Rechnereignung für distributed computing

Grid-Computing, technische Entwicklung von Distributed Computing...
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meego

Re: Rechnereignung für distributed computing

#49 Ungelesener Beitrag von meego » 20.01.2014 13:10

Eric hat geschrieben: Von den Rahmenbedingungen her läuft die CPU im PC mit 3,5 GHz während die Android CPU auf 1,0 GHz läuft.
Der Computer verbraucht 180W/Stunde und die Android Box 7W/Stunde.
Das ergibt foldenden Vergleich:
Computer = 1.040 Punkte pro kwh
Android = 4.166 Punkte pro kwh
Voila.

Eric
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#50 Ungelesener Beitrag von Eric » 20.01.2014 13:33

meego hat geschrieben:
Eric hat geschrieben: Von den Rahmenbedingungen her läuft die CPU im PC mit 3,5 GHz während die Android CPU auf 1,0 GHz läuft.
Der Computer verbraucht 180W/Stunde und die Android Box 7W/Stunde.
Das ergibt foldenden Vergleich:
Computer = 1.040 Punkte pro kwh
Android = 4.166 Punkte pro kwh
Voila.
Nö.
Für Android gibt es nur ein paar Applikationen, leider.
Und: Sobald die Grafikkarte mit dran beteiligt ist dreht sich das Bild auch wieder.
Leider kann ich da keinen unmittelbaren Vergleich ziehen, aber das Bild würde sich da in Richtung PC drehen.
Die Punkte oben sind die World Community Grid eigenen Punkte. Nach BOINC umgerechnet muß man in etwa durch 7 teilen:

Computer (nur CPU) = ~150 Punkte nach BOINC pro kwh
Android (nur CPU = ~600 Punkte nach BOINC pro kwh

Jetzt mache ich mal die Rechnung für die GPU auf. Ich habe bei dem Projekt POEM auf GPU einen Punkteertrag von rd. 1.000.000 pro Tag gehabt. Dazu durfte auf dem Rechner sonst nichts anderes mehr laufen. Der PC hat dann 280-300w verbraucht, d.h. in 24 Stunden etwa 7 kwh. D.h. pro kwh habe ich ~143.000 Punkte nach BOINC abgeliefert.
Das Bild sieht dann doch etwas anders aus:

Computer (nur CPU) = ~150 Punkte nach BOINC pro kwh bei WCG
Computer (GPU+CPU) = ~143.000 Punkte nach BOINC pro kwh bei POEM
Android (nur CPU = ~600 Punkte nach BOINC pro kwh bei WCG

Edit: Noch als Beispiel Albert@Home:
Ich habe zur Zeit Albert@Home neben bei mit laufen auf der GPU. Die Punkte pro Tag nach Validierung schwanken etwas. Im Schnitt müssten aber 50.000 Punkte am Tag drin sein (mal mehr mal weniger).
Rechner ohne GPU 180w mit GPU 280-300w, d.h. 100-120w gehen auf die GPU. Also maximal 3 kwh am Tag für die GPU. Das macht rd. 17.000 Punkte nach BOINC pro kwh.
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meego

Re: Rechnereignung für distributed computing

#51 Ungelesener Beitrag von meego » 20.01.2014 13:54

Wie finde ich dafür ein kleines Gehäuse à la Shuttle XH61V (sie bringen das selber alx XH81 auf den Markt, aber erst Mitte Jahr)?:
http://www.caseking.de/shop/catalog/Mai ... 24400.html

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ClaudiusD
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#52 Ungelesener Beitrag von ClaudiusD » 20.01.2014 14:22

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X1900AIW
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#53 Ungelesener Beitrag von X1900AIW » 20.01.2014 14:25

Beim Berechnen Punkte pro kWh kommt es stark auf die Punktevergabe an, siehe boincstats > Creditvergleich Projekte. Beispiel WCG x SIMAP = 0.820.

Für SIMAP habe ich mir meinen Wert einmal ausgerechnet, Basis 266 WU seit gestern, BOINC zeigt inzwischen eine Rechenzeit von überwiegend 34 Minuten an: unter Hyperthreading Laufzeit pro WU ~2100 Sekunden (35 Minuten) pro Kern macht 16 Punkte. Gerechnet mit i7-3770K @ 4,0 Ghz / 1.020V bei glatten 85 Watt (83+ aufgerundet), im System ist keine GPU mehr, die wurden für die zwei Wochen Charity ausgebaut.

Rechnerisch komme ich auf (128*41,x) 5266 Punkte für 24 h, dem steht ein Verbrauch von 2,04 kWh gegenüber = 2581 Punkte pro kWh.

Das macht aus dem PC noch keine Effizienzkonkurrenz, aber die Kluft wird doch schmaler als beim 1000 vs. 4200 Verhältnis.

