Rechnereignung für distributed computing

Grid-Computing, technische Entwicklung von Distributed Computing...
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ClaudiusD
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#25 Ungelesener Beitrag von ClaudiusD » 17.01.2014 16:02

Der Celeron begnügt sich - laut Berichten - mit rund 30W :)
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meego

Re: Rechnereignung für distributed computing

#26 Ungelesener Beitrag von meego » 17.01.2014 17:01

Das neue Atom board hat kein Sata III, beim H81 steht etwas verwirrend: 2x SATA 6Gb/s (H81), 2x SATA II (H81).
Ist es denn ein Kunststück sowas zusammen zu bauen?
Kommt das Gehäuse nicht normalerweise mit einem eigenen Lüfter?

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X1900AIW
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#27 Ungelesener Beitrag von X1900AIW » 17.01.2014 17:36

Dunuin hat geschrieben:... ein kleines günstiges Mini-ITX Gehäuse und so ein kleines 80W picoPSU-Netzteil (gibt es sowas auch mit unter 80W?).
Meine Zusammenstellung sah etwas anders aus (untenstehend jedoch verworfen wg. zu hoher Stromaufnahme der CPU), jedoch hatte das Jou Jye nur 60 Watt.

Beispiel für mini ITX, Einzelkomponenten

Jou Jye ITX-T3320 inkl. 60 W Netzteil
http://geizhals.at/de/jou-jye-itx-t3320-a1021540.html

ASRock H81M-ITX
http://geizhals.at/de/asrock-h81m-itx-9 ... 92311.html

Intel Pentium G3220T (Haswell DualCore 2x 2,6 Ghz ohne Turbo)
http://geizhals.at/de/intel-pentium-g32 ... 95531.html

Mushkin 4GB, DDR3L-1600
http://geizhals.at/de/mushkin-enhanced- ... 24367.html

Kingston SSDNow V300 60GB
http://geizhals.at/de/kingston-ssdnow-v ... 65687.html

Wie gesagt, unter Vorbehalt. Ich hätte die Investitionskosten niedriger gehängt angesichts der relativ geringen CPU-Leistung. Kauft man neu und produziert damit nur niedrigen Output bzw. sparsamste CPU aber vergleichsweise hohe "Stromnebenkosten" (Board, Netzteil, Komponenten) sehe ich da ein Mißverhältnis. Als Bastelprojekt bzw. offensichtlich erster Eigenbau ist das bestimmt spannend. Viel Spaß dabei !

BS sollte doch Linux bleiben ?

Beim Gehäuse steht i.d.R. dabei ob in welcher Größe Lüfter dabei sind. Kleine ungeregelte Lüfter können sehr nervig sein, vor dem Gehäusekauf würde ich in den Foren nachlesen, ob es evtl. besser wäre mit der Bestellung gleich Ersatz zu ordern.
Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.
Henry Ford

meego

Re: Rechnereignung für distributed computing

#28 Ungelesener Beitrag von meego » 17.01.2014 18:34

Plonk hat geschrieben:Der Celeron begnügt sich - laut Berichten - mit rund 30W :)
Gibt das Netzteil nicht 300 Watt aus?
http://www.acscomputer.ch/PC-Komponente ... 9vtnt2oc57

P.S. Versuchen kann ich es mit Linux ja mal. Ubuntu war mir aber ein wenig zu verspielt. :3d:

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Dunuin
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#29 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 17.01.2014 19:54

Das 300W Netzteil gibt 300W aus (allerdings 300W kombiniert auf allen 5v, 3,3V, 12V schienen etc). Das Problem dabei ist, dass da ein 300W Netzteil mit 80+ Zertifizierung nur bei 20%, 50% und 100% Auslastung eine Effizienz von über 80% bringen muss. Unterhalb der 20% bricht die Effizienz gerne mal ins Bodenlose ein und das Netzteil verbrät die Hälfte an Strom sinnlos in Wärme. Daher ist ein 300W ATX-Netzteil nicht gerade toll, wenn man da nur einen PC mit versorgen will, der so wenig Strom braucht. Damit das Netzteil eine halbwegs brauchbare Effizienz hat, sollte der PC im Schnitt schon mindestens 20% der Nennlast verbauchen, was beim 300W Netzteil halt 60 Watt wären.
Am effizientesten sind Netzteile generell bei 50% ihrer Nennleistung. So richtig stromsparend wäre ein 300W Netzteil also eher bei 150W last.
Daher ist für sowas ein 60W Netzteil interessant. Besonders wenn man keine DVD-Laufwerke oder Festplatten hat, welche höhere Spitzenströme zum Anlaufen brauchen.

SATA3 braucht man auch nicht unbedingt. Man kann SATA3 Geräte auch an SATA2-Ports anschließen. Das einzige was den SATA2-Port wirklich auslasten würde wären schnelle SSDs, aber selbst dann schaffen die SSDs noch so 300 MB pro Sek, was ja besonders beim Bürorechner völlig ausreichend ist. Da kann die SSD immer noch viel schneller Lesen und Schreiben als wie dein Netzwerk oder USB das an andere GEräte übertragen könnte. Und das interessante an SSDs sind auch die schnellen Zugriffszeiten, wo die Bandbreite aber egal ist.

