Medikament gegen AIDS gefunden?
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Michael H.W. Weber
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Michael H.W. Weber hat geschrieben:Das nächste Mal, wenn ich beim Klicken auf Topics in diesem "thread" auf Beiträge stoße, die ich schon 10x gelesen habe, werden diese von mir ignoriert. Ich habe heute die Haßkappe auf.
Michael.
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Michael H.W. Weber
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Nicht daneben, aber für mich zumindest unverständlichMichael H.W. Weber hat geschrieben:Sollte ich mich daneben benommen haben?Schwamm drüber...
Michael.
Habe mich aber nicht angegriffen gefühlt!!
Danke!GD69DN hat geschrieben:... Ich finde den Thread jedenfalls immer interessant und schaue deshalb auch jedesmal rein wenn was neues gepostet wurde.
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Lübecker Forscher: Durchbruch in adulter Stammzellforschung
Lübeck (KNA) Forscher der Universität Lübeck haben nach eigenen Angaben einen Durchbruch bei der Erforschung adulter Stammzellen erzielt. Mit Hilfe eines neuen Verfahrens sei es gelungen, aus dem Gewebe erwachsener Tiere und Menschen Stammzellen zu isolieren, die sich anschließend auch in andere Körperzellen umwandeln lassen, teilte die Hochschule am Freitag in Lübeck mit.
Als eine große Chance für die Stammzellforschung bezeichneten es die Wissenschaftler, dass aus Drüsengewebe der Ratte und des Menschen, unter anderem sogar eines 74-jährigen Patienten, derartige Stammzellen isoliert werden konnten. Bislang hatten die Forscher vergeblich nach solchen gut handhabbaren pluripotenten Stammzellen gesucht. Die menschlichen adulten Stammzellen seien im Labor stabil gewachsen und hätten sich gut vermehrt und ausdifferenziert, hieß es. Damit seien Ergebnisse erzielt worden, die sonst nur mit den ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellen gelungen seien.
Vorsprung Deutschlands erhalten
Ziel der Wissenschaftler ist es nach eigener Darstellung, durch intensive Zusammenarbeit und unbürokratische Schaffung guter Arbeitsbedingungen den jetzt erzielten Vorsprung der deutschen Wissenschaftler gegenüber der internationalen Forschung auf dem Gebiet der adulten Stammzellen zu halten. Das Bundesforschungsministerium, die Max-Planck-Gesellschaft sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Landesregierungen Schleswig-Holsteins und des Saarlandes seien über die bahnbrechenden Ergebnisse informiert und auf Grund der biomedizintechnischen Bedeutung des Erfolges in die weitere Forschungsstrategie einbezogen. Die Universität zu Lübeck, das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik im saarländischen St. Ingbert und die Max-Planck-Institute für Biophysikalische Forschung in Göttingen sowie für Molekulare Biomedizin in Münster haben laut Hochschule eine Forschungsallianz zur Prüfung, Bewertung und zum Ausbau der Lübecker Ergebnisse geschlossen.
Forscher hoffen, geschädigtes oder fehlendes menschliches Gewebe durch Stammzellen züchten zu können. Die embryonalen Stammzellen sind ethisch umstritten, weil für ihre Herstellung Embryonen im frühen Stadium zerstört werden müssen. Bei adulten Stammzellen gibt es zahlreiche Bedenken, weil Wissenschaftler vermuten, dass sie sich nicht mehr so leicht in andere Zelltypen verwandeln lassen.
Lübeck (KNA) Forscher der Universität Lübeck haben nach eigenen Angaben einen Durchbruch bei der Erforschung adulter Stammzellen erzielt. Mit Hilfe eines neuen Verfahrens sei es gelungen, aus dem Gewebe erwachsener Tiere und Menschen Stammzellen zu isolieren, die sich anschließend auch in andere Körperzellen umwandeln lassen, teilte die Hochschule am Freitag in Lübeck mit.
Als eine große Chance für die Stammzellforschung bezeichneten es die Wissenschaftler, dass aus Drüsengewebe der Ratte und des Menschen, unter anderem sogar eines 74-jährigen Patienten, derartige Stammzellen isoliert werden konnten. Bislang hatten die Forscher vergeblich nach solchen gut handhabbaren pluripotenten Stammzellen gesucht. Die menschlichen adulten Stammzellen seien im Labor stabil gewachsen und hätten sich gut vermehrt und ausdifferenziert, hieß es. Damit seien Ergebnisse erzielt worden, die sonst nur mit den ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellen gelungen seien.
