Quo Vadis DC?
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Dunuin
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Re: Quo Vadis DC?
Ich würde es klasse finden, wenn sich die BOINC-Macher auch mal dem Thema ARM widmen würden. Aktuell ist das ja ein 1-Mann-Projekt und die App findet niemand. Auch die ganzen Projekt-Anwendungen müssen von ihm alleine auf ARM optimiert werden. Google wirft kaum was zum Thema aus und auch in den ganzen BOINC-Wikis gibt es da keine wirklichen Artikel. Im offiziellen Appstore von Android gibt es die App auch nicht. Wenn man etwas findet, dann nur über Boincoid, wo aber seit 3 Jahren nichts mehr passiert ist.
Vielleicht sollten wir das Thema auch mal im Wiki aufnehmen. Anleitung, Projektübersicht, Updateinfos, Tests von Handy/Tablets auf Leistung und Funktionsfähigkeit, ...
Dann würde man DC auf portablen Geräten etwas populärer machen und da es praktisch nichts zum Thema gibt, würden auch gleich noch mehr Leute über unser Wiki stolpern.
Können ja mal einen Thread hier im Forum starten und da mal Daten sammeln.
Vielleicht sollten wir das Thema auch mal im Wiki aufnehmen. Anleitung, Projektübersicht, Updateinfos, Tests von Handy/Tablets auf Leistung und Funktionsfähigkeit, ...
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M. Franckenstein
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ChristianB
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Re: Quo Vadis DC?
Um das Problem von NativeBOINC mal etwas zu beleuchten. Diese App schafft es in der jetzigen Form leider nicht in den AppStore da sie nachträglich externe Anwendungen nachladen muss. Das ist aber aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Und das wie ich finde auch aus gutem Grund. Es gibt bereits überlegungen seitens der BOINC-Entwickler hier eine Lösung herbeizuführen (siehe BOINC-Wiki), die AppStore kompatibel sein soll. Dafür müsste es aber für jedes Projekt einzeln eine App (oder zumindest eine linkbare Bibliothek) geben was aber dann wieder Aufgabe der Projekte wäre und nicht die von BOINC. Es ist da schon eine weile nichts mehr passiert weil sich da kein Entwickler für gefunden hat.
Ich selbst stehe dem Thema skeptisch gegenüber da bei diesen kleinen Geräten die Gefahr der "Abnutzung" durch das Heißlaufen oder einfach die vielen Ladezyklen sehr hoch ist. Wer sein Handy alle zwei Jahre (oder öfter) wechselt, den interessiert das vielleicht nicht. Mein HTC Desire HD hat mich vor etwas über einem Jahr schlappe 500 EUR gekostet und dafür muss es noch eine ganze Weile halten.
Ich selbst stehe dem Thema skeptisch gegenüber da bei diesen kleinen Geräten die Gefahr der "Abnutzung" durch das Heißlaufen oder einfach die vielen Ladezyklen sehr hoch ist. Wer sein Handy alle zwei Jahre (oder öfter) wechselt, den interessiert das vielleicht nicht. Mein HTC Desire HD hat mich vor etwas über einem Jahr schlappe 500 EUR gekostet und dafür muss es noch eine ganze Weile halten.
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Dunuin
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Re: Quo Vadis DC?
Das mit den Ladezyklen sehe ich weniger skeptisch. Ist ja kein Iphone, wo man extra zum Applestore laufen muss, um sich einen neuen Akku einsetzen zu lassen.
Bei meinem alten Samsung Smartphone hatte ich z.B. immer 3 Akkus (glaube die kosteten 30?) parallel im Einsatz und die wurden dann mehrfach am Tag gewechselt, damit das Handy auch von morgens bis Abends durchhalten konnte. Bei einer langeren Geocaching-Tour über 14 Stunden ist halt der Prozessor dauerhaft ausgelastet, ständige GPRS Verbindung, sowie GPS und Bildschirm immer an. Da macht so ein Smartphone ja normal nach 3-4 Stunden schlapp, wenn man irgendwo in der Wildnis ist und den Akku nicht nachladen kann. Laufen tut es immer noch nach guten 5 Jahren Dauerauslastung.
Bei der Überhitzung sehe ich da schon eher als Problem, da z.B. gerade die Elkos keine Hitze auf dauer mögen. Aber da kann man ja BOINC so einstellen, dass da das Crunchen angehalten wird, wenn eine Maximaltemperatur erreicht wird. Bei mir ist die Einstellung aber noch nie zum Tragen gekommen, da ich die auf 50 Grad gestellt habe und das Handy nie mehr als 44 Grad heiß wird, da es dann selbst heruntertaktet.
