Medikament gegen AIDS gefunden?

Projektunabhängige Entdeckungen, Forschungen und Spekulationen
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frank
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#157 Ungelesener Beitrag von frank » 20.02.2005 20:17

SpeedKing hat geschrieben:
frank hat geschrieben:Und? Gabs bei Flipper schon Teflonpfannen, du alter Dino??
Siehste, dann hat die Mondmission doch was gebracht... ;)
frank
Wer heute immer noch glaubt, daß Teflon für die Mondmissionen erfunden wurde, der sollte mal dringendst einen Weltbild-Checker über seine Wissens-Datenbank laufen lassen... ;-)
Mööönsch, sei doch nicht immer so ironieresistent! :P :lol:
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Dennis Kautz
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#158 Ungelesener Beitrag von Dennis Kautz » 20.02.2005 20:26

Aber die zunehmende Miniaturisierung ist IMHO ein Nebenprodukt / begann mit der Raumfahrt.

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SpeedKing
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#159 Ungelesener Beitrag von SpeedKing » 20.02.2005 21:31

frost hat geschrieben:Aber die zunehmende Miniaturisierung ist IMHO ein Nebenprodukt / begann mit der Raumfahrt.
Wenn man die real existierenden Produkte anschaut, ist die chronologische Reihenfolge genau andersrum. Wäre ja auch das erste Mal, daß zielgerichtete Forschung das gewünschte Produkt genau passend liefert. So wie überall anders auch haben Detailfortschritte in der Forschung neue Produkte (z.B. leistungsfähige Raketen, kleine und energiesparende Computer) möglich gemacht, an die vorher noch keiner gedacht hat.
Oder anders ausgedrückt: Raumfahrt ist eines der ersten Anwendungsgebiete neuer Technologien. Raumfahrt erzeugt aber fast keine neuen Technologien.

Dennis Kautz
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#160 Ungelesener Beitrag von Dennis Kautz » 20.02.2005 22:01

Miniaturisierung und Mikroelektronik haben schon in der Ver-
gangenheit aus den Anforderungen der Raumfahrt wesentliche Impulse erhalten und umgekehrt deren Entwicklung entscheidend gefördert.
http://www.asaspace.at/asap/documents/S ... assung.pdf
Satellitenkomunikation und die von der Raumfahrt initiierte Miniaturisierung der Elektronik waren technologisch Grundvoraussetzung für die Globalisierung
http://www.dlr.de/dlr/Presse/dlr-nachri ... /26-35.pdf

"Ohne den Rüstungswettlauf zwischen den USA und der UdSSR, ohne das Apollo-Projekt hätten wir die ICs niemals so schnell miniaturisieren können", erklärte Kilby später.
IC = Integrierte Schaltkreise
http://www.heise.de/newsticker/meldung/41825
Leistungsfähige Rechner wurden erst möglich durch Miniaturisierung der elektrischen Bauteile. Begonnen hatte alles im Oktober 1957, die Sowjetunion ihren ersten Kunstmond, den Sputnik, in eine Umlaufbahn um die Erde geschossen. Ein Schock für die Vereinigten Staaten. Ein neues Raumfahrtprogramm wird sofort etabliert, und für dieses Raumfahrtprogramm braucht man dringend kleine Rechner. Aber wie soll man mit Röhren bepackte Rechner kleiner bauen? Da war der Transistor, 1947 bei Bell entdeckt: zwei Drähte aus Phosphorbronze auf einem Germaniumkristall, damit konnte man schwache elektrische Ströme verstärken. Ähnliches gab es schon: Welker, Laborchef bei Siemens, hatte bereits 1945 Halbleiterverstärker gebaut. An Transistoren war man zunächst nicht interessiert, doch jetzt, 1957, in einer Art ,,Staatsnotstand``, baute man Transistoren - die waren teuer in der Herstellung - lötete sie in die Schaltkreise ein. Dann hatte man die Idee, alles zusammen auf eine Siliziumplatte zu bringen und aufgedampftes Metall als Leiterbahnen zu verwenden. Chip nannte man das Ding, Mikrochip. Dieser Mikrochip wurde von der NASA in ihre Geminiraketen eingebaut und auch in allen Raumfahrtprogrammen verwendet bis hin zum Apollo Programm. 1968 konnte man schon 64 000 kleine Schaltkreise auf einem Chip unterbringen.