Vorsprung Deutschlands erhalten
Ziel der Wissenschaftler ist es nach eigener Darstellung, durch intensive Zusammenarbeit und unbürokratische Schaffung guter Arbeitsbedingungen den jetzt erzielten Vorsprung der deutschen Wissenschaftler gegenüber der internationalen Forschung auf dem Gebiet der adulten Stammzellen zu halten. Das Bundesforschungsministerium, die Max-Planck-Gesellschaft sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Landesregierungen Schleswig-Holsteins und des Saarlandes seien über die bahnbrechenden Ergebnisse informiert und auf Grund der biomedizintechnischen Bedeutung des Erfolges in die weitere Forschungsstrategie einbezogen. Die Universität zu Lübeck, das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik im saarländischen St. Ingbert und die Max-Planck-Institute für Biophysikalische Forschung in Göttingen sowie für Molekulare Biomedizin in Münster haben laut Hochschule eine Forschungsallianz zur Prüfung, Bewertung und zum Ausbau der Lübecker Ergebnisse geschlossen.
Forscher hoffen, geschädigtes oder fehlendes menschliches Gewebe durch Stammzellen züchten zu können. Die embryonalen Stammzellen sind ethisch umstritten, weil für ihre Herstellung Embryonen im frühen Stadium zerstört werden müssen. Bei adulten Stammzellen gibt es zahlreiche Bedenken, weil Wissenschaftler vermuten, dass sie sich nicht mehr so leicht in andere Zelltypen verwandeln lassen.
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Saurierfriedhof im nördlichen Sauerland gefunden
Münster (dpa) - Im nördlichen Sauerland haben Forscher 130 Millionen Jahre alte Überreste von Dinosauriern gefunden. Es handle sich um einen ganzen «Friedhof der Saurier», teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch in Münster mit. Das Besondere und in Deutschland Einmalige seien die fossilen Hinweise auf ganz unterschiedliche Gattungen, die alle zur gleichen Zeit vor rund 130 Millionen Jahren in der Region gelebt hätten. Details will der LWL am 6. Juli bekannt geben.
In den vergangenen Jahren hatten Forscher des Verbandes vor allem im Wiehengebirge nahe Minden und Osnabrück Funde gemacht. Dort wurden die versteinerten Überreste eines 160 Millionen Jahre alten Landsauriers ausgegraben. Neben den Skelettresten des rund 14 Meter langen Raubsauriers aus der Zeit des Mittleren Jura fand das Grabungsteam des Verbandes auch Zähne und Knochen von Meereskrokodilen und Schwimmsauriern.
Forscher Moon: Therapeutisches Klonen ist Zukunft der Medizin
Berlin (dpa) - Der südkoreanische Stammzellforscher Shin Yong Moon, der als erster Stammzellen aus einem geklonten menschlichen Embryo gewonnen hat, setzt weiter große Hoffnungen in das therapeutische Klonen. «Auch wenn wir erst am Anfang sind: Das therapeutische Klonen ist die Zukunft der Medizin, Organtransplantationen von fremden Spendern könnten einmal Vergangenheit sein», sagte Moon am Mittwoch auf dem europäischen Kongress der Reproduktionsmediziner in Berlin.
Die Arbeit von Moons Team hatte heftige ethische und wissenschaftliche Debatten ausgelöst. Über neue Ergebnisse berichtete der Forscher nicht. Auf Grund der Ergebnisse der Nationaluniversität in Seoul würden derzeit in Südkorea neue Gesetze geschaffen, sagte Moon. «Wir haben unsere Klonforschung vorübergehend gestoppt, weil wir auf eine Lizenz der Regierung warten.» Er sei optimistisch, die Arbeit Anfang 2005 fortsetzen zu können.
Woher die Eizellen für die Experimente stammen sollen, müsse sorgfältig überprüft werden. Zuvor stammten sie von 16 freiwilligen Spenderinnen. Geplant sei, aus den Stammzellen Herz- und Nervenzellen sowie Insulin produzierende Zellen zu züchten. Die Stammzellen aus dem geklonten Embryo würden zudem mit Stammzellen aus eingefrorenen Embryonen verglichen. «Da ist vor allem die Ablesung der Gene von Bedeutung», sagte Moon.
