- Aus dem Fazit:
- "Wie lange Brook+ und CUDA neben OpenCL noch bestehen, ist offen. Nvidia hat bereits betont, dass man OpenCL und CUDA nicht als Konkurrenten ansieht, was bedeuten könnte, dass CUDA mittelfristig zu Gunsten von OpenCL eingestellt wird. Inoffiziell soll Nvidia bereits dazu ermuntern, OpenCL einzusetzen und tauft es "OpenCL für CUDA". AMD´s CAL-Interface hat eher eine Existenzberechtigung neben OpenCL, da es den Zugriff auf Low-Level-Funktionen bietet." (S. 147)
- Der zweite Report enthält neben dem Einsatz von Tesla- und GeForce-Grafikkarten bei Einstein@home ein Interview mit Prof. Dr. Kun Zhou (China), (siehe Podiumsdiskussin auf der ISC 2009, Hamburg, zum Thema "Graphics Processing Unit (GPU) Panel: Making Your Desktop a Supercomputer?")
- "c´t: Wie bewerten Sie in diesem Zusammenhang die Programmiermodell CUDA (Nvidia) und Brook+ (ATI) ?
Zhou: An sich sind CUDA und Brook+ sehr schöne Programmiersprachen. Das größte Problem ist jedoch, dass sie inkompatibel zueinander sind - und das, obwohl sie sich stark ähneln. CUDA treibt das Ganze noch auf die Spitze, da viele erweiterte Funktionen nciht einmal auf allen CUDA-fähigen Grafikkarten laufen. Daher ist es derzeit üblich, dass im Forschungsbereich nahezu jedes geschriebene Programm genau auf die verwendete Grafikkarte abgestimmt ist. Vor diesem Hintergrund hoffe ich, dass OpenCL oder Microsoft DirectX Compute Shader relativ schnell diese derzeitigen GPGPU-Programmiersprachen ersetzen. Übrigens: Ich glaube, dass wir zukünftig höhere GPGPU-Sprachen brauchen, die unter anderem die Stream-Verwaltung vereinfachen." (S. 149)
- "Testing Tesla Architecture for Scienti?c Computing: the Performance of Matrix-Vector Product." (Quelle: http://www.proceedings2008.imcsit.org/pliks/212.pdf)
