Grub/Anleitung (beendet)

Aus Rechenkraft
< Grub(Weitergeleitet von Grub/Anleitung)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhalt

Das Problem

Der Client beim Projekt Grub nutzt aus mehreren Gründen nicht die gesamte Bandbreite aus, die man als DSL-Nutzer zur Verfügung hat:

  • Man kann in der GUI maximal 48 KByte/s für DSL einstellen.
  • Wenn der Client sich mit dem Server koordiniert, entsteht ein ziemlich langer Leerlauf.
  • Die GUI benutzt intern selbst einen Kommandozeilen-Client. Die Kommunikation mit selbigem erfordert relativ viel Zeit.

Diese Anleitung zeigt Mittel und Wege, den Client zu tunen.

Maximale Bandbreite erhöhen

Da für DSL nicht mehr als 48 KByte/s erlaubt sind, muss man in den Optionen eine andere Netzwerkverbindung mit höherem Durchsatz einstellen, z.B. "T1". Beachtet aber, dass die Zahl der Crawler automatisch ebenfalls erhöht wird! Ihr solltet außerdem nicht mehr als 70 KByte/s bei DSL einstellen, damit ihr noch vernünftig surfen könnt.

Konsolen-Client verwenden

Um den Grafik-Overhead zu umgehen, könnt ihr einen Konsolenclient starten. Schaut einfach mal im Clientverzeichnis. Dort findet ihr ein Unterverzeichnis Bin. Editiert nun die Datei grub.conf, um eure Einstellungen anzupassen. Notwendig sind zumindest die Login-Daten und eine gute Einstellung der maximalen Bandbreite. Diese ist hier aber in KBit/s, d.h. ihr könnt bei DSL z.B. 600.000 eintragen. Ein Klick auf die Datei grubclient.exe sollte nun den Konsolen-Client starten. Verschwindet das Fenster gleich wieder, dann startet das Programm einfach mal aus einem DOS-Fenster, da der Client dann Hinweise ausgibt, wie er zum Laufen zu bekommen ist.

Mehrere Clients

Wer den Konsolen-Client erfolgreich zum Laufen bekommen hat, kann noch weiter gehen. Das Bin-Verzeichnis enthält alle Dateien, die für eine Client-Instanz notwendig sind. Ihr könnt dieses Verzeichnis also kopieren und dann mehrere Clients starten. Wichtig dabei ist, dass ihr eine entsprechend geringere Bandbreite in den Konfigurationsdateien eintragt. Teilt die Zahl, die ihr bisher nur für einen Client hattet, durch die Anzahl von Clients, die ihr gleichzeitig starten wollt, z.B. 4 Clients: 150000 statt 600000. Wer sich jetzt fragt, was es bringt, mehrere Clients zu starten, dabei aber jeweils die Bandbreite zu reduzieren, der denke noch einmal an die Zeit, in der Client und Server neue WUs verhandeln. Während jetzt ein Client mit dem grub-Server kommuniziert und WUs hoch- bzw. runterlädt, können die anderen Clients weiterarbeiten, so dass die bisherige Pause zum größten Teil entfällt und nahezu während der gesamten Zeit die eigene Bandbreite ausgenutzt wird.

Wichtiger Hinweis: Sollte euer Windows instabil werden, dann reduziert bitte die Anzahl eurer Clients und/oder Crawler, da manche Windows-Versionen Probleme mit sehr vielen gleichzeitigen Verbindungen haben.


Eigene Werkzeuge