Hallo!
Hatte eben eine neue Frauen-Zeitschrift meiner Mutter in der Hand (Alles für die Frau), wo über eine 18jährige berichtet wurde, die die so genannte Schmetterlings-Krankheit hat.
Die Haut ist dabei oft entzündet, bzw. reißt sehr leicht, es bilden sich Blasen, die aufgestochen werden müssen usw.
Das geht wohl soweit, dass sie ihre Kleidung falsch herum anziehen muss, um sich am Reißverschluß und so nicht zu verletzen.
Ist ein Gen-Defekt, laut Artikel, und gibt wohl kein Gegenmittel.
Gibt es ein DC-Projekt, welches sich für sowas eignet?
Da es ein Gen-Defekt ist würde ich auf FAH tippen, oder?
Lasse
Schmetterlings-Krankheit
-
Lasse Kolb
- Vereinsvorstand

- Beiträge: 1356
- Registriert: 03.12.2002 21:06
- Wohnort: Braunschweig/Hondelage
-
Patrick Keller
- Vereinsmitglied

- Beiträge: 1202
- Registriert: 25.03.2003 15:06
- Wohnort: Mainz
Gendefekte sind ein schweres Thema ...
Klar, FAH betreibt Grundforschung im Bereich der Proteinfaltung, aber direkt gibt es wohl in meinen Augen keinen Weg gegen einen gendefektbdeingte Krankheit, da zur Heilung die gesamte DNA des 'Kranken' verändert werden müsste und das dann auch noch permanent ...
Aber mit FAH liegst du in meinen Augen am 'besten' (Gäbe es da denn noch Genome@home *schnief* )
Klar, FAH betreibt Grundforschung im Bereich der Proteinfaltung, aber direkt gibt es wohl in meinen Augen keinen Weg gegen einen gendefektbdeingte Krankheit, da zur Heilung die gesamte DNA des 'Kranken' verändert werden müsste und das dann auch noch permanent ...
Aber mit FAH liegst du in meinen Augen am 'besten' (Gäbe es da denn noch Genome@home *schnief* )
-
GrafZahl
- Vereinsmitglied

- Beiträge: 324
- Registriert: 06.09.2001 01:00
- Wohnort: Henstedt-Ulzburg
Zunächst besteht das Problem, die genaue Lokalisation des Defekts auszumachen. Von vielen Krankheiten weiß man zwar, dass die Ursache genetisch bedingt ist (z.B. Psoriasis - Schuppenflechte), es sind aber vielfältige Gen-Analysen notwendig, bevor man überhaupt einen Anhaltspunkt hat, wo zu suchen ist. Für diese Analysen sind möglichst viele Probanden notwendig (erkrankte und deren nicht-erkrankte Familienmitglieder), deren Blut untersucht wird.
Wenn die entsprechenden Chromosomen identifiziert sind, geht es sukzessive weiter: Die einzelnen Postionen werden immer weiter eingekreist, bis sie als verantwortliche Positionen feststehen. Erst da kann man dann mit Therapieversuchen ansetzen.
Das Problem ist häufig, die notwendige Anzahl von Probanden zu erhalten...
Wenn die entsprechenden Chromosomen identifiziert sind, geht es sukzessive weiter: Die einzelnen Postionen werden immer weiter eingekreist, bis sie als verantwortliche Positionen feststehen. Erst da kann man dann mit Therapieversuchen ansetzen.
Das Problem ist häufig, die notwendige Anzahl von Probanden zu erhalten...
-
Michael H.W. Weber
- Vereinsvorstand

- Beiträge: 23154
- Registriert: 07.01.2002 01:00
- Wohnort: Marpurk
-
Sascha_Luehrs
Ähm, nein. Nicht die gesamte DNA. Nur die in den für die Funktionalität ausdifferenzierten Zellen. Das ist ja gerade der Grund, warum im Rahmen von Gentherapien, wenn es mal wirklich eines Tages funktionierende geben sollte, veränderte bzw. hinzugefügte Gene nicht an eventuelle Nachkommen vererbt würden. Weil man dazu explizit auch die Zellen in den Keimdrüsen genetisch verändern müsste; und das ist idR nicht nötig.Keller hat geschrieben:Gendefekte sind ein schweres Thema ...
Klar, FAH betreibt Grundforschung im Bereich der Proteinfaltung, aber direkt gibt es wohl in meinen Augen keinen Weg gegen einen gendefektbdeingte Krankheit, da zur Heilung die gesamte DNA des 'Kranken' verändert werden müsste
Ich würde allerdings auch am ehesten FAD, FAH oder P@h nehmen.
