Zeta Grid und JAVA Problem

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dismit

ZetaGrid unter Win98

#13 Ungelesener Beitrag von dismit » 24.09.2002 22:10

Danke. Ich werde ATM gleich mal ausprobieren.

Nachdem eben eine WU fertig war, wollte der Textclient online gehen und die Ergebnisse abliefern. Da ich nicht weiss, ob er die Config gelesen hat (Name, email usw.) habe ich mal abgebrochen und statt dessen den Bildschirmschoner gestartet.

Der hat dann die Ergebnisse ohne Probleme abgeliefert.

Bei der nächsten WU werde ich den Textclient mal senden lassen. :smoking:

dismit

Zeta Grid unter Win98SE

#14 Ungelesener Beitrag von dismit » 24.09.2002 22:53

Mit ATM kann man die Priorität des Textclients tatsächlich sehr einfach auf Low (Idle) ändern. Wirklich ein nützliches Tool. :D

Nachtrag:

.... und seit die erste WU übertragen wurde erhalte ich keine einzige Fehlermeldung mehr, wenn ich die Console mit

java.exe -Djava.library.path=. -Dsun.net.inetaddr.ttl=0 -Dnetworkaddress.cache.ttl=0 -Dnetworkaddress.cache.negative.ttl=0 -Xmx128m -cp zeta.jar;zeta_client.jar zeta.ZetaClient

starte ..... immer vorausgesetzt, man hindert den Textclient nicht nach Hause zu telefonieren :smoking:

dismit

Neue Version von ZetaGrid

#15 Ungelesener Beitrag von dismit » 25.09.2002 23:18

Gestern war die Versions-Nr. noch 1.5.5 und heute ist es 1.5.6:

Changes:

Improving the configuration of the ZetaGrid client.
Bug fixes in the initialization of the client.

:roll:

Wer also bisher Pech hatte, kann jetzt einen neuen Versuch wagen.

:D

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#16 Ungelesener Beitrag von GrafZahl » 26.09.2002 08:11

Mit der neuen Version 1.5.6 funktioniert nun auch der Screensaver unter Win98 über einen Proxy.

Pascal

Re: Zetagrid auf Win98SE ohne lästigen Bildschirmschoner

#17 Ungelesener Beitrag von Pascal » 26.09.2002 10:17

dismit hat geschrieben:Also um auf Win98SE die Java-Anwendung ohne den Bildschirmschoner zum Laufen zu bringen, kann man wie folgt vorgehen:

Den Bildschirmschoner wie gehabt installieren und WUs herunterladen.

Dann Verbindung kappen und über die Systemsteuerung oder das Symbol im SysTray die Bildschirmeigenschaften/Bildschirmschoner aufrufen.

Testen auswählen, der Bildschirmschoner erscheint. Nach ein paar Sekunden bricht der Bildschirmschoner ab, weil ZetaGrid nach Hause telefonieren will.

Den Verbindungsaufbau manuell abbrechen.

Jetzt wird die Javaanwendung im Hintergrund ausgeführt. Wenn man jetzt als Bildschirmschoner 'kein' auswählt, läuft die Java-Anwendung einfach weiter bis alle WUs bearbeitet sind.

Man bekommt natürlich ausser den Logs dann keinen Output. Wobei die .log und .txt Files anscheinend erst dann aktualisiert werden, wenn die Java-Anwendung geschlossen wird.

ZetaGrid hat im .log tatsächlich gefundene Nullstellen aufgeführt .... :smoking: (jedenfalls wenn ich den Datensalat richtig interpretiere)
Diese Beschreibung funktioniert bei mir unter Windows 98. Vielleicht sollte man die in eine Anleitung übernehmen. :wink:

dismit

ZetaGrid mit BatchDatei unter Win98SE

#18 Ungelesener Beitrag von dismit » 26.09.2002 20:30

Nachdem wahrscheinlich die meisten User doch mal in einem Fenster nachschauen wollen, ob und was sich denn da so tut ist hier mein Tipp:

Man installiert ZetaGrid (z.B. den Bildschirmschoner) ins Verzeichnis c:\zeta und holt sich ein paar WUs. Den Bildschirmschoner kann man einmal laufen lassen, um mit den Einstellungen die zeta.cfg passend anzulegen. Dann wird er einfach deaktiviert.

Dabei gehe ich natürlich davon aus, dass Java schon mal installiert ist.
Ich habe es aber nur mit der JRE 1.3.1 getestet. Nachtrag: Es geht auch mit JRE 1.4.1.


