Rechnereignung für distributed computing

Grid-Computing, technische Entwicklung von Distributed Computing...
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meego

Rechnereignung für distributed computing

#1 Ungelesener Beitrag von meego » 15.01.2014 12:15

Hallo miteinander :wave:

Ich brauche einen zusätzlichen schlanken Bürorechner und würde mich hier gerne schlau machen, was sich von meiner Auswahl am besten für Distributed Computing eignet. Ziel wäre eine möglichst hohe Effizienz zwischen Stromverbrauch und Leistung. Bei den beiden Linuxboardbüchsen würde ich gerne noch wissen, mit welchen Intelchips sich die Prozessoren vergleichen lassen (ich habe nichts dazu im Netz gefunden) und ob sich die Dinger tatsächlich 24h betreiben lassen, ohne zu überhitzen (von der Cubox habe ich da auch schon schlechtes gelesen, aber vielleicht war es deren erste Version). Weil: Einen Niedrigwattrechner (so unter 20 Watt) würde ich dabei auch über die Nacht laufen lassen. Bitte schreibt NOOB-freundlich. :uhoh:

In der näheren Auswahl sind:

1. Dell Optiplex 760-SFF
http://budgetcomputer.ch/store/Computer ... -oxid.html

2. Mini PC HP-Compaq dc7800p USDT
http://budgetcomputer.ch/store/Computer ... -USDT.html

3. Cubox i4Pro
https://shop.klingler.net/product-detai ... 9&id=10015

4. Wandboard Quad
https://shop.klingler.net/product-detai ... 5&id=10025

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nico
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#2 Ungelesener Beitrag von nico » 15.01.2014 18:12

Also für _richtige_ Bürorechner würde ich eher nicht zu 3 und 4 greifen. Auch wenn die ARM CPUs von der Leistung durchaus mit einem Intel ATOM mithalten können, kann es im Büroalltag doch mal zu höheren Leistungsanforderungen kommen (bspw. das Drucken eines PDFs mit vielen Bildern - hier muss das PDF meist erst in ein für den Drucker verständliches Format umgerechnet werden)

Alles in allem sind diese Stromsparkisten aber eben genau auf Büro ausgelegt - und nicht auf BOINC. Mit BOINC werden sie mit Sicherheit wieder laut - da ist einfach zu wenig Platz für einen guten Luftdurchsatz. Man könnte versuchen BOINC / das Betriebssystem so einzustellen, dass die CPUs für BOINC im "heruntergetaktetem" Modus laufen.
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meego

Re: Rechnereignung für distributed computing

#3 Ungelesener Beitrag von meego » 15.01.2014 18:27

Ihr habt also keine Wandboards in euren Clustern verbaut?

Welcher Rechner ist der schnellste?

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nico
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#4 Ungelesener Beitrag von nico » 15.01.2014 18:55

Nein, keine Wandboards :)

Der Dell mit den 3 GHz ist schneller. Dafür hat der HP eine größere Festplatte und sollte für Büroaufgaben ausreichend sein.
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#5 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 15.01.2014 19:14

Nr 3 und 4 würde ich auch ausschließen. Für einen Bürorechner sollten das schon x86 Rechner sein und keine ARM-Boards. Gerade im Büro braucht man doch immer wieder ganz spezielle Software und die gibt es dann nicht für ARM-Hardware.

Was darf der Bürorechner denn so kosten? Nr. 1 und 2 haben ja jetzt auch nicht die allerneuste Hardware verbaut und sind daher weniger effizient was die Stromkosten angeht wie moderne PCs. Aber mit Intel fährst jedenfalls besser wie mit AMD. So vom Ding her würde ich mich da mal bei HP umgucken. Die sind ja bekannt für ihre zuverlässigen Arbeitsmaschinen.

Edit:
Ich fand den hier ganz nett als Grundlage für ein NAS/HTPC. Extrem zuverlässig aber nur eine lahme AMD-CPU verbaut.
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meego

Re: Rechnereignung für distributed computing

#6 Ungelesener Beitrag von meego » 15.01.2014 19:53

Gebraucht wird eigentlich nur OpenOffice. Zuerst dachte ich sogar an einen Raspi. :-) Der Rechner soll möglichst günstig sein.

