Genome@home (beendet)/FAQ

Aus Rechenkraft
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Diese Tipps gelten alle für die Kommandozeilenversion.

Wann werden die Ergebnisse zwischengespeichert?

Ergebnisse werden immer nach jeder Sequenz gespeichert und nicht nach den "Prozenten" der Sequenzen.

Wenn man also den Client bei Sequenz 10 bei 90% abschaltet, fängt er das nächste Mal wieder bei Sequenz 10 bei 0% an.

Wie viele Clients kann ich maximal pro PC betreiben?

Man kann max. 8 Clients auf einem PC betreiben. Denen muss man allerdings verschiedene "Machine-IDs" geben. Diese werden beim ersten Start abgefragt.

Wie lautet die Teamnummer vom Team Germany (Rechenkraft.net)?

1737048435

Mein Client lädt ständig nur Folding@home-WUs und eben keine Genome@home-WUs

Du musst beim ersten Start des Clients (oder nachträglich mit dem Switch "-config") erstmal unter "change advanced options" "yes" eingeben und dann bei "client type" "gah" eingeben.

Falls du trotz dieser Einstellung immer noch Folding@home-WUs bekommst, benutzt du wahrschienlich den Switch "-advmethods". Damit werden nur F@H-WUs runtergeladen. Einfach den Switch entfernen... keine Angst, Geschwindigkeit verliert der Client dadurch nicht.

Kann ich Genome@home auf einem Offline-Rechner betreiben?

Ja, aber leider ist das ein wenig schwierig aber vor allem auch riskant. Man muss nämlich in der Registry rumhacken. Wenn man dort Fehler macht, kann es passieren, dass Windows danach nicht mehr läuft!! RKN übernimmt dafür keine Haftung!

Eine Erklärung von Sascha_Luehrs aus dem Forum:

Folding@home auf einem Online-Rechner installieren, starten, und gleich nach dem Fertigstellen des ersten Frames per Strg-C abbrechen. Auf die Start-Taste von Windows drücken und "Ausführen" wählen.

Dort "regedit" eingeben, Return drücken und in dem dann erscheinenden Fenster (Registry-Editor) unter Arbeitsplatz-HKEY_LOCAL_MACHINE-SOFTWARE-PandeGroup-Folding@home nachschauen. Auf den Knoten Folding@home rechtsklicken und "exportieren" wählen.

Die dabei entstehende *.reg-Datei auf den Offline-Rechner transferieren (z.B. per USB-Stick) und dort die Datei öffnen und zur Registrierung hinzufügen. Den Ordner, in dem Folding@home auf dem Online-Rechner installiert ist, ebenfalls auf den Offline-Rechner mitnehmen, und aber dann auf dem Online-Rechner löschen. Dann kann man auf dem Offline-Rechner diese WU weiterrechnen, muss sie dann kurz bevor sie fertig ist abbrechen und den ganzen Ordner wieder auf den Online-Rechner mitnehmen, dort zu Ende rechnen, abschicken, neue WU holen und den Ordner wieder auf den Offline-Rechner mitnehmen.

Ziemlich umständlich, und auch gefährlich, aber ich hab das mal etwa ein halbes Jahr lang so gemacht. Wichtig dabei ist, wenn auf dem Online-Rechner schon ein Client drauf ist, der dort weiterlaufen soll, dann muss der F@H-Client, der auf dem Offline-Rechner laufen soll, auf dem Online-Rechner in einem anderen Ordner und - sehr wichtig - mit einer anderen Machine-ID (das ist eine Nummer von 1 bis 4, nach der dich der Client beim seinem ersten Start fragt) installiert werden.

Kann ich mehrere WUs gleichzeitig runterladen und die dann abarbeiten?

Ja, das geht ab der Version 4.00. Nachträglich kann man den Client mit dem Switch "-config" starten und bei "change advanced options" "yes" eingeben. Nun bei "minimize networking -- get and submit work in batches" auch "yes" eingeben.

Es werden dann automatisch bei der nächsten Verbindung mit dem Server 10 WUs anstatt nur einer runtergeladen. Man kann im Ordner "work" sehen, ob das geschehen ist. Mit dem Switch "-queueinfo" kann man auch sehen, welche WUs bereit zum berechnen sind.

Warum geht die Uhr im Textclienten genau 2 Stunden nach? Kann man das ändern?

Die Uhr geht nicht nach unserer Mitteleuropäischen Sommerzeit (MEZ), sondern nach der Universal Coordinated Time (UTC). Nein, kann man nicht ändern, ist aber auch nicht so schlimm, wenn man es weiß.

Wie kann ich zwischendurch gepufferte WUs hochladen?

Man kann einfach während eine WU berechnet wird, schon fertig gerechnete WUs zum Server übertragen. Erstmal den laufenden Client mit Strg-C beenden. Dann nochmal mit dem Switch "-send all" starten. Nun sollte der Client alle gespeicherten, fertig gerechneten WUs übertragen.

Wichtige Informationen, die zu beachten sind

Um von vorn herein Stress zu vermeiden, bitte folgende Regeln von Michael H.W. Weber beachten:

  1. Konsolenversion verwenden. Ist schneller und macht - zumindest bei mir - NIE Probleme. Die GUI hat manchmal Probleme mit ATI-Grafikkarten (OPENGL-Stress). Wir wollen Ergebnisse heranrechnen und nicht Grafiken bewundern.
  2. MÖGLICHST nur einen Client pro Maschine installieren.
  3. Falls mehr als ein Client pro Maschine nötig wird (z.B. weil man Nachts "offline" ist) gilt: NIEMALS dürfen auf einem Computer mehr als 8 Clients parallel installiert sein und laufen. JEDER von 8 parallelen Clients muss sich von den anderen sieben durch die "machine ID" unterscheiden. JEDER der acht parallel laufenden Clients MUSS mit dem Parameter -local -verbosity 9 gestartet werden. Ersterer Wert bewirkt (nur bei älteren Versionen) ein Ignorieren der "registry"-Einträge (was vielerlei Stress vermeiden kann), zweiterer stellt maximales "Plappern" des Clients ein - zwecks Fehlerdiagnose ggf. später EXTREM hilfreich.
  4. NIEMALS darf ein Clientverzeichnis dupliziert werden, um einen weiteren Client anzulegen - egal ob auf derselben oder einer anderen Maschine. Grund: JEDER Client erhält von Stanford eine einzigartige USER-ID, die in der "client.cfg" gespeichert wird. Anhand dieser - und NUR dieser - USER-ID wird die WU identifiziert. Duplikate bekommen KEINE Punkte, da sie als identisch identifiziert werden. NIMALS darf ein Benutzer mehr als einen Client mit derselben USER-ID laufen haben.
  5. Die "client.cfg" erscheint als ASCII-Dokument. Auf KEINEN FALL darf sie mit einem Texteditor modifiziert werden. Dies führt gelegentlich zu Problemen. Bei Fehlkonfiguration immer alles außer "Fah4Console.exe" löschen und neu starten.