CPU-Vergleich - Operation Größenwahn

Grid-Computing, technische Entwicklung von Distributed Computing...
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Wurmi
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#61 Ungelesener Beitrag von Wurmi » 19.07.2002 08:56

Michael H.W. Weber hat geschrieben: @Wurmi: http://bhs.broo.k12.wv.us/homepage/staf ... ster10.jpg

Sowas steht in Bälde hier in meinem (dann ehemaligen) Kleiderschrank - allerdings mit dem Unterschied, daß meine Kisten allesamt Dualboards sein werden. :evil2:
Hardwaremäßig seeehr schön (das Stomp-Monster). Mein Aufbau hätte, ähem, weniger effizient ausgesehen:blush:. Das Betrübssystem, das die Jungs verwenden, läßt mich jedoch gruseln :worry:.

Dir wünsche ich natürlich maximalen Erfolg :good:! Wäre nett, wenn uns die finalen Kennzahlen (wieviele Proz, RAM, Strom, Geld etc.) nach erfolgreicher Inbetriebnahme (und nur dann :vamp:) mitteiltest (ich liebe den Konjunktiv).

Noch ein Hinweis zur Kühlung. Duch Extreme Use of Nearly Universal Cooling Hardware (E.U.N.U.C.H.) ist eine Übertaktung um den Faktor 10 realisiert worden :blueshocked:. Allerdings nur auf Qualitätshardware :biggrin4:.

Musch a langsam ins 'gschäft fahre.


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Michael H.W. Weber
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#62 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 27.07.2002 11:01

Ahhh, hier wieder ein Übersichtsartikel zu meinem Lieblingsthema - AMD DualSysteme: http://www.zdnet.de/techexpert/artikel/ ... 00-wc.html

:D
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PantherTi
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AMD XP - Prozessor ist eine recht gute Wahl ....

#63 Ungelesener Beitrag von PantherTi » 28.07.2002 15:03

Hallo Michael!

Wahrscheinlich hast Du längst für ordentliche Rechenpower gesorgt. Nichtsdestotrotz kann ich dir versichern, daß ein Elitegroup-Motherboard-K7S5a zusammen mit 512 MB-DDR-RAM und einem der neuen 2100+ XP Prozessoren von AMD ein sehr gutes Gespann bilden.
Warum gerade dieses Board?
Ganz einfach, weil es eben nicht den fehlerbehafteten VIA-Chipsatz, sondern den SIS 740 Chipsatz bietet. Stabil, schnell, und nochmals stabil. Was will man mehr von seinem Rechner?
Zur Zeit habe ich eine 2000er AMD-CPU (1666 Mhz) mit eben diesem Motherboard im Einsatz und ich bin mehr als zufrieden damit.
Mein Rechner läuft von früh bis spät und das meist rund um die Uhr.
Ich möchte dir aber auch nicht verheimlichen, daß das um und auf bei solch einem Rechenpacket auch die Grafikkarte ist.
Nach vielem hin und her konnte ich die Temperatur konstant halten. Jedoch nur durch den Einsatz einer Low-(Strom)-Power Kyro II 4500 Grafikkarte. Beim Einsatz einer Geforce, egal welchen Kalibers, gerät die Temperatur der CPU unweigerlich in die Höhe. Höchstwahrscheinlich ist dafür die von der Grafikkarte benötigte höhere Stromspannung verantwortlich. Bei Motherboards mit VIA-Chipsatz konnte ich dies noch in viel stärkerem Ausmaße nachvollziehen. Grafikkarten mit Nvidia oder ATI-Chipsatz ziehen nämlich mächtig viel Ampere vom Netzteil.

Ich habe mein Elitegroup K7s5A schon mehr als ein Jahr. Frisch als es in den Handel kam hatte ich es mit einem AMD Athlon 1400 Mhz Prozessor gekauft. Da das Board sowohl alte SDRAM als auch neue DDR-Ram Steckplätze aufweist - wobei man allerdings beide Arten von Speicher nicht mischen darf - war mir der Wechsel von SDRAM auf DDR-RAM vor nun zwei Monaten ein Leichtes.
Nach dem Athlon 1400 Mhz Prozessor folgte die Aufrüstung auf einen AMD XP 1500+ bis hin über 1600, 1700, 1800, 1900, zum nun im Rechner befindlichen AMD 2000 XP Prozessor, der bekanntlich mit 1666 Mhz läuft.
Diese Woche werde ich mir den neuen 2100+ von AMD kaufen und mein Board damit aufrüsten. Durch die offizielle Preissenkung die AMD schon für Montag ankündigte, ist wohl der Straßenpreis dieses Prozessors bei rund 180 Euro. Wenn man allerdings lange genug sucht, findet man sicherlich einen Händler, der ihn vielleicht gar um 160 Euro verkauft.


