Hilfe: Welches DC-Projekt in Unternehmen laufen lassen?

Grid-Computing, technische Entwicklung von Distributed Computing...
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Michael H.W. Weber
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Re: Hilfe: Welches DC-Projekt in Unternehmen laufen lassen?

#13 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 24.05.2012 10:21

Grodahn hat geschrieben:Rechenkraft e.V. hatte dochmal einen Antrag an welche Regierungsstelle auch immer geschrieben?
... ja, es ging um eine Petition beim Deutschen Bundestag.

Michael.
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Grodahn
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Re: Hilfe: Welches DC-Projekt in Unternehmen laufen lassen?

#14 Ungelesener Beitrag von Grodahn » 25.05.2012 06:38

Anbei der aktuelle Stand meines Vorschlags an die Firma.

Mir fehlt noch irgend ein kerniges Fazit wie
"WCG hat in der vergangenheit folgendes erreicht: blabla. Mit Einsatz von DC auf den Firmenrechnern würde die Performance des WCG um pliplaplo % gesteigert" nur schön umschrieben.

Und ich wollte noch ein paar kurze WCG-Projektbeschreibungen als Anhänge einfügen.
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Re: Hilfe: Welches DC-Projekt in Unternehmen laufen lassen?

#15 Ungelesener Beitrag von ChristianB » 26.05.2012 10:59

Dürfte ich vorschlagen diesen Text als Mustervorlage im wiki weiter zu verbessern? Ich hätte zu vielen Stellen Änderungen vorzuschlagen und im wiki sieht man genau die Unterschiede. Ich werde mich gleich mal ransetzen und eine erste Offline-überarbeitung vornehmen.

Edit: Im Anhang meine Überarbeitung des Antrags. Ich habe an manchen Stellen auch noch einige Erläuterungen zum Aufbau eingebaut.
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Re: Hilfe: Welches DC-Projekt in Unternehmen laufen lassen?

#16 Ungelesener Beitrag von ChristianB » 27.05.2012 13:08

Hier noch das odt (Open-/LibreOffice) File für obige PDF falls jemand die geänderte Version gleich mit ändern möchte.
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Re: Hilfe: Welches DC-Projekt in Unternehmen laufen lassen?

#17 Ungelesener Beitrag von Grodahn » 29.05.2012 06:36

Vielen dank, ich werd das ganze nochmal durcharbeiten und Schätzungsweise diese Woche einreichen.

Das mit dem Wiki fänd ich eine tolle Idee!

Noch ein paar Dinge:
- den Begriff "Fließkommaberechnung" oder "Gleitkommaberechnung" hatte ich bewusst weggelassen da der Begriff meiner Erfahrung nach ziemlich verwirrend für Leser ist die sich über den Unterscheid (oder das Vorhanden sein) von Fließ- und Festkommarechenopperationen nicht im klaren sind und eine Erklärung meisten zu sehr in Techtalk ausartet.

- Ich hatte bewusst nur die Stromverbrauchsdifferenz für einen PC aufgezeigt. Die Überschlagsrechnung "Rechnerzahl * Mehrverbrauch" wird wohl eh jeder Leser im Kopf früher oder später durchführen und so wollte ich vermeiden dass ab Mitte des Dokuments schon mit einem Negativgefühl weitergelesen wird. Das Problem beim DC ist halt nunmal dass man die Negativkonsequenzen auf harte Münze runterrechnen kann, den positiven Gewinn aber nicht.



Ah oh und was mir gestern beim Grillen durch den Kopf ging:

Bei uns im Unternehmen werden Materialsimulationen durchgeführt, soweit ich das gesehen hab läuft das so:
- Modellierung am PC, grobsimulation am PC zur Modellkontrolle
- anschließend verschicken des Modells an eine Handvoll bemitliedenswerter Xeons im Keller und durchführen der Feinsimulation
- Aussietzen von Berechnungszeiten > viele Stunden

Ich weiß nicht welche Simulationssoftware verwendet wird und welche Techniken zum Einsatz kommen, aber es gibt doch die Möglichkeit Arbeitsstationen in ein loses Grid einzubinden und so Aufgaben z.B. mit MPI oder ähnlichem auf Arbeitsplatz-PC zu verteilen.
Gibt es dafür Windows-Lösungen? Am besten direkt von MS? Die haben doch da so ein HPC-Package für irgend eine Server-Version oder? Tut mir leid für die schwammige Formulierung, ich bin da völlig uneingelesen.

Ich hatte mir nämlich überlegt dass DA ein anreitz für ein Unternehmen sein könnte, nämlich:

- Einführen von DC
- Durchführen von DC über festgelegte Periode (3, 6, 12 Monate)
- Auswertung der Statistiken (wann vieviel Rechenleistung min/max/avg)
- Rechnerische / finanzielle kalkulation anhand dieser Statistiken ob es sich lohnen würde darauf zu verzichten Kalkulationsserver aufzurüsten, dafür aber die bestehenden Kalkulationsserver lieber als Verwaltungsserver für ein MPI-Grid zu verwenden oder ähnliches.

Kann mir da jemand weiter helfen?

