Quo Vadis DC?

Grid-Computing, technische Entwicklung von Distributed Computing...
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Norman
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Re: Quo Vadis DC?

#49 Ungelesener Beitrag von Norman » 13.10.2012 09:51

die idee klingt nicht schlecht und nebenbei noch eigenwerbung bzw. werbung für DC. :good:

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Dunuin
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Re: Quo Vadis DC?

#50 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 13.10.2012 10:10

Da war ich eben drauf gekommen, weil jemand meinen Kryptographie-Cache gelöst hat.
Cachelog hat geschrieben:...Er hat gegrübelt, gerätselt, sogar ein Programm geschrieben, welches anscheinend tagelang (seti@home lässt grüßen) all seine Rechner zH in Anspruch genommen hat...
Wenn man da eine Standard-DC-Erklärung hätte, dann könnte man die Cacher auch in der Cachebeschreibung aufrufen, da selbst einen DC-Cache bei denen in der Stadt auszulegen. Das so etwas klappen kann sieht man an der "Gotteshäuser-Reihe". Heute findet man in Deutschland kaum noch eine Kirche ohne einen Cache mit Namen "Gotteshäuser - XYZ" wo der Cache aufruft doch selbst einen Cache mit "Gotteshäuser - "-Prefix auszulegen und dort die Beschreibung zu wiederholen.

Wäre jedenfalls kostenlose DC Werbung, wo die Leute sich auch wirklich intensiv mit DC beschäftigen müssen. Die Dosen zahlen ja dann die Ausleger. Und so ein Geocache reicht von kostenlos bis extrem. Wer mag kann da eine alte Eiscreme-Dose verstecken und ein Stück Papier abreißen und reinlegen (geht aber natürlich auch teurer, ich habe da z.B. gerade einen in Entwicklung, da stecken schon über 200? Materialkosten für LCD, Beschleunigungssensoren und sonst was drin).
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yoyo
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Re: Quo Vadis DC?

#51 Ungelesener Beitrag von yoyo » 13.10.2012 21:28

Ich hab mich auch schon gefragt wie wir DC mit Geocaching verbinden könnten. Wir könnten ja auch etwas im Zusammenhang mit unseren Projekten RNA World und yoyo@home machen.
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vortrieb

Re: Quo Vadis DC?

#52 Ungelesener Beitrag von vortrieb » 14.10.2012 14:32

Es gibt doch auch diese Caches, deren Koordinaten öffentlich sind und in die man auch etwas reinlegen kann. Warum nicht dort einen Flyer von rechenkraft.net deponieren? Sofern es überhaupt Flyer gibt. Aber wenn nicht, wäre es ggf. lohnenswert, so etwas zu erstellen. Kann man auch sonst immer gebrauchen, denke ich.

Aber sowohl Flyer als auch Quiz sollten möglichst allgemein gehalten sein, sonst legen das viele direkt wieder weg, fürchte ich.

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Michael H.W. Weber
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Re: Quo Vadis DC?

#53 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 14.10.2012 17:01

vortrieb hat geschrieben:Warum nicht dort einen Flyer von rechenkraft.net deponieren? Sofern es überhaupt Flyer gibt.
Klar gibt es Flyer. 8) Ich sende auch gerne welche los, wenn jemand einen Cache in der Nähe hat, den er gerne bestücken möchte. Allerdings sollte vielleicht nicht bloss 1 Flyer reinpassen?

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Re: Quo Vadis DC?

#54 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 14.10.2012 17:02

yoyo hat geschrieben:Ich hab mich auch schon gefragt wie wir DC mit Geocaching verbinden könnten. Wir könnten ja auch etwas im Zusammenhang mit unseren Projekten RNA World und yoyo@home machen.
Ja, also bezüglich RNA World wäre die Frage, wie solche Rätsel denn generell aussehen und wie komplex die Fragestellung denn sein darf?

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Re: Quo Vadis DC?

#55 Ungelesener Beitrag von M. Franckenstein » 14.10.2012 17:11

Wieso nicht die geocache-Schätze in Form einer RNA-Sequenz oder ähnliches über eine Stadt, ein Bundesland oder gar Deutschland verteilen .... Wer alle sucht und die einzelnen Fundorte auf der jeweiligen Karte miteinander verbindet hat die ultimative - zusätzlich versteckte - Nachricht ... Und nicht nur die Inhalte der "Schatztruhen" ....

vortrieb

Re: Quo Vadis DC?

#56 Ungelesener Beitrag von vortrieb » 14.10.2012 22:55

Gibt es die Flyer auch zum Download? Ausdrucken würde ich sie auch selbst, ich bräuchte ja nur ein paar. Ich meinte übrigens auch nicht, jetzt einen Cache zu machen, der "nur" einen Flyer enthält, aber man könnte so nen Flyer ja in anderes Caches unterbringen, die man sonst so ansteuert. Ich kenne mich damit nicht so aus, aber soweit ich das verstanden habe, gibt es auch solche Caches aus denen man was rausnehmen kann und im Gegenzug etwas da lässt. Das wäre ja auch ein Weg, um den Flyer Technikbegeisterten zukommen zu lassen.