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Re: Rechnereignung für distributed computing

#7 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 15.01.2014 20:09

Mit dem Raspi wirst du da keinen Spaß haben. Der bedient sich mit Linux und dem Desktop viel zu träge.
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#8 Ungelesener Beitrag von meego » 16.01.2014 11:28

Okay. Aber, dass diese 4-Kerne Prozessoren für immer noch zu lahm sind, erstaunt mich etwas.

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Re: Rechnereignung für distributed computing

#9 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 16.01.2014 11:47

Zum Arbeiten reichen die 4 Kerne. Da reichen auch 2 Kerne. Man darf das nur wegen BOINC nicht mit der Rechenleistung "richtiger" Rechner vergleichen.

Der Dualcore im Dell kommt auf ein Benchmarkergebnis von 2,163 Punkten. So ein moderner 6-Kerner schafft da 13,484 Punkte und ein Intel Xeon E3-1230 v3 für gute 200? immerhin noch 9,562 Punkte.

Und so richtig was reißen tun bei BOINC vorallem die Grafikkarten. Die sind da ja oft Faktor 100 schneller wie die CPUs. Da kann so ein Büro-Rechner ja auch nicht mit dienen.

Der Intel Core2 Duo E8400 im Dell hat eine TDP von 65W. Der Xeon E3-1230 v3 eine TDP von 80W. Die TDP ist nur ein großer Richtwert für den Stromverbrauch, aber mit 23% mehr Stromverbrauch schafft der Xeon E3-1230 v3 auch 342% mehr Leistung. Da merkt man halt das die CPU im Dell von 2008 ist und schon viele Jahre auf dem Buckel hat, wo sich viel in der Welt der CPUs getan hat.

Also für OpenOffice wird das auch reichen, aber ist halt nicht so der bringer was die Energieeffizienz angeht. Ich persönlich stehe kurz davor meine ganzen Dualcores auszumustern, da die mir für das bischen Leistung einfach zu viel Strom fressen. Jedenfalls die Dualcores die wegen BOINC rund um die Uhr laufen.

Deutlich besser würde mir da so ein kleiner Bürorechner mit z.B. eine Intel Pentium G3220 für gute 45? gefallen. Das ist auch ein Low-Budget-Dualcore, aber eben ein moderner der auch nur 65W schluckt aber immerhin noch 3,242 Punkte im Benchmark bringt. Oder besser noch gleich so ein Board mit einem Onboard-Atom-Prozessor. Das ist dann richtig sparsam.
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#10 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 16.01.2014 11:47

Dunuin hat geschrieben:Mit dem Raspi wirst du da keinen Spaß haben. Der bedient sich mit Linux und dem Desktop viel zu träge.
Mit welchem Desktop?

Michael.
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#11 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 16.01.2014 11:50

Mit welchem Desktop?
Raspbian. Da gab das schon gelegendlich mal Lags und Hänger wo man ein Icon oder Ordner anklickt und da mal 20 Sek oder so nichts passiert, bis dann die Ordner/Programme aufspringen. War jedenfalls deutlich unflüssiger wie ich das von Debian am Laptop gewöhnt bin.
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Re: Rechnereignung für distributed computing

#12 Ungelesener Beitrag von meego » 16.01.2014 12:37

Dunuin hat geschrieben:Deutlich besser würde mir da so ein kleiner Bürorechner mit z.B. eine Intel Pentium G3220 für gute 45? gefallen. Das ist auch ein Low-Budget-Dualcore, aber eben ein moderner der auch nur 65W schluckt aber immerhin noch 3,242 Punkte im Benchmark bringt. Oder besser noch gleich so ein Board mit einem Onboard-Atom-Prozessor. Das ist dann richtig sparsam.
Gibt es da fertig etwas Preisgünstiges? Oder müsste man sowas selber zusammen stellen?

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