Gütesiegel für DC-Programme
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Thorm[bd]
- Meister-Lektor für wissenschaftliche Bücher

- Beiträge: 582
- Registriert: 11.09.2002 13:22
- Wohnort: Hamburg
Gütesiegel für DC-Programme
Hallo zusammen,
dann will ich die Sache mit dem Siegel nochmal aufgreifen.
Nochmal kurz zur Erklärung, für die die es noch nicht gelesen haben:
Die Idee des Siegels(oder ähnlichem) ist es, der größer werdenden DC-Community ein Entscheidungskriterium anzubieten, mit dessen Hilfe man sich leichter für ein Projekt entscheiden kann. Ähnlich den Stiftung Warentest-Urteilen soll es Hilfe geben und nicht belehren oder bevormunden.
Doch bevor es dazu kommt, müssen folgende Dinge geklärt werden:
1. Will Rechenkraft das überhaupt? Dazu habe ich den Poll eröffnet.
2. Für welche Kategorien gibt es das Siegel? Vorschlag von mir, die Kategorien kann man an unsere Forumsstruktur anlehnen
3. Wer bewertet die Projekte? Hier müssten sich Freiwillige für die jeweiligen Bereiche finden.
4. Der sicherlich komplizierteste Punkt:
Nach welchen Gesichtspunkten wird ein Projekt bewertet und vorallem, wie kann man eine Bewertung wie z.B. für SETI abgeben, ohne Alienfans vor den Kopf zu stoßen, aber alle anderen nicht zu belustigen?
Aus meiner Sicht sind da z.B. folgende Dinge wichtig:
1. Betreuung der DC-Com durch das Projektteam(Feedback, Forumsbetreuung etc)
2. Nachweisbare Erfolge?
3. Publikationen in der Fachpresse?
4. Stabilität des Client
5. Komfort des Client
Es wäre schön, wenn ein paar "alte" Projektfüchse was dazu sagen könnten.
Das war's erstmal für den ersten Aufschlag.
Grüße
Thorm
dann will ich die Sache mit dem Siegel nochmal aufgreifen.
Nochmal kurz zur Erklärung, für die die es noch nicht gelesen haben:
Die Idee des Siegels(oder ähnlichem) ist es, der größer werdenden DC-Community ein Entscheidungskriterium anzubieten, mit dessen Hilfe man sich leichter für ein Projekt entscheiden kann. Ähnlich den Stiftung Warentest-Urteilen soll es Hilfe geben und nicht belehren oder bevormunden.
Doch bevor es dazu kommt, müssen folgende Dinge geklärt werden:
1. Will Rechenkraft das überhaupt? Dazu habe ich den Poll eröffnet.
2. Für welche Kategorien gibt es das Siegel? Vorschlag von mir, die Kategorien kann man an unsere Forumsstruktur anlehnen
3. Wer bewertet die Projekte? Hier müssten sich Freiwillige für die jeweiligen Bereiche finden.
4. Der sicherlich komplizierteste Punkt:
Nach welchen Gesichtspunkten wird ein Projekt bewertet und vorallem, wie kann man eine Bewertung wie z.B. für SETI abgeben, ohne Alienfans vor den Kopf zu stoßen, aber alle anderen nicht zu belustigen?
Aus meiner Sicht sind da z.B. folgende Dinge wichtig:
1. Betreuung der DC-Com durch das Projektteam(Feedback, Forumsbetreuung etc)
2. Nachweisbare Erfolge?
3. Publikationen in der Fachpresse?
4. Stabilität des Client
5. Komfort des Client
Es wäre schön, wenn ein paar "alte" Projektfüchse was dazu sagen könnten.
Das war's erstmal für den ersten Aufschlag.
Grüße
Thorm
Von allen Dingen die mir verloren gegangen,
hab ich an meisten an meinem Verstand gehangen.

hab ich an meisten an meinem Verstand gehangen.

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vfrey
- GPU-Einsetzer

- Beiträge: 2322
- Registriert: 28.06.2001 01:00
- Wohnort: Kirchseeon
es gibt im rosetta-Forum einen wunderschönen Thread, was ein BOINC-Projekt zu einem guten Projekt macht. M.E. kann man das auch generell auf alle DC-Projekte ummünzen.
http://boinc.bakerlab.org/rosetta/forum ... php?id=674
Hier werden Bewertungskriterien genannt, von denen auch Thorm schon einige angeführt hat.
Da die Gefahr besteht, dass Projektbewertungen durch entweder überzeugte Anhänger oder überzeugte Gegner eines Projekts durchgeführt werden, muss man die Frage stellen, wer letzlich eine Bewertung zur Veröffentlichung freigeben darf.
http://boinc.bakerlab.org/rosetta/forum ... php?id=674
Hier werden Bewertungskriterien genannt, von denen auch Thorm schon einige angeführt hat.
Da die Gefahr besteht, dass Projektbewertungen durch entweder überzeugte Anhänger oder überzeugte Gegner eines Projekts durchgeführt werden, muss man die Frage stellen, wer letzlich eine Bewertung zur Veröffentlichung freigeben darf.