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Dunuin
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Re: Quo Vadis DC?

#57 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 15.10.2012 00:20

Also beim Rätsel hat man freie Hand. Einzige Voraussetzung dabei ist, dass das nicht kommerziell ist und man sich keine Programme installieren muss. Standard-Dateien wie MP3, Bilder, Videos etc darf man aber nutzen, weil davon ausgegangen wird, dass das eh jeder auf dem PC öffnen kann. Hauptsache da kommt irgendwann mal eine Koordinate raus, wo man hinlaufen kann und dann eine gut gepflegte Dose findet.

Bei meinem Kryptographie-Cache habe ich mir z.B. einen eigenen recht simplen Verschlüsselungsalgorithmus mit Transposition und Substitution per PHP programmiert. Der Cacher bekommt eine damit verschlüsselte Botschaft, welche die Koordinaten enthält und einen Link zu der PHP-Seite, wo sich das Formular zum Verschlüsseln befindet. Er muss sich nichts installieren und kann nicht in den Algorithmus gucken, weil das ja serverseitig verschlüsselt wird. Dort auf der Seite kann er dann einen Klartext und ein Passwort eingeben und bekommt dann den resultierenden Geheimtext.
Eine Entschlüsselungsoption gibt es nicht.

Der Cacher hat also 2 Probleme:

1.) Wie muss mein Entschlüsselungsalgorithmus aussehen?
2.) Was ist das Passwort?

Um ersteres zu Lösen muss er selbst etwas verschlüsseln und dann aus dem Ergebnis Rückschlüsse ziehen, was da intern passiert ist. Da kann man sich mit etwas Logik langsam vorantasten, bis man den Verschlüsselungsalgorithmus verstanden hat. Einen Entschlüsselungsalgorithmus baut man sich dann einfach, indem man alles genau anders herum wie beim Verschlüsselungsalgorithmus macht. Prinzipiell könnte man das mit dem Taschenrechner und einem Stück Papier machen, aber die meisten Cacher programmieren sich da einfach gleich mit der Programmiersprache ihrer Wahl ein Entschlüsselungsprogramm. Sollte man den Verschlüsselungsalgorithmus überhaupt nicht schnallen, so habe ich eine Hilfe versteckt. Wer weiß wie man Sicherheitslücken in Webseiten ausnutzen kann, der kann den Debug-Modus aktivieren, welchen ich beim Programmieren der Verschlüsselung "vergessen" habe und so einen tieferen Einblick bekommen.

Für Problem 2 mit dem Passwort gibt es 2 Ansätze. Entweder ich versuche es mit meinem eigenen Entschlüsselungsalgorithmus mit einem Bruteforce-Angriff und gucke, ob da irgendwann das rauskommt, was ich vermute (also die Koordinaten) oder ich versetze mich in den Kopf des Verschlüsselers und versuche zu erraten, was da als Passwort genommen wurde, wobei man nach wenigen Versuchen auf die richtige Lösung kommen sollte. Für das Problem gibt es zur Hilfe auch das Passwort versteckt im Klartext in der Cachebeschreibung, aber das hat noch keiner gefunden bisher.

Prinzipiell kann man das Ganze rein mit dem Hirn und einem Blatt Papier lösen, aber die meisten schreiben sich da gleich ein Programm. Der Cacher der meinte "Seti@Home lässt grüßen" hatte wohl den Bruteforce-Ansatz verwendet und so seine Rechner ein paar Tage ausgelastet, bis er die Nachricht geknackt hatte.

Also kurz:
Das kann gerne richtig schwer sein das Rätsel, aber je schwerer, desto weniger schaffen das. Mein Kryptographie-Cache wird nur alle paar Monate mal gefunden und leichte Geocaches in der Gegend dutzende Male am Tag.


Um Cachern das DC-Prinzip näherzubringen könnte man die auch gemeinsam an etwas Rechnen lassen. Z.B. ein kleines Javascript auf einer Seite welches eine Berechnung durchführt und nennt wie lange es noch dauert, bis es fertig ist und man die Koordinaten errechnet hat. Alle Caches der Reihe könnten an der gleichen Aufgabe rechnen, welche immer eine andere ist, sobald eine gelöst wurde und z.B. jeweils aus 100 Einzelaufgaben besteht. Wenn sich die Leute zusammentun und die Einzelaufgaben untereinander aufteilen und die Ergebnisse austauschen und nicht jeder für sich alleine rechnet, dann kommen sie viel schneller an die Koordinaten.