Diese Ablesung des Erbguts, die Genexpression, untersuchten Forscher der Cornell-Universität in Ithaca (US-Bundesstaat New York) in Versuchen an Mäusen. Dazu verglichen sie geklonte Embryonen mit solchen, die durch künstliche Befruchtung entstanden waren. «Es zeigte sich, dass geklonte Embryonen eine veränderte Genexpression aufweisen und in ihrer Entwicklung stark beeinträchtigt waren», sagte Takumi Takeuchi. Das Verständnis dieser Mechanismen sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum therapeutischen Klonen.
Bei diesem Verfahren gewinnen die Forscher Stammzellen aus einem Embryo, der allein zu Therapiezwecken erzeugt und dann zerstört wird. Ziel ist es, neues Gewebe mit dem Erbgut eines Patienten zu züchten, das nicht vom Immunsystem abgestoßen wird. Der Kongress der europäischen Reproduktionsmediziner ging am Mittwoch in Berlin zu Ende.
Münster (dpa) - Im nördlichen Sauerland haben Forscher 130 Millionen Jahre alte Überreste von Dinosauriern gefunden. Es handle sich um einen ganzen «Friedhof der Saurier», teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch in Münster mit. Das Besondere und in Deutschland Einmalige seien die fossilen Hinweise auf ganz unterschiedliche Gattungen, die alle zur gleichen Zeit vor rund 130 Millionen Jahren in der Region gelebt hätten. Details will der LWL am 6. Juli bekannt geben.
In den vergangenen Jahren hatten Forscher des Verbandes vor allem im Wiehengebirge nahe Minden und Osnabrück Funde gemacht. Dort wurden die versteinerten Überreste eines 160 Millionen Jahre alten Landsauriers ausgegraben. Neben den Skelettresten des rund 14 Meter langen Raubsauriers aus der Zeit des Mittleren Jura fand das Grabungsteam des Verbandes auch Zähne und Knochen von Meereskrokodilen und Schwimmsauriern.
Forscher Moon: Therapeutisches Klonen ist Zukunft der Medizin
Berlin (dpa) - Der südkoreanische Stammzellforscher Shin Yong Moon, der als erster Stammzellen aus einem geklonten menschlichen Embryo gewonnen hat, setzt weiter große Hoffnungen in das therapeutische Klonen. «Auch wenn wir erst am Anfang sind: Das therapeutische Klonen ist die Zukunft der Medizin, Organtransplantationen von fremden Spendern könnten einmal Vergangenheit sein», sagte Moon am Mittwoch auf dem europäischen Kongress der Reproduktionsmediziner in Berlin.
Die Arbeit von Moons Team hatte heftige ethische und wissenschaftliche Debatten ausgelöst. Über neue Ergebnisse berichtete der Forscher nicht. Auf Grund der Ergebnisse der Nationaluniversität in Seoul würden derzeit in Südkorea neue Gesetze geschaffen, sagte Moon. «Wir haben unsere Klonforschung vorübergehend gestoppt, weil wir auf eine Lizenz der Regierung warten.» Er sei optimistisch, die Arbeit Anfang 2005 fortsetzen zu können.
Woher die Eizellen für die Experimente stammen sollen, müsse sorgfältig überprüft werden. Zuvor stammten sie von 16 freiwilligen Spenderinnen. Geplant sei, aus den Stammzellen Herz- und Nervenzellen sowie Insulin produzierende Zellen zu züchten. Die Stammzellen aus dem geklonten Embryo würden zudem mit Stammzellen aus eingefrorenen Embryonen verglichen. «Da ist vor allem die Ablesung der Gene von Bedeutung», sagte Moon.
Diese Ablesung des Erbguts, die Genexpression, untersuchten Forscher der Cornell-Universität in Ithaca (US-Bundesstaat New York) in Versuchen an Mäusen. Dazu verglichen sie geklonte Embryonen mit solchen, die durch künstliche Befruchtung entstanden waren. «Es zeigte sich, dass geklonte Embryonen eine veränderte Genexpression aufweisen und in ihrer Entwicklung stark beeinträchtigt waren», sagte Takumi Takeuchi. Das Verständnis dieser Mechanismen sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum therapeutischen Klonen.
