Generalized Woodall Numbers/Anleitung

Aus Rechenkraft
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Für den Siebvorgang gibt es im Wesentlichen 2 Programme: Multisieve und gcwsieve (für gen. Cullen/Woodall).

Multisieve ist etwas allgemeiner programmiert und wird in jedem Fall für jeden Siebvorgang benötigt. gcwsieve kann keinen Siebvorgang starten, aber einen von Multisieve begonnenen, sofern nur eine Basis gesiebt wird, fortsetzen. Dann ist es auch etwa 3 bis 4 mal schneller, so dass sich der Umstieg wirklich lohnt.

Inhalt

Sieben mit Multisieve

Sieben mehrere Basen zusammen möglich, ebenso gleichzeitiges Sieben für Cullen Zahlen.

MultiSieve Einstellungen

Beim ersten Start:

Start New Sieve markieren.
Bei Sieve type jetzt Cullen/Woodall (k*b^k +/- 1) auswählen.
Bei Min base b die reservierte Basis eingeben.
Bei Max base b die gleiche Basis eingeben.
Bei Min k und Max k den reservierten Bereich eingeben.
Haken bei -1 setzen und bei +1 entfernen (wenn nur Woodalls gesiebt werden sollen).
Dateinamen wählen, Start klicken.

Bei jedem weiteren Start

ist standardmäßig Continue Sieving markiert und man klickt nur noch auf Start. Eine Autostartoption gibt es nicht, man kann aber eine Verknüpfung in den Autostartordner kopieren.

Sieben mit Multisive & gcwsieve

gcwsieve kann wie gesagt einen Siebvorgang nicht starten, sondern braucht eine vorgesiebte Datei als Input und kann damit das Sieben fortsetzen. Man startet also wie oben beschrieben den Siebvorgang mit Multisieve und stoppt das Programm sobald der Wert p=1.000.000.000, eine Milliarde, erreicht oder überschritten ist.

Nun kopiert man die Output-Datei von Multisieve in den Ordner in den man die neuste Version von gcwsieve (hier zu finden) entpackt hat. Diese wird zu sieve.txt umbenannt. Dann erstellt man eine Datei work.txt und trägt in sie ein, wie weit gesiebt werden soll. Zum Beispiel in die erste Zeile schreiben "1,250". Das würde bedeuten, der Client siebt von p=1.000.000.000 bis 250 Milliarden.

Dann kann man den Siebvorgang mit einem Doppelklick auf die exe-Datei starten. Faktoren werden in die Datei factors.txt geschrieben, Checkpoints alle paar Minuten in checkpoint.txt.

Der Client aktualisiert immer wieder, wie lange es dauert einen Faktor zu finden, und wann der Siebvorgang beendet ist. Überschreitet die Zeit für einen Faktor die Zeit, die man für einen Primzahltest braucht schon vor Ende des Siebvorgangs, kann natürlich auch vorher schon abgebrochen werden (mit strg+c am besten). Eleminiert das Sieb auch am Ende des Bereichs Kandidaten schneller als ein Primzahltest, kann nach Beendigung des aktuellen Bereichs einfach durch eine Änderung in work.txt weitergesiebt werden.

Wichtig am Ende

Das Sieb streicht die Faktoren nicht aus der Datei sieve.txt! Daher legt man am besten noch eine Textdatei gcwsieve-command-line.txt an, in die man " gcwsieve -kfactors.txt -ooutput.txt" schreibt. Jetzt wird gcwsieve kurz gestartet und wieder mit strg+c beendet. gcwsieve liest so nämlich die Faktoren aus der Datei aus und speichert die aktualisierte sieve.txt in der Datei output.txt. Diese kann dann an ein Primzahlprogramm übergeben werden.

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