Vorlesung: Grid Computing an der Uni Marburg
-
Michael H.W. Weber
- Vereinsvorstand

- Beiträge: 22920
- Registriert: 07.01.2002 01:00
- Wohnort: Marpurk
Vorlesung: Grid Computing an der Uni Marburg
Heute startet am Fachbereich Mathematik/Informatik der Philipps-Universität Marburg eine Vorlesung zum Thema Grid Computing (Prof. Freisleben). Die wöchentlich zweistündige Vorlesung ist von zweistündigen Übungen begleitet und beginnt um 13:15 Uhr auf den Lahnbergen in Hörsaal I des Mathematik/Informatik-Gebäudes. Die Übungen sind für Donnerstags 16:15-18:00 Uhr angesetzt.
Ich werde da heute mal reingucken, ob es für mich verständlich ist.
Michael.
Ich werde da heute mal reingucken, ob es für mich verständlich ist.
Michael.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.


-
SpeedKing
- TuX-omane

- Beiträge: 2943
- Registriert: 12.09.2003 17:14
-
Michael H.W. Weber
- Vereinsvorstand

- Beiträge: 22920
- Registriert: 07.01.2002 01:00
- Wohnort: Marpurk
So, die Vorlesung scheint astrein zu werden - prima Referent. Es geht in der Tat um "grid computing" im Sinne von Einbinden von Einzelrechnern in ein globales Rechennetzwerk - am besten einzubinden über 'nen Browser. Die Uni Marburg baut selbst gerade eines auf, da ja hier in der BRD mal wieder spärlichste 20 Millionen Euro investiert wurden, während England ganze 500 Millionen dafür (also die Vernetzung der Unis im Sinne eines "global grids" mit allem was dazu gehört) aufwendet. Also sehen die Unis hier davon vermutlich gar nichts. Soviel mal wieder zum Thema Forschungsstandort Deutschland.
Details zur Vorlesung können hier entnommen werden (inkl. Skript, welches noch kommt): http://ds.informatik.uni-marburg.de/de/ ... 2004/grid/
Ich werde nächste Woche mal nachhaken, ob ich nicht jede Woche die letzten 5-10 Minuten abgreifen kann, um jeweils einen dc Client in der Praxis vorzustellen - aus meinen Folien für den CCC Vortrag. Es schien mir nämlich, daß die praktischen Anwendungen ggf. etwas kurz kommen könnten. Außerdem hatte ich den Eindruck, daß der Prof. für derlei "Eskapaden" zu haben wäre.
Ich werde ihn auch bitten, ggf. die URL von Rechenkraft.net auf seine Veranstaltungsseite aufzunehmen - dürfte für die Studenten eine willkommene Abwechslung sein.
Michael.
Details zur Vorlesung können hier entnommen werden (inkl. Skript, welches noch kommt): http://ds.informatik.uni-marburg.de/de/ ... 2004/grid/
Ich werde nächste Woche mal nachhaken, ob ich nicht jede Woche die letzten 5-10 Minuten abgreifen kann, um jeweils einen dc Client in der Praxis vorzustellen - aus meinen Folien für den CCC Vortrag. Es schien mir nämlich, daß die praktischen Anwendungen ggf. etwas kurz kommen könnten. Außerdem hatte ich den Eindruck, daß der Prof. für derlei "Eskapaden" zu haben wäre.
Michael.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.


-
Michael H.W. Weber
- Vereinsvorstand

- Beiträge: 22920
- Registriert: 07.01.2002 01:00
- Wohnort: Marpurk
So - euer Rasender Reporter macht seinem Namen mal wieder alle Ehre. 
Ich bin eingeladen worden, am kommenden Donnerstag die Grid Computing Vorlesung zu übernehmen und daraus eine kleine PR-Veranstaltung für Rechenkraft.net zu machen. Ich denke doch, danach werden noch einige Leute zu uns kommen. Benutzen werde ich die CCC-Präsentation, die ich im Dezember in Berlin hielt.

Brimstone.
Ich bin eingeladen worden, am kommenden Donnerstag die Grid Computing Vorlesung zu übernehmen und daraus eine kleine PR-Veranstaltung für Rechenkraft.net zu machen. Ich denke doch, danach werden noch einige Leute zu uns kommen. Benutzen werde ich die CCC-Präsentation, die ich im Dezember in Berlin hielt.
Brimstone.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.


-
percypickwick
- PDA-Benutzer

- Beiträge: 37
- Registriert: 01.01.2003 21:20
- Wohnort: Hamburg
-
Michael H.W. Weber
- Vereinsvorstand

- Beiträge: 22920
- Registriert: 07.01.2002 01:00
- Wohnort: Marpurk
Code: Alles auswählen
Die Folien sehen für mich sehr gut aus. Sie können zusätzlich natürlich auch
noch ein wenig "Werbung" für rechenkraft.de machen. Wir sehen uns dann am
Donnerstag, 13:00 Uhr. Ich gehe dann davon aus, dass Sie die Vorlesung
komplett bestreiten. Mit etwas Diskussion dürfte man da wohl zeitlich
hinkommen, oder?
Danke für Ihre Mühe + Viele Grüsse,
Bernd Freisleben.
Michael.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.