Bei diesem Verfahren gewinnen die Forscher Stammzellen aus einem Embryo, der allein zu Therapiezwecken erzeugt und dann zerstört wird. Ziel ist es, neues Gewebe mit dem Erbgut eines Patienten zu züchten, das nicht vom Immunsystem abgestoßen wird. Der Kongress der europäischen Reproduktionsmediziner ging am Mittwoch in Berlin zu Ende.
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Kleinstes Wirbeltier der Welt ist ein Korallenfisch
Sydney (dpa) - Das kleinste und leichteste Wirbeltier der Welt ist ein rund acht Millimeter langer Korallenfisch. Der Winzling mit dem Namen Schindleria brevipinguis wiegt nur ein tausendstel Gramm und behält auch als Erwachsener kindliche, also larvenartige Züge, wie das Australische Museum am Mittwoch in Sydney berichtete. Ein erstes Exemplar fischten Forscher bereits 1979 am australischen Great Barrier Reef aus dem Wasser, die Art wurde jedoch erst jetzt wissenschaftlich beschrieben und klassifiziert («Records of the Australian Museum», Bd. 56, S. 139). Bis heute sind nur sechs Exemplare gefangen worden, alle am Great Barrier Reef.
Schindleria brevipinguis ist ein nahezu durchsichtiger Fisch mit großen Augen. Er gehört zu der mit den Grundeln verwandten Familie der Schindlerfische, die verschiedene kleine Korallenfische umfasst. Der Artname brevipinguis leitet sich von den lateinischen Wörtern für kurz (brevis) und stämmig (pinguis) ab. Über die Lebensweise des Minifischs ist wenig bekannt. Die sechs bekannten Exemplare wurden in Wassertiefen von 15 bis 30 Metern gefangen. Eine aktuelle Studie über Schindlerfische deutet auf eine sehr kurze Lebensspanne der Winzlinge: Japanische Schindlerfische werden schon mit 23 bis 60 Tagen geschlechtsreif.
Sydney (dpa) - Das kleinste und leichteste Wirbeltier der Welt ist ein rund acht Millimeter langer Korallenfisch. Der Winzling mit dem Namen Schindleria brevipinguis wiegt nur ein tausendstel Gramm und behält auch als Erwachsener kindliche, also larvenartige Züge, wie das Australische Museum am Mittwoch in Sydney berichtete. Ein erstes Exemplar fischten Forscher bereits 1979 am australischen Great Barrier Reef aus dem Wasser, die Art wurde jedoch erst jetzt wissenschaftlich beschrieben und klassifiziert («Records of the Australian Museum», Bd. 56, S. 139). Bis heute sind nur sechs Exemplare gefangen worden, alle am Great Barrier Reef.
Schindleria brevipinguis ist ein nahezu durchsichtiger Fisch mit großen Augen. Er gehört zu der mit den Grundeln verwandten Familie der Schindlerfische, die verschiedene kleine Korallenfische umfasst. Der Artname brevipinguis leitet sich von den lateinischen Wörtern für kurz (brevis) und stämmig (pinguis) ab. Über die Lebensweise des Minifischs ist wenig bekannt. Die sechs bekannten Exemplare wurden in Wassertiefen von 15 bis 30 Metern gefangen. Eine aktuelle Studie über Schindlerfische deutet auf eine sehr kurze Lebensspanne der Winzlinge: Japanische Schindlerfische werden schon mit 23 bis 60 Tagen geschlechtsreif.
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Treibhausgas macht Meere sauer - Muschelschalen dünner
Washington (dpa) - Das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) aus Schornsteinen und Auspuffanlagen erwärmt nicht nur das Klima, sondern macht auch die Meere sauer. Zahlreiche Lebewesen, von Korallen über Muscheln bis hin zu Algen, werden durch die veränderte Chemie des Wassers im Wachstum und der Schalenbildung gestört. Eine detaillierte, zehnjährige Studie über die Auswirkungen des Gases präsentiert ein internationales Forscherteam im US-Fachmagazin «Science» (Bd. 305, S. 367) vom Freitag. Da Kohlendioxid mit Wasser zu Kohlensäure reagiert, werden die Meere vor allem im oberen Bereich saurer.