Warum kein Dual-Board?
Die Prozessorreihe XP von AMD bietet so viel Leistungsreserve, daß ich im Zusammenspiel mit Windows XP mehrere Clients parallel mit einer einzigen CPU laufen lassen kann ohne merkbare Einbußen bei der Leistung meines Gerätes. Natürlich funktioniert dies nur bei multitaskfähigen Rechenprojekten wie FindADrug, wo ich sogar bis zu 30 Clients gleichzeitig parallel laufen habe. Seti und all die anderen quittieren den Start mehrerer Clients hingegen mit Schneckentempo.



Gruß
Panther

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#64 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 28.07.2002 15:33

Also, da kann ich nicht so ganz folgen. Du willst mir doch wohl nicht weismachen, daß mehrere Find-A-Drug Clients (gleichzeitig geöffnet) einen höheren (nahezu doppelt so hohen womöglich - muahahaha :lol: ) Rechendurchsatz haben, als wenn ich einen Client sequentiell mehrere Kandidaten abarbeiten lasse? Das dürfte physikalisch unmöglich sein. Deine CPU hat ein maximale Leistungsfähigkeit. Die wird laut Taskmanager auch voll beim Laufenlassen eines Klienten ausgeschöpft. Wenn Du mehrere Clients parallel startest, hast Du natürlich immer noch volle Auslastung, aber die CPU-Power wird nun auf zwei Tasks verteilt - diese Verteilung sollte (muß aber nicht) gleich sein. Laß Dich nicht von den Rotationsgeschwindigkeiten der Moleküle verwirren. Und bedenke bitte, daß die Kandidaten SEHR unterschiedlich sind. Es kann sein, daß die Fortschrittsanzeige so aussieht, als wenn beide Klienten gleich schnell vorwärtskommen. Das liegt dann aber daran, daß der eine Kandidat weniger anspruchsvoll ist, würde ich sagen. :wink:
Das die dc Clients unterschiedlich gut programmiert sind und sich daher anders verhalten, wenn man mehrere Instanzen startet, sehe ich ja ein.

Was die DualSysteme angeht, so besteht überhaupt kein Zweifel daran, daß die mehr Durchsatz in dc-Projekten erzielen als ein single-CPU-System (vorausgesetzt man benutzt das richtige OS, versteht sich). Ist ja auch logisch - schließlich hocken zwei CPUs drin. Andere pro's und contra's haben wir in diesem Forum ja schon ausführlich besprochen. Übrigens haben SETI-Tests angeblich gezeigt, daß ein Dualsystem sogar marginal mehr Durchsatz erzielen kann als zwei Einzelsysteme - würde selbst darauf allerdings nicht wetten.

Was an Elitegroup gut ist, ist, daß die Massenware herstellen, die anständig gecheckt sein muß, bevor in Millionenstückzahlen produziert werden kann. Auch ist der SIS Chipsatz cool - aber der nForce ist cooler.

Michael.
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Wundersames Verhalten der FindAdrug Clients!

#65 Ungelesener Beitrag von PantherTi » 28.07.2002 15:52

Hallo Michael!

Es freut mich so schnell von dir zu hören.
Auch Du hast recht, aber so ganz kann ich FindAdrug noch nicht verstehen.
Ich habe es die letzten drei Tage ausgiebig getestet.

Bis zu 30 Clients gleichzeitig geöffnet und rechnen lassen.
Vor diesem Versuch habe ich insgesamt 3 Workunits mit nur einem Client nacheinander abrechnen lassen. Alles im Zeitrahmen von ein paar Stunden. Nun jedoch mußte ich feststellen, daß zwei meiner Clients nun schon seit mehr als 150 000 Sekunden am Rechnen sind. Sie stehen im Moment bei 92,4 Prozent und der andere bei 89,3 Prozent.
So weit so gut. In der Zwischenzeit sind jedoch andere Clients schon nahezu fertig mit dem Rechnen. Nun müßte man ja sagen können, daß ich selbst schuld sei, denn mehrere Clients parallel sorgen ja auch für eine Aufteilung meiner relativen Rechenleistung.