Anschließend erzeugt man im Verzeichnis c:\zeta eine BatchDatei, z.B. zeta.bat und schreibt dort hinein:

java.exe -Djava.library.path=. -Dsun.net.inetaddr.ttl=0 -Dnetworkaddress.cache.ttl=0 -Dnetworkaddress.cache.negative.ttl=0 -Xmx128m -cp zeta.jar;zeta_client.jar zeta.ZetaClient

Wenn man jetzt die zeta.bat anklickt, dann startet zwar der Client ohne Fehlermeldungen, aber nach dem Beenden mit Strg-C bleibt das Fenster geöffnet.

Nachtrag: Wenn der Client jetzt noch nicht startet, dann ist noch die vom Bildschirmschoner gestartete JAVAW.EXE im Speicher. Dann einfach den Bildschirmschoner zeta.scr im Verzeichnis c:\zeta anklicken und der beendet das Programm sofort.

Um den Aufruf ein wenig komfortabler zu machen sollte man sich eine Verknüpfung mit der zeta.bat (=Datei zeta.pif) auf den Desktop legen und die Eigenschaften wie folgt ändern:

Programm:

Befehlszeile: c:\zeta\zeta.bat

Arbeitsverzeichnis: c:\zeta :attention:

Ausführen: Normales Fenster

Beim Beenden schließen: Häkchen setzen.

Fertig. Evtl. noch ein schöneres Symbol aussuchen.

Ich hatte danach nie mehr Probleme mit Fehlermeldungen.

:smoking:



Frage:

Muss die Batch-Datei im Verzeichnis c:\zeta liegen?

Antwort: Nicht unbedingt, vorausgesetzt man gibt das Arbeitsverzeichnis c:\zeta bei den Eigenschaften der Verknüpfung an und natürlich den Pfad zur Datei zeta.bat.

Wenn man das Arbeitsverzeichnis in der Verknüpfung angibt hatte ich manchmal trotzdem noch harmlose Fehlermeldungen bevor der Client dann startet. Das ist noch nicht vorgekommen wenn die zeta.bat im Verzeichnis c:\zeta liegt.

Wenn man zeta.bat nicht im Verzeichnis c:\zeta anlegt und auch den Pfad bei Aufruf nicht wie beschrieben setzt, dann findet der JavaClient die Archive nicht:

Exception in Thread "main" java.lang.NoClassDefFoundError: zeta/ZetaClient

Man könnte jetzt zwar in der zeta.bat beim Aufruf nach -cp die Pfadnamen den Archiven voranstellen, also schreiben -cp c:\zeta.jar;c:\zeta\zeta_client.jar zeta.ZetaClient" damit er die Archive findet.

Aber das nützt auch nichts, weil er dann einen Runtime-Error produziert. Er findet dann zwar seine Java-Archive, aber nicht die crypto2.dll :-?

java.lang.RuntimeException: no crypto at zeta/ZetaClient <clinit><Unknown Source>

Es nützt auch níchts, z.B. c:\zeta in die Pfadvariable aufzunehmen (Autoexec.bat) und nochmal zu booten .... :roll:

Ich hatte dann keine Lust mehr nachzuprüfen, was passiert wenn man die crypto2.dll zu den anderen dlls im Windows-Verzeichnis kopiert oder ähnliches. Dort gehört sie ja auch nicht hin.


Nachtrag:

Ich habe noch keinen Weg gefunden die Anwendung mit Priorität "Low(Idle)" zu starten. Wem also "Normal" zu hoch ist, der muss ATM bemühen, wenn der Client läuft. :attention:
Zuletzt geändert von dismit am 28.09.2002 02:09, insgesamt 2-mal geändert.

Pascal

Re: ZetaGrid mit BatchDatei unter Win98SE

#19 Ungelesener Beitrag von Pascal » 26.09.2002 22:15

dismit hat geschrieben:...Nachtrag:

Ich habe noch keinen Weg gefunden die Anwendung mit Priorität "Low(Idle)" zu starten. Wem also "Normal" zu hoch ist, der muss ATM bemühen, wenn der Client läuft. :attention:
In der zeta.cfg steht aber doch:

name=Pascal [www.rechenkraft.net]
eMail=p.p.k@web.de
work_unit_size=t
work_units=1
processors=1
prio=normal
...

