusD
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Re: DC-Geocache
Sagt mal, ist es mit den Regeln vereinbar, dass man auch einen USB-Stick dazulegt? Also, dass das Programm da drauf ist. Oder sogar ein Live-Boinc-System (gibts sowas eigtl?).
Das Installieren von Programmen ist ja nicht nötig. Ich würde natürlich noch einen Zettel zum Stick dazulegen, erklären was genau auf dem Stick ist etc. Um Missbrauch zu vermeiden, sollte der Stick natürlich nur lesbar - aber nicht beschreibbar sein (geht das?).
Da ja eine Person nicht 100 Geocaches auslegen kann ist klar, daher verteilt sich das auf die aktiven Forenmitglieder. Damit fällt auch wieder der Preis für die Kosten flach, da man das als gezielte Werbemaßnahmenspende ansehen kann (also ich würd ein paar davon auslegen in Wien).
Und weil ja ein Boinc drauf ist, sollte man dann gleich eine RNA-Monster-WU in 6000h durchrechnen. Nee Scherz. Aber irgendwie eine WU von World Community Grid oder sowas, die sind ja vom Ansinnen massentauglich (ich kenne 10, die medizinisch rechnen würden - aber nicht einen, der nur für die nächstgrößere Primzahl rechnet).
Joah - nur ne Idee
Das Installieren von Programmen ist ja nicht nötig. Ich würde natürlich noch einen Zettel zum Stick dazulegen, erklären was genau auf dem Stick ist etc. Um Missbrauch zu vermeiden, sollte der Stick natürlich nur lesbar - aber nicht beschreibbar sein (geht das?).
Da ja eine Person nicht 100 Geocaches auslegen kann ist klar, daher verteilt sich das auf die aktiven Forenmitglieder. Damit fällt auch wieder der Preis für die Kosten flach, da man das als gezielte Werbemaßnahmenspende ansehen kann (also ich würd ein paar davon auslegen in Wien).
Und weil ja ein Boinc drauf ist, sollte man dann gleich eine RNA-Monster-WU in 6000h durchrechnen. Nee Scherz. Aber irgendwie eine WU von World Community Grid oder sowas, die sind ja vom Ansinnen massentauglich (ich kenne 10, die medizinisch rechnen würden - aber nicht einen, der nur für die nächstgrößere Primzahl rechnet).
Joah - nur ne Idee
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nico
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Re: DC-Geocache
Ich hoffe ja immer noch, dass wir m.H. der Primzahlenprojekte irgendwann eine Formel für Primzahlen finden...Dj Ninja hat geschrieben:Also wenn ihr euch über die Stromverschwendung muckiert, fällt Primzahlberechnung oder sowas wie 3x+1 sowieso raus, weil es aus wissenschaftlicher Sicht nur einen sehr geringen Wert hat. Beide Projekte haben ein Problem: Es gibt immer eine noch größere (Prim)zahl, man kann die Aufgabe nicht endgültig abschließend lösen.
Wobei es ja ein zumindest ein Projekt gibt, das theoretisch ein Ende hat:
http://www.seventeenorbust.com/
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Dunuin
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Re: DC-Geocache
Sieht schlecht aus was externe Programme angeht. Geocaching ist da ziemlich stark reglementiert, da es von hunderttausenden Leuten weltweit gespielt wird und auch gerne mal ein paar Häuserblocks evakuiert werden müssen, wenn das Bombenentschärfungskommando anrückt und mit einem Roboter den Geocache sichert und sprengt, um dann festzustellen, dass die da gerade eine leere Tupperdose mit Logbuch hochgejagt haben. Die Regeln umfassen sogar Geocaches im Weltraum, da es inzwischen z.B. auf der ISS einen Geocache gibt (wird nur nicht so oft gefunden, da nicht so viele Astronauten Geocacher sind).Sagt mal, ist es mit den Regeln vereinbar, dass man auch einen USB-Stick dazulegt? Also, dass das Programm da drauf ist. Oder sogar ein Live-Boinc-System (gibts sowas eigtl?).
Hier die übersetzten Regeln zum Abschritt:
Live-CD gibt es prinzipiell (Dotsch-UX auf Ubuntu basierend) aber da müsste man dann auch wieder das OS umändern, da BOINC dann ja schon fertig konfiguriert sein muss. Also Projekte müssten z.B. bereits voreingetragen sein und auf dem Cluster-Account laufen.Guidelines hat geschrieben:Geocache-Listings, die eine zusätzliche Registrierung auf einer Website, Installationen oder Herunterladen von Dateien erfordern, können generell nicht veröffentlicht werden.
Geocache-Listings, bei denen man sich zusätzlich auf einer anderen Webseite registrieren muss, werden nicht veröffentlicht. Aus Sicherheitsgründen werden Geocaches welche die Installation eines Programmes oder das Ausführen einer Datei vorraussetzen, im Regelfall nicht veröffentlicht. Die Verwendung von Memory Sticks und ähnlichen Geräte ist nicht zulässig.
Bestimmte Dateitypen (speziell .TXT-Dateien, PDFs und Audiodateien) können im Interesse der besseren Cache-Kreativität erlaubt werden. Diese Downloads müssen allen Geocaching-Richtlinien entsprechen und folgenden Text über dem Link enthalten:
?Achtung: Du bist gerade dabei, eine Datei herunterzuladen, die weitere Informationen enthält, um den Cache zu finden. Als Cache-Besitzer versichere ich, dass diese Datei sicher ist. Sie wurde weder von Groundspeak noch von einem Reviewer auf schädlichen Inhalt überprüft. Du lädst diese Datei auf Dein eigenes Risiko herunter [hier den Download-Link einfügen].?
