WU-SETS

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Norman
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Re: WU-SETS

#157 Ungelesener Beitrag von Norman » 11.09.2010 23:23

ach und dass mit dem cmc über linux besser/stabiler/schneller läuft ist auch käse.
viele viele linux systeme und windows systeme laufen über ne VM ( vmware ) und wenn das OS abkackt dann auch die VM.
also nix da mit win läuft nicht stabil und kann nicht das bieten was auch ein linux system bieten kann und umgekehrt!
haut die win cmc mal raus und sooo viel ram brauchen die auch nicht. da braucht rosetta in 8 oder 16 threads ja mehr.
also nur rannnnn!
manche cms brauchen schon etwa an/über 1GB und das ist OK, aber die cmc beeindrucken mich da nicht.
auch hauen die cms sehr viel mehr rein als die cmc... das sehe ich an den temps und an dem stromverbrauch.
also mal nicht überbewerten bzw. prio setzen ;)
es gibt viele win systeme die auch monate stable durchcrunchen :evil2:

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Michael H.W. Weber
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Re: WU-SETS

#158 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 12.09.2010 15:25

Eine Linux-VM ist bezügl. Stabilität auch nicht Linux. Jedenfalls nicht für mich.

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Norman
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Re: WU-SETS

#159 Ungelesener Beitrag von Norman » 12.09.2010 15:33

nein ist es auch nicht, aber wenn die win leute keine arbeit bekommen tricksen sie halt mit einer VM und umgekehrt natürlich auch.
es macht also keinen unterschied ob man cmc jetzt für win ausgibt oder für die wenigen linuxsysteme.
da wird ne VM aufgesattelt ( wie ich es auch mache ) die aber unter win oder linux läuft und das wochenlang durchhält. :smoking:
mmh ?!
lies mal beim grünen planeten oder bei seti oder AF. da wird einfach das gemacht und fertig.

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Michael H.W. Weber
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Re: WU-SETS

#160 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 12.09.2010 15:48

Nein, es ist ein Unterschied, ob ich CMC auf Windows rechne oder unter Linux. Und es ist eben kein Unterschied, ob ich CMC unter Linux oder in einer Linux VM unter Windows rechne, da das ausführende OS in beiden Fällen Linux ist - egal was ggf. noch darunter liegt. Wenn das nicht so wäre, müßte ich nämlich die VM-Ergebnisse als defekt löschen.

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Re: WU-SETS

#161 Ungelesener Beitrag von Norman » 12.09.2010 16:01

ja und deswegen meinte ich ja könnte man die ja gleich auf win rechnen lassen da man so:
1. mehr performance hat und weniger verlust durch die VM
2. mehr hosts mit win zur verfügung stehen und die ergebnisse schneller durchgenudelt sein werden.
3. wie schon erwähnt lassen die user wenn ihnen arbeit untersagt ist ne VM laufen.

warum dann linux ?

damit will ich sagen das wenn linux_VM unter WIN läuft es aus stäbilitätsgründen und RAM keinen unterschied macht.
die syntax der OS sind unterschiedlich und führt zu validierungsproblemen bei den results, das ist klar.
man kann nicht mischen, aber ich würde die cmc für win raushauen gerade wenn soviele hosts wie jetzt da sind.
umgekehrt wenn ich an ner linuxkiste keine WU bekomme emuliere ich win.
also hopps wie satz gemacht ;)

verstehe ich da was falsch ?! :angel2:

naja, ich rechne lieber cmc weil diese nicht so brutal die cpu quälen wie die cms :blush:

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Re: WU-SETS

#162 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 12.09.2010 18:33

Norman hat geschrieben:ja und deswegen meinte ich ja könnte man die ja gleich auf win rechnen lassen da man so:
1. mehr performance hat und weniger verlust durch die VM
2. mehr hosts mit win zur verfügung stehen und die ergebnisse schneller durchgenudelt sein werden.
3. wie schon erwähnt lassen die user wenn ihnen arbeit untersagt ist ne VM laufen.

warum dann linux ?

damit will ich sagen das wenn linux_VM unter WIN läuft es aus stäbilitätsgründen und RAM keinen unterschied macht.
die syntax der OS sind unterschiedlich und führt zu validierungsproblemen bei den results, das ist klar.
man kann nicht mischen, aber ich würde die cmc für win raushauen gerade wenn soviele hosts wie jetzt da sind.
umgekehrt wenn ich an ner linuxkiste keine WU bekomme emuliere ich win.
also hopps wie satz gemacht ;)

verstehe ich da was falsch ?! :angel2:

naja, ich rechne lieber cmc weil diese nicht so brutal die cpu quälen wie die cms :blush:
Ja, ja - das ist alles klar. :D Nur fehlt dem ganzen die wissenschaftliche Basis. :wink:

Das Problem ist, dass wir zuvor erst einmal wissen müssen, inwieweit die CMC Ergebnisse unter Windows von denen unter Linux abweichen. Die sind nämlich definitiv nicht identisch - das haben wir bereits herausgefunden! :attention: So, und aus diesem Grund werden wir nicht wild vermischend mal unter Windows mal unter Linux dasselbe WU-Archiv rechnen, sondern dies wie bisher fein getrennt halten. Dann können wir hinterher auch aus demselben WU-Archiv Ergebnis für Ergebnis minutiös vergleichend untersuchen.
Die Ursache für die Unterschiede ist, dass die beiden Betriebssystem dämlicherweise nicht identisch runden. Hat also nicht etwa wie bei CMS nur etwas mit der Syntax (Zeilenumbruch) zu tun. Sondern es gibt ganz andere Rechenergebnisse. Muss mir mal einer von unseren IT- oder Mathespezis erklären, wie es in modernen Zeiten eigentlich sein kann, dass trotz klarer mathematischer Regelwerke ein System bei 0,5 auf- das andere dagegen abrundet. Das ist doch hinrissiger Schwachsinn! Es gibt Regeln und wenn sich ein System daran nicht hält, gehört es abgeschafft bzw. angepasst.

So, und wir nutzen deswegen präferentiell Linux für die CMC WUs, weil der Code unserer Applikationen auf und für Linux entwickelt wurde. Dort sind wir sicher, dass wir die korrekten Ergebnisse bekommen. Und auf CMC baut alles andere auf, also wären wir doch dämlich unsere Basis auf morastigen Boden zu setzen. 8)
Was wir tun werden ist, nach Abschluss der Linux-Rechnungen das Ganze nochmal für Windows zu wiederholen, damit wir eben den Vergleich machen können und zwar auf solider statistischer Grundlage.

Und damit kommen wir zu einem weiteren grundsätzlichen Designfehler in BOINC. Wenn ich in BOINC eine bestimmte Applikation einem bestimmten Betriebssystem zuordnen könnte, dann wäre es kein Problem, die CMCs parallel (und mit doch voneinenander unterscheidbaren Ergebnissen) unter Windows und Linux bearbeiten zu lassen. Da hätten wir auch keine Probleme momentan mit der WU-Nachfrage. Das ist aber nicht vorgesehen (obwohl es meiner Ansicht nach sehr wohl implementierbar ist - wenn auch etwas umständlich: man richtet zwei mal dasselbe CMCALIBRATE ein, nennt die eine Applikation CMCWIN, die andere CMCLIN und ordnet sie einmal Windows und einmal Linux zu). BOINC geht davon aus, dass jede Applikation auf jedem OS ausführbar ist und dass alles weitere durch die HR Settings geregelt werden kann. Das eben ist meiner Ansicht nach ein Trugschluss. Damit werden wir aber wohl leben müssen und bislang ging das ja auch. :wink:

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Re: WU-SETS

#163 Ungelesener Beitrag von Norman » 12.09.2010 18:50

danke für die erklärung :smoking: :good:

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Re: WU-SETS

#164 Ungelesener Beitrag von ChristianB » 12.09.2010 20:13

Michael H.W. Weber hat geschrieben:
Norman hat geschrieben:Und damit kommen wir zu einem weiteren grundsätzlichen Designfehler in BOINC. Wenn ich in BOINC eine bestimmte Applikation einem bestimmten Betriebssystem zuordnen könnte, dann wäre es kein Problem, die CMCs parallel (und mit doch voneinander unterscheidbaren Ergebnissen) unter Windows und Linux bearbeiten zu lassen. Da hätten wir auch keine Probleme momentan mit der WU-Nachfrage. Das ist aber nicht vorgesehen (obwohl es meiner Ansicht nach sehr wohl implementierbar ist - wenn auch etwas umständlich: man richtet zwei mal dasselbe CMCALIBRATE ein, nennt die eine Applikation CMCWIN, die andere CMCLIN und ordnet sie einmal Windows und einmal Linux zu). BOINC geht davon aus, dass jede Applikation auf jedem OS ausführbar ist und dass alles weitere durch die HR Settings geregelt werden kann. Das eben ist meiner Ansicht nach ein Trugschluss. Damit werden wir aber wohl leben müssen und bislang ging das ja auch. :wink:

Michael
Ich möchte nur Richtigstellen das der Designfehler nicht wie beschrieben bei den Anwendungen liegt. Hier ist es durchaus möglich eine Linux und eine Windowsversion, die sich voneinander unterscheiden (das müssen Sie ja sogar!) anzulegen. Das ich eine Windowsanwendung nicht für Linux verwenden kann und umgekehrt dürfte klar sein. Das Problem was RNAworld mit BOINC hat, ist das man Arbeitspakete keinem bestimmten BS zuweisen kann. Dafür wurde das HR (homogene Redundanz) eingeführt was allerdings erst angelernt werden muss und manchmal halt nicht immer 100%ig funktioniert.
Es gab schon einige Projekte die ebenfalls diese Rundungsfehler in Ihren Berechnungen hatten und diese mit HR in den Griff bekommen haben.

