Wo bekomme ich die Infos darüber her - und zwar haarklein - was bislang in Sachen VM vom CERN geleistet wurde? Wo sind wohl die Infos zu den Alternativansätzen des Londoner BOINC Workshops zu bekommen? Kann mir da jemand unter die Arme greifen? Ich brauche eine detaillierte Übersicht über die Vorarbeiten, um das Projekt auszuschreiben. Wir können nicht länger auf andere warten. Ein Jahr ist genug.
Michael.
Universelles Checkpointing Projekt
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Michael H.W. Weber
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MReed
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Re: Universelles Checkpointing Projekt
Da man im CERN direkt keinerlei Information über den aktuellen Stand der Dinge bekommt (zumindest nicht mit Mitgliedsausweis und den Namen der Projektmitglieder) kann ich dir leider nicht mehr sagen, als die beiden Mail-adressen, die du von mir per PM bekommen hast (und leider auch schon kanntest).
Insofern kann ich dir nur den Rat geben, dich mal per Mail bei denen zu melden, vllt geben sie dir ja die entsprechenden Infos.
Insofern kann ich dir nur den Rat geben, dich mal per Mail bei denen zu melden, vllt geben sie dir ja die entsprechenden Infos.
MfG
MReed

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ChristianB
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Re: Universelles Checkpointing Projekt
Vom CERN gibt's nur die Infos die auch in den Folien drinn sind. Weitergehende Informationen könnte Ben Segal rausrücken der den besten Draht zu den Entwicklern am CERN haben sollte.
Der CERN-VM Ansatz ist aber nie mit dem Blick auf Checkpointing entwickelt worden. Das ist eher eine einheitliche Umgebung um die Programme vom Cluster nicht umschreiben zu müssen und auch auf Volunteer Computing nutzen zu können. Vor einem Jahr klang das noch alles sehr positiv, was aber jetzt in London vorgestellt wurde war einfach nur ein CERN Eigenbau der nicht von anderen benutzt werden kann.
Da gingen die anderen zwei Ansätze von Diego Fereira und Chris Reynolds schon in eine viel bessere Richtung. Ausgehend von Reynolds' Entwurf eines Plugins für virtuelle Maschinen sollte man die Spezifikation für ein universelles Checkpointing gestalten.
Die Vorarbeiten von Reynolds sind hier: Blender und BOINC
Der Quellcode soll demnächst veröffentlicht werden, wo hat er nicht gesagt aber er wird das Projekt von seiner Seite aus einstellen. Das könnte dann die Grundlage für jemanden anderes sein um es weiterzuentwickeln.
IMHO sollte eine Spezifikation für universelles Checkpointing aber nicht ausschließlich auf bisherigen Entwicklungen anderer basieren. Eine Spezifikation beschreibt ja eher den Endzustand den man gerne erreichen würde. In diesem Falle also ehr so etwas wie:
Universelles Checkpointing in BOINC ist ein Mechanismus der eine ausgeführte Anwendung während der Laufzeit "einfriert" (hybernate) und den Speicherinhalt auf die Festplatte schreibt. So kann nach einem Neustart des BOINC-Client (oder des Rechners) dieses Speicherabbild wieder geladen und an der selben Stelle weiter ausgeführt werden. Dieser Mechanismus muss in Betracht ziehen, dass:
Der CERN-VM Ansatz ist aber nie mit dem Blick auf Checkpointing entwickelt worden. Das ist eher eine einheitliche Umgebung um die Programme vom Cluster nicht umschreiben zu müssen und auch auf Volunteer Computing nutzen zu können. Vor einem Jahr klang das noch alles sehr positiv, was aber jetzt in London vorgestellt wurde war einfach nur ein CERN Eigenbau der nicht von anderen benutzt werden kann.
Da gingen die anderen zwei Ansätze von Diego Fereira und Chris Reynolds schon in eine viel bessere Richtung. Ausgehend von Reynolds' Entwurf eines Plugins für virtuelle Maschinen sollte man die Spezifikation für ein universelles Checkpointing gestalten.
Die Vorarbeiten von Reynolds sind hier: Blender und BOINC
Der Quellcode soll demnächst veröffentlicht werden, wo hat er nicht gesagt aber er wird das Projekt von seiner Seite aus einstellen. Das könnte dann die Grundlage für jemanden anderes sein um es weiterzuentwickeln.
IMHO sollte eine Spezifikation für universelles Checkpointing aber nicht ausschließlich auf bisherigen Entwicklungen anderer basieren. Eine Spezifikation beschreibt ja eher den Endzustand den man gerne erreichen würde. In diesem Falle also ehr so etwas wie:
Universelles Checkpointing in BOINC ist ein Mechanismus der eine ausgeführte Anwendung während der Laufzeit "einfriert" (hybernate) und den Speicherinhalt auf die Festplatte schreibt. So kann nach einem Neustart des BOINC-Client (oder des Rechners) dieses Speicherabbild wieder geladen und an der selben Stelle weiter ausgeführt werden. Dieser Mechanismus muss in Betracht ziehen, dass:
- eine Anwendung auch mehrere Prozesse beinhaltet (Child-Prozesse) oder auch andere Anwendungen starten kann (MultiApplication)
- die Restriktionen bezüglich des verwendeten Festplattenspeichers vom Nutzer berücksichtigt werden
- ...
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Michael H.W. Weber
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Re: Universelles Checkpointing Projekt
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