Wüsste nicht wie man da hardwareseitig den Schreibschutz umsetzen soll. Das können meines Wissens nur SD-Karten mit diesem kleinen Schieber an der Seite, den man natürlich nach dem beschreiben abbrechen/festkleben könnte. Oder man holt sich so ein MicroSD-Card-Reader im USB-Stick-Format und klebt da die gesicherte MicroSD-KArte rein.Das Installieren von Programmen ist ja nicht nötig. Ich würde natürlich noch einen Zettel zum Stick dazulegen, erklären was genau auf dem Stick ist etc. Um Missbrauch zu vermeiden, sollte der Stick natürlich nur lesbar - aber nicht beschreibbar sein (geht das?).
Problem ist da wie gesagt das Freischalten der Geocaches. Jeder Geocache der ausgelegt wird, wird vorher von einem echten Menschen (die sogenannten ehrenamtlichen Reviewer) auf Regelverstöße geprüft. Gibt der Reviewer nicht das ok, so kann der Geocache nicht veröffentlicht werden. Ist der Geocache bereits veröffentlicht und jemand ist angepisst und meldet etwas dem Reviewer, dann muss der sich den Geocache nochmal genauer angucken und kann seine Freigabe dann imemr noch zurücknehmen.Da ja eine Person nicht 100 Geocaches auslegen kann ist klar, daher verteilt sich das auf die aktiven Forenmitglieder. Damit fällt auch wieder der Preis für die Kosten flach, da man das als gezielte Werbemaßnahmenspende ansehen kann (also ich würd ein paar davon auslegen in Wien).
Und weil ja ein Boinc drauf ist, sollte man dann gleich eine RNA-Monster-WU in 6000h durchrechnen. Nee Scherz. Aber irgendwie eine WU von World Community Grid oder sowas, die sind ja vom Ansinnen massentauglich (ich kenne 10, die medizinisch rechnen würden - aber nicht einen, der nur für die nächstgrößere Primzahl rechnet).
Joah - nur ne Idee
Mit anderen Worten: Hat man einen netten Reviewer, dann wird auch schon einmal ein Auge zugedrückt, sobald man sich im Grauzonenbereich befindet (Live-CD?). Da sollte man dann aber im Vorfeld Kontakt mit einem der Reviewer aufnehmen, die für das heimische Gebiet zuständig sind und es mit dem dann durchdiskutieren.
Ich habe hier in Hamburg z.B. einen, der ist da recht großzügig was die Auslegung des offiziellen Regelwerkes angeht. Der nimmt es dann nicht ganz so streng wenn man eine wirklich gute Idee hat
und es an einer Regel scheitern sollte, die auf den Fall angewandt kaum Sinn ergibt.
Beim Geocaching gibt es aber keine Präzedensfälle. Wenn ein Geocache bei mir erlaubt wird, muss das der Reviewer bei dir in Wien nicht machen. Von daher wäre das alles sehr umständlich im Grauzonenbereich, da wir ja möglichst viele Geocaches weltweit auslegen wollen und es nicht in Russisch Roulette ausarten soll.
WCG ist auch das massentauglichste wie ich finde. Namen wie "Fight AIDS" sind einschlägig und machen sich da einfach gut. Und mit IBM hat man noch einen bekannten Namen mit gutem Ruf.

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Dj Ninja
- Task-Killer

- Beiträge: 721
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Re: DC-Geocache
Naja, daß nicht geschummelt wird bekommt man evtl. mit einer ausreichend starken Verschlüsselung hin. Außerdem kennst Du bei einer Simulation ja bereits vorher das Ergebnis.
Du brauchst ja keine Monster-WUs zu simulieren, sondern evtl. eine Laufzeit von einer Stunde, unabhängig von der Hardware. Das kann man gut abwarten und es zeigt trotzdem den Zeitaufwand, der fürs "echte" DC nötig ist. Vorher wird die WU nicht vom Server angenommen, dann kann auch niemand schummeln. Alles was ich dafür bräuchte wäre ein wenig PHP/Javascript und eine kleine MySQL Datenbank dahinter. Wenn man will kriegt man auch einen Fortschrittsbalken mit JS hin, ggf. auch Checkpoints... Im Moment hab ich leider nicht allzu viel Zeit, sonst würd ich eine Demo dafür schreiben.
Mit irgendwelchen Live-CDs weiß ich nicht. Der Otto-Normal-User hat von sowas keine Ahnung und wird sich schwer tun, sowas einzusetzen. Erst recht mit Hinblick auf Problematiken wie Viren, Würmer und Datensicherheit.
Du brauchst ja keine Monster-WUs zu simulieren, sondern evtl. eine Laufzeit von einer Stunde, unabhängig von der Hardware. Das kann man gut abwarten und es zeigt trotzdem den Zeitaufwand, der fürs "echte" DC nötig ist. Vorher wird die WU nicht vom Server angenommen, dann kann auch niemand schummeln. Alles was ich dafür bräuchte wäre ein wenig PHP/Javascript und eine kleine MySQL Datenbank dahinter. Wenn man will kriegt man auch einen Fortschrittsbalken mit JS hin, ggf. auch Checkpoints... Im Moment hab ich leider nicht allzu viel Zeit, sonst würd ich eine Demo dafür schreiben.
Mit irgendwelchen Live-CDs weiß ich nicht. Der Otto-Normal-User hat von sowas keine Ahnung und wird sich schwer tun, sowas einzusetzen. Erst recht mit Hinblick auf Problematiken wie Viren, Würmer und Datensicherheit.

