https://www.tagesschau.de/wissen/weltra ... r-100.html (=Quelle für Bild unten)

(...)Was Venus und Jupiter zu den hellsten Planeten macht
Die beiden Planeten reflektieren jeweils etwa so viel Sonnenlicht wie frisch gefallener Schnee. Die Venus ist von dichten Wolken bedeckt und Jupiter ist ein Gasplanet. Er besteht gewissermaßen aus nichts anderem als etwas Wolkenähnlichem. Jupiter ist zudem riesig - der größte Planet im ganzen Sonnensystem.Merkur ist dagegen im Vergleich eher ein winziger Gesteinsbrocken und staubbraun. Er reflektiert gerade mal sechs Prozent des Sonnenlichts, das ihn trifft. Davon trifft ihn allerdings jede Menge, so nahe, wie Merkur der Sonne ist.
Merkur im Juni besonders hell
Immerhin: Im Juni ist Merkur fast heller als jeder Stern. Am hellsten ist er gleich zu Monatsbeginn, danach verliert der kleine Planet Abend für Abend an Helligkeit. Nach dem 10. Juni wird es schnell immer schwieriger, ihn noch zu sichten: Merkur wird nicht nur immer dunkler, sondern steht auch immer tiefer.
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Die innersten Planeten brachten die Erde in Bewegung
Diese Bewegung - zwischen Erde und Sonne hindurch - vollführen nur die beiden innersten Planeten Venus und Merkur. Und genau diese Bewegung hat vor rund 400 Jahren das Weltbild umgekehrt: Sie brachte Astronomen der Renaissance wie Kopernikus auf den damals ketzerischen Gedanken, dass die Planeten womöglich gar nicht um die Erde kreisen, sondern um die Sonne. Und die Erde mit ihnen. Kopernikus soll übrigens geklagt haben, dass er selbst Merkur nie erblickt habe. Vielleicht haben Beobachter die kommende Tage da mehr Glück.
Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Kopernikus
