ChessBrain (beendet)/Anleitung

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Anleitung für den grafischen Client für Windows

Installation

Auf der Downloadseite des Projektes findest du einen Link namens cbPeerNodeInstaller.exe. Damit kannst du das Installationsprogramm für den Client herunterladen. Nach dem Download startest du die heruntergeladene Datei. Sofern du vorher schon einmal einen Client vom Chessbrain-Projekt installiert hattest, wirst du gefragt, ob du die alte Version deinstallieren möchtest, was zu empfehlen ist. Diese Deinstallation scheint aber in vielen Fällen nicht zu funktionieren. Das Installationsprogramm fragt nach dem Ordner, in dem du den Client installieren möchtest und nach der Programmgruppe, in der die Icons angelegt werden sollen. Normalerweise kannst du die vorgegebenen Einstellungen einfach bestätigen. Am Ende der Installation wird der Client automatisch gestartet.

Bedienung

Sofern das Programm nicht schon läuft, kannst du es über das Startmenü ausführen. Du erkennst das laufende Clientprogramm daran, dass im Tray-Bereich deiner Taskleiste ein neues Icon aufgetaucht ist, welches einen Springer aus dem Schachspiel symbolisiert. Ansonsten stellt der Client kein zusätzliches Fenster auf deinem Desktop dar. Mit einem Rechtsklick auf das Tray-Icon aktivierst du ein kleines Menü, mit dem du das Programm konfigurieren und bedienen kannst.

Konfiguration

Die Konfiguration kannst du auf zwei verschiedenen Wegen starten: Sofern der Client bereits läuft, findest du im Kontextmenü des Tray-Icons einen Befehl zur Konfiguration. Alternativ kannst du aber auch direkt aus dem Chessbrain-Startmenü ein Programm zur Konfiguration starten. Eine Einstellung, die gleich am Anfang getätigt werden sollte, betrifft den Benutzernamen und die Teamzugehörigkeit.

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Trage als Benutzernamen eine E-Mail Adresse ein. Diese E-Mail Adresse muss nicht real existieren. Wichtig: In der Statistik taucht nicht die gesamte Mailadresse auf, sondern nur der Teil vor dem "@". Du kannst also z.B. DeinName@rechenkraft.net eintragen. Wenn du mehrere Computer hast, kannst du bei allen Computern den gleichen Namen eintragen. Dann werden alle Berechnungen in deiner Statistik unter einem Namen zusammengefasst. Beim Team trage bitte Rechenkraft.net ein.

Die nächste wichtige Einstellung betrifft die Priorität, mit der Chessbrain läuft. Der Server gibt häufig die gleichen Brettstellungen zur Berechnung an verschiedene Computer gleichzeitig aus, wobei die verschiedenen Computer verschiedene Zugkombinationen berechnen. Nur so ist es überhaupt möglich, dass die Datenpakete sehr schnell berechnet werden. Wenn die Computer jetzt ihre Ergebnisse abliefern, kann es sein, dass der Server sich für eine Zugfolge entscheidet, obwohl noch nicht alle Ergebnisse wieder zurück sind. In diesem Fall gibt der Server den noch rechnenden Clients ein Signal, dass sie ihre Berechnung verwerfen können. Solche verworfenen Berechnungen erscheinen leider nicht in der Statistik. Deshalb ist es wichtig, dass der Chessbrain-Client relativ zügig rechnet. Zu empfehlen ist deshalb die Prioritätsstufe "Below normal", welche noch etwas höher als die Idle-Priorität liegt.

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Sofern du über ausreichend RAM verfügst, kannst du auch mit der entsprechenden Einstellung mehr Speicher für den Client reservieren. Dies solltest du aber nur tun, wenn auch danach noch genügend freier Speicher vorhanden ist, da der Client den von dir angegebenen Speicherbereich für jedes Datenpaket neu reserviert und danach wieder freigibt. Mit vollem Speicher hast du also ständiges Swappen auf der Festplatte. Wenn nun sämtliche Einstellungen getätigt sind, kannst du den Konfigurationsdialog wieder schließen. Dabei wirst du noch einmal gefragt, ob die neuen Einstellungen auch wirklich gespeichert werden sollen. Wenn der Client bereits läuft, dann wähle aus dem Menü des Tray-Icons noch den Punkt "Restart", damit die geänderten Einstellungen auch geladen werden.

Zusatztools

Da der Client überhaupt keine Anzeige besitzt, der man entnehmen kann, ob er arbeitet und wieviele Pakete er berechnet hat, lohnt sich die Installation des PeerNode Monitors. Damit wird für jedes einzelne berechnete Datenpaket eine kurze Statusmeldung ausgegeben.

ChessBrain Monitor.gif

Dieses Tool findet sich ebenfalls auf der Downloadseite des Projektes (Datei pnnetmon.zip). Nach dem Download und Entpacken findet man eine ausführbare Datei, die vor oder nach dem Client gestartet werden kann. Die Monitor-Anwendung wartet jetzt auf Nachrichten von dem/den Clients, was ihren aktuellen Status angeht. Damit der Client diese Nachrichten überhaupt verschickt, muss noch einmal die Konfiguration des Clients bemüht werden.

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Hier gibt man die IP-Adresse des Computers an, auf dem der Monitor läuft, bei einem einzelnen Computer also die lokale IP-Adresse. Die IP-Adresse lässt sich übrigens durch Ausführen des Befehls ipconfig in einem DOS-Fenster ermitteln. Nach dieser Änderung muss der Client noch einmal neu gestartet werden. Ab jetzt sollte jedesmal, wenn ein Paket berechnet wird, eine kurze Meldung im Monitor auftauchen.

Sonstige Hinweise

Wenn man das Monitorprogramm nicht installieren will, kann man trotzdem prüfen, ob der Client Berechnungen ausführt. Für jedes Datenpaket wird die angegebene Menge Speicher reserviert und nach der Berechnung wieder freigegeben. Wenn das System also ansonsten recht gleichmäßig läuft, erkennt man jede einzelne Berechnung im Taskmanager an einer mehrere Sekunden dauernden Flanke im Speicherverbrauch.