Hi Pascal,
ich bin zwar kein DSL-Profi, aber mein Verständnis ist folgendes (dem Linux-log entnommen):
* Dein Modem baut mit der Gegenstelle eine dauerhafte Verbindung auf. Das geschieht automatisch, sobald das Modem Strom und Verbindung zur Telefondose bekommt. Für die Kommunikation wird ein Frequenzband oberhalb der "normalen" Telefonie benutzt.
* Beim Einwählen baut der Treiber zuerst eine Socket-Verbindung mit dem Modem auf. Dafür reicht die MAC-Adresse aus. Hier wird noch kein Internet-Protokoll (IP) gefahren.
* Jetzt handeln Treiber und Modem verschiedene Einstellungen aus (via "LCP").
* Anschließend erfolgt die Authentifizierung (via PAP).
* Als vorletztes sendet der Treiber die aktuellen Einstellungen (lokale IP, z.B. 192.0.0.1, usw.) und erhält als Antwort die IP des Providers.
* Im letzten Schritt wird vom Provider die lokale IP empfangen und dann kann''s losgehen.
Wenn Du es ganz, ganz genau wissen möchtest, solltest Du Dich in den Quellen oder der Homepage vom PPPoE-Treiber (aka "Roaring Penguin") umschauen.
Grüßle, Wurmi

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Recently, I tweaked the universe to appear even weirder. Now, e^(i*pi) equals -1. Ain't that cool?