Muon

Aus Rechenkraft

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Hintergrund dieses Projektes ist ein Experiment mit dem Namen Neutrinofabrik, welches ungefähr 2015 starten soll. Dabei sollen Strahlen von Neutrinos durch das Erdinnere zu Detektorstationen auf verschiedenen Kontinenten geschickt werden. Die dabei zu beantwortenden Fragen sind zum einen, ob sich die Art der Neutrinos dabei ändert (da es 3 verschiedene Arten davon gibt) und ob Neutrinos eventuell eine Masse haben.

Neutrinos sind die am meisten im Universum vorkommenden Teilchen. Deshalb sind diese Fragen von so elementarer Bedeutung. Eine eventuell zu bestimmende Masse der Neutrinos würde den Wissenschaftlern auch bei der Modellbildung der frühen Phasen des Universums helfen.

Die Neutrinos werden anfangs mit Hilfe eines Protonenstrahls erzeugt. Dieser soll auch in Experimenten benutzt werden, in denen radioaktiver Abfall durch Neutralisation in einen stabilen, nicht mehr strahlenden Zustand überführt werden soll.

Die Simulation des Clientprogramms dient zur Optimierung der produzierten Elementarteilchenmenge. Die anfangs erzeugten Protonen verursachen beim Aufprall auf ein Ziel die Emittierung von Pionen, welche in Myonen zerfallen. Die Myonen zerfallen letztendlich in einem Speicherring in Elektronen und Neutrinos. Das Problem dabei ist die Effizienz der Apparatur, mit welcher die erzeugten Teilchen mit Hilfe von Magnetfeldern "eingefangen" werden. Die Simulation mit dem Clientprogramm dient dazu, die Effizienz der Apparatur zu steigern. Dazu werden evolutionäre Algorithmen verwendet, die aus den bisher berechneten Ergebnissen immer wieder neue Variationen erzeugen und durchrechnen.

Siehe auch:


Inhalt

Projektübersicht

Muon
Name Muon
Kategorie Elementarphysik
Ziel Optimierung eines Myonen-Strahlers
Kommerziell   nein
Homepage www.stephenbrooks.org/muon1
 
     Dieses Projekt wird in Großbritannien durchgeführt.


Projektstatus

Projektstatus
Status   aktiv
Beginn 2000/01
Ende noch aktiv

Projektlinks

Statistiken

Wo Übersicht Top Teams Top User
Project Home Page Top Teams Top User
DPC Übersicht

Clientprogramm

Betriebssysteme

    Windows    
    Linux    mit WINE läufts
    DOS    
    MacOS X    
    BSD    
    Solaris    
    Java (betriebssystemunabhängig)     

Client-Eigenschaften

Funktioniert auch über Proxy Bild:checkbox_1.gif
Normal ausführbares Programm Bild:checkbox_1.gif
Als Bildschirmschoner benutzbar Bild:checkbox_1.gif
Kommandozeilenversion verfügbar Bild:checkbox_1.gif
Personal Proxy für Work units erhältlich   Bild:checkbox_0.gif
Work units auch per Mail austauschbar Bild:checkbox_0.gif
Quellcode verfügbar Bild:checkbox_0.gif
Auch offline nutzbar Bild:checkbox_1.gif
Checkpoints Bild:checkbox_1.gif

Installationsanleitung

Veröffentlichte Versionen

Besonderheiten

  • Die Daten werden zufällig generiert und mittels genetischer Algorithmen immer weiter optimiert.
  • Seit der Version 4.33 kann der Client automatisch die besten bisherigen Ergebnisse von der Projektseite herunterladen und davon ausgehend seine Berechnungen immer weiter optimieren (vorher konnte dies manuell durchgeführt werden).

Screenshots

Eigene Werkzeuge