Die Raumfahrt hatte die Rechnerentwicklung, die Miniaturisierung, vorangetrieben.
http://www-m2.ma.tum.de/Veroeffentlichu ... lleWelten/

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#161 Ungelesener Beitrag von SpeedKing » 21.02.2005 12:18

Miniaturisierung und Mikroelektronik haben schon in der Ver-
gangenheit aus den Anforderungen der Raumfahrt wesentliche Impulse erhalten und umgekehrt deren Entwicklung entscheidend gefördert.
Wie gesagt...
Satellitenkomunikation und die von der Raumfahrt initiierte Miniaturisierung der Elektronik waren technologisch Grundvoraussetzung für die Globalisierung
"initiiert"! Da lach ich ja silberhell! :lol:
Miniaturisierung wird seit dem ausgehenden Mittelalter betrieben. Damals hat vielleicht mal ein Da Vinci über Raumfahrt phantasiert.
"Ohne den Rüstungswettlauf zwischen den USA und der UdSSR, ohne das Apollo-Projekt hätten wir die ICs niemals so schnell miniaturisieren können", erklärte Kilby später.
Das glaube ich gerne...
Leistungsfähige Rechner wurden erst möglich durch Miniaturisierung der elektrischen Bauteile. Begonnen hatte alles im Oktober 1957, die Sowjetunion ihren ersten Kunstmond, den Sputnik, in eine Umlaufbahn um die Erde geschossen. Ein Schock für die Vereinigten Staaten. Ein neues Raumfahrtprogramm wird sofort etabliert, und für dieses Raumfahrtprogramm braucht man dringend kleine Rechner. Aber wie soll man mit Röhren bepackte Rechner kleiner bauen? Da war der Transistor, 1947 bei Bell entdeckt[...]
Was genau meine Aussage bestätigt.
Was für die Raumfahrt gilt, gilt aber auch für Luftfahrt und Militär.

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#162 Ungelesener Beitrag von Dennis Kautz » 21.02.2005 12:24

SpeedKing hat geschrieben:
Miniaturisierung und Mikroelektronik haben schon in der Ver-
gangenheit aus den Anforderungen der Raumfahrt wesentliche Impulse erhalten und umgekehrt deren Entwicklung entscheidend gefördert.
Wie gesagt...
Satellitenkomunikation und die von der Raumfahrt initiierte Miniaturisierung der Elektronik waren technologisch Grundvoraussetzung für die Globalisierung
"initiiert"! Da lach ich ja silberhell! :lol:
Miniaturisierung wird seit dem ausgehenden Mittelalter betrieben. Damals hat vielleicht mal ein Da Vinci über Raumfahrt phantasiert.
Und nochmal lesen... da steht Miniaturisierung der Elektronik :wink:

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#163 Ungelesener Beitrag von frank » 21.02.2005 13:29

Nabelschnur Stammzellen können im Tierversuch Infarktfolgen mildern
Rostock (dpa) - Stammzellen aus der Nabelschnur können im Tierversuch die Folgen eines Herzinfarkts mildern. Wie die Universitätsklinik Rostock mitteilte, bildeten sich bei Mäusen, denen nach einem Infarkt Nabelschnur-Stammzellen gespritzt wurden, 20 Prozent mehr neue Blutgefäße in der geschädigten Region als bei unbehandelten Tieren. Die Arbeit von Projektleiterin Nan Ma sei in Kooperation mit einer auf das Einfrieren von Nabelschnurblut spezialisierten Biotechnologiefirma entstanden und von der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie ausgezeichnet worden, teilte die Klinik weiter mit.
Die Stammzellen seien in die Schwanzvenen der Mäuse gespritzt worden. Von dort seien sie zum Herz gewandert und hätten den Heilungsprozess unterstützt. Die Rostocker Forscher hatten zuvor schon ähnliche Erfolge bei der Herzinfarktbehandlung mit Stammzellen aus dem Knochenmark erzielt. Nabelschnurblut enthält bis zu ein Prozent Stammzellen, die durch den Geburtsstress aus dem Knochenmark des Neugeborenen in die Nabelschnur gelangen. Stammzellen sind noch nicht spezialisierte Zellen, die sich unbegrenzt teilen können und je nach Bedarf verschiedene spezialisierte Zelltypen bilden können.