Ein Hinweis das es mit Absprachen viel leichter geht, eine Shoutbox zum Absprechen und eine DC-Erklärung könnte man dann auch auf die Seite mit dem JS-Script setzen.
So bekommen sie nicht nur den Sinn von DC erklärt, sondern können sich von den Vorteilen spielerisch selbst überzeugen. Vermutlich fragen die dann auch noch gleiche alle Bekannte, ob die nicht mal ihre Rechner anmachen und mitrechnen können, damit man schneller an die Koordinaten kommt.

Einen RNA-World-Cache kann man natürlich auch machen. Ich durfte schon Geocaches lösen, da hatte man 2 Populationen und eine Beschreibung der Allele und musste dann berechnen, wie die Population genau aussieht, wenn sich die beiden Populationen über X Generation paaren. Vererbungslehre ist ja fast ein DNA-Cache.
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Michael H.W. Weber
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Re: Quo Vadis DC?

#58 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 15.10.2012 11:12

Schade ist, dass man kein Programm installieren lassen darf. Sonst hätte man da hübsch was machen können mit einer Freeware von PyMOL und RNA Kristallstrukturen.

Michael.
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Re: Quo Vadis DC?

#59 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 15.10.2012 19:25

Hängt auch immer stark davon ab, welcher Reviewer (das sind die Ehrenamtlichen, welche die Caches prüfen und freischalten) das nun bearbeitet. Mit manchen kann man da reden, mit manchen nicht.

Ich hab durchaus schon Geocaches gesehen, da musste man sich was installieren. Z.B. gab es einmal eine Wave-Datei, da waren die Koordinaten in der Datei versteckt. Wer nicht zufällig Goldwave oder ein anderes Audio-Editier-Programm auf dem PC hat, der ist da auch aufgeschmissen. Oder es ist etwas in Bilder versteckt und man braucht PS oder Gimp.
Bei einem anderen Cache gab es ein Bild was als Tarnung für einen Container genutzt wurde. Bin ich drauf gestoßen, als ich mir das Bild mal im Hex-Editor durchgesehen hatte. Da waren unleserliche Daten drin, welche nicht zum Bildinhalt gehörten. Schließlich war ich auf eine auffällige Hex-Sequenz in den überflüssigen Daten gestoßen, wo Google dann eine Arbeit über Verschlüsselungen gefunden hat, welche meinte, dass da die Sequenz typisch für ein bestimmtes Cryptotool ist. Habe ich mir das Tool also runtergeladen und damit konnte man das Bild dann auch öffnen und es ist eine Textdatei mit den Koordinaten zum Vorschein gekommen.

Also unmöglich ist das mit der Software nicht. Aber steht halt auf kippeligen Beinen, wenn sich dann doch mal wer beschwert und da genauer nachgeforscht wird. Ein portables Opensource-Programm auf sourceforge was ohne Installation auskommt und für alle gängigen Betriebssysteme zur Verfügung steht, wäre mit Absprache vielleicht auch noch in der Grauzone. Das ist dann wenigstens nicht ganz so undurchsichtig wegen Schadsoftware und jeder könnte es nutzen.

Interessant wäre vielleicht noch Java. Das haben die meisten eh auf dem Rechner und so ein Java-Applet im Browser muss man ja nicht installieren. Oder einfach noch einen alternativen Lösungsweg vorgeben, wo man keine Programme braucht, was aber so schwer und aufwändig ist, dass da doch lieber alle die Software draufmachen.
Damit müsste das auch wieder ok sein.

Edit:
Und dann gibt es auch noch 2 alternative Geocache-Seiten. Da gibt es keine Kontrolle und man ist da ziemlich uneingeschränkt. Die sind aber auch wenig frequentiert.
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Tom_unoduetre
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Re: Quo Vadis DC?

#60 Ungelesener Beitrag von Tom_unoduetre » 19.10.2012 09:22

Zum Thema DC bekannter machen: könnte man nicht die größeren Webseiten zum Thema PC / Computer (computerbase, tomshardware etc.) anschreiben und fragen ob die nicht mal über das Thema berichten wollen, evtl. in Verbindung mit dem Thema GPGPU. Gerade Tomshardware hat manchmal sehr interessante Beiträge abseits der üblichen Hardware Tests. Evtl. kann man da auch einen Gastbeitrag platzieren? Z.B. "Distributed Computing 2012 - Seti@home war gestern" :-) oder auch "Rechnen für die Wissenschaft - der private Rechner hilft beim Kampf gegen Krebs".

Viele der Leser dieser Seiten haben denke ich recht hochgezüchtete PC Systeme und die für DC (auch mit GPU) optimalen Hardwarebedingungen. Das Thema wird dort zwar auch bekannter sein aber es gibt bestimmt auch viele User die sich dann damit mal weiter beschäftigen wollen.

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