DeFacto: Primfaktorzerlegung

Knacken von Verschlüsselungen bei den Projekten RC5-72, Enigma@Home und anderen
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laguna
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#505 Ungelesener Beitrag von laguna » 03.04.2008 11:32

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Also seit gestern Mittag scheint da alles schief zu laufen. Meine Clients kriegen keine Arbeit und die Statistiken sind völlig im Eimer. :roll:

Michael.
Yup, ich hab den Client beendet und rechne wieder woanders..
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frank
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#506 Ungelesener Beitrag von frank » 03.04.2008 13:25

Ist ja sowieso beendet. Die Jungs haben den zweiten Platz gemacht, gewonnen hat das Team mit diesem Titel, von dem ich die Worte lesen kann, aber nicht im Ansatz eine Vorstellung habe, worum es bei dem Projekt geht.
Innere Automorphismen und Galoisverbindungen von Cofunktionen
:confused:

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Thommy3
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#507 Ungelesener Beitrag von Thommy3 » 03.04.2008 14:02

Dürfte so im 3., 4. Semester mathe drankommen, Algebra I oder II.

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frank
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#508 Ungelesener Beitrag von frank » 03.04.2008 14:14

Ich denke das Moped heißt "Jugend forscht" und wendet sich an Schüler...

test123
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#509 Ungelesener Beitrag von test123 » 03.04.2008 14:15

Naja, der Titel besteht ja auch aus einer Aneinanderreihung von selbsterdachten Begriffen. Was die Jungs unter Galois-Verbindungen oder Co-Funktionen verstehen (sind halt keine Fachbegriffe) werden sie schon in ihrer Arbeit definiert haben. Leider ist damit der Titel aber nicht gerade sehr aussagekräfti, man müsste nen Abstract dazu haben, um zu wissen, worüber sie reden.

Aber ja, das ganze Thema sollte in der Algebra eingeordnet sein.


Mal kurz ne kleine, ungenaue Begriffsklärung:

Innere Automorphismen sind nichts anderes als Abbildungen eines Objekts auf sich selbst, welche sich gut mit Addition und Multiplikation vertragen, d.h. für alle x und y soll f(x+y)=f(x)+f(y) und f(x*y)=f(x)*f(y) gelten. Diese Abbildungen bilden dann selbst wieder eine algebraische Struktur (weil man sie hintereinander ausführen kann), welche man dann Galois-Gruppe nennt.

Und nun rate ich mal ins Blaue, wobei das folgende wohl eher nur für Mathe-Studenten ohne weitere Erklärung verständlich klingen dürfte: Ich nehme mal an (kann aber auch vollkommen falsch geraten sein), dass mit Galois-Verbindungen die Bijektion zwischen Untergruppen der Galoisgruppe eiener (galoischen) Körpererweiterung und den zugehörigen Zwischenkörpern aus dem Hauptsatz der Galois-Theorie gemeint ist, und dass in de Arbeit dabei die Zerfällungskörper bestimmter Polynome und ihre jeweiligen Galois-Gruppen betrachtet wurden.

(Was allerdings das "co" bei den Cofunktionen zu bedeuten hat... Keine Ahnung. Vielleicht meinen sie da das Minimalpolynom eines "erzeugenden Elements" alpha, mit dem sich ein solcher Zwischenkörper als Q(alpha) darstellen lässt?)


Naja, bald wird ja auf den Seiten des Bundeswettbewerbs eine populärwissenschaftliche "Erklärung" des Themas stehen...

Grüße,
Cyrix

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frank
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#510 Ungelesener Beitrag von frank » 03.04.2008 14:18

test123 hat geschrieben:Naja, bald wird ja auf den Seiten des Bundeswettbewerbs eine populärwissenschaftliche "Erklärung" des Themas stehen...
Ich befürchte, ich werde darauf warten müssen, um es zu verstehen. ;)

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Michael H.W. Weber
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#511 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 03.04.2008 14:27

Galois war ein sehr vielversprechender französischer Mathematker, der allerdings sein Temperament selten unter Kontrolle hatte und zudem zu einer eher ungemütlichen Zeit mit seinen politischen Aktionen bei den Obrigen immer wieder Ungemach verursachte. Diese Charakterzüge kosteten ihn schließlich in jungen Jahren bereits das Leben (Tod nach Duell mit 20 Jahren).

Zurück zu DeFacto: Ich hätte jetzt aber schon ganz gern als Minimalauskunft von der Projekthomepage noch entnommen, ob wir nun den ComputerClub (cc2) erneut gebührend weggeknackt haben oder nicht. :funny:

Michael.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.

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laguna
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#512 Ungelesener Beitrag von laguna » 03.04.2008 17:13

Michael H.W. Weber hat geschrieben:Galois war ein sehr vielversprechender französischer Mathematker, der allerdings sein Temperament selten unter Kontrolle hatte und zudem zu einer eher ungemütlichen Zeit mit seinen politischen Aktionen bei den Obrigen immer wieder Ungemach verursachte. Diese Charakterzüge kosteten ihn schließlich in jungen Jahren bereits das Leben (Tod nach Duell mit 20 Jahren).

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Michael.
Ob wir cc2 geschafft haben, ist unsagbar, da die Statistiken nicht funktioniert haben...
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