Edit:

Habe mein Schreiben jetzt mal weitestgehend im ChristianB's Änderrungen ergänzt / noch ein paar Sachen hinzugefügt.
Anhang als doc
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Michael H.W. Weber
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Re: Hilfe: Welches DC-Projekt in Unternehmen laufen lassen?

#18 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 29.05.2012 18:41

Die Firma kann, wenn sie mag, sogar firmenintern BOINC für derlei Simulationen nutzen. Umfassendere Simulationen könnte sie als reguläres BOINC-Projekt außerhalb der Firma anleiern.

Michael.
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Re: Hilfe: Welches DC-Projekt in Unternehmen laufen lassen?

#19 Ungelesener Beitrag von ChristianB » 29.05.2012 19:27

Grodahn hat geschrieben:- den Begriff "Fließkommaberechnung" oder "Gleitkommaberechnung" hatte ich bewusst weggelassen da der Begriff meiner Erfahrung nach ziemlich verwirrend für Leser ist die sich über den Unterscheid (oder das Vorhanden sein) von Fließ- und Festkommarechenopperationen nicht im klaren sind und eine Erklärung meisten zu sehr in Techtalk ausartet.
Ich fand es nur besser den Begriff GFLOPS wenigstens einmal zu erklären ansonsten wäre er als nicht-fassbare Größe dagestanden und hätte keinem was genützt. So kann sich jeder Leser denken, man ist das schnell wenn der 50 Milliarden mal in der Sekunde 2x2 rechnet.
Grodahn hat geschrieben:- Ich hatte bewusst nur die Stromverbrauchsdifferenz für einen PC aufgezeigt. Die Überschlagsrechnung "Rechnerzahl * Mehrverbrauch" wird wohl eh jeder Leser im Kopf früher oder später durchführen und so wollte ich vermeiden dass ab Mitte des Dokuments schon mit einem Negativgefühl weitergelesen wird. Das Problem beim DC ist halt nunmal dass man die Negativkonsequenzen auf harte Münze runterrechnen kann, den positiven Gewinn aber nicht.
Das Problem habe ich auch gesehen nur wenn sehe ich es als offen und konsequent an wenn man schon die Gesamtrechenleistung aller Rechner hinschreibt dann auch die geschätzten Gesamtkosten genau auszuweisen. Wenn ich das sehen würde dann wäre mein erster Gedanke: "Der will was verheimlichen und lässt mich die Gesamtkosten selbst ausrechnen." Dann habe ich schonmal eine negative Einstellung dazu.
Grodahn hat geschrieben: Ah oh und was mir gestern beim Grillen durch den Kopf ging:

Bei uns im Unternehmen werden Materialsimulationen durchgeführt, soweit ich das gesehen hab läuft das so:
- Modellierung am PC, grobsimulation am PC zur Modellkontrolle
- anschließend verschicken des Modells an eine Handvoll bemitliedenswerter Xeons im Keller und durchführen der Feinsimulation
- Aussietzen von Berechnungszeiten > viele Stunden

Ich weiß nicht welche Simulationssoftware verwendet wird und welche Techniken zum Einsatz kommen, aber es gibt doch die Möglichkeit Arbeitsstationen in ein loses Grid einzubinden und so Aufgaben z.B. mit MPI oder ähnlichem auf Arbeitsplatz-PC zu verteilen.
Gibt es dafür Windows-Lösungen? Am besten direkt von MS? Die haben doch da so ein HPC-Package für irgend eine Server-Version oder? Tut mir leid für die schwammige Formulierung, ich bin da völlig uneingelesen.
Das kommt natürlich auf die verwendete Simulationssoftware an und ob die Simulation an sich parallelisiert werden kann. Ein richtiges HPC-Grid mit MPI ist sowieso was ganz anderes als öffentliches Verteiltes Rechnen. Was fertiges gibt es da nichts nur was teuer zu kaufen und auf dedizierter Hardware zu installieren (Cluster). Da ist der große Unterschied und Vorteil von public DC, dem ist es egal welche Hardware im Spiel ist solange dafür eine Anwendung existiert.
Grodahn hat geschrieben:Ich hatte mir nämlich überlegt dass DA ein anreitz für ein Unternehmen sein könnte, nämlich:

- Einführen von DC
- Durchführen von DC über festgelegte Periode (3, 6, 12 Monate)
- Auswertung der Statistiken (wann vieviel Rechenleistung min/max/avg)
- Rechnerische / finanzielle kalkulation anhand dieser Statistiken ob es sich lohnen würde darauf zu verzichten Kalkulationsserver aufzurüsten, dafür aber die bestehenden Kalkulationsserver lieber als Verwaltungsserver für ein MPI-Grid zu verwenden oder ähnliches.

Kann mir da jemand weiter helfen?
Wie oben schon beschrieben ist ein Grid etwas anderes als öffentliches verteiltes Rechnen mit normalen Arbeitsplatz-PCs. Wenn man über diese Schiene argumentieren will dann wäre es glaube ich besser mit der Verbesserung der eigenen Prozesse zu trumpfen und WCG als netten Bonus der dabei rausspringt darstellt.

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