-
SpeedKing
- TuX-omane

- Beiträge: 2943
- Registriert: 12.09.2003 17:14
-
Michael H.W. Weber
- Vereinsvorstand

- Beiträge: 22920
- Registriert: 07.01.2002 01:00
- Wohnort: Marpurk
-
Michael H.W. Weber
- Vereinsvorstand

- Beiträge: 22920
- Registriert: 07.01.2002 01:00
- Wohnort: Marpurk
Tja, was soll ich sagen. Der Vortrag ging runter wie Butter.
Mehr noch - es scheint sich möglicherweise eine Kooperation mit der Philipps-Universität Marburg anzubahnen.
Ich hatte nach dem Vortrag ein ausführliches Gespräch mit Prof. Freisleben. Darin ging es um die Möglichkeit, eine Kooperation zwischen der Uni und privaten Leuten - wie wir es sind - anzuleiern, um durch verteiltes Rechnen Wissenschaft und Forschung zu fördern - also voll und ganz im Sinne unserer zukünftigen Vereinssatzung. Die Idee ist, ein echtes Grid-Projekt im Bereich der biomedizinischen Wissenschaften oder Nanotechnologie aufzusetzen. Dazu sind Projektideen erwünscht. Unser Cluster könnte weiterhin gegebenenfalls komplett vom HRZ der Uni gehostet werden. Es ist ebenfalls denkbar, daß wir finanzielle Unterstützung für die Erweiterung des Clusters aber auch für das lange angedachte Genome@home-Überprüfungsprojekt und andere (Vereins)-Vorhaben bekommen. Ich war sehr überrascht über die positive Resonanz auf den Vortrag. Vielleicht bewirkt dies ja wirklich einen Quantensprung für uns.
Auf jeden Fall wird es in den nächsten Wochen und Monaten einiges an Überlegungen geben, was man konkret unternehmen kann. Es besteht auch die alternative Möglichkeit, daß wir evt. das MD@Home-Projekt wieder ins Leben zurückrufen. Ich habe - ohne es hier breit anzukündigen - Konstantin Leontiev und seine Kollegen ausfindig machen können. Das Projekt wurde von einem Tag auf den anderen wegen Geldmangels eingestellt und Konstantin mußte sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. Die Philipps-Universität hat enge Kontakte zur Moskauer Lomonossov-Universität, da Lomonossov selbst in Marburg studierte (Chemiker). Also besteht dort ein Interesse an Zusammenarbeit. Wollen mal sehen, was sich so ergibt.
Michael.
Ich hatte nach dem Vortrag ein ausführliches Gespräch mit Prof. Freisleben. Darin ging es um die Möglichkeit, eine Kooperation zwischen der Uni und privaten Leuten - wie wir es sind - anzuleiern, um durch verteiltes Rechnen Wissenschaft und Forschung zu fördern - also voll und ganz im Sinne unserer zukünftigen Vereinssatzung. Die Idee ist, ein echtes Grid-Projekt im Bereich der biomedizinischen Wissenschaften oder Nanotechnologie aufzusetzen. Dazu sind Projektideen erwünscht. Unser Cluster könnte weiterhin gegebenenfalls komplett vom HRZ der Uni gehostet werden. Es ist ebenfalls denkbar, daß wir finanzielle Unterstützung für die Erweiterung des Clusters aber auch für das lange angedachte Genome@home-Überprüfungsprojekt und andere (Vereins)-Vorhaben bekommen. Ich war sehr überrascht über die positive Resonanz auf den Vortrag. Vielleicht bewirkt dies ja wirklich einen Quantensprung für uns.
Auf jeden Fall wird es in den nächsten Wochen und Monaten einiges an Überlegungen geben, was man konkret unternehmen kann. Es besteht auch die alternative Möglichkeit, daß wir evt. das MD@Home-Projekt wieder ins Leben zurückrufen. Ich habe - ohne es hier breit anzukündigen - Konstantin Leontiev und seine Kollegen ausfindig machen können. Das Projekt wurde von einem Tag auf den anderen wegen Geldmangels eingestellt und Konstantin mußte sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. Die Philipps-Universität hat enge Kontakte zur Moskauer Lomonossov-Universität, da Lomonossov selbst in Marburg studierte (Chemiker). Also besteht dort ein Interesse an Zusammenarbeit. Wollen mal sehen, was sich so ergibt.
Michael.
Fördern, kooperieren und konstruieren statt fordern, konkurrieren und konsumieren.


