Wie läufts eigenlich mit Linux

Kaufempfehlungen, Hardwaretips, Softwareprobleme, Overclocking, Technikfragen ohne Bezug zu DC.
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frank
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Wie läufts eigenlich mit Linux

#1 Ungelesener Beitrag von frank » 25.03.2003 20:21

Moin,
für einen neuen Rechner spiele ich mit dem Gedanken, mal Linux zu installieren. Da ich mich hier ja schon mehrfach als kleiner Computer-Depp geoutet habe, (Meine Kiste läuft halt unter Windoof ME und wenn was war, konnte ich mich bisher immer auf Freunde verlassen :roll: ) bin ich mir aber nicht so sicher, ob das wirklich eine schlaue Idee ist.
Also Fakt ist: Auf DOS Ebene war ich immer ziemlich hilflos, gängige Programme habe ich eigentlich immer soweit gebracht, wie ich sie haben wollte (Hilfe Routinen, Freunde gelöchert etc.). In meinem Umfeld kenne ich niemanden, der Linux betreibt, ich wäre also ganz auf mich gestellt :gocrazy: .
Sollte ich den Versuch trotzdem Wagen?? Gibts am Ende inzwischen sogar was für Leute wie mich?? (Also CD rein, Anweisungen folgen und fertig ist die Installation) Und wie siehts mit einem wie auch immer gearteten Office Paket aus??

Vielleicht werde ich dann ja doch noch ein kleiner Experte .....
:smoking:

frank

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Patrick Keller
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#2 Ungelesener Beitrag von Patrick Keller » 25.03.2003 20:24

Ich würde auf jeden Fall winxp oder 2k draufmachen und dann noch als dualboot linux.
soooo kompliziert is es gar net ,wenn man ne grafik oberfläche verwendet ,beim command line wirds schon schwerer ....
ich empfehl dir ma redhat , die installation is wirklich einfach. (meld dich in pm wenn du nen link haben willst)der einstieg is auch net so schlimm ,nur um halt alles auszunutzen (was sowieso keiner kann) brauchts schon en bissl zeit

Pascal

#3 Ungelesener Beitrag von Pascal » 25.03.2003 20:31

Hehe...welcome in a better world :wave: :wave: :wave:

Probiers auf jeden Fall aus!
Wäre gut, wenn du ne zweite Festplatte hättest, nur mal so als Tipp. :wink:

Allerdings ist Linux nicht ganz soo einfach wie Windows, daher empfehle ich dir mal zwei Bücher, die du vorher oder während der Installation lesen kannst:

- Markt & Technik: Linux & KDE

- Göstenmeier: Einsteigerseminar Linux (2. Auflage)

Gibts günstig bei Amazon.de, auch gebraucht :wink:

Zum Anfang könntest du dann die Boot-CD von der SuSE 8.1 vom FTP-Server ziehen. Der Rest der Installation geht übers Internet und ganz flott. (mit DSL, weniger Geld ist mehr :wink: )

Ansonsten schau abends mal im Chat vorbei, bin dort sehr oft anzutreffen.

Und: schau mal hier: www.kde.org und www.openoffice.org

:wave:

markushabig@gmx.de

#4 Ungelesener Beitrag von markushabig@gmx.de » 25.03.2003 21:17

Hallo, du kannst auch Knoppix verwenden. Das ist ein "Live- Linux"! CD reinlegen, davon booten, und schon begrüßt dich dein Linux. Hat den Vorteil, dass du keine neue Partition einrichten musst, und dir alles mal in Ruhe anschauen kannst.

Grüße

Markus

markushabig@gmx.de

#5 Ungelesener Beitrag von markushabig@gmx.de » 25.03.2003 21:20

Sorry, habe das wichtigste vergessen!
http://www.knopper.net

:-)

Wenn du sonst noch Fragen zu Linux hast sind unter www.linuxforen.de immer hilfsbereite Menschen die dir da gerne weiterhelfen. (Achtung Schleichwerbung: Wir haben auch ein eigenes Seti team unter seti.linuxforen.de)

Gruß

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#6 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 26.03.2003 08:11

Ich empfehle ebenfalls KNOPPIX für den ersten Überblick.