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SpeedKing
- TuX-omane

- Beiträge: 2943
- Registriert: 12.09.2003 17:14
Wir können es ja mal versuchen (<Deutschlehrermodus>wobei es sicher nie Sinn macht, sondern höchstens Sinn hat oder Sinn ergibt...</Deutschlehrermodus>)
Den Beitrag im Rosetta-Forum kann man mal als Grundlage benutzen, zustimmen kann ich ihm aber nur in ein paar Punkten.
IMHO brauchen wir, genauso wie in der "test"-Zeitschrift, verschiedene Kategorien und darin klar nachvollziehbare Tests.
Kategorien wie "Wissenschaft", "Technik", "Benutzerunterstützung".
In "Wissenschaft" muß irgendwie der wissenschaftliche Wert des Projektes bewertet werden, in "Technik" wie und ob der Client funktioniert, in "Benutzerunterstützung" die Antworten auf Benutzerfragen im Forum oder auf E-Mails usw.
Dann gibt's in jeder Kategorie eine Note, aus der sich wiederum eine Gesamtnote ergibt.
Den Beitrag im Rosetta-Forum kann man mal als Grundlage benutzen, zustimmen kann ich ihm aber nur in ein paar Punkten.
IMHO brauchen wir, genauso wie in der "test"-Zeitschrift, verschiedene Kategorien und darin klar nachvollziehbare Tests.
Kategorien wie "Wissenschaft", "Technik", "Benutzerunterstützung".
In "Wissenschaft" muß irgendwie der wissenschaftliche Wert des Projektes bewertet werden, in "Technik" wie und ob der Client funktioniert, in "Benutzerunterstützung" die Antworten auf Benutzerfragen im Forum oder auf E-Mails usw.
Dann gibt's in jeder Kategorie eine Note, aus der sich wiederum eine Gesamtnote ergibt.
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vfrey
- GPU-Einsetzer

- Beiträge: 2322
- Registriert: 28.06.2001 01:00
- Wohnort: Kirchseeon
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Crypt
Einen Versuch is es wert.
Meiner Meinung nach, ist es eher zweitrangig, welches Ziel das Projekt in Angriff nimmt.
Auch sollten wir uns nicht herausnehmen, die Erfolgsaussichten(z.B.Seti), oder den praktischen Nutzen(z.B. Einstein, Mersenne) zu bewerten.
Wichtig ist allerdings, bei Projekten mit unklarem (besser: undurchsichtigem) Forschungszweck, eine dementsprechend Notiz hinzuzufügen.
(z.B. bei Projekten im Auftrag von Behörden oder Militärs, wie z.B. ein früheres Projekt in dem es angeblich um einen Pockenimpfstoff ging - Weiß ned, ob sich da jemand dran erinnern kann.)
Wichtig ist, ob das Projekt vom "Veranstalter" gut dokumentiert und gepflegt(z. B. Newsletter, Forum, FAQ) wird.
Wie schon von Thorm[bd] erwähnt, sollte die Stabilität, und die Bedienungsfreundlichkeit des Client bewertet werden.
Dazu gehört dann natürlich auch die Verfügbarkeit des Servers und ob der Client auf unterschiedlichen Betriebssystemen läuft. (Evtl. könnte man ja nen test auf diversen windows/linux systemen starten, um die stabilität zu testen.)
Wenn wir uns auf den grundsätzlichen Aufbau geeinigt haben, können wir einen Testbogen online stellen, mit der genauen Gewichtung der einzelnen Tests. So kann jeder das Ergebnis nachvollziehen.
Grüße
Crypt
Meiner Meinung nach, ist es eher zweitrangig, welches Ziel das Projekt in Angriff nimmt.
Auch sollten wir uns nicht herausnehmen, die Erfolgsaussichten(z.B.Seti), oder den praktischen Nutzen(z.B. Einstein, Mersenne) zu bewerten.
Wichtig ist allerdings, bei Projekten mit unklarem (besser: undurchsichtigem) Forschungszweck, eine dementsprechend Notiz hinzuzufügen.
(z.B. bei Projekten im Auftrag von Behörden oder Militärs, wie z.B. ein früheres Projekt in dem es angeblich um einen Pockenimpfstoff ging - Weiß ned, ob sich da jemand dran erinnern kann.)
Wichtig ist, ob das Projekt vom "Veranstalter" gut dokumentiert und gepflegt(z. B. Newsletter, Forum, FAQ) wird.
Wie schon von Thorm[bd] erwähnt, sollte die Stabilität, und die Bedienungsfreundlichkeit des Client bewertet werden.
Dazu gehört dann natürlich auch die Verfügbarkeit des Servers und ob der Client auf unterschiedlichen Betriebssystemen läuft. (Evtl. könnte man ja nen test auf diversen windows/linux systemen starten, um die stabilität zu testen.)
Wenn wir uns auf den grundsätzlichen Aufbau geeinigt haben, können wir einen Testbogen online stellen, mit der genauen Gewichtung der einzelnen Tests. So kann jeder das Ergebnis nachvollziehen.
Grüße
Crypt
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Gast
Ich glaube, bei den unterschiedlichen wissenschaftlichen Feldern lassen sich Projekte in dieser Hinsicht kaum vergleichen, bzw. es wäre schwer und subjektiv, alle Projekte nach ihrer Nützlichkeit bewerten zu wollen.
Aber wir könnten bewerten, ob der Projektbetreiber genug Informationen bereitstellt, um dem User eine solche Entscheidung zu ermöglichen
EDIT by frost: das was ich
Aber wir könnten bewerten, ob der Projektbetreiber genug Informationen bereitstellt, um dem User eine solche Entscheidung zu ermöglichen
EDIT by frost: das was ich
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SpeedKing
- TuX-omane

