Folding@home

Aus Rechenkraft
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FAHLogo2007.jpg

Beim Projekt Folding@home der Universität Stanford wird die räumliche Faltung von Proteinen simuliert. Diese räumliche Struktur bedingt die Funktion der einzelnen Proteine. Durch das Verständnis dieser Faltungsvorgänge erhoffen sich die Wissenschaftler Hinweise darauf, wie künstliche Polymere mit ähnlichen Eigenschaften hergestellt werden können sowie Ansätze für mögliche Therapien für Krankheiten wie Alzheimer. Das Projekt basiert auf dem Cosm Framework.

Das Projekt hat bereits einige Auszeichnungen erhalten.

Folding@home hatte als erstes Projekt GPU-Clients herausgegeben (siehe unten).

Folding@home Gütesiegel.png
Gütesiegel:
Das Projekt bekam im August 2007 das Rechenkraft Gütesiegel. Mit 5 von 5 möglichen Punkten gilt es als absolut empfehlenswert. Die Kriterien sind hier nachzulesen.

Ende 2007 hat Folding@home einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde bekommen, da man die Leistung von 1 Petaflops erreichte. Das ist mehr Rechenleistung, als alle BOINC-Projekte zusammen (~0,7 PFlops). Zuzuschreiben ist diese enorme Rechenleistung vor allem über 500.000 PlayStation 3-Konsolen, die die Leistung im Jahr 2007 fast vervierfacht haben. Mitte 2008 erreichte der erste Supercomputer die magische Grenze von einem Petaflops. In der aktuellen top500-Liste gibt es nur 2 Systeme, die eine Rechenleistung von über einem PFLOPs haben. Im schnellsten Computer der Welt rechnen ebenfalls Cell-Prozessoren.


Inhalt

Projektübersicht

InfoIcon.png Folding@home
Name Folding@home
Kategorie Biochemie
Ziel Simulation von Faltungsvorgängen bei Proteinen
Kommerziell   nein
Homepage folding.stanford.edu
 
United States01.gif     Dieses Projekt wird in Kalifornien, USA durchgeführt.


Projektstatus

InfoIcon.png Projektstatus
Status   aktiv
Beginn 2000/01
Ende noch aktiv

Projektlinks

Statistiken

Wo Übersicht Top Teams Top User
Home Page Übersicht Top Teams Top User
Free-DC Übersicht Top Teams Top User
extremeoverclocking.com Top Teams Top User

Projektbeschreibungen

Clientprogramm

Betriebssysteme

Icon windows 16.png    Windows Checkbox 1.gif   
Icon windows 16.png    Windows 64bit Checkbox 0.gif   
Icon linux 16.png    Linux Checkbox 1.gif   
Icon linux 16.png    Linux 64bit Checkbox 1.gif   
Icon linux 16.png    Linux on ARM Checkbox 0.gif   
Android.jpg    Android Checkbox 1.gif   
Icon raspberri pi 16.jpeg    Raspberry Pi Checkbox 0.gif   
Icon ps3 16.png    PlayStation 3 Checkbox 1.gif   
Icon dos 16.png    DOS Checkbox 0.gif   
Icon macos 16.png    MacOS X Checkbox 1.gif    Es ist auch ein SMP-Client mit separatem Installer im Beta-Status vorhanden.
Icon macos 16.png    MacOS X 64bit Checkbox 0.gif   
Icon freebsd 16.png    BSD Checkbox 1.gif   
NVIDIA.gif    CUDA Checkbox 1.gif    Nur für Windows
Logo opencl.png    Atistream.png    OpenCL Checkbox 0.gif   
Logo opencl.png    Intel.png    OpenCL Checkbox 0.gif   
Atistream.png    ATI Stream Checkbox 1.gif    Nur Windows
Icon solaris 16.png    Solaris Checkbox 0.gif   
Icon java 16.png    Java (betriebssystemunabhängig)  Checkbox 0.gif   


  • Bemerkung zu Linux64: Der Client ist im Beta-Status. Der Projektbetreiber hat ihn auf Quad-Core-CPUs optimiert, mit Dual-Core-CPUs werden verschiedene Fehler produziert. Darum in diesem Falle bitte zwei normale Linux-Clients betreiben, siehe Anleitung.
  • Bemerkung zu ATI & CUDA: Es gibt Anleitungen, wie man mit ATI- und nvidia- Grafikkarten auch unter Linux crunchen kann.

GPU Client

ATI 1

FAH besitzt einen Client für Grafikkarten. Derzeit existiert ein GPU-Client im Betastadium für ATI-Grafikkarten der X1900 Klasse. Dieser ist noch sehr fehleranfällig und läuft nur unter Windows! Dabei muß der richtige Catalyst-Treiber installiert werden. Möglich sind die Versionen 6.5, 6.6, 6.7 und 6.10. Der erstere gilt als der stabilste. Außerdem ist die Installation von DirectX: 9.0c Microsoft oder neuer unabdingbar! Die Benutzung der ATI-Tools wird nicht empfohlen. Nachtrag: auch der Catalyst-Treiber 7.9 gilt nun als stabil.

ATI 2 & nvidia

Auch NVidia-Grafikkarten werden unterstützt. Für eine Anleitung zur Konfiguration und Liste unterstützter Grafikkarten siehe hier.

Client-Eigenschaften

Funktioniert auch über Proxy Checkbox 1.gif
Normal ausführbares Programm Checkbox 1.gif
Als Bildschirmschoner benutzbar Checkbox 1.gif
Kommandozeilenversion verfügbar Checkbox 1.gif
Personal Proxy für Work units erhältlich   Checkbox 0.gif
Work units auch per Mail austauschbar Checkbox 0.gif
Quellcode verfügbar Checkbox 0.gif
Auch offline nutzbar Checkbox 0.gif
Checkpoints Checkbox 1.gif

Anleitung

FAQ

Screenshots

Veröffentlichte Versionen

Die jeweils aktuellen Clients können hier und die aktuelle Windows-GPU-clients hier heruntergeladen werden.

  • 13.04.2009: 6.24.1 Mac OS X
  • 28.01.2009: 6.24 beta Linux (x86) und BSD *kombinierter uni-Prozessor und SMP client* (64-bit build)
  • 26.11.2008: 6.23 Windows
  • 03.07.2007: 5.91 beta5 (GPU und SMP Client)
  • 18.10.2005: 5.04 (nur Konsolen)
  • 09.11.2004: 5.03 (nur GUI)
  • 11.08.2004: 5.0
  • 31.12.2002: 3.24

Tools

  • EM (Electron Microscope): Monitor für den Folding@Home-Client
  • FahLogStats: Dieses Tool überwacht F@H-Clients anhand ihres Logfiles und bietet sehr ausführliche graphische Analysen.
  • FahMon: FahMon überwacht die Fortschritte der einzelnen Clients und informiert übersichtlich über deren Status. Das Tool ist verfügar für Windows und Linux. Für dieses Tool gibt es auch eine Beschreibung.
  • Folding Spy: Bei Folding Spy handelt es sich um ein relativ genügsames und unauffälliges Monitoring-Programm für Folding@home.
  • WU delete: Löscht die Work Unit (nach einem Crash etc.).

Antivirus-Probleme

Achtung: Dieser Client kann in Unternehmensnetzwerken mit Sophos Antivirus und dem zugehörigen Add-on Client Control automatisch erkannt und zentral abgeschaltet werden.

Dies und das

Meldungen


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