Bei meinem alten Samsung Smartphone hatte ich z.B. immer 3 Akkus (glaube die kosteten 30?) parallel im Einsatz und die wurden dann mehrfach am Tag gewechselt, damit das Handy auch von morgens bis Abends durchhalten konnte. Bei einer langeren Geocaching-Tour über 14 Stunden ist halt der Prozessor dauerhaft ausgelastet, ständige GPRS Verbindung, sowie GPS und Bildschirm immer an. Da macht so ein Smartphone ja normal nach 3-4 Stunden schlapp, wenn man irgendwo in der Wildnis ist und den Akku nicht nachladen kann. Laufen tut es immer noch nach guten 5 Jahren Dauerauslastung.
Bei der Überhitzung sehe ich da schon eher als Problem, da z.B. gerade die Elkos keine Hitze auf dauer mögen. Aber da kann man ja BOINC so einstellen, dass da das Crunchen angehalten wird, wenn eine Maximaltemperatur erreicht wird. Bei mir ist die Einstellung aber noch nie zum Tragen gekommen, da ich die auf 50 Grad gestellt habe und das Handy nie mehr als 44 Grad heiß wird, da es dann selbst heruntertaktet.

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ChristianB
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Re: Quo Vadis DC?
Ich muss meine Aussage von hier abändern da ich vergessen hatte das sich tatsächlich ein Entwickler im Rahmen des Google Sommer of Code gefunden hat der bereits an einer AndroidBOINC Version arbeitet. Allerdings wird diese mit der genannten Einschränkung (Eine Anwendung pro App) versehen sein. Interessanterweise wohnt und studiert der Entwickler in Leipzig.ChristianB hat geschrieben:Um das Problem von NativeBOINC mal etwas zu beleuchten. Diese App schafft es in der jetzigen Form leider nicht in den AppStore da sie nachträglich externe Anwendungen nachladen muss. Das ist aber aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Und das wie ich finde auch aus gutem Grund. Es gibt bereits überlegungen seitens der BOINC-Entwickler hier eine Lösung herbeizuführen (siehe BOINC-Wiki), die AppStore kompatibel sein soll. Dafür müsste es aber für jedes Projekt einzeln eine App (oder zumindest eine linkbare Bibliothek) geben was aber dann wieder Aufgabe der Projekte wäre und nicht die von BOINC. Es ist da schon eine weile nichts mehr passiert weil sich da kein Entwickler für gefunden hat.
Ich selbst stehe dem Thema skeptisch gegenüber da bei diesen kleinen Geräten die Gefahr der "Abnutzung" durch das Heißlaufen oder einfach die vielen Ladezyklen sehr hoch ist. Wer sein Handy alle zwei Jahre (oder öfter) wechselt, den interessiert das vielleicht nicht. Mein HTC Desire HD hat mich vor etwas über einem Jahr schlappe 500 EUR gekostet und dafür muss es noch eine ganze Weile halten.
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Dunuin
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Re: Quo Vadis DC?
Das mit der "Eine Anwendung pro App" finde ich aber nicht sonderlich schlimm. Ich habe z.B. gerade den "GO Launcher EX" draufgemacht. Die handhaben das da auch so. Will man die App erweitern, so klickt man in der App einfach auf das fehlende Modul und wird automatisch in den Appstore auf die Seite geleitet, wo man die App installieren kann.
Sprich: Wenn man in der Menüführung aufgefordert wird, da seine Projekte einzutragen, dann kann man da auch gleich einen Button anzeigen lassen, welcher einem direkt zur passenden Appstore-Seite führt.
Sprich: Wenn man in der Menüführung aufgefordert wird, da seine Projekte einzutragen, dann kann man da auch gleich einen Button anzeigen lassen, welcher einem direkt zur passenden Appstore-Seite führt.

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M. Franckenstein
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Re: Quo Vadis DC?
BTW .. es gibt zwar keine rechnende App. auf dem iphone-Marktplatz, aber eine universelle (iphone + ipad) Applikation für BOINC-Statiutiken ... die App. nennt sich "iBoincStats" ... und ist kostenlos
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Michael H.W. Weber
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Re: Quo Vadis DC?
Ich habe ja kein Smartphone, daher wollte ich mal kurz nachhaken: Dieses Problem, dass BOINC immer mit der zugehörigen "science application" versehen sein muss, verstehe ich nicht ganz. Ist das nun resultat dessen, dass unter Android die GUI fehlt? ODer hat es was mit diesem Store-Gedöns zu tun? Wieso kann ich nicht Apps unabhängig von einem Store draufnageln? Wieso kümmert der "summer of code" Entwickler sich nicht darum, dass die GUI auf Android läuft?
Michael.
Michael.
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ChristianB
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Re: Quo Vadis DC?
