Erster Erfolg bei der Untersuchung des Bienensterbens

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Michael H.W. Weber
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#13 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 28.04.2007 08:46

frank hat geschrieben:Genmanipulierten Mais gibt es auf deutschen Feldern ja bisher nur auf Versuchsfeldern, soweit ich weiß.
Muahahahaha - der war gut. :funny: In Kanada gab es einen Riesenwirbel, weil Monsanto einen Landwirt verklagt hatte, da dieser auf seinem Feld den Monsanto-"Genmais" hatte ohne dafür zu bezahlen. Nur: Der gute Mann hatte gar nichts dazu getan. Der Mais hat schlicht seine einheimische Variante überwuchert. Und wer mir weismachen will, der Mensch sei dazu in der Lage sicher zustellen, daß genmanipulierte Pflanzen auf Versuchsfeldern bleiben, der sollte vielleicht nochmal drüber nachdenken.

Michael.
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frank
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#14 Ungelesener Beitrag von frank » 28.04.2007 11:34

Ok, offiziell gibt es den Mais nur auf Versuchsfeldern.

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laguna
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#15 Ungelesener Beitrag von laguna » 28.04.2007 13:54

Rincewind hat geschrieben:Dann müssen wir uns wohl Wespen oder Hummeln domestizieren und zum bestäuben bringen. *g*
Ne mal im Ernst, das ist echt ne üble Sache, ohne Bestäubung wird es wohl sehr wenig an Nahrungsmitteln geben.
Kein Problem. Es gibt noch alte Wildbienenstämme die nicht domestiziert sind. Die kann man auch nehmen. Die befruchten sogar mehr als die gute alte domestizierte Honigbiene. Sie stechen auch nicht, wenn man ans den Stock geht, da es keine Wächter gibt.
Nur Honig produzieren sie halt keinen...

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#16 Ungelesener Beitrag von Rincewind » 28.04.2007 15:48

OK, ohne Honig sollte wohl das kleinere Problem sein.
Ihr sagt DC ist schlecht für die Umwelt? Ich hab Öko-Strom!

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Michael H.W. Weber
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#17 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 29.04.2007 10:48

Ich habe von Bienen ja leider keine Ahnung. Allerdings wurde mir gestern zugetragen, daß Bienenzüchter seit nun schon mehreren Jahren den Anteil der Königinnen bei der Nachzucht massiv erhöht haben, eben um die anscheinend wirklich drastischen Verluste durch Nachwuchs sicherzustellen. :worry:

Michael.

P.S.: Kleine Korrektur: Der Spruch von Einstein bezog sich ebenfalls auf 4 Jahre, nicht auf 3, wie ich oben schrieb.
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#18 Ungelesener Beitrag von frank » 29.04.2007 11:36

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Ich habe von Bienen ja leider keine Ahnung. Allerdings wurde mir gestern zugetragen, daß Bienenzüchter seit nun schon mehreren Jahren den Anteil der Königinnen bei der Nachzucht massiv erhöht haben, eben um die anscheinend wirklich drastischen Verluste durch Nachwuchs sicherzustellen. :worry:

Michael.

P.S.: Kleine Korrektur: Der Spruch von Einstein bezog sich ebenfalls auf 4 Jahre, nicht auf 3, wie ich oben schrieb.
Vor allem werden die Königinnen inzwischen ähnlich gezüchtet, wie in der Schweine- und Rinderhaltung. Man bringt wohl ganz gezielt Tiere zusammen, die ihre Eigenschaften kombinieren sollen.

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#19 Ungelesener Beitrag von laguna » 30.04.2007 21:38

Vielleicht sollte man hin und wieder auch mal eine Wildbiene dazwischen kreuzen, die sind nämlich immun gegen was auch immer da grassiert.
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spamer84

#20 Ungelesener Beitrag von spamer84 » 01.05.2007 10:07

Ja genau das erinnert mich an die amerikanischen Killerbienen ;) Da wollte man auch Afrikanische Bienen mit einheimischen Kreuzen, was kam raus, die aggressivsten Biester...

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#21 Ungelesener Beitrag von oe-floppy » 01.05.2007 14:48

Aber sind unsere einheimischen Bienen nicht domestizierte Wildbienen?
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#22 Ungelesener Beitrag von frank » 01.05.2007 20:22

oe-floppy hat geschrieben:Aber sind unsere einheimischen Bienen nicht domestizierte Wildbienen?
Sind nicht alle unsere Haus- und Nutztiere domestizierte Wildtiere? ;)

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#23 Ungelesener Beitrag von laguna » 01.05.2007 20:38

spamer84 hat geschrieben:Ja genau das erinnert mich an die amerikanischen Killerbienen ;) Da wollte man auch Afrikanische Bienen mit einheimischen Kreuzen, was kam raus, die aggressivsten Biester...
Nur das Wildbienen nicht agressiv sind. Die afrikanischen schon...
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L3v3l0rd

Re:

#24 Ungelesener Beitrag von L3v3l0rd » 04.01.2010 09:53

Michael H.W. Weber hat geschrieben:
frank hat geschrieben:Genmanipulierten Mais gibt es auf deutschen Feldern ja bisher nur auf Versuchsfeldern, soweit ich weiß.
Muahahahaha - der war gut. :funny: In Kanada gab es einen Riesenwirbel, weil Monsanto einen Landwirt verklagt hatte, da dieser auf seinem Feld den Monsanto-"Genmais" hatte ohne dafür zu bezahlen. Nur: Der gute Mann hatte gar nichts dazu getan. Der Mais hat schlicht seine einheimische Variante überwuchert. Und wer mir weismachen will, der Mensch sei dazu in der Lage sicher zustellen, daß genmanipulierte Pflanzen auf Versuchsfeldern bleiben, der sollte vielleicht nochmal drüber nachdenken.
Michael.
IMHO wird genau dieser Fall in diesem Dokumentarfilm gezeigt. Pflichtprogramm!

Gruß, L3v3l

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