Fast die Hälfte des von Menschen erzeugten Kohlendioxids wird der Untersuchung zufolge auf Umwegen über die Atmosphäre später von den Meeren geschluckt. 48 Prozent des in den vergangenen 200 Jahren produzierten Kohlendioxids seien von der Oberfläche der Ozeane aufgesogen worden, berichtet das Team um Christopher Sabine (rpt Christopher Sabine) von der Nationalen Meeres- und Atmosphärenbehörde (NOAA) der USA. Allein der Atlantik, der Pazifik und der Indische Ozean haben demnach zwischen 1800 und 1994 rund 118 Milliarden Tonnen Kohlendioxid aus verbranntem Öl aufgenommen.
«Die neuen Daten (...) zeigen, dass die Ozeane und die Atmosphäre die beiden wichtigsten Auffangbehälter all jenen Kohlendioxids sind, das seit Beginn der industriellen Revolution produziert worden ist», erläuterte James Yoder, Leiter der Abteilung Meereswissenschaften bei der Nationalen Wissenschaftstiftung der USA (National Science Foundation, NSF). Die Leidtragenden im Meer seien vor allem jene Organismen, die Kalziumkarbonat zur Schalenbildung oder für ihr Skelett benötigten.
Jüngste Studien haben nach Angaben der Biologin Victoria Fabry von der Staatlichen Universität Kaliforniens in San Marcos gezeigt, dass der weitere CO2-Ausstoß auf dem Land die Rate des Kalkaufbaus im Meer deutlich verringern kann. Damit würden sich unter anderem die Schalen von Muscheln auflösen, und die gesamte Nahrungskette im Meer wäre gestört, warnen die Forscher.
Washington (dpa) - Das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) aus Schornsteinen und Auspuffanlagen erwärmt nicht nur das Klima, sondern macht auch die Meere sauer. Zahlreiche Lebewesen, von Korallen über Muscheln bis hin zu Algen, werden durch die veränderte Chemie des Wassers im Wachstum und der Schalenbildung gestört. Eine detaillierte, zehnjährige Studie über die Auswirkungen des Gases präsentiert ein internationales Forscherteam im US-Fachmagazin «Science» (Bd. 305, S. 367) vom Freitag. Da Kohlendioxid mit Wasser zu Kohlensäure reagiert, werden die Meere vor allem im oberen Bereich saurer.
Fast die Hälfte des von Menschen erzeugten Kohlendioxids wird der Untersuchung zufolge auf Umwegen über die Atmosphäre später von den Meeren geschluckt. 48 Prozent des in den vergangenen 200 Jahren produzierten Kohlendioxids seien von der Oberfläche der Ozeane aufgesogen worden, berichtet das Team um Christopher Sabine (rpt Christopher Sabine) von der Nationalen Meeres- und Atmosphärenbehörde (NOAA) der USA. Allein der Atlantik, der Pazifik und der Indische Ozean haben demnach zwischen 1800 und 1994 rund 118 Milliarden Tonnen Kohlendioxid aus verbranntem Öl aufgenommen.
«Die neuen Daten (...) zeigen, dass die Ozeane und die Atmosphäre die beiden wichtigsten Auffangbehälter all jenen Kohlendioxids sind, das seit Beginn der industriellen Revolution produziert worden ist», erläuterte James Yoder, Leiter der Abteilung Meereswissenschaften bei der Nationalen Wissenschaftstiftung der USA (National Science Foundation, NSF). Die Leidtragenden im Meer seien vor allem jene Organismen, die Kalziumkarbonat zur Schalenbildung oder für ihr Skelett benötigten.
Jüngste Studien haben nach Angaben der Biologin Victoria Fabry von der Staatlichen Universität Kaliforniens in San Marcos gezeigt, dass der weitere CO2-Ausstoß auf dem Land die Rate des Kalkaufbaus im Meer deutlich verringern kann. Damit würden sich unter anderem die Schalen von Muscheln auflösen, und die gesamte Nahrungskette im Meer wäre gestört, warnen die Forscher.