Kurz: Wenn du nicht vor hast zwei SSDs zu verbauen, dann ist das nicht weiter tragisch, wenn es kein SATA3 gibt, da du von der Geschwindigkeit eh nur richtig profitieren würdest, wenn du von einer schnellen SSD auf eine andere schnelle SSD kopieren würdest.
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#30 Ungelesener Beitrag von ClaudiusD » 17.01.2014 20:25

Ohne jetzt wieder groß mit dem Effizienzsiegel anfangen zu wollen, irgendwo hatte ich ne nette Tabelle gesehen, dass genau dieses Enermax erstaunlich effizient bleibt im alleruntersten Bereich. Na wie auch immer - ich würde freiwillig nicht unter 250/300W mögliche Leistung gehen ;) Man weiß ja nie ob man nicht doch so eine klitzekleine Grafikkarte noch dazu will...
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#31 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 17.01.2014 21:29

Rein physikalisch sieht das bei Schaltnetzteilen leider immer so aus:
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Ein Netzteil kann halt technisch bedingt nie gut ohne Last sein. Bei 5% Last oder so unterscheiden sich die Netzteile nur noch darin wie schlecht sie dort sind. Das einzige gute daran ist, dass da die schlechte Effizienz nicht ganz so gemein auf den Geldbeutel geht, da eben generell wenig Strom vom PC gefordert wird. Da ist der Verlust im Verhältis zwar extrem, macht sich aber in der Menge der kWh nicht so bemerkbar.

Ich versuche jedenfalls immer bei 50% Auslastung zu bleiben.
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#32 Ungelesener Beitrag von meego » 17.01.2014 22:20

Das Elektrotechnische verstehe ich nicht. Aber wenn sich zwei Profis bezüglich den Netzgeräten nicht einig sind, greife ich wohl besser zu einem Barebone und lasse vom Eigenbau ab.

Das OS würde ich schon gerne auf einer SSD laufen lassen. Gibt's da denn keinen Unterschied zwischen 6Gb/s und 3Gb/s?

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Re: Rechnereignung für distributed computing

#33 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 17.01.2014 22:29

6Gb/s schafft halt 6 Gigabit pro Sekunde. 3 Gb/s nur 3 Gigabit. Da 3 Gigabit aber auch schon 375 MB/sek sind (wobei man noch etwas wegen Overhead etc verliert) schafft es eine Festplatte z.B. nicht diese Bandbreite auszureizen. Einzig SSDs sind schnell genug um einen SATA2-Port auszureizen. Aber da muss man sich halt fragen ob man das wirklich bei einem Bürorechner braucht. Ob meine 30MB PDF nun in 0,1 oder 0,05 Sekunden übertragen sind, ist da auch ziemlich egal finde ich. Interessant ist das nur wenn du wirklich viel zwischen 2 SSDs hin- und herkopierst oder oft große Datenmengen von der SSD in den RAM laden musst.
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#34 Ungelesener Beitrag von meego » 17.01.2014 23:08

Gibt's denn überhaupt Mini-PC Barbones mit 6Gb/s?

Etwas in dieser Grösse wäre schon idealer:
https://www.digitec.ch/ProdukteDetails2 ... kel=259068

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Re: Rechnereignung für distributed computing

#35 Ungelesener Beitrag von ClaudiusD » 17.01.2014 23:34

Dunuin! Jetzt müssen wir doch mal aufhören, wir sind doch SATA3 mit schnellen SSDs verwöhnt und i7 und zuviel RAM etc!

Hier gehts um nen Bürorechner! Mein PC auf Arbeit ist ein alter Dualcore mit 4gb Ram - auf dem läuft konstant eine riesige Datenbank, mindestens 4 Firefoxfenster mit jeweils 15-30 Tasks offen und nebenbei noch Thunderbird, der allein schon 40% frisst - und das alles mit HDD!

Und wir fachsimpeln über +- 5W Verbrauch und Datenübertragungsraten jenseits der 100mb/s-Grenze.


Mal zurück zum Thema: Wenn dir 10W Mehrverbrauch "egal" sind (das entspricht bei 24/7 Dauerbetrieb ungefähr 10-15? mehr pro Jahr! an Stromkosten, je nach Land/Anbieter) dann kannst du ruhig zu einem "normalen" PC greifen - also normales ATX-Netzteil, Mainboard und CPU 1150, dazu ne neue SSD und guter RAM - schon fertig.
Falls dich mal der Mut überkommt, haust für 80? eine Grafikkarte rein und brauchst dir keine Sorgen wegen dem Verbrauch machen.

(und die drei PDFs öffnen kannst sowieso)
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#36 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 17.01.2014 23:50

Hier gehts um nen Bürorechner! Mein PC auf Arbeit ist ein alter Dualcore mit 4gb Ram - auf dem läuft konstant eine riesige Datenbank, mindestens 4 Firefoxfenster mit jeweils 15-30 Tasks offen und nebenbei noch Thunderbird, der allein schon 40% frisst - und das alles mit HDD!
Sag ich doch. Ist zum arbeiten völlig Schnuppe ob man nur SATA2 oder doch SATA3 hat. Bei dem RAM würde ich aber schon auf 8GB setzen, sofern da auch Win7 oder Win8 mit drauf soll neben dem Linux. 4GB ist für Win7 ein bischen wenig finde ich. Bei XP oder Linux wäre 4GB noch ok, auch wenn ich mir da nicht sicher bin, wie zukuftssicher das dann noch ist. Inzwischen erwische ich mein Firefox auch manchmal mit 2GB Ramverbrauch und der Support für XP läuft bald aus, weshalb man da eh auf ein mordernes Windows umsteigen muss (sofern man denn ein Windows über z.B. Dualboot will).

Eine Grafikkarte ist aber echt absolut sinnlos in einem Bürorechner. Der einzige nutzen wäre da BOINC. Die GPU in der CPU macht ja auch so FullHD auf 2 Bildschirmen mit.
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