EvoChess (beendet)

Aus Rechenkraft
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Im Rahmen einer Diplomarbeit wurde an der Universität Dortmund eine neue Anwendung des verteilten Rechnens entwickelt: EvoChess erstellte eigenständig (unter möglicher Einflussnahme seiner Anwender) vollkommen neue Schachprogramme wachsender Spielstärke.

Dabei kam ein evolutionäres Verfahren zum Einsatz, es wurde also eine künstliche Evolution von Schachprogrammen bei jedem Anwender realisiert, bei der bestehende Lösungen zu neuen kombiniert wurden, welche dann aufwendig bewertet werden mussten. Ausserdem fand ein automatischer Austausch von erfolgsversprechenden Schachprogrammen zwischen den Anwendern statt. Ziel war es aufzuzeigen, dass Computer selbständig spielstarke Schachprogramme erstellen können, welche ihre beschränkten Ressourcen effektiv einsetzen.

Das Projekt und dessen Nachfolgeprojekt EvoChess 2 ist beendet.


Projektübersicht

InfoIcon.png EvoChess
Name EvoChess
Kategorie Schach
Ziel Erstellung vollkommen neuer Schachprogramme wachsender Spielstärke
Kommerziell   nein
Homepage offline, hier archive.org Link



Germany01.gif    Dieses Projekt wird in Deutschland durchgeführt.


Projektstatus

InfoIcon.png Projektstatus
Status   beendet
Beginn 28.08.2001
Ende 23.02.2002

Clientprogramm

Betriebssysteme

Icon windows 16.png   Windows Checkbox 1.gif  
Icon linux 16.png   Linux Checkbox 1.gif  
Icon dos 16.png   DOS Checkbox 0.gif  


Icon freebsd 16.png   BSD Checkbox 0.gif  
Icon solaris 16.png   Solaris Checkbox 1.gif  
Icon java 16.png   Java (betriebssystemunabhängig)  Checkbox 1.gif  

Client-Eigenschaften

Funktioniert auch über Proxy Checkbox 0.gif
Normal ausführbares Programm Checkbox 1.gif
Als Bildschirmschoner benutzbar Checkbox 0.gif
Kommandozeilenversion verfügbar Checkbox 0.gif
Personal Proxy für Work units erhältlich   Checkbox 0.gif
Work units auch per Mail austauschbar Checkbox 0.gif
Quellcode verfügbar Checkbox 0.gif
Auch offline nutzbar Checkbox 0.gif
Checkpoints Checkbox 1.gif

Besonderheiten des Clients

Zum Betrieb von qoopy wurde Java 1.3 benötigt. Es konnte zwischen verschiedenen Installationspaketen (mit und ohne Java) gewählt werden. Der Rechner musste bei der Installation online sein, und sollte während des Betriebes auch gelegentlich zum Versenden der besten Schachprogramme online gehen (nicht zwingend).

EvoChess basierte auf qoopy, einem neuen System welches eine Basis für verteilte Anwendungen war, etwa für Anwendungen des verteilten Rechnens. Der Anwender sah eine Liste von Anwendungen, bekam eine HTML-Seite zur Information zu diesen angezeigt. War er interessiert, konnte er auf Starten klicken. Soweit die Anwendung nicht vorhanden war, wurde sie vom jeweiligem Anwendungsserver heruntergeladen und ausgeführt. Dazu war nur dieser eine Mausklick notwendig, kein Neustart des Programmes, kein extra Download, kein Neustart des Rechners. Die Anwendung wurde dann parallel zu den bereits ausgeführten Anwendungen von qoopy ausgeführt. Insgesamt hätte qoopy eine bedienungsfreundliche Basis für verteiltes Rechnen werden können.

Qoopy ist ebenfalls nicht mehr aktiv.

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