Nun habe ich jedoch mit dem Programm GoBack meinen Computer nach dem Fertigrechnen von vier Clients zurückgesetzt. Daß heißt ich hatte dann den Stand von vor meinem Testversuch.
Und nun wirst Du staunen!
Die Rechenzeit aller vier Clients war eben so hoch beim Einzelrechnen wie auch beim vorigen Versuch mit dem Parallelrechnen.

Kann es sein, daß der FindAdrug Client derart wenig Rechenleistung benötigt, daß sogar das parallele Abarbeiten von mehreren Clients gleichzeitig zu keiner Verminderung der CPU-Leistung führt?
Ich denke ja, denn ich hatte exakt die selbe Rechenzeit einzeln wie eben auch beim gleichzeitigen Rechnen und auch die selbe Hit-Anzahl.
Übrigens scheint auch der Einsatz von UD zusammen mit FindAdrog keine Leistungseinbuße zu verursachen.
Könnte es vielleicht doch sein, daß diese Art von Client-Programmen einfach nicht viel Rechenleistung benötigen?


Gruß
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Re: Wundersames Verhalten der FindAdrug Clients!

#66 Ungelesener Beitrag von Wurmi » 28.07.2002 17:24

PantherTi hat geschrieben:Die Rechenzeit aller vier Clients war eben so hoch beim Einzelrechnen wie auch beim vorigen Versuch mit dem Parallelrechnen.
<snip>
Könnte es vielleicht doch sein, daß diese Art von Client-Programmen einfach nicht viel Rechenleistung benötigen?
Ich kann mir nur einen Grund vorstellen, warum mehrere Clients parallel sich gegenseitig die Rechenzeit nicht streitig machen: Der Client könnte die Schwankungen im Zeitverhalten des Systems verwenden, um Zufallszahlen zu generieren :shake:. Bspw. kann man den Prozeß für 10ms schlafen legen und die Anzahl der CPU-Takte bis zur nächsten Aktivierung bestimmen. Die unteren Bits sind dann eine gut Rauschquelle :drinking:.

Wenn der Client das tatsächlich so tut, muß es eine Schwelle für die Anzahl paralleler Prozesse geben, ab der die Geschwindigkeit der einzelnen Clients deutlich abnimmt. Dann nämlich werden die "Wartezeiten" vollkommen durch die anderen Prozesse gefüllt :attention: .

Probier's einfach mal aus. Wäre sicher für alle hier interessant, wenn es solche "stapelbaren" Clients gibt :nice:. Ich tippe aber auf Meßfehler 8).


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#67 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 28.07.2002 17:32

Also ich kann das nicht nachvollziehen. Welches OS betreibst Du übrigens? Ich habe hier W98SE und wenn ich TSC (was die "UD engine" benutzt) zusätzlich zu Find-A-Drug starte, beansprucht TSC >85% CPU-Power, während Find-A-Drug auf <10% gedrückt wird. Das äußert sich auch visuell in der Molekülbewegung innerhalb des Find-A-Drug Fensters. Find-A-Drug alleine benötigt knapp 100% CPU-Power, also von nicht ausgelastetem System kann kaum die Rede sein. Das liegt auch in der Natur der Rechnungen - die müssen "kesseln". :evil2:

Ob und wenn, wie das GoBack funktioniert, weiß ich nicht. Ich habe doch richtig verstanden, daß Du meinst, daß ein separater Find-A-Drug Task genausoviel Zeit beansprucht, wie vier paralell laufende? Ich glaube es nicht. :roll:

Michael.
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FindAdrug, aber auch FindAanswer?

#68 Ungelesener Beitrag von PantherTi » 28.07.2002 22:28

Mittlerweile bin ich mir selbst nicht mehr ganz schlüssig.
Zur Zeit läuft ein einziger Task. Dieser allerdings bereits 167 000 Sekunden. In dieser Zeit hat er 217 hits gelandet.
Zwar ganz schön, aber dennoch nicht so leicht erklärbar, denn als eben genau dieser Task parallel mit anderen Tasks arbeitete, lief er nicht ein bischen langsamer. Komisch, aber so ist es nun einmal.
Normalerweise müßte also dieser langlaufende Task nun viel schneller laufen.

Natürlich scheint es unsinnig, mit nur einer CPU mehrere Rechen-Tasks gleichzeitig laufen zu lassen. Vor allem dann, wenn diese Clients die CPU voll auslasten. Allerdings scheinen mir diese die CPU-Leistung nicht voll auszuschöpfen.
Anders ist dies allerdings mit Seti und all den anderen Client-Programmen. Diese benötigen sehr wohl die volle CPU-Leistung.