Michael.
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dentist
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#7 Ungelesener Beitrag von dentist » 26.03.2003 23:03

Als Ein-/Umsteiger von Windows ist als Installation auf jeden Fall SuSE oder RedHat zu empfehlen, speziell die Installation von SuSE 8.X geht schon fast automatisch. Auch nach der Install wird man erst mal nicht mit der Shell (ähnlich Eingabeaufforderung) "belästigt", es gibt ähnlich wie unter Windows eine grafische Oberfläche. Die beiden bekanntesten sind KDE und Gnome, probier einfach aus, welches dir eher zusagt...
Ansonsten kann ich meinen Vorrednern nur beipflichten :)
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frank
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Danke

#8 Ungelesener Beitrag von frank » 27.03.2003 06:59

Vielen Dank für die zahlreichen Tipps und Hinweise :D

Ich werde mich wohl mal etwas genauer auf den Knoppix Seiten umsehen, vielleicht noch eins der empfohlenen Bücher kaufen und dann eine der erwähnten, vergleichsweise narrensicheren Linux-Geschichten nutzen.
Kann also noch ein wenig dauern, bis ich den Schritt wirklich vollziehe. Außerden muss ich ja auch erst noch den neuen Rechner zusammenschrauben. (Ihr merkt, Hardware macht mir lange nicht solche Probleme, wie die Software :smoking: )

Bei Erfolg werde ich außerdem bestimmt auch noch eine kleine Meldung posten (Falls das dann überhaupt jemanden interessiert :blush: )

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#9 Ungelesener Beitrag von al » 27.03.2003 12:58

Für meinen Geschmack ist Gentoo (www.gentoo.org) die derzeit beste Linux-Distribution (und ebenfalls frei). Allerdings muss man schon etwas Ahnung mitbringen und auch Zeit, weil alle Pakete als Sourcecode aus dem Netz gezogen und auf der Zielmaschine kompiliert werden. Dafür ist der Kram aber dann auf die entsprechende CPU optimiert und ich hab nicht ständig irgendwelche Helferlein, die mir die Konfig nach ihren Wünschen ummodeln (siehe RedHat und SuSE).

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BrainMcFly
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#10 Ungelesener Beitrag von BrainMcFly » 27.03.2003 15:15

ok um die verwirrung zu steigern empfehle ich Mandrake als Distribution, ich war hellauf begeistert wie flott die Installation verlief, alle Geräte waren sofort eingebunden...

http://www.mandrakelinux.com/de/

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#11 Ungelesener Beitrag von dentist » 27.03.2003 23:15

Hey, es geht nichts über Debian/GNU 8) 8) 8)
Allerdings haben wir damit im Thread erreicht, was nicht passieren sollte: Einen Einsteiger mit zuviel Info zu verwirren...
Ich hab auch mal bei null mit SuSE begonnen, weil es eben extrem einsteigerfreundlich ist. Nach und nach habe ich die Finessen von Linux kennen gelernt: Kernel selbst kompilieren, Software als Source ziehen, um sie danach speziell für das System zu kompilieren, 3D-Beschleunigung unter X usw.
Inzwischen bin ich bei Debian angekommen, aber SuSE war trotz allem sehr hilfreich, einen Einstieg in die Linux-Welt zu bekommen...
P.S.: Gentoo basiert auf Debian ;)
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al

#12 Ungelesener Beitrag von al » 28.03.2003 10:02

Naja, mich erinnert die Paketverwaltung in Gentoo eher ein wenig an BSD.

Aber du hast schon Recht, wenn man sich das erste Mal mit Unix/Linux geschäftigt, dann ist SuSE sicher keine verkehrte Entscheidung. Erst im laufe der zeit ergeben sich ja dann spezielle Anforderungen und dann muss man sich dann halt das passende System suchen. Aber kann ja auch sein dass mal einer sein Leben lang mit SuSE glücklich wird. Ist auch ein wenig Geschmacksfrage.

Manchmal läufts auch nach dem Schema "Sag mir welches Unix und welche Distribution du hast und ich sage dir wieviel Ahnung du hast.", also reines Prolltum. ;)

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