@Michael: Das ist eine Sicherheitseinschränkung die von Google und auch von Apple für alle Veröffentlichungen im jeweiligen AppStore gesetzt wurde. Anwendungen die über die offizielle Seite veröffentlicht werden dürfen keine ausführbaren Anwendungen von "extern" nachladen. Damit würde man ja ganz einfach die Codeprüfung umgehen können und eine bösartige Anwendung auf die Smartphones laden. Es ist wohl aber bei Android möglich Bibliotheken nachzuladen. Da habe ich aber nicht die Ahnung. Gemäß den Wikieinträgen von vorgestern hat der BOINC-Entwickler wohl auch den Code von NativeBOINC angeschaut/benutzt. Und ja der Entwickler kümmert sich auch um die GUI (ohne die würde man den Client ja nicht steuern können, oder was meinst du mit deinem letzten Satz?)
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Michael H.W. Weber
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Re: Quo Vadis DC?
Ich vestehe immer noch nicht wieso ich einen Store brauche.
Und ja, ich ging bislang davon aus, dass der BOINC-Manager unter Android keine GUI hat - meine mich zu erinnern, dass Yoyo mir das erklärt hat. Vielleicht habe ich da aber auch etwas flalsch verstanden.
Michael.
Und ja, ich ging bislang davon aus, dass der BOINC-Manager unter Android keine GUI hat - meine mich zu erinnern, dass Yoyo mir das erklärt hat. Vielleicht habe ich da aber auch etwas flalsch verstanden.
Michael.
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Dunuin
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Re: Quo Vadis DC?
NativeBOINC besteht praktisch aus 3 Teilen. Die eigentliche App ist ein BOINC Manager, welcher sich mit jedem BOINC Client(ob nun lokal auf dem Handy oder irgendein PC im Netzwerk/Inet) verbinden kann. Teil 2 ist der angepasste BOINC Client, welchen die App halt selbst herunterläd, dann auf dem Handy einrichtet und sich mit dem verbindet. Das Dritte sind dann die angepassten Apps, welche wie üblich bei BOINC nur heruntergeladen werden, wenn man den BOINC-Client mit dem Projekt verbindet.
Also den Appstore brauchen tut man nicht wirklich. Klappt ja auch prima so wie man sieht. Im Gegensatz zu Apple verhindert Android ja keine Nutzung von Apps, welche nicht aus dessen offiziellen Shop kommen, aber man muss es halt erst in den Handyoptionen einstellen.
Wenn das aber wirklich was bringen soll (man also auch den 0815-Nutzer ansprechen will und nicht nur die Hardcore-Cruncher, welche gezielt nach der App googlen), dann kommt man um den Appstore kaum rum. Ich schätze mal gute 99% aller Apps werden direkt aus dem Appstore heruntergeladen.
Ahja, was mir auch vorhin aufgefallen ist...knapp 1/5 unserer Top100 Cruncher hat mit BOINC aufgehört. Schade sowas.
Also den Appstore brauchen tut man nicht wirklich. Klappt ja auch prima so wie man sieht. Im Gegensatz zu Apple verhindert Android ja keine Nutzung von Apps, welche nicht aus dessen offiziellen Shop kommen, aber man muss es halt erst in den Handyoptionen einstellen.
Wenn das aber wirklich was bringen soll (man also auch den 0815-Nutzer ansprechen will und nicht nur die Hardcore-Cruncher, welche gezielt nach der App googlen), dann kommt man um den Appstore kaum rum. Ich schätze mal gute 99% aller Apps werden direkt aus dem Appstore heruntergeladen.
Ahja, was mir auch vorhin aufgefallen ist...knapp 1/5 unserer Top100 Cruncher hat mit BOINC aufgehört. Schade sowas.

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vortrieb
Re: Quo Vadis DC?
Zum Punkt der Stromkosten:
Wenn ich dem Verein Rechenkraft.net e.V. eine Spende zukommen lasse, kann ich mir ja eine Spendenquittung ausstellen lassen und damit diese Spende steuerlich geltend machen.
Wäre es nicht denkbar, auch eine Aufstellung meiner "ercrunchten" Credits für das Jahr als Spendenquittung einzureichen? Dabei müsste dann einfach ein Wechselkurs zwischen Credits und Stromkosten (von mir aus zusätzlich Hardwareabnutzung) festgelegten werden. Damit könnte man dann x gecrunchte Credits mit y gespendeten Euro gleichsetzten und entsprechend geltend machen.
Dadurch würden vielleicht weniger Leute auf Grund der Stromkosten mit dem Crunchen aufhören.
Wenn ich dem Verein Rechenkraft.net e.V. eine Spende zukommen lasse, kann ich mir ja eine Spendenquittung ausstellen lassen und damit diese Spende steuerlich geltend machen.
Wäre es nicht denkbar, auch eine Aufstellung meiner "ercrunchten" Credits für das Jahr als Spendenquittung einzureichen? Dabei müsste dann einfach ein Wechselkurs zwischen Credits und Stromkosten (von mir aus zusätzlich Hardwareabnutzung) festgelegten werden. Damit könnte man dann x gecrunchte Credits mit y gespendeten Euro gleichsetzten und entsprechend geltend machen.
Dadurch würden vielleicht weniger Leute auf Grund der Stromkosten mit dem Crunchen aufhören.