GoBack ist ein sehr sinnvolles Programm, mit dem man bis zu drei Tage zurück gehen kann und somit bei Virenbefall oder ähnlichen Dingen wieder dort weiterarbeiten kann, wo die Welt noch in Ordnung war.
Dieses Programm ist auch sehr nützlich wenn man lästige Programmreste einfach nicht vom Rechner bekommen kann. Einfach Rückstellen und schon haben wir das Gestern auf dem PC. Ist doch schön auf diese Art und Weise in die Vergangenheit reisen zu können. Auch wenn es nur lächerliche 3 Tage sind, die man auf diese Art und Weise zurücksetzt.
Es gibt übrigens im Internet eine 10 Tage Gratis-Version von GoBack.
Unbedingt ausprobieren und ebenso fasziniert sein wie ich!
Aber Vorsicht!
Es werden auch sämtliche Rechenpakete zurückgesetzt. Also wirklich von A-Z ! Darum auch meine Möglichkeit FindAdrug so genau unter den selben Bedingungen auszutesten.


Gruß
Panther

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#69 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 28.07.2002 22:52

Ich habe das jetzt nachgemessen und komme zu dem von mir auch erwarteten Schluß, daß jeder von drei parallel laufenden Klienten nur ein Drittel der CPU-Power zugeteilt bekommt und entsprechend langsamer arbeitet. Win98SE mit ATM gemessen.

Michael.
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Für verteiltes Rechnen ist WinXP besser geeignet als Win98

#70 Ungelesener Beitrag von PantherTi » 28.07.2002 23:19

Hallo Michael!
Ich habe Windows XP im Einsatz. Mir ist bewußt, daß Windows XP die Programmabläufe optimiert bzw. korrigierend eingreift und somit den Rechenprozeß als gesamtes etwas verlangsamt. Allerdings ist auch Win98SE kaum schneller als Windows XP. Die Meßunterschiede sind also vernachlässigbar.

Übrigens kann ich als langjähriger Win98SE User nur von einer sehr schlechten Multitasking-Fähigkeit des 98er Programms berichten.
Folglich ist für mich XP die klar bessere Wahl.

Höchstwahrscheinlich wäre aber ein optimiertes Linux die Nummer 1 beim verteilten Rechnen.

Gruß
PantherTi

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Re: FindAdrug, aber auch FindAanswer?

#71 Ungelesener Beitrag von Bananeweizen » 29.07.2002 07:08

PantherTi hat geschrieben:Zwar ganz schön, aber dennoch nicht so leicht erklärbar, denn als eben genau dieser Task parallel mit anderen Tasks arbeitete, lief er nicht ein bischen langsamer.
Der Vordergrundprozeß (also das Fenster mit aktivem Fokus) hat eine höhere Priorität als die anderen Prozesse. Deshalb bekommt bei mehreren gleichen Clientinstanzen die im Vordergrund die meiste (oder sogar die komplette) Rechenleistung und scheint fast so schnell wie wenn dies die einzige gestartete Clientinstanz ist.
Irgendjemand im Board war mit mehreren DF-Instanzen auch schon mal diesem Trugschluß aufgesessen.
Höchstwahrscheinlich wäre aber ein optimiertes Linux die Nummer 1 beim verteilten Rechnen.
Sofern der Compiler den Binärcode für den Client in gleicher Qualität für Linux oder Windows erzeugen kann, ist das Betriebssystem ziemlich egal. Schließlich bekommt das Betriebssystem selbst nur Promille der Prozessorleistung ab.

Ciao, Michael.

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Re: FindAdrug, aber auch FindAanswer?

#72 Ungelesener Beitrag von Wurmi » 29.07.2002 08:52

Bananeweizen hat geschrieben:Der Vordergrundprozeß (also das Fenster mit aktivem Fokus) hat eine höhere Priorität als die anderen Prozesse.
Windows :letitout:! Wenn man den Priority-Boost aktiviert, haben alle anderen Prozesse (meist) verloren. Naja, wer mißt, mißt Mist :wink:! Wird der Bildschirmschoner dann eigentlich auch High-Prio ausgegeführt :lol:?
Bananeweizen hat geschrieben:Sofern der Compiler den Binärcode für den Client in gleicher Qualität für Linux oder Windows erzeugen kann, ist das Betriebssystem ziemlich egal. Schließlich bekommt das Betriebssystem selbst nur Promille der Prozessorleistung ab.
Mittlerweile ja! Solange man es bei wenigen (100) Prozessen beläßt :wink:.

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