- Beiträge: 2943
- Registriert: 12.09.2003 17:14
Die Nützlichkeit nicht, aber wenn z.B. bekannt ist, daß ein Projekt eine veraltete, ineffiziente Methode benutzt um das gleiche zu suchen wie ein anderes Projekt, das eine 10x effizientere Methode benutzt, dann könnte man das schon bewerten.frost hat geschrieben:Ich glaube, bei den unterschiedlichen wissenschaftlichen Feldern lassen sich Projekte in dieser Hinsicht kaum vergleichen, bzw. es wäre schwer und subjektiv, alle Projekte nach ihrer Nützlichkeit bewerten zu wollen.
Oder wenn ein Projekt größtenteils nochmals das gleiche tut wie ein bereits abgelaufenes, anstatt auf diesem aufzubauen.
Oder wenn ein Projekt definitiv kein neues Wissen schafft, wie z.B. die RC5-Projekte. Denn Wissenschaft ist alles, was Wissen schafft.
Das auch, das gehört aber IHMO in eine andere Kategorie.frost hat geschrieben:Aber wir könnten bewerten, ob der Projektbetreiber genug Informationen bereitstellt, um dem User eine solche Entscheidung zu ermöglichen
Log dich halt ein!frost hat geschrieben:EDIT by frost: das was ich
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Michael H.W. Weber
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- Registriert: 07.01.2002 01:00
- Wohnort: Marpurk
Ich bin auch dafür und natürlich brauchen wir eine nachvollziehabre Berwertungsmethode. Die Projekte lassen sich ziemlich gut vergleichen, auch wenn sie sehr verschieden sind und zwar dann, wenn man als Bewertungskriterien eben z.B. Benutzer-Support, Servererreichbarkeit, WU-Verfügbarkeit, uvm. der oben längst genannten Vorschläge, verwertet.
Michael.
Michael.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.


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frank
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Auf jeden Fall rein muss ein "Anfänger"-Kriterium. Sprich: Können auch Anfänger am Computer den Client installieren und starten. Das wiederum bedeutet, dass ggf. das RKN Gütesiegel regelmäßig überprüft werden muss. Ich erinnere an ein Projekt, in dem eine *.dll im falschen Verzeichnis lag und händisch verschoben werden musste. Das wurde aber irgendwann gefixed und schon war der Client einwandfrei. In solchen Fällen müssen die Bewertungen schnell und unbürokratisch geändert werden können, ohne dass erst ne Fachjury zusammentritt 
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Patrick Keller
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SpeedKing
- TuX-omane

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frank
- Vereinsmitglied

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- Registriert: 17.03.2003 22:40
- Wohnort: Sauerpott
Auch wieder wahr, Testphasenprojekte zu bewerten ist doof. Eben weil nicht alles läuft, sind sie ja auch noch in der Testphase....Keller hat geschrieben:Wo du gerade dieses Projekt ansprichst. Eben dieses Projekt, und auch alle anderen in der Testphase, würde ich außenvor lassen, beziehungsweise solche Kriterien bei diesen Projekten, die noch in der Entwicklungsphase sind, anders bewerten.
Auch den Informationfluss an die User darf man da nicht zu stark gewichten, die Betreiber setzen ja zunächst alles daran, dass das Projekt läuft.