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US-Forscher entdecken Gendefekt in Fällen von Plötzlichem Kindstod - Studie in Amish-Gemeinde in den USA
Washington, 20. Juli (AFP) - Der Plötzliche Kindstod könnte einer US-Studie zufolge genetisch bedingt sein: US-Wissenschaftler entdeckten ein Gen, das offenbar das Sudden Infant Death Syndrom (SIDS) auslösen kann, wie es in der am Montag in den «Proceedings of the National Academy of Sciences» veröffentlichten Studie heißt. Die Wissenschaftler aus Lancaster County im US-Bundesstaat Pennsylvania untersuchten eine Gemeinde der Amish, in der binnen zwei Generationen 21 Babys dem Plötzlichen Kindstod erlegen waren. Da die Old Order Amish eine in sich geschlossene Gemeinschaft bilden, fanden die Forscher ideale Voraussetzungen für DNA-Analysen unter den Familien der verstorbenen Kinder. Dabei zeigte sich, dass alle Babys, die in ihrem ersten Lebensjahr an Herzversagen oder Atemstillstand starben, einen Defekt am so genannten TSPYL-Gen aufwiesen.
Die Amish-Sekte lehnt den technologischen Fortschritt ab und lebt noch immer so wie bei ihrer Gründung im 17. Jahrhundert. Der plötzliche Kindstod ist in Industrieländern die häufigste Todesursache im ersten Lebensjahr. In Deutschland erliegen jährlich etwa 700 Kinder diesem Phänomen. Die genauen Ursachen sind bislang trotz intensiver, weltweiter Forschung noch nicht bekannt.
Fische hinterlassen verschieden Spuren - Räuber erspüren sie
Bonn/Bochum (dpa/lnw) - Auch Fische hinterlassen charakteristische Fährten. Sonnenbarsche etwa erzeugen durch ihre Schwimmbewegungen derart ausgeprägte «Fußspuren», dass ein Raubfisch sie wahrscheinlich noch Minuten später wahrnehmen kann. Das teilte die Universität Bonn am Freitag mit. «Einzelne Fischarten unterscheiden sich durch ihre Schwimmbewegungen und die Art, wie sie ihre Flossen einsetzen», erläuterte Wolf Hanke.
Der Zoologe hatte an der Universität Bonn die Schwimmspuren von Buntbarschen, Sonnenbarschen und Kugelfischen miteinander verglichen. «Der Sonnenbarsch beschleunigt schnell durch Bewegungen der Schwanzflosse», sagte Hanke der dpa. Das erzeuge breite Verwirbelungen im Wasser. «Der Buntbarsch dagegen schwimmt eher mit schlängelnden Bewegungen, setzt häufig seine Brustflossen ein und hinterlässt dadurch eine feinere Spur.»
Die Sonnenbarsch-Fährte sei im Becken noch nach fünf Minuten, die des Buntbarschs nach drei Minuten deutlich zu sehen gewesen. Wie lange eine Spur in natürlichen Gewässern erhalten bleibe, sei noch nicht klar. In der Natur dürfte die Zeit kürzer sein als im Becken, abhängig von Strömungen oder anderen Bewegungen im Wasser, erläutert Hanke. Die Bonner Forscher hatten die Bewegungen mit Schwebepartikeln im Wasser sichtbar gemacht.
Hanke, der inzwischen an der Universität Bochum forscht, will nun untersuchen, ob Raubfische oder auch Seehunde die Verwirbelungen im Wasser wahrnehmen und erkennen können, welche Beute sie gerade jagen. Es spreche Einiges dafür: «Ein Sonnenbarsch kann in einer Minute leicht 25 Meter zurücklegen», erklärt Hanke. Und die Strömungsspur sei nach einer Minute noch so kräftig, dass der Räuber sie mit seinem Seitenlinienorgan problemlos fühlen könne.
Washington, 20. Juli (AFP) - Der Plötzliche Kindstod könnte einer US-Studie zufolge genetisch bedingt sein: US-Wissenschaftler entdeckten ein Gen, das offenbar das Sudden Infant Death Syndrom (SIDS) auslösen kann, wie es in der am Montag in den «Proceedings of the National Academy of Sciences» veröffentlichten Studie heißt. Die Wissenschaftler aus Lancaster County im US-Bundesstaat Pennsylvania untersuchten eine Gemeinde der Amish, in der binnen zwei Generationen 21 Babys dem Plötzlichen Kindstod erlegen waren. Da die Old Order Amish eine in sich geschlossene Gemeinschaft bilden, fanden die Forscher ideale Voraussetzungen für DNA-Analysen unter den Familien der verstorbenen Kinder. Dabei zeigte sich, dass alle Babys, die in ihrem ersten Lebensjahr an Herzversagen oder Atemstillstand starben, einen Defekt am so genannten TSPYL-Gen aufwiesen.
