GPU

Aus Rechenkraft
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GPU ist die Kurzform von Graphics Processing Unit, dem Grafikprozessor. So wird die Hauptrecheneinheit auf einer aktuellen Grafikkarte bezeichnet, welche speziell auf Grafikoperationen ausgelegt ist. Bei diesen Operationen, wie z.B. Vektorrechnung oder Polygonberechnung, ist sie schneller als die CPU. Die GPU kann aber auch für ähnliche Berechnungen, die nicht der Grafikberechnung dienen, verwendet werden, wobei die GPU eine wesentlich höhere Geschwindigkeit erreicht als vergleichbare CPUs. Dadurch werden speziell für eine GPU geschriebene Clients interessant.

Inhalt

GPU-Clients

Als GPU-Clients werden Programme bezeichnet, die zur Berechnung nicht die Leistung des Hauptprozessors (CPU) nutzen, sondern die Leistung des Grafikprozessors.
Projekte mit GPU-Unterstützung finden sich hier: Kategorie:ATI Stream bzw. Kategorie:CUDA.

  • Ein Projekt, das seit September 2006 einen GPU-Client benutzt, ist Folding@home. Man beobachtet hier einen 20 bis 30-fachen Geschwindigkeitszuwachs. PS3GRID-GPUGRID hat seit Mitte Juli 2008 auch einen GPU-Client.
  • Es stehen für zwei weitere Projekte, SETI@Home und Einstein@Home, angepaßte Versionen der BOINC-Manager-Software zur Verfügung, die die GPU nutzen können. Integriert ist dabei die CUDA-Technologie der Firma NVIDIA.

Mit der im Dezember 2008 verabschiedeten Spezifikation von OpenCL 1.0 verbindet sich Hoffnung, auf dieser unabhängigen Programmierplattform das Berechnen nicht nur auf GPUs zu vereinfachen.

GPGPU

Als General Purpose Computation on Graphics Processing Unit bezeichnet man das Benutzen des Grafikprozessors für allgemeinere Aufgaben als ursprünglich gedacht, also nicht nur für Grafikoperationen. Folding@home brachte im April 2008 einen solchen Client heraus.

weitere Infos

  • Wie merkt man, dass die GPU benutzt wird?
Man kann ein Programm (z.B. GPU-Z) die GPU-Last, -Temperatur und weitere Werte messen lassen.

externe Links


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