Norman hat geschrieben:ja und deswegen meinte ich ja könnte man die ja gleich auf win rechnen lassen da man so:
1. mehr performance hat und weniger verlust durch die VM
2. mehr hosts mit win zur verfügung stehen und die ergebnisse schneller durchgenudelt sein werden.
3. wie schon erwähnt lassen die user wenn ihnen arbeit untersagt ist ne VM laufen.
warum dann linux ?
damit will ich sagen das wenn linux_VM unter WIN läuft es aus
stäbilitätsgründen und
RAM keinen unterschied macht.
die syntax der OS sind unterschiedlich und führt zu validierungsproblemen bei den results, das ist klar.
man kann nicht mischen, aber ich würde die cmc für win raushauen gerade wenn soviele hosts wie jetzt da sind.
umgekehrt wenn ich an ner linuxkiste keine WU bekomme emuliere ich win.
also hopps wie satz gemacht
verstehe ich da was falsch ?!
naja, ich rechne lieber cmc weil diese nicht so brutal die cpu quälen wie die cms

Ja, ja - das ist alles klar.

Nur fehlt dem ganzen die wissenschaftliche Basis.
Das Problem ist, dass wir zuvor erst einmal wissen müssen, inwieweit die CMC Ergebnisse unter Windows von denen unter Linux abweichen. Die sind nämlich definitiv nicht identisch - das haben wir bereits herausgefunden!

So, und aus diesem Grund werden wir nicht wild vermischend mal unter Windows mal unter Linux dasselbe WU-Archiv rechnen, sondern dies wie bisher fein getrennt halten. Dann können wir hinterher auch aus demselben WU-Archiv Ergebnis für Ergebnis minutiös vergleichend untersuchen.
Die Ursache für die Unterschiede ist, dass die beiden Betriebssystem dämlicherweise nicht identisch runden. Hat also nicht etwa wie bei CMS nur etwas mit der Syntax (Zeilenumbruch) zu tun. Sondern es gibt ganz andere Rechenergebnisse. Muss mir mal einer von unseren IT- oder Mathespezis erklären, wie es in modernen Zeiten eigentlich sein kann, dass trotz klarer mathematischer Regelwerke ein System bei 0,5 auf- das andere dagegen abrundet. Das ist doch hinrissiger Schwachsinn! Es gibt Regeln und wenn sich ein System daran nicht hält, gehört es abgeschafft bzw. angepasst.
So, und wir nutzen deswegen präferentiell Linux für die CMC WUs, weil der Code unserer Applikationen auf und für Linux entwickelt wurde. Dort sind wir sicher, dass wir die korrekten Ergebnisse bekommen. Und auf CMC baut alles andere auf, also wären wir doch dämlich unsere Basis auf morastigen Boden zu setzen.

Was wir tun werden ist, nach Abschluss der Linux-Rechnungen das Ganze nochmal für Windows zu wiederholen, damit wir eben den Vergleich machen können und zwar auf solider statistischer Grundlage.
Und damit kommen wir zu einem weiteren grundsätzlichen Designfehler in BOINC. Wenn ich in BOINC eine bestimmte Applikation einem bestimmten Betriebssystem zuordnen
könnte, dann wäre es kein Problem, die CMCs parallel (und mit doch voneinenander unterscheidbaren Ergebnissen) unter Windows und Linux bearbeiten zu lassen. Da hätten wir auch keine Probleme momentan mit der WU-Nachfrage. Das ist aber nicht vorgesehen (obwohl es meiner Ansicht nach sehr wohl implementierbar ist - wenn auch etwas umständlich: man richtet zwei mal dasselbe CMCALIBRATE ein, nennt die eine Applikation CMCWIN, die andere CMCLIN und ordnet sie einmal Windows und einmal Linux zu). BOINC geht davon aus, dass jede Applikation auf jedem OS ausführbar ist und dass alles weitere durch die HR Settings geregelt werden kann. Das eben ist meiner Ansicht nach ein Trugschluss. Damit werden wir aber wohl leben müssen und bislang ging das ja auch.
Michael