Die Amish-Sekte lehnt den technologischen Fortschritt ab und lebt noch immer so wie bei ihrer Gründung im 17. Jahrhundert. Der plötzliche Kindstod ist in Industrieländern die häufigste Todesursache im ersten Lebensjahr. In Deutschland erliegen jährlich etwa 700 Kinder diesem Phänomen. Die genauen Ursachen sind bislang trotz intensiver, weltweiter Forschung noch nicht bekannt.
Fische hinterlassen verschieden Spuren - Räuber erspüren sie
Bonn/Bochum (dpa/lnw) - Auch Fische hinterlassen charakteristische Fährten. Sonnenbarsche etwa erzeugen durch ihre Schwimmbewegungen derart ausgeprägte «Fußspuren», dass ein Raubfisch sie wahrscheinlich noch Minuten später wahrnehmen kann. Das teilte die Universität Bonn am Freitag mit. «Einzelne Fischarten unterscheiden sich durch ihre Schwimmbewegungen und die Art, wie sie ihre Flossen einsetzen», erläuterte Wolf Hanke.
Der Zoologe hatte an der Universität Bonn die Schwimmspuren von Buntbarschen, Sonnenbarschen und Kugelfischen miteinander verglichen. «Der Sonnenbarsch beschleunigt schnell durch Bewegungen der Schwanzflosse», sagte Hanke der dpa. Das erzeuge breite Verwirbelungen im Wasser. «Der Buntbarsch dagegen schwimmt eher mit schlängelnden Bewegungen, setzt häufig seine Brustflossen ein und hinterlässt dadurch eine feinere Spur.»
Die Sonnenbarsch-Fährte sei im Becken noch nach fünf Minuten, die des Buntbarschs nach drei Minuten deutlich zu sehen gewesen. Wie lange eine Spur in natürlichen Gewässern erhalten bleibe, sei noch nicht klar. In der Natur dürfte die Zeit kürzer sein als im Becken, abhängig von Strömungen oder anderen Bewegungen im Wasser, erläutert Hanke. Die Bonner Forscher hatten die Bewegungen mit Schwebepartikeln im Wasser sichtbar gemacht.
Hanke, der inzwischen an der Universität Bochum forscht, will nun untersuchen, ob Raubfische oder auch Seehunde die Verwirbelungen im Wasser wahrnehmen und erkennen können, welche Beute sie gerade jagen. Es spreche Einiges dafür: «Ein Sonnenbarsch kann in einer Minute leicht 25 Meter zurücklegen», erklärt Hanke. Und die Strömungsspur sei nach einer Minute noch so kräftig, dass der Räuber sie mit seinem Seitenlinienorgan problemlos fühlen könne.
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Seltener Marsmeteorit in der Antarktis gefunden
Washington (dpa) - In der Antarktis ist ein weiterer seltener Marsmeteorit gefunden worden. Wie die US-Weltraumbehörde NASA am Dienstag (Ortszeit) in Washington mitteilte, handelt sich um einen 715,2 Gramm schweren schwarzen Gesteinsbrocken vom Roten Planeten. Der Meteorit mit der Bezeichnung MIL 03346 sei im Dezember rund 750 Kilometer vom Südpol entfernt aufgespürt worden.
«Dies ist eine äußerst seltene Entdeckung», sagte NASA-Sprecher Donald Savage. Die Identifizierung habe eine Weile gedauert. Nach Angaben der NASA dürfte der Gesteinsbrocken aus Lava stammen, die vor 1,3 Milliarden Jahren auf dem Mars kristallisierte. Er sei wahrscheinlich vor etwa 11 Millionen Jahren auf der Erde gelandet. Die Forscher wollen den Meteoriten unter anderem dazu benutzen, um Schlussfolgerungen aus geologischen Studien der zurzeit im Einsatz befindlichen Marssonden und -Rover daran zu überprüfen.