Mögliche wäre also die Unterschiede der Berechnung von Windows zu Linux zu ermitteln und mit einer Korrektur im Windowsquellcode entgegen zu wirken. Damit würde man identische Ergebnisse ohne HR ermöglichen. Die Frage ist ob das mit dem RNA Quellcode möglich ist.

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Re: WU-SETS

#165 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 12.09.2010 20:34

ChristianB hat geschrieben:Ich möchte nur Richtigstellen das der Designfehler nicht wie beschrieben bei den Anwendungen liegt. Hier ist es durchaus möglich eine Linux und eine Windowsversion, die sich voneinander unterscheiden (das müssen Sie ja sogar!) anzulegen. Das ich eine Windowsanwendung nicht für Linux verwenden kann und umgekehrt dürfte klar sein.
Wir haben einen einzigen, für Linux entwickelten Quellcode und den kompilieren wir für die von uns unterstützten, unterschiedlichen Betriebssysteme. Den Designfehler bezog ich übrigens auf BOINC.
ChristianB hat geschrieben:Das Problem was RNAworld mit BOINC hat, ist das man Arbeitspakete keinem bestimmten BS zuweisen kann. Dafür wurde das HR (homogene Redundanz) eingeführt was allerdings erst angelernt werden muss und manchmal halt nicht immer 100%ig funktioniert.
Genau das habe ich ja oben auch geschrieben und als Designfehler bezeichnet. :D
ChristianB hat geschrieben:Es gab schon einige Projekte die ebenfalls diese Rundungsfehler in Ihren Berechnungen hatten und diese mit HR in den Griff bekommen haben.
Nun, das würde ich gerne sehen, wie man lange Fliesskommazahlabweichungen durch BOINCs HR-Regelwerk "bändigen" kann.
ChristianB hat geschrieben:Mögliche wäre also die Unterschiede der Berechnung von Windows zu Linux zu ermitteln und mit einer Korrektur im Windowsquellcode entgegen zu wirken. Damit würde man identische Ergebnisse ohne HR ermöglichen. Die Frage ist ob das mit dem RNA Quellcode möglich ist.
Das ist in der Tat ein äußerst sinnvoller Vorschlag, der aber wirklich Expertise und Zeit erfordert. Ich taue das im Moment nur Ananas zu.

Michael.
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Re: WU-SETS

#166 Ungelesener Beitrag von MReed » 12.09.2010 20:38

ChristianB hat geschrieben:Mögliche wäre also die Unterschiede der Berechnung von Windows zu Linux zu ermitteln und mit einer Korrektur im Windowsquellcode entgegen zu wirken..
Darauf will ich mal mit einem Zitat von Micha antworten:
Michael H.W. Weber hat geschrieben:Das Problem ist, dass wir zuvor erst einmal wissen müssen, inwieweit die CMC Ergebnisse unter Windows von denen unter Linux abweichen.
Und da uns Zeit und Leute fehlen, die sich damit mal genauer befassen können, sollten wir uns zuerst mal mit der bisherigen Lösung zufrieden geben. Für spätere Einsätze ist das sicherlich ein Ansatz, den es zu verfolgen gilt.

PS: Micha war schneller, ich möcht euch trotzdem meine Meinung zu dem Thema nicht vorenthalten :D
MfG
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Re: WU-SETS

#167 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 12.09.2010 21:13

MReed hat geschrieben:Und da uns Zeit und Leute fehlen, die sich damit mal genauer befassen können, sollten wir uns zuerst mal mit der bisherigen Lösung zufrieden geben. Für spätere Einsätze ist das sicherlich ein Ansatz, den es zu verfolgen gilt.
Und da sind wir ja insofern schon dran, als wir die CMCs nach Abschluss der Linuxphase in der Tat in Windows ausliefern werden.

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Re: WU-SETS

#168 Ungelesener Beitrag von MReed » 12.09.2010 21:16

Insofern scheint Geduld hier tatsächlich die beste Lösung zu sein :D
MfG
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