Astronomen beobachten hellsten Blitz aus dem Kosmos
Washington/Garching (dpa) - Mehrere Satelliten und Observatorien haben den bislang hellsten Blitz aus den Tiefen des Kosmos beobachtet. Der Strahlenausbruch setzte in einer Zehntelsekunde so viel Energie frei wie unsere Sonne in 150 000 Jahren, berichtete die US-Raumfahrtbehörde NASA am Freitag in Washington. Quelle des Blitzes war ein so genannter Magnetar in etwa 50 000 Lichtjahren Entfernung auf der anderen Seite der Milchstraße. «Für das Leben auf der Erde bestand durch den Magnetar-Ausbruch jedoch keine Gefahr», sagte Giselher Lichti vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching.
Der kosmische Blitz aus dem Sternbild Schütze, der bereits am 27. Dezember vom europäischen Satelliten «Integral» und 13 weiteren Detektoren im Weltall aufgezeichnet wurde, war heller als der Vollmond und alles, was jemals jenseits unseres Sonnensystems beobachtet worden ist. Selbst die Reflexion am Mond beleuchtete noch die oberen Atmosphärenschichten der Erde.
Am stärksten strahlte der Blitz im Bereich der energiereichen Gammastrahlung, die für das menschliche Auge unsichtbar ist. Es war sogar der stärkste Fluss hochenergetischer Gammastrahlung, der jemals gemessen wurde, wie das Team um Lichti und seinen MPE-Kollegen Roland Diehl berechnet hat. «Wir wissen nur von zwei anderen gigantischen Ausbrüchen in den vergangenen 35 Jahren, und das Dezember-Ereignis war 100 Mal stärker», sagte David Palmer vom Los Alamos National Laboratory.
«Wäre dies innerhalb von zehn Lichtjahren von der Erde passiert, wäre unsere Atmosphäre schwer beschädigt worden», sagte Bryan Gaensler vom Harvard-Smithsonian-Zentrum für Astrophysik. «Glücklicherweise sind alle Magnetare, die wir kennen, viel weiter entfernt.»
Magnetare sind Neutronensterne mit einem ultrastarken Magnetfeld. «Das spektakuläre Ereignis haben wir dem Magnetar mit dem Namen SGR 1806-20 zu verdanken», erläuterte Lichti. «Dieser Neutronenstern hat einen Durchmesser wie eine mittlere Großstadt und eine Masse vergleichbar mit der Sonne.» Sein Magnetfeld ist dabei eine Billion Mal stärker als das irdische. «Er erlitt eine gewaltige magnetische Instabilität, wobei sich sein starkes Magnetfeld in einen niedrigeren Energiezustand umorientierte», erklärt der Astrophysiker die Ursache der gigantischen Explosion. Genau können die Forscher den Explosionsmechanismus aber noch nicht erklären.

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#164 Ungelesener Beitrag von SpeedKing » 21.02.2005 14:30

frost hat geschrieben:
SpeedKing hat geschrieben:Miniaturisierung wird seit dem ausgehenden Mittelalter betrieben. Damals hat vielleicht mal ein Da Vinci über Raumfahrt phantasiert.
Und nochmal lesen... da steht Miniaturisierung der Elektronik :wink:
Nö, das ist ein allgemeiner Trend, der Ende des Mittelalters begann (damals mit Feinmechanik, z.B. Uhren), seither anhält und alle Bereiche umfaßt. Die Elektronik wird miniaturisiert seit es sie gibt, z.B. durch immer kleinere Röhren oder durch den Transistor.

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#165 Ungelesener Beitrag von frank » 07.03.2005 12:30

Entstand das Leben im gefrorenen Meerwasser?
Göttingen (dpa/lni) - Das Leben auf der Erde könnte nach Erkenntnissen von drei deutschen Forschern in gefrorenem Meerwasser entstanden sein. Sie hätten festgestellt, dass sich in Meereis einfache chemische Grundbausteine spontan zu langen Ketten von Ribonukleinsäure (RNA) zusammensetzten, sagte der Biochemiker Christof Biebricher dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Der Forscher des Göttinger Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie untersuchte mit zwei Kollegen winzige Eiskanäle, so genannte Kapillaren.
RNA wird eine Schlüsselrolle bei der Entstehung des Lebens vor rund 3,6 Milliarden Jahren zugeschrieben. Damals waren große Teile der Ozeane vermutlich vereist.

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#166 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 09.03.2005 20:18

Die allgemeine Annahme vom "hot start of life" halte auch ich für Mumpitz. ;)

Michael.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.

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#167 Ungelesener Beitrag von SpeedKing » 09.03.2005 20:34

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Die allgemeine Annahme vom "hot start of life" halte auch ich für Mumpitz. ;)
Weil langkettige Moleküle bei hohen Temperaturen viel zu schnell wieder zerbrechen?
Ich vermute, daß das Leben mehere verschiedene Ursrpünge hat. Allerdings basiert diese Vermutung nur auf den diversen Ergebnissen und Theorien die man so hört.

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#168 Ungelesener Beitrag von www.rekorn.de » 10.03.2005 19:59

das miller-experiment sagt da was anderes aus...
ok, vielleicht nicht bei langkettigen molekülen, aber durchaus denkbar, wenn sich die kurzen moleküle nach den heißen temperaturen zusammen packen. allerdings ist für mich die zelle ein wahres wunderwerk. wieviele proteine es gibt mit den verschiedensten funktionen... *träum* als ich das alles sah und begriff, konnte ich mir zum ersten mal die frage stellen - gibt es einen gott, der das alles geplant hat (oder eine andere intelligenz, der dies "erfunden" hat?) allein das ablesen der dna --> rna --> proteinen - was war zuerst da das huhn oder das ei?
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