Washington (dpa) - In der Antarktis ist ein weiterer seltener Marsmeteorit gefunden worden. Wie die US-Weltraumbehörde NASA am Dienstag (Ortszeit) in Washington mitteilte, handelt sich um einen 715,2 Gramm schweren schwarzen Gesteinsbrocken vom Roten Planeten. Der Meteorit mit der Bezeichnung MIL 03346 sei im Dezember rund 750 Kilometer vom Südpol entfernt aufgespürt worden.
«Dies ist eine äußerst seltene Entdeckung», sagte NASA-Sprecher Donald Savage. Die Identifizierung habe eine Weile gedauert. Nach Angaben der NASA dürfte der Gesteinsbrocken aus Lava stammen, die vor 1,3 Milliarden Jahren auf dem Mars kristallisierte. Er sei wahrscheinlich vor etwa 11 Millionen Jahren auf der Erde gelandet. Die Forscher wollen den Meteoriten unter anderem dazu benutzen, um Schlussfolgerungen aus geologischen Studien der zurzeit im Einsatz befindlichen Marssonden und -Rover daran zu überprüfen.
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Verzehr von Affenfleisch könnte zu neuen Aids-ähnlichen Viren führen
London (dpa) - Durch den Verzehr von Affenfleisch drohen nach Befürchtung von Artenschutzexperten neue Aids-ähnliche Erreger zu entstehen. So seien in Kamerun Menschen mit Aids-Symptomen aufgetaucht, bei denen jedoch Tests sowohl auf den Aidserreger HIV als auch auf die Affenvariante SIV negativ ausgefallen seien. Das berichtet der britische «New Scientist» (Nr. 2459, S.
von der Jahrestagung der Gesellschaft zum Schutz der Biologischen Vielfalt in New York.
In verschiedenen afrikanischen Ländern werden Affen gejagt und als «Bushmeat» verspeist. Es sei möglich, dass bereits neue HIV-ähnliche Viren in Tieren zirkulieren und Menschen sich beim Verzehr des Fleisches anstecken.
Forscher gehen heute davon aus, dass sich der Aidserreger HIV in Affen aus verschiedenen Formen von SIV entwickelt hat und dann auf den Menschen überging. Sie befürchten, dass sich dieser Mechanismus wiederholen könnte. Mit SIV seien derzeit 26 verschiedene Primatenarten in Afrika infiziert, berichtete die amerikanische Umweltschutzorganisation Bushmeat Crisis Task Force auf der Tagung. Fleisch vieler dieser Affenarten werde von Menschen gegessen.
Erstmals sei in diesem Jahr auch der Übergang des Simian Foamy Virus, einer anderen Affenkrankheit, auf Wildjäger beobachtet worden. Auch wenn bei diesen noch keine Symptome aufgetreten sind, befürchten Experten die Entstehung neuer Krankheiten daraus.
London (dpa) - Durch den Verzehr von Affenfleisch drohen nach Befürchtung von Artenschutzexperten neue Aids-ähnliche Erreger zu entstehen. So seien in Kamerun Menschen mit Aids-Symptomen aufgetaucht, bei denen jedoch Tests sowohl auf den Aidserreger HIV als auch auf die Affenvariante SIV negativ ausgefallen seien. Das berichtet der britische «New Scientist» (Nr. 2459, S.
In verschiedenen afrikanischen Ländern werden Affen gejagt und als «Bushmeat» verspeist. Es sei möglich, dass bereits neue HIV-ähnliche Viren in Tieren zirkulieren und Menschen sich beim Verzehr des Fleisches anstecken.
Forscher gehen heute davon aus, dass sich der Aidserreger HIV in Affen aus verschiedenen Formen von SIV entwickelt hat und dann auf den Menschen überging. Sie befürchten, dass sich dieser Mechanismus wiederholen könnte. Mit SIV seien derzeit 26 verschiedene Primatenarten in Afrika infiziert, berichtete die amerikanische Umweltschutzorganisation Bushmeat Crisis Task Force auf der Tagung. Fleisch vieler dieser Affenarten werde von Menschen gegessen.
Erstmals sei in diesem Jahr auch der Übergang des Simian Foamy Virus, einer anderen Affenkrankheit, auf Wildjäger beobachtet worden. Auch wenn bei diesen noch keine Symptome aufgetreten sind, befürchten Experten die Entstehung neuer Krankheiten daraus.