Die vorhandenen Idle-Verbräuche von Grafikkarten müsste man demnach für den CPU Index rausrechnen, wenn man ein solches System nach Effizienz bewertet. Beim ARM gibt es je nach Modell ebenfalls GPU-Chips, deren Grundverbrauch ist mir aber unbekannt, vermute aber im ARM System ist der Anteil deutlich geringer.
Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#54 Ungelesener Beitrag von Eric » 20.01.2014 15:11

X1900AIW hat geschrieben: Das macht aus dem PC noch keine Effizienzkonkurrenz, aber die Kluft wird doch schmaler als beim 1000 vs. 4200 Verhältnis.
Schon richtig. Meine Gegenüberstellung ist auch nicht wissenschaftlich korrekt.
Ich habe mir jetzt auch nicht die Mühe gemacht und z.B. Asteroids zwischen PC und Android verglichen.
Bei WCG hat es sich angeboten, weil ich da eine Statistik pro Gerät bekomme. Und bei WCG ist es nunmal ein Faktor 4 zwischen PC und Android.
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#55 Ungelesener Beitrag von meego » 20.01.2014 15:18

Plonk hat geschrieben:Eins davon ausreichend?
Die gehen von 60W - 200W. Scheiden bei 60W dann gewisse Prozessoren aus?

Wie verbinde ich vordere Audio und USB-Anschlüsse mit dem Board?

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Re: Rechnereignung für distributed computing

#56 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 20.01.2014 18:09

Wie verbinde ich vordere Audio und USB-Anschlüsse mit dem Board?
Am Gehäuse müssten Stecker sein. Entweder müssen alle Stecker raus aus dem Gehäuse und dann hinten von außen in die jeweiligen Buchsen oder bei USB kann es auch sein, dass da Stiftleisten auf dem Mainboard sind, wo du dir USB abgreifen kannst. Für Audio musst du aber auf jedenfall ganz nach hinten. Du verlegst den Mic und Kopfhöhrer-Anschluss also nur von der Rückseite auf die Vorderseite.

Du solltest dir noch überlegen wie leise der Rechner sein soll. Leise geht nur mit Gehäusen wo 120/140mm Lüfter reinpassen und wo du dicke Towerkühler unterbringen kannst. Das spricht gegen so ein Minigehäuse. Also entweder leise oder kompakt. Beides zusammen ist ganz ganz schwierig und teuer.

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Re: Rechnereignung für distributed computing

#57 Ungelesener Beitrag von meego » 20.01.2014 19:54

Klingt nicht so trivial. Vielleicht bin ich mit einem Barebone erst einmal besser bedient (wenn das Board auch nicht mehr ganz aktuell ist).
In den Reviews sagen sie eigentlich, er sei leise:
http://www.shuttle.eu/de/produkte/slim/ ... ebersicht/
https://shop.digitec.ch/de/s1/product/s ... Ids=76-524
Hier eine Kritik:
http://www.netzwelt.de/news/95841_3-shu ... -test.html

Macht es eigentlich Sinn für Linux eine kleine Platte a 30GB zu nehmen und für die Daten eine zweite?

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Re: Rechnereignung für distributed computing

#58 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 20.01.2014 20:05

Plonk hat geschrieben:Eins davon ausreichend?
Was mich interessiert ist was ganz anderes:
Passen in diese Mini-ITX Gehäuse auch Mini-ITX-Boards rein, auf denen am ganz äußeren Rand eine Doppelslot-GraKa (R9 980X) installiert ist? Also sowohl von der Breite als auch der Höhe?

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Re: Rechnereignung für distributed computing

#59 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 20.01.2014 20:12

OK. Die ARM vs. x86 Diskussion. Ihr könnt es hin- und herdrehen, wie ihr wollt. Den Leistung/kWh-Vergleich gewinnt ARM. Ob ihr das mögt oder nicht. Es hat schon seinen Grund warum ARM-CPUs die meistverbauten weltweit sind. :wink:

Problem: Nur das, was auf ARM läuft kann auch mit x86 verglichen werden. Und das ist nicht alles. Oder besser gesagt: Das ist gerade im wissenschaftlichen Bereich ziemlich wenig. Alles, was beispielsweise SSE nutzt, könnt ihr auf ARM nicht laufen lassen. Aus die Maus.

Die GPUs bleiben in dieser Diskussion - zumindest von meiner Seite - außen vor. Aber da wird noch was kommen. Das Arndale Octa Board beispielsweise unterstützt inzwischen OpenCL.

Michael.
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Eric
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#60 Ungelesener Beitrag von Eric » 20.01.2014 20:26

Mir passt das mit ARM und der Leistung gut. Nicht umsonst kommt ja noch ein Odroid dazu. Noch ein raspi für den Radioaktive@home Sensor und dann mal weitersehen.
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