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Re: ZetaGrid mit BatchDatei unter Win98SE

#20 Ungelesener Beitrag von Bananeweizen » 26.09.2002 22:23

dismit hat geschrieben:Nachdem wahrscheinlich die meisten User doch mal in einem Fenster Nachtrag:

Ich habe noch keinen Weg gefunden die Anwendung mit Priorität "Low(Idle)" zu starten. Wem also "Normal" zu hoch ist, der muss ATM bemühen, wenn der Client läuft. :attention:
In den beiden mitgelieferten cmd-Files wird das mittels "start /low blabla" gemacht.

Ciao, Michael.

dismit

Priorität von ZetaGrid

#21 Ungelesener Beitrag von dismit » 26.09.2002 22:47

Schon. Und in der default.cfg steht, dass die Angabe "prio=low" und "call=..." vom Bildschirmschoner benutzt werden und nicht vom JavaClient.

Der JavaClient selbst kann seine eigene Priorität nicht ändern. Dazu gibt es eine Funktion in Windows, die aufgerufen wird, wenn z.B. der Bildschirmschoner oder der Windows-Service den JavaClient startet.

Mir ist immer noch nicht klar, wie das am einfachsten mit einer Batchdatei zu machen ist, weil der Parameter /low nicht funktioniert. Wahrscheinlich geht das gar nicht, weil das ja alles in einem DOS-Fenster abläuft und soweit ich weiss kann man unter DOS keine Priorität für Windows-Programme verändern oder setzen .... :wink:

... soweit ich weiss bekommt der gestartete Prozess die Priorität der aufrufenden Console (DOS-Fenster) und die ist "Normal". :roll:

Pascal

Re: Priorität von ZetaGrid

#22 Ungelesener Beitrag von Pascal » 26.09.2002 22:52

dismit hat geschrieben:
... soweit ich weiss bekommt der gestartete Prozess die Priorität der aufrufenden Console (DOS-Fenster) und die ist "Normal". :roll:
Wenn dem so ist, ist doch die Abbruchmethode des Bildschirmschoners die elegantere. Da kann ich behutsam den einen Thread, der auf Normal(acht) läuft, auf Below Normal (sieben) reduzieren. (Ziffern wegen Smilies ausgeschrieben.)
Zuletzt geändert von Pascal am 26.09.2002 23:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Priorität von ZetaGrid

#23 Ungelesener Beitrag von Bananeweizen » 26.09.2002 23:12

dismit hat geschrieben:Mir ist immer noch nicht klar, wie das am einfachsten mit einer Batchdatei zu machen ist, weil der Parameter /low nicht funktioniert. Wahrscheinlich geht das gar nicht, weil das ja alles in einem DOS-Fenster abläuft und soweit ich weiss kann man unter DOS keine Priorität für Windows-Programme verändern oder setzen .... :wink:
Nicht ganz...
... soweit ich weiss bekommt der gestartete Prozess die Priorität der aufrufenden Console (DOS-Fenster) und die ist "Normal". :roll:
Deswegen ja "start /low blabla". "start" erzeugt eine neue Konsole, und die hat in diesem Fall die Priorität niedrig. Tipp mal "start /?" in eine Kommandozeile, dann erfährst du mehr.

Ciao, Michael.

dismit

Re: Priorität von ZetaGrid im DOS-Fenster

#24 Ungelesener Beitrag von dismit » 26.09.2002 23:16

Pascal hat geschrieben:
Wenn dem so ist, ist doch die Abbruchmethode des Bildschirmschoners die elegantere. Da kann ich behutsam den einen Thread, der auf Normal(8) läuft, auf Below Normal(7) reduzieren.
Das kann man mit ATM auch wenn der Client im DOS-Fenster läuft. Man braucht ja keinen Thread auswählen sondern kann den ganzen Prozess eine Stufe niedriger setzen, denn Priorität "Low" bedeutet, dass alle nicht zeitkritischen Threads um vier Stufen niedriger laufen und nicht nur der eine mit der meisten Rechenzeit. :smoking:

@Bananeweizen

Ich habe mal Start /? eingegeben. Unter Win98SE gibt es die Option l(ow) noch nicht. Nur m(inimized), max(imized), r(estored) und w(ait).

Deshalb hat es also nicht geklappt als ich den Parameter /low aus dem *cmd-File verwendet hatte.

Ich denke diese *.cmd-Files sind erst ab Windows-NT/2000 etc. zu verwenden. Unter Win98 habe ich nichts damit anfangen können. Und einen voreingestellten Datei-Handler für *.cmd-Files hat Win98 ja auch nicht. :-?
Zuletzt geändert von dismit am 26.09.2002 23:27, insgesamt 2-mal geändert.

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