- Zuerst die guten Nachrichten: Das Checkpointing funktioniert sehr gut auch wenn wir noch herausfinden müssen wie man die Häufigkeit der Snapshots einstellen kann.
- die Automatische Verlängerung der Ablaufzeit hat ebenfalls funktioniert, auch wenn wir diese bei diesen kurzen Paketen noch nicht gebraucht haben.
- Auf Windows Systemen gibt es Probleme mit der Pfadlängenbegrenzung auf 256 Zeichen bei zu langen Paketnamen. Der Client verwendet den Paketnamen um die VM in einem Unterordner im slot Verzeichnis anzulegen. Dabei wird der Name als Ordnername und Dateiname verwendet, was den Zeichenverbrauch verdoppelt und man schneller an die Grenze stößt. Wir umgehen das Problem zur Zeit mit der Generierung von kürzeren Paketnamen.
- Unter noch ungeklärten Ursachen berichtet der Client von einem Fehler 194 wenn beim normalen herunterfahren der VM die Virtuelle Festplatte plötzlich verschwindet. Die wissenschaftlichen Ergebnisse sind zu der Zeit aber schon gesichert und auf den Server hochgeladen. Ich habe die Aufgaben per Hand als erfolgreich geändert, da müssen wir aber eine bessere Lösung finden.
- Wenn man mehr als eine VM auf einem Rechner laufen lässt dann wird der Rechner langsam. Dies hat mehrere Ursachen (begrenzter RAM, Overhead der Virtualisierung) und hat auch zu Abbrüchen geführt. Nichtsdestotrotz sollte der Client keine VM-Aufgabe starten wenn nicht genug RAM zur Verfügung steht, das müssen wir uns nochmal mit den BOINC Entwicklern genauer anschauen.
- VirtualBox 4.2.18 hat ein Problem bei der Wiederherstellung eines vorhandenen snapshots. Dies wird auch von den BOINC Entwicklern untersucht da T4T und Climate@home die gleichen Probleme mit dieser Version haben. Ich möchte alle Betatester bitten auf Version 4.2.16 zu wechseln oder die cmsearch VM Anwendung zu deaktivieren. Ich kann Serverseitig da nichts einschränken.
- Teilnehmer welche BOINC als Dienst (Service) installiert haben müssen ebenfalls den Betatest verlassen oder auf die Version 7.2.11 (aktuelle Entwicklerversion) wechseln wo das Problem beseitigt sein soll.
- Der Credit wird anhand der CPU Zeit des vboxwrapper und nicht der tatsächlich von der VM genutzten Zeit berechnet, daher ist der Wert auch so gering. Das wird noch genauer untersucht.
- Der Mangel an RAM ist ein weiteres Problem was ich noch weiter testen muss. Ich versuche die VM so zu modifizieren das es erkennt wenn der zugeteilte RAM knapp wird und dann die Berechnung mit einem Fehler abbricht so dass wir die Aufgabe an einen Rechner mit mehr RAM senden können. Erst wenn das gelöst ist können wir die 4GB RAM Forderung nach unten korrigieren und auch eine 32-Bit VM anbieten.
Die verbleibenden cmsearch XXL Aufgaben werden langsam auslaufen. Alle Arbeitspakete welche noch kein erfolgreiches Ergebnis haben werden nicht erneut versendet und warten auf eine konvertierung zur cmsearch VM. Die Arbeitspakete wo bereits ein erfolgreiches Ergebnis vorhanden ist werden an Rechner mit hoher "immer an" Wahrscheinlichkeit versendet.
Vielen Dank nochmal an die fleißigen Betatester.




