@Rest:
Gestern gegen 20:40 Uhr habe ich Cluster-Node 2 mit den neusten NVIDIA-Treibern zu bestücken probiert, um Christians GTX 460er im Namen des Herrn ins Rennen zu schicken.
Habe mich nach einigen Recherchen der vergangenen Wochen für Antergos entschieden.
Um 23:45 lief die Maschine mit den neusten NVIDIA-Treibern inkl. CUDA- & OpenCL-Support und began die erste Einstein@home GPU-WU zu knuspern. Händische NVIDIA-Treiberinstallation (natürlich wird das freie Zeug per "default" installiert) über pacman in der Konsole konnte wie unter Manjaro durchgefüht werden, aber hier mit dem gewünschten Erfolg.
Antergos ist ein ArchLinux-Derivat, das am engsten an das original-Arch angelehnt ist. Es benutzt auch deren Originalrepositories. Im Grunde könnte man sagen, dass es Archlinux mit einem grafischen Installer ist und damit genau das, wonach ich immer gesucht habe. Also für diejenigen, die wie ich den Speicherplatz in ihrer Birne für anderes als Kommandozeilenparametertexte reserviert haben...
Die aktuelle Live-CD bietet den 3.16er Kernel und hat ein exzellentes Look & Feel. Ein Problem stellte ich allerdings fest: Das Auto-Setup von LVM führt zu einem Absturz.
Will mal schauen, bislang gefällt es mir gut.
Einen Node will ich ggf. noch unter Sabayon (Gentoo-Derivat) betreiben.
Michael.
P.S.: Christians 460er hat uns um kurz nach 24 Uhr dann doch noch dazu genötigt, einen Gehäusequirl nachzurüsten. Die entstehende Hitze war vom Netzteillüfter allein dann wie erwartet doch nicht mehr abtransportierbar. Ich hatte erst noch mit dem Gedanken gespielt, auf der Stahloberfläche des Gehäuses schnell noch ein Spiegelei zu braten, aber im Kühlschrank war leider keins mehr. Zudem konnten wir so den Flughafenlärm im Maschinenraum merklich minimieren.






